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Beiträge von tufkaklto

  • Klang der Digitalpulte

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 19:21

    tomy:
    Das war ganz dem Gert seine Erklärung.

    Aber schön erklärt, finde ich.

  • Analog vs. Digital

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 12:07

    Solche Rider seh ich auch immer wieder.
    Zugegebenerweise steht das LS9 normal nicht gerade an Erster Stelle :D

  • Trolle & Spam

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 12:04

    Wobei man ja schon fairerweise sagen muß, das diese herangehensweis mit Theorie schon ihre Berechtigung hat und auch durchaus gut ist.

    Es kommen da wirklich auch interessante Aspekte und Denkansätze rein.
    Vor Allem, es ist ja nicht so, das das nicht stimmt.
    Nur manchmal kaqnn man auch die Theorie einseitig auslegen.


    Was schlimm dran ist, ist dieses sture verharren nur in der Theorie.
    Es gibt einige von uns, die schon lange Praxis machen und durchaus auch wissen, was so abgeht.
    Und die auch trotzdem ihre Theorie können, sonst würden die den Job nicht so lange machen.

  • Klang der Digitalpulte

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 11:10

    So, um das mit den Filtern zu veranschaulichen, hab ich mir da was rausgesucht:

    Eine bekannte Firma, die Mischpulte herstellt, hat sich Gedanken gemacht, wie die Beschaffenheit des Filters sich auf das hörbare Ergebnis auswirkt.

    Und dann die Filter unterschiedlich zu machen !!

  • Klang der Digitalpulte

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 10:52

    Inselgert hat mich gebeten hier mal eine schlichtende Antwort fuer Ihn zu posten.
    Dieser Post spielt ausschliesslich seine Meinung wieder.

    Zitat

    However, I'm pretty well convinced that everything that matters with audio can be neatly explained by my "big four" parameters:

    Frequency Response
    Distortion
    Noise
    Time-based errors

    Dann nehme ich mal christopher hafers Zitat zum Anfang.

    Frequency Response auf Deutsch Frequenzgang. Ja der ist in der Tat je nach Pult unterschiedlich. Er wird im wesentlichen bei der Wandlung am Ausgang festgelegt. Je nach Guete und Impedanz des jeweiligen veraendert sich nicht nur der theoretische Frequenzgang sondern auch der rechnerische ( Messbare ) bei einigen Pulten ist das je nach Konfiguration des gleichen Geraets unterschiedlich. Das haengt mit den jeweiligen DSP Resourcen zusammen. Ein LS9 was auf allen Ein und Ausgaengen mit voller Leitung laeuft hat eine geringere Bandbreite. Das kann man messen.


    Distortion Verzerrung oder Klirr. haengt ganz deutlich mit der Eingangsimpedanz als auch Eingangsstromstaerke zusammen. Und da wissen wir bei Preamps das preiswertere Produkte da oft nicht die gewuenschten Ergebnisse erzielen. Toleranzen in den Bauteilen sorgen da schon zu deutlich messbaren Unterschieden. Man will ja jetzt mal keine Namen nennen. Die verwendete Samplerate hat auch einen direkten Einfluss auf die Aufloesung des Signals und damit auch auf die Vertaerkung oder Absenkung eventueller artifakte. Man kann bei einigen Pulten ganz klar eine Veraenderung des Transferschriebes sehen wenn man die Samplerate umschaltet. Als Tip hier. Bei einem bekannten japanischen Produkt wuerde ich bei Monitoranwendung zu 48khz raten und bei FOH zu 96 khz.

    Noise das einzige was Noise bei einem Digitalpult beinflusst ist die interne Vertaerkung des von aussen kommenden Stoergeraeusch. Hier liegen Pulte mit groesserem headroom klar vorne. Man kann dann leiser mischen. Headroom erklaere ich mal spaeter.

