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Beiträge von tufkaklto

  • M7CL und die DCA Gruppen

    • tufkaklto
    • 4. Januar 2007 um 22:27

    Ich kanns mir auch nur mit " as far as i know " übersetzen.

    Aber an den Treadstarter:
    Nicht böse sein, aber im Profibrett sollte man schon wissen, was VCA oder DCA sind :shock:

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • tufkaklto
    • 4. Januar 2007 um 16:51

    Prinzipiell müllen alle Systeme in den unteren Mitten mehr oder weniger nach hinten. Alleine schon deswegen ist fliegen und ein dadurch vergrößerter Abstand schon gut.
    Wie Guma schon sagte, liegt das auch an den Gehäusegrößen versus Wellenlänge :D
    Ist halt Physik.
    Und wenn er meint, das die Restlichen Voraussetzungen OK sind ( Ich glaub ihm das mal so, ist ja auch kein Anfänger :D:D )
    dann bleibt wohl wirklich nur mehr eine Optimierung über ´das PA System und EQ`s über ( und ganz ehrlich, umsonst wurden die nicht erfunden, machen schon Sinn )
    Und das ist auch der Grund, warum es für "komplexere" Systeme auch eigene SYS Techs gibt.

  • Was verdient ein Lightjockey?

    • tufkaklto
    • 3. Januar 2007 um 23:04
    Zitat

    20 Scanner 14x Futurelight SC780 6x -Intellabeam HX 700
    120 PA 36
    80 PA 56

    Bravo, ganz toll und OHNE WORTE :D:D:D :roll: :roll: :? :? :?

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • tufkaklto
    • 2. Januar 2007 um 20:14

    Ich bin mit einer Band unterwegs, wo die Sängerin wirklich leise singt.
    Selbst bei Pulten wie XL3 und Ähnlichem war mein Gain immer so bei 2-3 Uhr.
    Jedesmal Horror und Kampf.
    Hatten zwar alle In Ear, aber wir brauchten so definitiv keine Atmo mics.
    Jeder der die Stimme im Mix hatte, hatte auch Atmo.
    Und hinter der Sängerin stand der Drummer :shock:
    Die Drums waren über das Main Voc mic super zu hören. :D
    Wir haben viel probiert, als Mic kommt jetz eine Superniere zum Einsatz.
    ( unterschiedliche, aber Superniere )
    Das war aber nur sekundär wichtig.
    Wir haben die Sängerin mit "psychologischer Kriegsführung" langsam dazu gebracht, lauter zu singen.
    Und weiters setz ich einen TLA Röhrenkompressor ein.
    Die Stimme setz sich im Mix so viel schöner und lauter durch.
    Der Streß ist vorbei 8)
    Viel davon war aber Arbeit mit der Band.
    Ich guck immer, wo die PA steht und versuch schon im Vorfeld den Verleihern klarzumachen, das es sich um akustisch schwierige Jobs handelt.
    Lieber auch etwas mehr PA hinstellen.
    Mehr Headroom = Mehr Spaß am Pult.
    Die Idee, bei einer leisen Band braucht man ja nicht so viel PA stimmt ja nicht.
    Man muß ja nicht gleich einen Shelv einsetzen.
    Meist sind die Problemfrequenzen ja gar nicht so breitbandig.
    Hast Du keinen Kumpel, der mal Smmart oder noch besser SatLive :D testen will ??

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • tufkaklto
    • 2. Januar 2007 um 17:36

    Ich glaube nicht, das man Deine ? einfach pauschal nach GBF Gewinn beantworten kann.

    Wenn es dem Publikum zu leise ist ( So hab ich das jetz verstanden ) , dann muß man wohl was tun.

    Zum Einen ist es so, das im "Richtigen Leben" draußen auf den Jobs immer wieder Kompromiße eingegangen werden müßen, was den Sound betrifft.
    Bedingt durch Räume und deren Architektur, Aufstellmöglichkeiten der Boxen aus diversesten Gründen, Input von Musikern usw ( Liste ließe sich noch lang fortsetzen )
    Ich weiß nicht, wie erfahren Du bei diesen Live Einsätzen bist, aber ein erfahrener Tech würde da sicher noch einiges rausholen. Drum meinte ich auch, das es schwer ist, einfach einen oder mehrere Pauschaltips zu geben. In einem Studio zb stellt sich eine Problematik ja so kaum.

