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  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Versicherung von vermieteten Geräten „Elektronik-Versicherun

    • billbo
    • 13. Oktober 2009 um 14:02
    Zitat

    Falsch verstand... im Kontext lesen!!!! Naja... vielleicht habe ich auch etwas schlampig formuliert.
    Es werden mehr Autos versichert als Veranstaltungsequipment.

    Ah, Du meintest die Marge für die Versicherung? Das habe ich in der Tat dann falsch verstanden. :oops:
    Aber auch da wäre ich mir nicht so sicher. Der Kfz - Haftpflicht – und Kaskomarkt ist zwar riesig, aber recht schadenintensiv und sehr leicht vergleichbar; jeder Dödel klickt da als Erstes mal auf Versicherungen.de zwecks Preisvergleiches. Da dürfte es für die Wettbewerber kaum nennenswerten Spielraum geben. Im Gegenteil, ich kann mir durchaus vorstellen, dass im einen oder anderen Konzern da auch schon mal kräftig quersubventioniert wird, um Marktanteile zu halten. Dafür gibt es ja die 'Doofenversicherungen' (Hausrat, Kapitalleben, Insassenunfallschutz, Glasbruch, Elementarschaden fürs Eigenheim im erdbebensicheren Flachland, Reisegepäck, Veranstaltungsequipment :D, u.v.m.).

    Zitat

    Zum Thema Versicherung: Ich habe vor einigen Wochen selbst versichert (http://www.erpam.de), die Versicherungssumme liegt - je nach Selbstbeteiligung - bei rund 1% des Anlagenwertes. Wer das nicht in seiner Kalkulation unterbringt, kalkuliert falsch.

    Vorsicht, das finde ich jetzt eine ziemlich verallgemeinernde Aussage für ein sehr individuelles Problem. So bunt unsere Branche ist, so unterschiedlich dürften hier diesbezüglich auch die Bedürfnisse liegen.
    In unserem 'Firmenkonglomerat' existiert z. B. eine sehr große Menge an einst schweineteurem Altmaterial.. Längst abgeschrieben, hat seinen Anschaffungspreis vielfach wieder eingespielt. Wollte oder müsste ich das verkaufen, würde dabei nicht viel mehr als der Buchwert rum kommen. Also pro Kiste 1 Euro :D. Läuft aber noch zuverlässig, kostet ein bisschen Wartung und – falls nicht irgendwo festvermietet - ein paar Euro Lagermiete, und spielt noch immer regelmäßig auf relativ bequeme Weise Geld ein. Würde ich das alles zu 1% versichern wollen (vom Anschaffungspreis versteht sich; auf etwas Anderes lässt sich keine Versicherungsgesellschaft ein, denn letztlich verdienen die genau an der Differenz zwischen offiziellem Versicherungswert und tasächlichem Zeitwert ihr Geld), wäre mein Jahreseinkommen empfindlich getroffen. So ist halt ab und an mal was weg oder endgültig geschrottet – Pech, aber nicht besonders tragisch.
    Und auf ein paar kostspielige Neuanschaffungen passe ich hübsch selber auf.

    Als selbständiger Vermessungsingenieur mit einem Luxusvan voller sündteurem Messequipment und sonst nichts würde ich die Sache vermutlich völlig anders sehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bassproblem!

    • billbo
    • 13. Oktober 2009 um 00:56

    Viel Spaß beim Ausrichten einer einzelnen Bassbox (sofern die nicht eine Hornöffnug von 10m² aufwärts besitzt) :). Und noch mal überlegen; ist schon spät.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Versicherung von vermieteten Geräten „Elektronik-Versicherun

    • billbo
    • 13. Oktober 2009 um 00:42

    Autos sind weitaus (!) niedriger in der (Vermiet-) Marge als Veranstaltungstechnik (1,5% Tagesmiete vom Listenneupreis wird da niemand aufrufen können); ‚berechenbarer‘ stimmt aber. Und sie haben ein Gesicht: einen Fahrzeugbrief, eine schwer manipulierbare Seriennummer, eine Eintragung beim KBA, man braucht einen Befähigungsnachweis (Führerschein) wenn man sie mieten möchte; und stellen daher für jugendliche Gelegenheitskriminelle ein erheblich komplizierteres potentielles Diebesgut dar als „geile Musikboxen und DJ - Mixer“.
    Und Versicherungsunternehmen werden von schlauen Menschen geführt. Die wollen Dir nicht das Geschäftsrisiko abnehmen - die wollen Geld verdienen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bassproblem!

