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  2. martin

Beiträge von martin

  • These viele Billig Pappen vx einem ordentlichen 18er.

    • martin
    • 8. März 2008 um 10:44

    Naja is nur so ne Idee :)

    Ich dachte an 3-4 3mm starke und knapp 1cm hohe Balsarippen, die ich von der Dustcap bis zur Sicke mit der neuen Hohlfaser vom RG drauflaminieren wuerde. Macht insgesamt etwa 8g mehr Gewicht.
    In diese Richtung zumindest waere die Membran dann versteift.

    Obs wirklich funkioniert oder Bloedsinn ist weiss ich nicht, drum hab ich es an meinen Chassis auch noch nicht probiert :grin:
    Einfach beschichten bringt glaub ich weniger. Zwar auch nen Effekt, aber dann schon richtig schwer.

    cu
    martin

  • These viele Billig Pappen vx einem ordentlichen 18er.

    • martin
    • 7. März 2008 um 20:11
    Zitat von "Catalystman"

    höhere trennfrequenz möglich
    viel höhere impulstreue
    trockener bass und kein wabbeliges rumgewummer

    Naja, mit Vorbehalt. Hat das Chassis mit leichter membran dafuer wenig BL, wirds wieder nix mit der Impulstreue.
    Hat sie viel BL, wirds wieder tendenziell Tiefbassschwach. Da muss man sich wohl entscheiden wo man bereit ist Kompromisse einzugehen. Und man muss sich wohl überlegen, ob man das fuer 1 bis 4 Boxen oder grosse Stacks designen will.

    Ich wuerde zum "getunten" Billig 18er tendieren. Leider fehlt mir grad die Kohle um das an einem meiner zu probieren. Da sehe ich die Möglichkeit die Steifigkeit der 143g membrane um locker das doppelte zu erhoehen bei einem Gewicht von nachher 155g. Was man bei BL knapp 27 (Herstellerangabe) durchaus noch durchgehen lassen kann.
    Und die dann halt im Rudel antreten lassen.
    8 solche 18er haben dann rund 1m² Membranfläche und der Antrieb sollte bis hierhin reichen. Und kostet immer noch so gut wie nix.

    cu
    martin

  • Alcohol während einer Veranstaltung.

    • martin
    • 7. März 2008 um 19:39

    N'abend,

    Ich schliess mich der "kommt drauf an" Fraktion an.

    Meine Sprach und Kongressjobs immer nüchtern. Die zahlen gut Geld und das ist neben meiner Beamtentätigkeit mein zweiter Beruf. Im Büro kann ich auch nicht saufen. Also hier no go.

    Wenn ich fuer befreundete bands gratis mit einem Wagen voll Equipment anrausche, dort stundenlang aufbaue, mische, abbaue, tröste und wasweiss ich...
    Ja, dann nutze ich gern die erhaltenen Getraenkegutscheine, sobald ich alles abgespeichert habe und so ab dem 3. Song merke, es läuft.
    Davor auch hier nicht. Auch nie wieder bei 2 oder mehr bands und Analogpult :grin:
    Das hab ich auf die harte Tour gelernt. Was sind das doch fuer ein Haufen Potis die man da nach 2-3 Bier plötzlich vor sich hat. und alle wollen wieder auf die Einstellung vom Soundcheck gedreht werden...

    Sobald irgendwas ueber den Köpfen der Leute haengt is sowieso Alkoholverbot. Da springt jede Haftpflichtversicherung ab.
    Mit 2 12/1" Tops im 50m² Club und einer befreundeten Kaffehauspopband
    da duerfen es schon mal 2 Bier sein. Nach dem Abbau dann je nach laune des Veranstalters 8)
    Oder nach einem Kofferjob im Club leicht angesäuselt mit dem Kinderroller heimfahren...
    Auch sehr genehm, so mit Zwischenstop an der Kebapbude.

    cu
    martin

  • WinISD 0.50a7 simuliert Schwingspulentemperatur falsch

    • martin
    • 5. März 2008 um 23:08

    N'abend,

    Die letzten Klippelkurven von B&C lassen mich da anderes vermuten...
    Kms läuft hier wie ein Z mit fast gerader Y Achse. Das Chassis kann bis etwa Xvar machen was es will, dann schlägt der Spider zu. Das deckt sich auch etwa mit den Erfahrungen die ich seinerzeit mit dem PZB46 machte. Den konnte ich schon locker auf 10mm auslenken (bei angegebenen 8mm Xvar und echten 6,5), dann war Schluss. Trotz versehentlich komplett falschem tuning und 1400W am 700W Chassis.

