Reihenschaltung ist bei Bassreflexboxen immer sehr kritisch, durch Toleranzen liegen die Impedanzspitzen und Täler oft etwas versetzt, was dann zu extremen unterschiedlichen Spannungsabfällen an den beiden Lautsprechern führt.
Beiträge von schrecki7289
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Ich hätte gerne auch Bilder und Messungen, danke.
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Jaaaaa....
Es ging darum, eine Vergleichsmöglichkeit zu schaffen, nicht um die optimale CB.
Im übrigen halte ich es für Kontraproduktiv, den Antrieb des Chassis zu schwächen, nur damit er in einer (dann) riesigen CB läuft. Das macht keinen Sinn, da könnte man eher auf andere Chassis wechseln, welche dann auch besser für den Geldbeutel sind. -
soo, hab nochmal neu simuliert mit den Daten von FF (hatte in der Tat einen Dreher drin).
Eingegebene Daten (links oben Treiber, rechts oben Bassreflex, links unten geschlossen, rechts unten das Bastelhorn)
und die zugehörigen Ergebnisse (BR schwarz, Horn rot, geschlossen grün):
Bin mir eigentlich ziemlich sicher, alles soweit richtig eingegeben zu haben, allerdings bleibt es eine Simulation, die Praxis kann durchaus sehr anderst aussehen, deshalb wären Vergleichsmessungen hochinteressant.
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Was entspricht nicht der Praxis?
Man könnte ja versuchen, die Sache messtechnisch zu be- oder widerlegen. Fände ich interessanter als das theorethische rumdiskutieren. -
So, hab mal den gleichen vergleich wie FF angestellt, nur mal in Aj Horn simuliert (Halbraum, single)...
Dort zeigt sich, dass der BR erst unterhalb von 45Hz einen Vorteil hat, darüber ist es deutlich überlegen.
rot: Bastelhorn
schwarz: BR 140l / 40Hz
grün: CB 120l -
Drei pro Seite parallel, macht 2,66Ohm.
Die LD sollte 2Ohm schaffen (Laut Adam Hall), also einfach drei Stück pro Kanal parallel hängen. -
HK hat ganz normalen Schaumstoff wie andere Hersteller auch, kann mich nich entsinnen, dass der irgendwie besonders ist.... Wenn dein Kollege aber unbedingt meint - dann fragt doch mal beim HK Service nach.
@ slaytalix:
Die Frontbespannungen in deinem Link sind aber leider keine Schaumfronten. :wink: -
2x 10cm Röhrchen sind definitiv zu klein für einen 18ern, die Fläche ist zu gering.
Wenn du weist, wo du tunen willst, dann kannste doch auch die Länge ausrechnen:l = (234*d^2)/(f^2*V) - Korrekturfaktor*d
l = Länge
d = Durchmesser
f = Tuningfrequenz
V = Nettovolumen -
Haben wir nen Ausweichtermin?
Am 2.7. geht nämlich leider überhaupt net. :cry:
Der Sebastian ist leider bald in Amerika, kann also auch nicht mit planen.
Müssen wir mal gucken, obs noch was gibt und wenn ja, wie wir das organisieren... -
18" + 8" macht keinen Sinn, wirklich nicht.
Zu 15" Bassreflüxen kann man prima ein 10" Top draufsetzen, ich nutze in dem Bereich meine MF101, die mit günstigen Komponenten (Emmi und P.Audio) daher kommt und trotzdem recht ordentlich spielt, sowohl hör- als auch messtechnisch. -
ULB ist ne billige 8" / Pressen Geschichte, welche man nicht mir einer ausgewachsenen 8"/1" vergleichen sollte. :wink:
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Partymucke in normaler Lautstärke kein Problem, dann sind die 50 drin.
Zu mehr reichts aber nicht. -
Hmmm....
Sind das große Alubecher mit Schraubanschlüssen oder wie?
Kann mir das grade schlecht vorstellen, vielleicht machste kurz nen Foto.
Bürklin hat da ein sehr gutes Sortiment an verschiedenen Elkos. -
Umpolen kannst du die nicht, du musst die kleinen Wirbelwinde umdrehen.
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Ja steht nichts besonderes drin, ausser etwas über den Anschluss, die grundsätzliche Bedienung, Sicherheitshinweise, die technischen Daten..., das übliche eben.
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Faktisch sollten bei richtiger Einstellung bei beiden Prinzipien keine Chassis kaputt gehen. :wink:
ZitatBec 1 mit dem Bastelhorn zu vergleichen hinkt aber sehr stark. (hornläng, mundfläche)
mal abgesehen davon, dass der 15b450 nicht grade ein bassreflextaugliches basschassis ist.
Ja, stimmt schon, das BEC 1 geht mehr in Richtung reinrassiges Horn. Es ging mir mehr darum, grundsätzlich mal meine Erfahrungen zu Horn vs. BR zu schildern.