    Da muß man selber mal am Pult stehen und gucken was geht.
    Ich persönlich würde mir sicher mal den PA EQ zur Brust nehmen. Im Idealfall ein guter parametrischer, sonst im Notfall auch gern einen 31er :D
    Dann stellt sich die Frage nach den Prioritäten: Was ist störender ?? eine zu leise Stimme oder ev was wegnehmen in besagten Frequenzen.
    Das Mumpfen kann durchaus indirekt über andere dem Mic nahestehenden Instrumenten kommen, bzw auch ein "Überlagerung" aus allem sein.
    Die Stimme mit Low Cut versehen ist so eine Sache ( meine subjektive Sicht der Dinge )
    Bei Rock usw kann schon mal sein, das ich mal bei ca120 cutte, damit sie sich besser durchsetzt ( muß aber nicht unbedingt sein )
    Bei Jazz, Klassik oder anderen Dingen, wo eine Stimme schön und voll sein muß, versuch ich es überhaupt mal ohne. ( geht aber auch nicht immer ) Mit einem Cut von 200Hz oderr mehr könnt ich persönlich nicht leben :roll:
    Versuchs einfach im Idealfall mal mit einem Meßprogramm anzusehen.
    ( Mal die Einzelnen Instrumente und auch alles was rausgeht aus Pult, auch Vergleichsmessung Pult / Meßmicro) Vielleicht hilft ja mal wer.
    Oft kommt man Problemen so einfacher auf die Spur. 8)

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • tufkaklto
    • 31. Dezember 2006 um 14:43

    Tagchen

    @ Kracky:
    Ich würd einen Lowcut von 400 ( und auch deutlich darunter ) für Gesang als Hardcore empfinden

    Sonst geb ich guessi recht, eher dezentrale Beschallung, die Leute wollen sich unterhalten. Damit mit mehr Boxen gleichmäßiger beschallen

  • kleine digitale mixer-lösung per laptop

    • tufkaklto
    • 30. Dezember 2006 um 21:26
    Zitat

    Dort ist jetzt alles digital und man kann in jeder Besenkammer DMX und Audio abgreifen, mit dem Ergebnis, das das Signal so oft gewandelt wird das man bis zu 20ms Latenz auf dem Monitorweg hat.

    Mit einem normalen Netzwerk dürfte das kein Problem sein, denn da wird maximal dort gewandelt, wo man ein Signal abgreift.
    Es gibt genügend funktionierende Netzwerke, die genau für sowas ausgelegt sind.
    Und definitiv ohne die 20 Ms, die ich mal so salopp bezweifle. ( Außer da hat ein Planer vollen Bockmist gebaut. Dieser sollte dann seinen Beruf wechseln ( ZB Straßenkehrer wär grad in ) :D

    Zitat

    Ein schneller Rechner hat wahrscheinlich weniger Latenz, aber ein guter Musiker hört auch 5ms.

    Bei den Netzwerken ist im Regelfall die max Latenzzeit hauptsächlich von den DA / AD Wandlungen Abhängig.
    In den Digitalen Ebenen ohne den Wandlungen sind die Latenzen sehr gering ( zB 41 microsecunden beim Optocore )

    Und 5ms sind wie wenn ein Ohr ca 1,8 Meter vom Monitor entfernt wäre.
    Da hätt lt Deinen Aussagen ein guter Musiker ein Problem damit :oops:
    Oder wie war das gemeint ??
    Hab ich da was falsch verstanden ??
    Bitte alle die Hand heben, die da 5MS hören :D

  • Der Digitale Standard ?!?

    • tufkaklto
    • 29. Dezember 2006 um 19:21

    Ja eh, jeder will sowas, aber bitte wer kennt sich da dann wirklich noch aus :D
    Duckundweg.

  • Der Digitale Standard ?!?