    Find ich soweit auch OK, waere ja sonst irgendwie am Markt vorbeientwickelt :)
    Aber prinzipiell gehts schon deutlich ueber Xmax.

    Wobei ich gestehen muss - die NDL's sind schwer auf Xvar zu bringen. Selbst wenn man das CB Gehäuse öffnet.

    Tja, wie heiss wird die VC? Muss ich nun wohl doch messen...

    cu
    martin

  • WinISD 0.50a7 simuliert Schwingspulentemperatur falsch

    • martin
    • 5. März 2008 um 16:54

    Hallo,

    Hmm, ich glaub ich hab wo gelesen maximal +/-16mm sind moeglich bevor es kracht. Ueber 6mm war ich aber wissentlich noch nie. Ich geh ja hin und wieder nachschauen, auch bei Veranstaltungen und da lief das bisher im gesunden bereich ab. Naemlich im Bereich des echten VC Ueberhangs (6,5mm).
    Die Baesse haben auch kein klangliches Problem. Das sind die Tops, wo mir bei hohen Pegeln die 12er nach kurzer Zeit zu "leise" vorkommen. Das kann aber durchaus auch am 750er liegen :grin:
    Der ist zugegebenermassen doch ein bissl grobschlächtig.

    Die Baesse schieben nicht ganz so wie ich mir das vorstelle. Eines der Testgehäuse ist da auch nicht korrekt getuned (zu hoch, zuwenig Volumen). Ich dachte halt, ich versuche fuer die neuen Protos eine eventuell hoehere VC temp schon ueber den Qes mit reinzurechnen.
    Dann muss ich mich nicht auf die interne Rechnerei irgendwelcher freeware Simus verlassen.
    Ein C7 Sub schiebt da doch mehr. Nicht schoen, aber laut. Nicht ganz zu verachten, wenn die PA moeglichst in einen Kombi passen soll. Und da machts schon nen Unterschied obs 4 oder 6 Baesse sind...
    Mit 4 gehts sich bisher aus.

    cu
    martin

  • WinISD 0.50a7 simuliert Schwingspulentemperatur falsch

    • martin
    • 5. März 2008 um 09:27

    Morgen,

    Bernd,

    Soweit klar, aber 6db Crest is dann doch 6db Crest. Wenn ich tatsaechlich Musik mit Sinustönen bei Vollaussteuerung habe, dann hab ich halt auch keine 6db Crest. Zumindest nicht in diesem bereich des Songs. Klar koennte man jetzt diskutieren worauf man sich bezieht, nen ganzen Song? Einzelne Parts (Orgelpedal zb.) ?
    Das mag dann im Zusammenhang mit dem Displacement interessant sein, aber stur nur in Bezug auf einen gegebenen Crestfaktor eigentlich nicht?

    Zu den 120° - da versuch ich halt ungefaehr hinzuschaetzen. Ich weiss ja nicht, wie heiss die VC im betrieb tatsaechlich wird. Ich versuch nen ungefaehren mittelwert zu finden.
    Waermeableitung und reduzierung der VC Temp geht alles klar, solang wir von CB's reden. Bei den BR Baessen (und die muessen aus budgetaeren Gruenden nun mal sein) kann ich schlecht mit Widerstaenden rummachen. Hier such ich einen Anhaltspunkt um schon am Papier (oder am Bildschirm) eine geeignete Abstimmung zu finden, ohne jede Woche einen Prototypen zu verheizen. :)
    Es is auch nicht so, dass die Box dann kalt garnicht geht, sie is im bassbereich minimal leiser, dafuer buckelt sie mir bei Betriebsleistung nicht. hier hab ich naemlich ein Problem mit den eher hoch getunten Baessen bei kleinem Volumen. Die entwickeln einen Peak bei 70Hz und fallen dann flott ab. Garnicht schoen. Da sind Umbauarbeiten angesagt.
    Die grossen tief getunten leiden da weniger darunter.

    cu
    martin

  • WinISD 0.50a7 simuliert Schwingspulentemperatur falsch

    • martin
    • 4. März 2008 um 08:04
    Zitat von "Hörnli"

    @ Martin: 7dB PC geht nicht. Auf die Wiedergabe über dynamische Schallwandler bezogen, hat der Crestfaktor von Musik keinerlei Ähnlichkeit mit dem Crestfaktor von Rauschen.