    • billbo
    • 13. Oktober 2009 um 00:16

    Zeltwände sind schalldurchlässig für tiefe Frequenzen und werden mehr und mehr zu Schallreflektoren, je höher es geht. Deshalb braucht man dort immer unverhältnismäßig mehr ‚Low End‘ für ein subjektiv ausgewogenes Klangempfinden als in der Halle oder Open Air.
    Mit schwingenden Holzböden :wink: hat das Ganze nix zu tun.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 12. Oktober 2009 um 20:18

    Risiko ist ein gutes Stichwort. Betrachten wir das mal aus Sicht des Kunden:
    “Hat nicht funktioniert, was Du mir da mitgegeben hast“ (Zeugen dafür wird er, wenn er nicht völlig auf den Kopf gefallen ist, zu Genüge benennen können). „Klang erst ganz furchtbar, dann kam Rauch raus, danach war eine Seite nur noch dumpf. Dass das Zeug zehn Jahre alt ist konnte ich nicht wissen; hätte ich sonst niemals gemietet. Bedienungsanleitung war auch keine dabei. Hat mir die ganze Veranstaltung versaut. Dafür 200 Ocken ist eine Frechheit; anderswo bekomme ich für das Geld ein ganzes Wochenende lang einen schicken, nagelneuen Sportwagen. Oder einen ganzen Monat lang ein teilmöbliertes Ein – Zimmer – Appartement. Da kann ich doch wenigstens erwarten, dass so 'ne Anlage für meine Fete reicht; stattdessen musste ich mit all meinen Gästen ins nächste Restaurant umziehen. Ich will zumindest mein Geld zurück, sonst verklag‘ ich Dich. Macht mir gar nichts aus, ich krieg‘ Prozesskostenhilfe, und mein Onkel ist Anwalt.“

    Und nun? Zumindest für eine Deckelung etwaiger Schadenersatzansprüche auf max. Höhe des Wertes der Vertragsleistung hat der Vermieter hoffentlich per AGB gesorgt.

    Yamaha, das meiste was Du schreibst ist völlig richtig. Nur die Grundannahme nicht: dass Dein Kunde (Endverbraucher) das auch alles weiß und also ‚Fachmann‘ ist. Genau daran wird sich im Ernstfall der gegnerische Anwalt aufhängen (Stichwort ‚Geschäft zwischen ungleichen Partnern‘), und Du würdest mit größter Wahrscheinlichkeit den Kürzeren ziehen.

    Freu Dich, dass Dein Kunde keine fiese Ratte war und Du Dich mit ihm verständigen konntest.
    Und kleb' den Schalter fest :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 12. Oktober 2009 um 15:57

    Schön zusammengefasst, bis auf 2 Kleinigkeiten:

    Zitat

    Es lag also auch nicht daran, daß der Kunde unverhältnismässig laut gedreht hat, ...

    Was unverhältnismäßig laut ist, darüber dürften die Meinungen im Zweifelsfall ziemlich auseinander gehen.

    Zitat

    Dieser Schalter ist nicht optimal für einen Dryhirebetrieb, ...

    ... und nicht nur dafür nicht. So ein Blödsinn kann aus Unachtsamkeit auch einem gestandenen Profi passieren. Das waren so weit ich mich erinnere so halb versenkte Schiebeschalter; schon ein unglücklicher Griff beim Versuch, die Kiste zu drehen, auszupacken, auf ein Stativ zu heben, was auch immer, kann da reichen. Silberne Zitrone an den Hersteller.