    • tufkaklto
    • 29. Dezember 2006 um 13:15

    @ guma

    Ne, nehm ich nicht übel, da wir selber ähnliche Gedanken hatten und der Gedanke war so , ist das der Sinn eines Digitalen Standards, das dann jeder erst recht wieder eigens ( sowieso schon vorhandenes ) Pult mitnimmt ??? :?:

    Aber wie gesagt, der Tourbetreuende Verleiher will ja auch verdienen :D

    Ich habe ähnliche Fotos von Anderen Festivals.
    Am Monitorplatz sieht man fast ausschließlich mehr die PM5D, selten mal ein Innovason, und noch seltener ein D5 ( hallo Rene )

    Auf der anderen Bühne bei unseren Festivals hatte der Kollege lustigerweise fast gar kein Digitales Fremdpult, nur Analog. Aber das ist eine andere Geschichte.

  • Der Digitale Standard ?!?

    • tufkaklto
    • 29. Dezember 2006 um 08:27

    zu guma.
    Ja, es mar die "kleine " Bühne auf einem 40000er Festival.
    War nicht ganz so klein wie auf dem Foto ausschaut.

    Was Yamaha geschickt macht, die haben den Markt vom 01V bis Pm1D abgedeckt.
    Der 01V User wird am großen Pult ähnliche bekannt Strukturen vorfinden, und sich schneller heimisch fühlen.
    Bei den meisten anderen Anbietern gibts halt fast nur die Großen Pulte.

  • Der Digitale Standard ?!?

    • tufkaklto
    • 28. Dezember 2006 um 06:37

    Ja, ganz ehrlich, das haben wir uns vor ort auch gefragt.
    Einzige für mich einigermaßen Verständliche Erklärung :
    " Wir haben eigenes In Ear mit " = Der Verleiher will ja auch was verdienen. :oops:
    Sonst fällt ja das Argument weg, das man eigene Pulte mitnimmt.
    Im Konkreten auf die Bilder:
    Das Yammi ist dort das 2.Jahr als Hauptmonitorpult im Einsatz .
    Im ersten Jahr haben noch manchee unglücklich geschaut. Aber man hat nix gesagt. Ist ja was amtliches :D
    Heuer wurde es auch von Bands definitiv gefordert.
    Und es kamen auch einige mit Ihren eigenen Files.
    Kurzes Inputpatching und fertig.
    Ich wollte das ( Am Anfang Experiment ) so auch machen und hab mich Digital auf einem Festival ans Monitorbrett gestellt.
    Es kommen immer noch genügend Bands <50% ohne eigenen Monitorteci und man kann so lernen, schnell zu arbeiten.
    Drum vertrete ich ja so oft die Meinung, das es geht.
    Aber die Akzeptanz hätt ich dort mit kaum einem anderen DigiPult zur Zeit
    Beim M7 würden Viele motzen ( außerdem zu wenig Auxe )
    Beim D5 würden sich ev ein paar ganz wenige freuen.
    Und sonst? Wer würd da noch mit eigenen Files kommen ?

  • Der Digitale Standard ?!?

    • tufkaklto
    • 27. Dezember 2006 um 19:01

    Tagchen.

    Die Frage nach dem Digitalen Standard wird vermutlich nicht nur entschieden, wie gut manche von uns die Pulte finden, sondern auch nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und Akzeptanz im Internationalen Business.
    Und da haben die Yammis einfach die Nase vorne.
    Systemabstürze kenn ich von diversen Konsolen, außer eben die Yammis.

    Wenn ein Ami oder Engländer kommt, und da steht ein PM5D, da hast Du im regelfall mal keinen Streß.
    Innovason ist frei Konfigurierbar, aber man muß es halt auch machen. :D
    Digidesign hat nach eigenen Angaben bis jetz ca 300 St verkauft.
    Das Pult klingt super find ich, aber so hinstellen und man weiß wies geht, ist halt auch nur bedingt.
    Das Digico ist relativ vielseitig, man muß sich aber auch damit beschäftigen.
    Mackie ( nie gehört, kenn ich nicht :oops: :oops: :D:D )
    Das Soundcraft Vi6 hat mich persönlich mal ziemlich überzeugt, auch mit den features zwischen Local und Stagerack. ( Um den (Listen) Preis hat man ein Muco dabei.
    Das A&H hat auch ganz gut ausgeschaut.

    Aber bei den Neuen Pulten is halt auch mal warten wie sie spielen.
    Ich will ja nicht Betatester werden :?