    Gruß

    Morgen,

    Bernd, ja is an sich klar, 7db sind rein ueber den thermischen Weg nicht machbar. Ich kann aber nochmal nachfragen. JF Messungen zweifle ich ansonsten nicht an, der Mann kann das.
    Vielleicht kann ich ja erfahren, was da genau los war.

    Das mit dem Crest! Kannst mir das wenn du Zeit und Lust hast erläutern? Fuer mich war das eigentlich eine fixe Groesse, egal ob Noise oder Musiksignal. Spitzen halt 6db ueber Durchschnittspegel.
    Im uebrigen gibt es ja durchaus Musik, die zumindest im Mittenbereich entfernt an Rauschen erinnert :)

    120°C VCTemp - ein realistischer Wert wenn man das Chassis mit Nennleistung und Musiksignal mit eher hohem Crestfaktor (ueberwiegend live) betreibt? Oder doch zuviel?

    cu
    martin

  • I want more of...

    • martin
    • 4. März 2008 um 00:40

    Hmm, i want more of..

    Bier im Pult und trotz ratternder Motorfader gehts irgendwie,
    ausrastende Punks am Sackgassen open air mit Blaulicht und fotografierenden Anrainern im Hintergrund,
    Gasttechniker die in einer kleinen Scheune 2 12er + DE750 fast verheizen,
    gezogene Stromversorgungsstecker weils der Besitzer der Location zu laut findet,
    Anfang Dezember um 3.00 mit kaltem Burger und nem sixpack im Auto in den Quelle Schlafsack schluepfen,
    bei Sturm und Gewitter mit ner Holzlatte auf ner Aluleiter stehend das improvisierte Buehnendach festhalten,
    Springerstiefel im 18",
    4 Punkt Beschallung mit 2 kaputten Hochtönern und schwer besoffener band, anschliessend an einen heftigen Abschluss mit Brutal Gitarrensolo gibts karaoke,
    den mainact nach 45 min von der Buehne holen, weil Sperrstunde ist,
    Und 90% aller "i don't need that" postings dazu.

    Wenn alles klappt is es eigentlich uninteressant. Und wenn ich nach einer chaotischen, verrauchten und versoffenen Nacht bei tagesanbruch von ner Location die heimreise antrete oder noch 2 Stunden im Auto schlafe - dann hat das einfach was. Hoffentlich halt ich es noch ne Weile durch 8)

    cu
    martin

  • WinISD 0.50a7 simuliert Schwingspulentemperatur falsch

    • martin
    • 3. März 2008 um 08:50

    Morgen,

    Ja, ich denke schon, dass die thermische PC auch praktische Bedeutung hat. Ich nehme jetzt 18sound als Beispiel, weil die das schoen dokumentieren. 5min pink noise bei der jeweils angegebenen leistung.
    Das macht 6db Crest. Wenn ich mir meine Pappenheimer hier so ins Gedächtnis rufe - die kriegen das hin mit ihren Gitarren, die im Audioeditor aussehen wie ein durchgehender blauer Balken.
    OK, die hab ich natuerlich nicht dauernd auf 0db, aber das Signal ist so gut wie "crestfrei" :grin:
    Und liegt auch keine 5min, sondern mindestens 2 Stunden an.

    Naja und da hab ich es bei diversen versuchen schon geschafft, dass die CB 12er warme Luft schieben. Je nach Chassis kommts hier sicher zu thermischer PC, mal mehr mal weniger, mir wurde berichtet dass JF an dem vor ein paar Jahren ganz schicken Delta12LF Urps an die 7db gemessen hat.