    Time-based errors Laufzeiten sind hier wohl gemeint. und hier sind die Unterschiede am deutlichsten. Es gibt momentan nur ein Produkt auf dem Markt was timekorrigiert arbeitet. das heist das die Latenz und delayzeit automatisch dem langsamsten Signal angepasst wird. Das Geraet kommt aus England und ist teuer.
    Aber grundsatzlich kann man sagen das hier die Unterschiede am einfachsten Messbar sind und es durch unsaubere Rechnungen zu Interferenzen zwischen gleichen Signalen kommt. Beispiel waere eine Snare welche durch den L&R Mix geht und gleichzeitig noch ein Reverb anregt. Die Latenz im internen Effektweg wird kuerzer sein als die im Master. Nun kommt das original Snaresignal nach dem Effekt noch zusaetzlich auf den Master. Das sorgt fuer interferenzen welche dann wiederum je nach EQ des Effektes als auch des Original sich mit Gain veraendern. Ein XL8 mag das kompensieren. Dieser Wert ist wiederum auch nicht fest sondern veraendert sich mit der Konfiguration. des Pultes. Daher klingen oft die beliebten alten Effekte am Digipult anders aber selten besser.


    Und jetzt etwas was wichtig ist. Naehmlich Headroom.
    Interessant ist das die britischen Geraete hier alle anders sind. Die haben alle 40 bit Fliesskomma operation. das sind die Digico, Soundcraft und Midas Pulte.
    Das bedeutet in der Praxis das diese Pulte intern einen hoeheren Headroom haben. Gerechnete 1000 db.
    In der Praxis ist das so. Nehmen wir den Fall das ich alle Inputs auf 0db pegel und alle Fader auf 0 db setze. dann kommt bei einem japanischen Geraet sofort clip am Ausgang. Wenn ich dort nun den fader runterziehe wird es leiser aber das clippen ist noch da. Ich habe sozusagen die interne virtuelle Busstruktur uebersteuert. Bei 40 bit Fliesskomma ist das nicht der Fall. Da ziehe ich den Fader runter bis das Ausgangssignal 0db anzeigt und schon ist das Signal auch sauber.
    Das ist mit den theoretischen 1000db headroom gemeint. Da schlage ich vor ihr probiert das mal. Und ja christofer diese Distortion ist messbar.

    Nun denn, klingen Eqs unterschiedlich? Oder anders gesagt verhalten sie sich unterschiedlich? Ja das tun sie. Bei der Marke mit M hat man da viel Zeit und Energie verbraucht. Was klingt den an EQs oder was nehmen wir wahr. Der rechnerische Wert +4db bei 1Khz mit 0.5 Q ist ein fester Wert der genau eingehalten wird. Interessant wird es wenn wir jetzt zu Ueberlappungen kommen. Wie werden denn die gerechnet? Was fuer algorythmen nehmen wir den da. Und da scheint sich der Unterschied einfacher darzustellen. Und auch bei Y ist man mit dem Typ 2 Eq darauf eingegangen. die sagen wir mal besseren Eqs in der digitalen Domain modellieren auch die Ueberlappungs Artifakte ihre analogen Vorbilder mit ein. Bei einem XL3 kommt der Pulttypische klang eben genau daher. Es gibt leichte Ausloeschungen und Ueberhoehungen in den Grenzbereichen der einzelnen Baender. Diese sind Pulttypisch und im XL8 zb nachgebaut. Im PM5d hat man sich einen bekannten Parametrischen EQ zur Hilfe genommen. Im VI6 finden wir im grafischen Bereich die Artifakte des BSS EQs wieder und im Parametrschen die der Studer Studiopulte.

    Als Zusammenfassung muss man daher sagen das alle Digitalpulte eine eigene Signatur haben. Das Zusammenspiel von Headroom, Eingangswandlung Zeitverzoegerung ( Latenz) und auch die unterschiedlichen Algorythmen in der Programierung machen jedes Digitalpult genauso individuell wie es analoge Pulte immer waren.
    Und ja das ist Messbar!