    Aber wie gesagt, von den Yammis sind einfach so Viele so lang schon am Markt, die funktionieren auch.
    Deswegen wird halt gern mal damit verglichen.

    Und von einer Normung der Pulte konnte ich noch nichts feststellen.
    Ich hab eher den Eindruck, das jede Company ihre eigene "Norm" entwickelt.

  • Neue Spielzeuge von Yamaha PM5D mit 144 Kanälen !!!!

    • tufkaklto
    • 27. Dezember 2006 um 14:48

    So hat halt jeder seine persönlichen Vorlieben oder abneigungen.
    ( Gottseidank, sonst würden ja auch alle die gleiche Frau haben wollen / und Herstellervielfalt gäbs auch nimmer. )
    Aber trotzdem, Software immer updaten, eigentlich sollte sowas nicht passieren.
    Oft liegt der Fehler bei einem selber. ( Ich hab letztens auch einem Kollegen ein File irrtümlich überschrieben.
    Dann halt schnell wieder so ungefähr hingedreht und dann ein " Keine Ahnung was das Pult hat ?? So ein Klumpert :D:D:D Wie konnte das passieren" :oops: :oops: )

    Unjd das mit schnell ist halt auch wieder so ein subjektives Ding.
    Ich fühl mich persönlich auf einem PM5D schneller als auf einer Analogkonsole mit fettem Siderack, wo ich schnell immer schauen muß, was was ist.
    Vor allem wenn man wo hinkommt, wo der fOH Betreuer kreuz und quer insertet. :shock:
    Und die Einstellungen von Gates sieht man in der rohen Übersicht auf der Yammi Oberfläche schon schnell, ohne einen Taster zu drücken :D

  • Gags am Heiligen Abend...

    • tufkaklto
    • 27. Dezember 2006 um 09:34

    Wartet mal ab, bis wir mal 60 sind. Da brauchen wir dann auch die Vibrationen,........ :D:D:D:D

  • kleine digitale mixer-lösung per laptop

    • tufkaklto
    • 27. Dezember 2006 um 09:30

    Hi

    Ich hatte sowas mal gesehen.
    Auf einem Acappella Festival kam eine Band ( wie auch manch andere ) mit eigenem FOH

    Apple hingestellt, irgendein Midi Faderpaneel und allen erklärt, das ist die WAHRE Lösung. Is ja jeder ein Depp, der ein Mischpult schleppt.
    Wir zwei anwesenden Techniker habens skeptisch betrachtet, aber er wird wohl wissen, was er tut und uns tuts nicht weh.

    Soundcheck super, in der Show dann Ganzausfall, der Technikus und einer der Band sind verzweifelt hinter dem Apple gestanden und haben versucht, das wieder hinzukriegen.

    Am nächsten Tag des Festivals gings dann doch ans PM5D, ohne weitere Diskussionen.
    Das Festival war übrigens eine Ausscheidung, wo die beste Acapella Band irgendwie auch nach Taiwan fliegen kann.
    Ging ja eh um nix. :D:D

    Was ich damit sagen will.
    Die Ideen mit so lösungen sind eh gut, aber müßen Praxistauglich bleiben.
    Da ist man mit einem 01V wahrscheinlich trotzdem noch am billigstenndran. Und muß das Rad nicht neu erfinden.

  • Wie ridertauglich wird ein GB2 oder ein Onyx 24.4?

    • tufkaklto
    • 27. Dezember 2006 um 09:23

    Ja, Nachtrag.
    Wenn alle immer von den Venico so lobend schreiben, sollte auch gesagt werden, das die Pre Fade auch Pre EQ sind.
    Also viel Spaß beim FOH Monitoring :D
    Natürlich kann man das umbauen :D:D

  • Neue Spielzeuge von Yamaha PM5D mit 144 Kanälen !!!!

    • tufkaklto
    • 27. Dezember 2006 um 09:14
    Zitat

    1. Wo braucht man 144 Kanäle?
    2. Wer sollte diese über nen Monitor stets mit Überblick im Griff haben können?

    Ich kenn da schon einige Produktionen, wo man schnell mal 100 Ch aufwärts brauchen kann.
    Speziell im Klassikbereich.