    Ich hab das Problem mit den BR Subs eher weniger. Das liegt aber auch sicher daran, dass bei den Bands da fast nur die Kick drueberläuft, selbst der Bass kommt schon zu einem guten Teil von den Tops.
    Ich hab ja auch berichtet, dass mir nach ein paar Minuten bei hoher Lautstärke die 12er zu leise werden. Oder ich ziehe den falschen Umkehrschluss und mir wird der 2" zu aufdringlich 8)
    Das gilt es noch herauszufinden.

    Egal, zum Thema - ich simuliere eigentlich immer mit 120° VC Temp, oder alternativ mit einem 3 Ohm Vorwiderstand, oder mit Qes 0,42 (!) statt den 0,29 aus dem Datenblatt. Und hoffe (teilweise bestaetigt sich das auch), dass ich so näherungsweise ganz gut hinkomme.
    Die 0,42 errechnet aus der Formel die der Bernd mal hier oder im paforum in einem Posting erwaehnte. Bei geschaetzten 120° VC temp.
    Habs jetzt aber nicht mehr genau im Kopf.

    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 22:14

    jogi, ich hab das auch nicht auf mich bezogen, aber der Ton wird bei solchen sachen immer schnell ein bissl schaerfer und da mach ich mich immer gern ein bissl lustig drueber.

    Die gegenueberstellung der Kurven ist mal gut. Das hilft mir, nochmal klar zu machen was ich eigentlich will. Die zeigt meiner Meinung nach sehr schoen, dass ich mit einem effektivem Chassis so nicht ohne weiteres arbeiten kann, wenn ich es unterhalb 200Hz nutzen will. Hemmungslos reinboosten ginge mechanisch, aber elektrisch nicht. Also Mittelton runter. Ich rechne hier mit etwas anderen Werten und hab nur etwa 2-3db unterschied in dem bereich (Unibox). Geh ich davon aus dass sich PC ohne R deutlich staerker bemerkbar macht, rechne ich fix damit diese 2-3db im Ernstfall sowieso wieder zu verlieren wenn ich mit Nennleistung eine lautere VA ohne R beschalle. Und dann verlier ich unterm Strich mit R eigentlich nix.

    Aber selbst wenn! Wenn ich in CB auf 120-140Hz mit vertretbarem Abfall in der Response runter will, dann hab ich nur die Wahl ein entsprechendes Chassis einzusetzen (das dann aber von haus aus ein paar db weniger macht als mein mitteltonbolide, bei erwaermung der VC nochmal pegel verliert, Qes und Qtc drastisch aendert) oder das wirkungsgradstarke Chassis mit dem Widerstand hintrimme und davon ausgehen kann, dass diese Werte, bzw die gewaehlte Abstimmung dann auch im Grosssignalbetrieb erhalten bleiben.
    Und CB ist fix. Der Bernd ist hier nicht ganz unumstritten, aber dass er mich quasi zur CB genoetigt hat, macht sich fuer mich schon bezahlt. ich bin hochzufrieden. Ob es die positiven klanglichen Auswirkungen auch hat die er Ende 2005 beschrieben hat, kann ich noch nicht bestaetigen, weil ich bisher nur mit zu kleinem Widerstand bei niedrigem pegel gehoert hab.

    Egal, meine urspruengliche Frage hab ich mir heut eh schon selbst beantwortet, und Tests mit Vorwiderstand kosten so gut wie nichts, von daher werd ich mir das genauer ansehen.

    Zur Widerstandsaenderung mit der Temperatur: Der Alex hat mir das heut ausgerechnet. bei 100°C 1% Aenderung. Das ist glaube ich ein hervorragender Wert, wenn man es mit den Aenderungen von Rdc bei der VC vergleicht.
    Und ich glaube mit 2x100W Widerstaenden ueber die Runden zu kommen.
    Ich mach fast ausschliesslich live bands mit entsprechenden Crestfaktoren, im Schnitt kriegt der Widerstand dann von den 1200W vom Amp vielleicht 12-120W. Und eigentlich auch davon nur einen teil. Interessant wirds natuerlich bei extrem verzerrten Gitarren. Mit was kann ich da rechnen? 6db Crest? Dazu der Umstand, dass das ja auch nicht dauerhaft mit vollem pegel anliegt sondern eine Huellkurve hat und der Angabe dass man den Widerstand fuer mehrere Sekunden mit dem 5fachen der angegebenen Leistung belasten kann? Sieht fuer mich durchaus beherrschbar aus.
    Aber mal sehen, vielleicht heul ich eh in Kuerze, wenns nicht geht. Wenns bei ner VA schiefgeht, kann man ja immer noch bypassen. 8)