    Messwerte die nachweislich unterschiedliche Ergebnisse zeigen waeren dort:
    Klirr
    Impedanz
    Timeshift
    Phase.

    Mit freundlichem Gruss. Gert

  • Klang der Digitalpulte

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 10:12

    DA gibt es einen Alten gtread, der das schon vor 2 Jahren behandelt hat.

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=25&t=63817&start=15

  • Klang der Digitalpulte

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 08:41

    In meinem Fall hab ich die Pulte einfach mit einer Transfermessung gemessen ( Vergleich originalSignal mit Pultsignal )

    Bei einem M7 zB sieht man die Unterschiede in den Höhen und tiefen Bässen.
    Da geht die Linie runter.
    Und das hört man.
    Oder anders auch, das Pult ist nicht ganz linear. ( wie viele Analogpulte auch nicht )

    Ein EQ mit +4db und Q2 bei 700 ist immer gleich, das stimmt schon.

    Wo zb schon Unterschiede auftreten, das ist bei Shelve Filtern.

    Wer zB weiß, wie sehr Midas an den unterschiedlichen Shelve Filtern rumarbeitet, dem werden auch da die Unterschiede klar.

    Denn das kann man auch nicht zerreden.

    Aber da hat der Bert ein Fass aufgemacht :D:D:D:D:D:D

  • Neumann KM 184 oder anderes

    • tufkaklto
    • 23. März 2009 um 08:33
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,

    jetzt sind wir uns glaube ich alle einig.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer


    Nein, sind wir nicht.
    Weiß auch nicht, warum Du davon ausgehst, das das Argument für mich gültig ist.

    Den Unterschied von einem SM81 und einem 391 hört man auch Live.
    Allerdings muß man klarerweise direkt vergleichen.

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 21:20

    Warum Schloss?

    Ist immer noch interessant, was da für Meinungen rumgehen.

    Ich sehe das so:
    Es ist kein Mikro immer DAS BESTE, aber es gibt für jedes Mikro Einsätze, wo es einem Anderem überlegen ist, das gilt auch für das SM58.

    Ich nehm es oft auch durchaus gerne her.

    Einer de Gründe ist auch:
    Wenn ich nicht weiß, was mich an dem nächstem Künstler erwartet, zumindest bei einem SM58 weiß ich 100%ig, was mich erwartet und was ich notfalls tun kann, um gewisse Ziele ( und sei es nur annähernd ) zu erreichen.
    Und es gibt Situationen, da wäre mir das mit einigen Anderen, mir durchaus auch bekannten Mikros zu gefährlich!!!!!!

  • Klang der Digitalpulte

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 21:14

    Unabhängig davon, das man es hört, ich bin überzeugt, es messen zu können.

    Ich hab mir als Beispiel mal ein PM5D RH gegen ein M7 gegengemessen.
    Da sind Unterschiede, die auch von den Yamaha Leuten bestätigt werden, und ,man kann sie sogar ganz leicht messen und gut sehen.
    Und zwar so, das sie auch für jeden Betrachter klar sind.
    In diesem fall zumindest.

    Ich bin zwar immer noch davon überzeugt, das das Mischpult nicht zwangsläufig der wesentlichste Teil ist, jedoch wenn mal alle anderen relevanten Teile passen, dann macht es schon Sinn, sich da drüber Gedanken zu machen.

  • Neumann KM 184 oder anderes

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 21:09

    Tobias
    Und genau das ist es.
    Es wird als WERKZEUG verwendet, weil es genau das tut, was viele von den Micros wollen.

    Völlig unabhängig, was der Eine oder Adere meint daran auszusetzen zu müßen.

    Und es gibt genug Anwendungen, wo das Mikro mit genau den Eigenheiten absolut richtig ist.

    Es sind nicht alle so Dumm, sich für gutes geld ein Mikro zu kaufen, wenn es nichts bringen würde.

    Was Deine persönliche Meinung zu den Mikros is, sei Dir ja gestattet.
    Aber es muß sie nicht jeder teilen.