    Zitat

    Im Stressbetrieb habe ich unlängst die Nachteile eines PM5D kennenlernen dürfen. mit nem analogen Pult brauche ich mich nicht durch Menüs zappen, sondern kann unverzüglich das notwendige Poti (oder den Fader, denn die 48 channels liegen ja auf nur 24 Fadern, und müssen geswitcht werden) bearbeiten. Auch ziehe ich eine Batterie von 1/3-Oktav-EQs den integrierten SW-EQs eines PM5D vor wg. Übersichtlichkeit und schnellerer Zugriffsmöglichkeit (beim Yamaha habe ich auch nur immer 8 bearbeitete Frequenzen im Blick und muss mich durch das Frequenzband zappen).

    Naja, wenn man das Pult kennt, ist man auch nicht langsamer.
    Wegen den EQ:
    Tip, auf die User defined Keys legen, über Page change, dann kommt man über Drücken des entsprechenden Keys direkt in den EQ. Und wenn man auch eine PS2 Maus ansteckt, kann man sofort die entsprechenden Frequenzen ziehen.

    Zitat

    Wenn man zudem das Zwischenspeichern vergisst, kann man beim Digitalpult den Soundcheck von vorn beginnen.... wir hatten da mal einen unpassenden Stromausfall am Ende des Soundchecks!

    Nach einem Stromausfall kommen bei dem Pult definitiv die letzten Einstellungen wieder.
    Selbst im Hardcoreeinsatz.
    Bei einem Festival ist mal das Aggregat abgekackt, bei der Show von Kosheen gleich 6 mal.
    Teilweise ist auch beim Hochstarten wieder der Strom weg gewesen.
    Da hätt ich nicht geglaubt, das das noch funktioniert nachher.
    Aber, kein Problem, Pult da und weiter gings.
    Ist übrigens auch das einzige Pult, das ich bis jetz kenn, das da noch sicher und stabil läuft.

  • Klangkurbelei - Wie klingt ein 01V?

    • tufkaklto
    • 25. Dezember 2006 um 14:26
    Zitat

    Also bitte, "Lowmidprobleme" sind in 99,5 % der Fälle Folge von Mikrofon-Lautsprecher-Raum Eigenschaften oder Interaktionen derselben. Wir unterhalten uns jetzt über Möglichkeiten des Entstehens der restlichen 0,5% ! Je mehr wir diesen Thread aufblasen, umso mehr entsteht beim interessierten Laien der Eindruck, es könne sich um ein häufigeres, wichtiges und vor allem typisches Mischpult- oder Digitalgeräteproblem handeln oder man könne das Problem durch Kaufen des "richtigen" Pultes beheben oder noch schwachsinniger man müsse Eigenschaften eines "schlechten" Digitalpultes mit einem externen EQ bekämpfen. Das ist doch alles Grütze !!!

    Danke Guma.
    Ich hatte schon Angst, das meine Ohren schon nachlassen 8)
    Und auch wnn einige glauben, es ist OT, ich wills trotzdem sagen, weil ich finde, es gehört dazu:

    Ich bin davon überzeugt, das der Spruch: "You hear, what you see "n ( oder what you want to hear) auch hier zutrifft.
    Wenn ich diesen Pulten noch eher skeptisch gegenüberstehe, werde ich eventuelle "Schwächen" sofort dem Pult zuordnen ( eh klar, muß das Pult sein )
    Würde jemand bei einem Midas das Phänomen des "Mumpfens hören", dann würde man vorher zum Main EQ, Controller, Micro greifen oder das Instrument analysieren, aber man würde niemals DAS Pult in Frage stellen.
    Da sieht man schon, was gutes Marketing wert ist
    :lol:

    Und deswegen gebe ich Guma schon recht. Mit solchen Discussionen verunsichern wir Leser, die diesen Pulten ( Noch) skeptisch gegenüberstehen.
    Es werden im Forum immer wieder Treads über Digipulte gestartet, die sich schon bald als Pro/Contra Treads entwickeln.
    Zu "Neu" ist die Technologie für viele noch. Oder manche haben auch Angst, das es bald nur mehr diese Pulte geben wird.
    Eines steht fest, sie werden immer mehr kommen.( Man braucht ja nur zu schauen, wie viele Analogpulte jetzt am Gebrauchtmarkt stehen und wie die Nachfrage danach ist )

    Ein sinnvolleres Auseinandersetzen zu diesem Thema würde sicher vielen Helfen, doch die Vorurteile und die Angst den Digipulten gegenüber zu nehmen. Und Discussionen nicht nur nach "Hörensagen" zu gestalten, wie eben Discussionen über Unterschiedliche Micpreamps speziell bei Yamaha Pulten. Wo viele die " Wahrheit" wissen, aber keiner kann sie belegen. :D

    Sorry für die Länge, aber das mußte sein. ( könnte da noch ewig schreiben ) und wie gesagt, glaube gar nicht, das das so viel OT ist

    Frohe Feiertage noch.