    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 15:09

    Ach, ich liebe das Selbstbaubrett. Sag Urps, BR, CB, Eminence oder Vorwiderstand und 10 Postings dauerts bis sich die Leut langsam anfangen, in die Haare zu kriegen :D

    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 14:15

    Da hat der Bernd mal Andeutungen gemacht. Find ich aber nimmer. Ging in irgendeiner Form um membranresos oder aehnliches.

    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 13:52

    Also mir wuerd das eh so passen. Wie gesagt hab ich nix vom effektivem Chassis, wenns im Mitteltonbereich zuerst viel zu laut losbratzt um dann im Volllastbetrieb hier eh wieder an Effektivitaet zu verlieren.

    Halbe Ampleistung bringt nix, da hab ich ja immer noch die Originalresponse.
    Aktiv Mitten rausziehen ist sicher ne Möglichkeit. Da ich bei halber Leistung aber immer noch ganz gut der VC einheize scheint mir dann dennoch der Widerstand fast die elegantere Lösung zu sein.

    Dass der externe Widerstand sich mit der Temperatur auch aendert is allerdings ein guter Einwand. Da kuemmert sich lextrax gerade drum, herauszufinden in welchem Ausmaß sich das abspielt.

    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 12:49
    Zitat von "jogi"


    Dann ist das Chassis auch entsprechend leiser


    Der Mittenbereich geht bei gleicher Lautstärke mit oder ohne Vorwiderstand zurück.

    Nochmal
    Der Lautsprecher braucht für eine gewisse Lautstärke die genau gleiche Leistung, mit oder ohne Vorwiderstand.

    Ja, das ist alles richtig. Alles kann ich natuerlich nicht haben. Wie ich geschrieben hab - ich will die Eigenschaften eines weniger effektiven Chassis mit Qes im Bereich 0,4 oder leicht darueber, aber das halt in allen Betriebsmodi.
    Lasst mal die Lautstärke aussen vor. Natuerlich verschenk ich etwa 3db (im direkten vergleich mit einem q 0,4 Chassis in Wirklichkeit eh nicht). Wuerd ich gleich ein Chassis mit CB TSP nehmen, is das ja auch in den meisten faellen keine Rakete. Nur dass mir bei dem Chassis auch noch die TSP und damit die Abstimmung weglaufen. Und dann womoeglich noch zusaetzlich die PC zuschlägt.
    Beim ausgebremsten Qes 0,2er Chassis aber (hoffentlich) nicht.

    cu
    martin

    edit: in wirklichkeit verschenk ich nicht mal Pegel. Denn wie gesagt wird das Chassis ohne Vorwiderstand dann mit der heissen VC eh leiser. Und landet letztlich genau dort wo ich mit Vorwiderstand eh auch bin.

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 12:17

    Entweder reden wir aneinander vorbei oder da stimmt was nicht.

    Wenn ich ne geschlossene Box haben will (reines Top) kann ich hergehen und ein Chassis mit geeignetem Qes einsetzen, also eines, das mir eine vernuenftige Abstimmung ermoeglicht und in der CB von haus aus ein vernuenftiges verhaeltnis Grundton - Mittelton bietet.
    Da schick ich dann Nennleistung drauf, die VC wird heiss, Qes steigt nun in ungesunde Hoehen, Qtc damit auch, leiser wirds auch.
    Pff, im Kleinsignalbetrieb sicher schoen, unter Volllast wirds ordentlich aus dem Ruder laufen.