Der B450 ist auch kein BR Speaker (für den Subbereich), deshalb habe ich ja mit einem BR verglichen, der mit einem tauglichem Chassis bestückt ist.Zitatwas das dröhargument betrifft. wenn bassreflexkisten zu hoch abgestimmt werden ist das klanglich nicht mehr allzu tauglich, da stimme ich zu, aber bei tiefer abstimmung und nem chassis mit vernünftigen antrieb klingt das eigentlich nicht schlecht. ich glaube eher, viele verwechseln den trockenen klang von hörnern mit fehlendem tiefgang.
Das 15" Vergleichsobjekt ist bei ~38-40Hz getuned (laut Impedanzmessung), und das eingesetzte Chassis hat einen BL von 20,32.
Will auch nicht sagen, dass es untenrum schlecht klingt (was ja sowieso Geschmackssache ist), aber es hat halt eben dieses typische leichte Nachschwingen.
Und Trocken sollte man schon von wenig Tiefgang unterschieden können.Zitatmal abgesehen davon, dass ich auch mit 8 bassreflexkisten problemlos 1000-1200 leute mit richtig pegel beschalle.
Hmm, gibt auch Companys, die bekommen 2.500 pax live mit 3Stück 12" Hornsubs pro Seite ohne Probleme hin. BR bräuchte man sicherlich mehr, insofern relativiert sich der Nachteil mit dem Packmaß bei größeren VAs.Zitatnatürlich ist das horn ab einer bestimmten frequenz deutlich lauter als ne bassreflex, aber was will ich mit max pegel bei 100 hz?
wir wollen doch eigentlich im idealfall ne lineare bassübertragung.
Aber was spricht beim Kleinstackbetrieb dagegen, den Bereich, der beim Horn lauter ist zu zügeln und den Bereich darunter zu belassen? Hätte den Vorteil, das ab dem Bereich, wo das Horn letztendlich lädt weniger Ampleistung benötigt wird.Letztendlich habe ich da eh noch eine Frage: Auf der Messung sieht man, dass das Bastelhorn tiefer spielt, als es rein theorethisch alleine durch das Horn könnte.
Also arbeitet es darunter wohl als Viertelwellenresonator (so erklär ich mir das, bitte korrigiert mich), also was unterschiedet es da noch vom Bassreflex? -
Was genau benötigst du?
Dann scanne ich dir die betreffenden Seiten heut Nachmittag eben ein. -
Zitat
nimm nen bastelhorn, stell ne bassreflexkiste mitm selben speaker daneben und gib gass.
ziemlich eindeutig das ergebnis.
das horn macht brauchbaren bass bis ca 60 hz. darunter gehts steil in den keller.
für live und rock ok. für black musik und co unbrauchbar.hose flattern geht mitm horn net und da stehen zumindest bei disco vas die kunden drauf... und ne schicke basedrumm mach ich dir mit der bassreflexkisten auch.
Nun, nen ähnlichen Versuch habe ich gestern gemacht.
A/B Vergleich zwischen nem 15" BR mit Ciare 15.75W und BEC1 Horn mit Oberton B450. (Beide Bässes single!)
Die Chassis dürften in etwa gleichwertig sein.
Der BR geht minimal tiefer (knapp ne halbe Oktave messtechnisch. Messungen dazu poste ich heute Nachmittag mal). Klanglich sind beide Konzepte grundverschieden. Wirklich trocken ist es nur beim Horn. Der BR spielt auch trocken, aber untenrum hat man halt eben das Resonator brummeln - Geschmackssache.
Wirkungsgrad / Lautstärkemäßig war es eine abgekartete Sache. Das Horn geht logischerweise wesentlich lauter und mit deutlich mehr Druck auf den Brustkorb zu Sache, als der BR.
Klar, der vergleich hinkt etwas, das Horn ist viermal so groß wie der BR, nur wenn ich das gleiche Ergebniss wie beim Horn erreichen will, so muss ich mehrere BRs stacken, was logischerweise ein bisschen mehr am Geldbeutel nagt, bei (subjektiv) schwammigeren Bass. Je nach VA verzichte ich lieber ganz auf die untere halbe Oktave, als diese nur durch einen Resonator wiederzugeben. Auf anderen Baustellen hingegen ist aber genau dies gefragt.
Insgesamt kann ich (aus eigener Erfahrung) sagen, dass man die Konstruktionsprinzipien absolut nicht vergleichen kann.
Vorteil beim BR sehe ich im geringem Packmaß bei viel Tiefgang.
Nachteil der geringere Output und die Art der Wiedergabe.
Das Horn ist imho klanglich und Outputmäßig kompromissloser, aber hinsichtlich Tiefgang (wenn man ihn braucht) in kleinen Stacks und Packmaß muss es sich gegenüber dem BR deutlich geschlagen geben.
Ich für mich konnte beim Vergleich keinen Gewinner feststellen, die Prinzipien spielen auf ihre Weise gut.Letztendlich ist und bleibt es also Anwendungs- und Geschmackssache.
Nur der ewige Horn vs. BR Vergleich ist in meinen Augen Unsinn. Beide Prinzipien haben ihre Vor- und Nachteile, sie sind grundverschieden, warum also vergleichen und immer wieder darauf rumreiten? -
Für die Sparfüchse sollte man vielleicht über eine Variante mit Eminence Gamma o.Ä. nachdenken, fände ich sehr reizvoll.