  • Surround Sound im Tossehof

    • tufkaklto
    • 23. Dezember 2006 um 21:20

    Soda, werde jetz nach gelungener Veranstaltung eine Beschreibung derer abgeben.
    Hoffe, nicht zu langatmig zu werden. :oops:

    Also es handelte sich um eine OPEC Veranstaltung in einem Palais, wo auf Wunsch mehrerer Arab. Künstler eine Mehrkanal Surround Beschallung realisiert werden sollte.
    Es war nicht angedacht , eine 5.1 oder ähnlich Effektsurround, sondern einen richtig räumlichen Eindruck zu vermitteln.

    Der Raum ist ca 14 M Breit und ca 35 M Lang und sehr hoch ( 20 M ? )

    Als Anlage habe ich Main L/R C7 Stacks ( 1 Top, 2 Bässe pro Seite) verwendet, die anderren Boxen waren Max auf stativen.
    Dann waren hinten Maxen nach vorne gerichtet und seitlich je 2 Maxen nach innen in den Raum gerichtet.
    Im Nachhinein habe ich dann noch die Hausanlage eingebunden, das waren 6ST Martin 12/2 Boxen, die in 6 M Höhe montiert siind und nach unten spielen.
    Innsgesamt 9 Wege post Fade auf Auxen als Ausspielwege ( Pult war ein M7CL. Damit hatte ich immer volle Kontrolle über die Gesamtlautstärke eines Kanals, und überr die Aux habe ich die Anteile in die jeweiligen Wege geroutet.
    Die seitlichen ( je 2 / Seite ) Speaker wurden um ca 10 M delayed. Was absolut wichtig war, weniger vom Messergebnis, als vom Höreindruck. Die Signale waren sonst viel zu Direkt.
    Ausgiebiger Soundcheck mit den Bands, zu dem Zeitpunkt stand das Pult in der Mitte des Raums, später mußte ich ins letzte Eck ( eh klar, Gala )
    Auf dem Weg von Oben kam das Signal mit relativ viel Hallanteil/ Reflections, alle Anderen Signale waren Teils mit Autopanner oder Reverbs belegt.
    Die Beiden Bands mit Arab. Musik und deren Instrumenten kamen mir da sehr entgegen.
    Es war wirklich ein Höreindruck, als ob man "mitten in der Band" sitzen würde. 8)
    Richtig aufgefallen ist das später, da kam eine 4. Band mit eigenem Techniker, der wollte sich nicht mit dem Routing über die Auxe auseinandersetzen und ich hab ihm dann nur die Auxe für die Main PA aufgemacht. Da hat man dann einfach den Unterschied zu dem klassischen L/R von Vorne gemerkt. :shock:
    Alles in allem ein gelungener Versuch.
    Werde mich damit sicher mehr auseinandersetzen.
    PS, die Subs kamen trotz Vielpunkt praktisch nur von "Vorne". Das war voll OK. Fairerweise muß gesagt werden, das diese Art von Musik nicht "Subheavy" ist :D

  • Mikro für die Countrystimme...

    • tufkaklto
    • 23. Dezember 2006 um 13:39
    Zitat

    genau, schreibt alle mal eure lieblingmikros auf

    Zitat

    ich würde aber wirklich hingehen zu einem größeren musikhändler und mal einige durchprobieren. evtl. einen kleinen rekorder mitnehmen, kurze gesungene stücke aufzeichnen und dann selber hören wie dir deine stimme am besten gefällt.
    ein mikro ist niemals universell für eine richtung gut, es muß zur jeweiligen stimme passen!

    mediennutte:

    Danke, volle Zustimmung

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