    Na oder ich nehm ein deutlich effektiveres Chassis, brems es ganz bewusst ueber den Vorwiderstand aus, sorge damit fuer einen Qes (und Qtc) mit dem es sich arbeiten lässt und schick wieder Nennleistung drauf. Jetzt hab ich die Eigenschaften des kalten high Q Chassis, die aber auch so erhalten bleiben und nicht mehr wegdriften. Klar kriegt das Chassis dann weniger Spannung. Na und?
    Schoener nebeneffekt ist dann noch dass das Chassis geschont wird und die Waerme leichter abgeleitet werden kann.
    Wuerd ich das Chassis nun einfach ohne Vorwiderstand betreiben, dann hab ich nach kurzer Zeit unter Volllast auch das gleiche Ergebnis. Heisse VC, hoeherer Rdc, Qes steigt und so weiter. Selbst erlebt auf einer Veranstaltung. Wirkungsgrad im Mittenbereich geht zurueck.
    Na und das kann ich mit dem Widerstand ja gleich vorwegnehmen und hab noch die 2 erwaehnten Vorteile (Chassis entlastet, Abwaerme).

    Klar bringt das alles nix, wenn ich da dann mehr Leistung reinpuste. Darum gehts mir nicht.

    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 11:47
    Zitat von "jogi"


    Die Powercompression hast du auch mit Vorwiderstand, sie wirkt sich nur ein bischen weniger aus.
    Dadurch, daß bei einem Vorwiderstand von 3 Ohm bei einer Doppel-12er fast die halbe Spannung am Widerstand abfällt, brauchst du für die gleiche Endlautstärke eine Endstufe mit der 3-4fachen Leistung!!

    na wenn ich es richtig verstanden hab, brauch ich nicht mehr Leistung.
    Rund um die Einbaureso verlier ich kaum was, im viel lauteren mitteltonbereich zieht er mir den Pegel runter. So erhoff ich mir, dass ich von haus aus die Response habe, die ich derzeit kriege, wenn die Anlage eine Weile Vollgas läuft. Dann muss ich nicht wieder waehrend der Veranstalter zum Controler joggen um den 2" zurueckzunehmen, sondern komm mit einem Setup aus.
    UND, es waer ein guter Weg die Abwaerme wegzukriegen. das ist sonst im 13l CB gehäuse auch immer so ein thema...

    Also erhoehe ich de facto den Qes des chassis und krieg erstens eine vernuenftige Abstimmung (Qtc im bereich 0,7) und zweitens schon ich das Chassis thermisch. Klar koennt ich auch gleich ein Chassis mit hoeherem Qes einsetzen, aber da wandert dann wenn die VC heiss wird, der Wert wieder nach oben und ich lande dann bei ziemlich verbogenen Kurven und Qtc Werten >1.

    Also mehr Leistung will ich nicht draufbraten. Nur schon im Vorfeld das wegnehmen, was mir nach 15min Volllastbetrieb sowieso verloren geht.


    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 21. Februar 2008 um 10:30

    Angehoert hab ich, hat mir durchaus gefallen. Aber 30 Ohm??
    Is ein Tippfehler oder? Ich lande fuer die Doppel 12 eher bei Werten die etwa der Nennimpedanz entsprechen, also so um die 4 Ohm. Aber auch mit 2 Ohm schon deutlich.

    Ich diskutier grad mit dem lextrax, der meint dass wenn die VC durch Erwaermung ihren Rdc um 3 Ohm erhoeht, genau das gleiche rauskommt wie mit 3 Ohm Vorwiderstand. Das klingt auch logisch.

    Die Strassacker Postings implizieren aber, dass fuer das heisse Chassis (ohne Widerstand) noch PC abzuziehen waere, fuer das Chassis mit Widerstand aber nicht. Was dann paradoxerweise einen hoeheren Endschalldruck bei deutlich entlastetem Chassis bedeuten wuerde. Fast zu schoen um wahr zu sein und fuer mich schwer zu verstehen.

    cu
    martin

  • Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

    • martin
    • 20. Februar 2008 um 23:23

    N'abend,

    Aus gegebenem Anlass wuerd ich den Thread hier gern wiederbeleben...

    Ich hab da kurz mit meinen CB Tops experimentiert und fand das einen ganz guten Ansatz. Es klingt ausgewogen, allerdings hab ich nur mittlere Pegel fahren koennen.

    Gut, nun aendere ich die Einbauguete, was bei meinen CB's durchaus erwuenscht ist, weil die sonst sehr niedrig ausfaellt. Kann ich den Widerstand auch einfach auf Re draufaddieren? Ergibt dann plötzlich einen fuer CB brauchbaren Wert bei Qes.