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 17:37
    Zitat von "marcoboy"

    Wo es darum geht die Stimme zu übertragen kommt nur ein Kondensator in Frage

    Dann begründe das bitte genauer.

    Zitat von "marcoboy"

    Zum reinbrüllen und spucken reicht ein SM58. Der Frequenzgang ist beschränkt das geht schon aus dem Wandlerprinzip hervor.
    In manchen Situationen ist das SM58 noch tragbar. Ich habe keine Lust ein gutes Kondensator 5 mal am Abend runterfallen zu sehen. Wo es darum geht die Stimme zu übertragen kommt nur ein Kondensator in Frage. Zum reinbrüllen und spucken reicht ein SM58. Der Frequenzgang ist beschränkt das geht schon aus dem Wandlerprinzip hervor.

    Diese beiden Aussage wären mir zu pauschal und meines Erachtens auch nicht unbedingt richtig.

    Wenn schon:
    Welchen Frequenzgang braucht man für WAS??
    Und gilt es auch hier nicht so, das man eher schauen sollte, was genau die Aufga benstellung und das Umfeld ist, BEVOR man pauschal solche Meinungen vertritt???

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 14:19

    Das habe ich nie behauptet. :roll:

  • Neumann KM 184 oder anderes

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 14:17
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Klaus
    Der Link zeigt das KM-183 (Kugel).

    Da muß man daneben den Button drücken, dann ist man beim 184

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 13:40
    Zitat von "andy006"

    Du hast Recht, ja es geht sogar. (Wir sind erstaunlicher Weise mal der gleichen Meinung :o )
    Ich hab so ein 58er auch schonmal in eine Kick gestopft. Auch das ging - aber frag nicht wie.


    hatte ich sogar schon öfter gemacht, wenn zB das BD Mikro kaputt war.

    DAs geht.

  • Neumann KM 184 oder anderes

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 13:36

    Nein, wir reden über ein Werkzeug.

  • Funkfrequenzen - Warnung vor der Bundesregierung

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 13:35

    Wäre der tread nicht besser unter " >Diskussionen" aufgehoben.

    Inzwischen kann ich keine Warnung vor irgendwas erkennen sondern nur mehr eine Diskussion.

  • Umfrage: Wer benutzt noch gerne ein SM58?

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 12:32

    Das schlimme ( odre Gute ) daran ist, man kann das 58er dafür sogar hernehmen.

  • Neumann KM 184 oder anderes

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 12:28

    Die von Dir beschriebenen AKG würde ich jetz nicht gannz mit den KM184 vergleichen.

    Um das zu untermauern:
    http://www.neumann.com/zoom.php?zoomimg=./assets/diagrams/s180_diagrams.htm&zoomlabel=Diagramm&w=878&h=278

    http://www.akg.com/mediendatenban…55c282bda80.pdf

    Und zum Vergleich noch das Rode:
    http://www.rodemic.com/microphone.php?product=NT5

    Wenn Du die SM58 für 690 Markt verkauft hast, waren das Apothekerpreise.
    Diese Mikros habe ich 1990 schon um damals 1200 Schilling eingekauft, das waren etwa 180 Mark.

  • Seeburg Galeo vs. d&b Q

    • tufkaklto
    • 22. März 2009 um 12:12

    Ich kenne beide Systeme.

    Das Galeo ist schon ganz gut, wenn man sich die Settings genau ansieht.
    Die früheren Werkssettings waren eher nicht so der Bringer.

    d&b ist halt eine eigene und inzwischen international bekannt Firma.

    Wenn Du bis jetzt mit Seeburg glücklich bist und kein Problem in der Vermietung oder auf Deinen Jobs hast, dann würde ich nicht wechseln.

    Vor allem, weil Du ja weniger d&b Boxen hättest, als bei Seeburg.
    Allerdings kommt aus den d&b meines Erachtens schon mehr raus.

    Bessere Verleihbarkeit ist vermutlich schon gegeben, aber auch da kommt es auf dein Klientel an.

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