    Und ganz wichtig und aktuell ein Diskussionspunkt hier - wie genau wirkt der Widerstand nun? Er zieht mir erstmal den mitteltonbereich runter, sorgt fuer ein subjektiv ausgewogeneres Klangbild, weil die Chassis mit Qes 0,23 und starkem Antrieb sonst schon recht schwach im grundton daherkommen.
    Wars das nun und ich haette genau das gleiche Ergebnis auch mit heisser VC? Oder kann ich die Power Compression so interpretieren, dass mir der Pegel ohne Vorwiderstand ueber den gesamten bereich runtergezogen wird (also auch im bereich der Einbaureso) und ich so gesehen ohne Vorwiderstand ueber die gesamte bandbreite 2-4db verliere, mit Vorwiderstand aber nicht? Oder lande ich MIT Widerstand genau dort, wo ich auch OHNE Widerstand aber mit 120° heisser VC lande?
    Das will mir grad nicht so ganz in den kopf.
    Die Zusammenhaenge sind mir echt unklar und man ist grad beim rechnen und rumsimulieren oft verleitet den Vorwiderstand einzusetzen, weil er dann theoretisch bei allen Anwendungsfaellen ein reproduzierbares Ergebnis liefert (andere Probleme im Grosssignalbetrieb mal aussen vor gelassen).

    Verhindert der Widerstand nun in einem gewissen Umfang PC, oder nimmt er das Ergebnis der heissen VC nur vorweg und liefert letzten Endes bei Betriebsleistung genau das, was ich durch die Erwaermung der VC ohnehin krieg?

    danke
    martin

  • Hörner falten und das Bastelhorn im speziellen :-)

    • martin
    • 20. Februar 2008 um 09:03

    Morgen,

    Mir hats eine Platte rausgerissen, weil ich zu frueh zuschraubte. Der Schaum muss lang haerten koennen und das moeglichst bei hoher Luftfeuchtigkeit, sonst machts nach einer Woche plötzlich Knacks und man hat nen Riss im Holz. Das war allerdings auch kein Multiplex, sondern ein OSB Proto, der dann an der Stirnseite eingerissen ist.

    Überzeugt hat mich der Schaum eher nicht. Beim klopfen hat man den Eindruck, die Box is tot, tatsaechlich waren dann die Messungen nicht sehr berauschend und es gab diverse durch das Gehäuse verursachte Problemstellen. Ein simples Trennbrett knapp hinter dem Chassis klappte da schon besser.
    Hohlräume in Hoernern ausschäumen wuerd ich dennoch wieder machen. Eine fast komplett zugeschäumte CB allerdings brachte nicht die erhofften Ergebnisse.

    cu
    martin

  • Hörner falten und das Bastelhorn im speziellen :-)

    • martin
    • 18. Februar 2008 um 13:24

    Tja, der Holzsandwich. Der is ne coole Sache, ich kenn das Material noch vom Bootsbau. 2 Lagen biaxiales Gelege (360er) erhoehen bei einer 6mm Sperrholzplatte die Biegesteifigkeit um etwa den Faktor 3. Das is ganz ordentlich.

    Wie genau man das auf Boxen umlegen kann, da arbeit ich noch dran.
    Bei den aktuellen Multiplexpreisen in A muss man sich ein wenig umsehen. In den letzten jahren hat sich halt viel bei den Verstaerkungsfasern getan und ich ueberleg noch, was ich drauflaminiere.
    Ich schau mir das die naechsten Wochen noch genauer an.

    Zuerst mal ordentliche Bassboxen bauen. Bernds centerstack variante is ganz interessant, ich denke aber ich nehm da dann auch andere Chassis und lass die PS weiterhin im low budget BR werken. Nur ordentlich abstimmen muss ich noch. Dann gibts fuers erste 15mm OSB + 2x 480er Biax Boxen. Oder je nachdem, was bei den "Biegetests" so rauskommt ne andere Kombination.

    Und dann muessen doch mal 4 Hoerner her. Muss direkt mal schauen, wie das mit dem Hub im 4er Stack so aussieht...

    bis dann :D

    martzin

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