    Der Kollege 4711 mag einfach noch nicht einsehen dass allein er zuständig ist – aus eigenem Interesse - dafür Sorge zu tragen, dass seine Kaninchenställe bei Fehlbedienung (warum spielt keine Rolle) nicht sofort in Rauch aufgehen können. Damit steht und fällt in der Praxis das Geschäftsmodell 'Dryhire'.
    Das mussten und müssen alle lernen, die auf diese Weise Geld verdienen möchten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 11. Oktober 2009 um 17:09

    Muss ich nicht haben: am Ende des Abbaues das mit der Band mitgebrachte Sendeanlagen -/Teilmikrofonsatz – Tourrack eigenhändig aus dem LKW des gleichzeitig abbauenden/ ladenden ‚Dienstleisters für Veranstaltungstechnik‘ (ein Berufsschuljahrgang auf Klassenausflug?) befördern zu müssen.
    „Tut uns leid, so was ist uns wirklich noch nie passiert“.

    Okay, ich nehm‘ das mal so zur Kenntnis. Vielleicht wusste der Fahrer ja wirklich nicht, und es war dunkel, und hektisch, und die Hands konnten nicht lesen, und es sah nicht aus wie eine Gitarre, und...?
    Aber auch wenn das sonst nicht gerade so meine Stärke ist: Namen und Gesichter vermag ich mir in solchen Fällen dann doch ganz gut zu merken.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bewährte grafische 31 Band Stereo EQs bis 1000 Euro?

    • billbo
    • 10. Oktober 2009 um 11:59

    Wenn Du etwas wirklich Rauscharmes brauchst: suche nach einem gebrauchten Klark DN27. Die arbeiten mit LC - Gliedern und somit fast gänzlich ohne aktive Bauelemente.
    Sind aber alt und sehr selten; mit Glück wirst Du bei einer der alteingesessenen Profi - PA - Firmen mal fündig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gründe von defekten Lautsprechern als Link gesucht

    • billbo
    • 9. Oktober 2009 um 16:04
    Zitat

    Ich halte die Aussage meines Vorschreibers für recht gefährlich.
    Zudem... wie soll ein Blick auf das Blockschaltbild einem das veranschaulichen? Was soll denn veranschaulicht werden?

    Ich glaube langsam wirklich, Du hast Dich mit den Eigenschaften von Audiosignalen und deren Be - und Verarbeitung noch nicht besonders intensiv beschäftigt.
    Sorry.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 9. Oktober 2009 um 15:57

    Schrumpeln: genau das meinte ich mit 'Korrekter Systemverkabelung'.
    Es sind aber zwei getrennte Schalter, da "3x um" in stromfähiger Ausführung dem Hersteller wohl zu teuer war. Das bedeutet bei je nach Schalterstellung leider Fullrangehorn :lol: .

    Echter Bockmist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 9. Oktober 2009 um 15:51
    Zitat

    billbo: ich meine ja auch nicht Aktivboxen, sondern (passive) Boxen im Aktivbetrieb. Und nur letztere finde ich für den Dryhirekunden einfach nicht sinnvoll...

    Doch doch, genau das finde ich. Verbunden mit dem Gedanken, dass sich die Problematik bei Nutzung moderner Alles Drin – Lösungen eh mehr und mehr erledigt.
    Glaub mir – hätte ich in den vergangenen Jahr(zehnt)en versucht, meine gemischte Thrashmetal – Punktekkno – Gabbahiphop – Hardcoreschlagerparty – Kundschaft mit Passivweichenboxen auszustatten wäre ich längst drei mal pleite und/ oder mancher Hersteller von Conekits stinkreich.

    Zitat

    Schalter sind sicher zum Schalten da... doch schaltest du bei 50 auch in den Rückwärtsgang oder stellst bei der Automatik auf P?!

    Nein, denn das wäre Vorsatz. Aber mit dem Mietwagen fahr ich vollgas bis zu Anschlag, wenn ich das so möchte. Und wenn er stehen bleibt rufe ich die Notfallnummer des Vermieters an und verlange umgehend Ersatz für den mängelbehafteten Mist, den er mir da für teures Geld hinzustellen gewagt hat. (Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, in denen Mietfahrzeugflotten grundsätzlich nur in gedrosselter Ausführung in die Hände von Normalsterblichen gelangten, auch wenn der Autovermieter da nicht so gerne drüber sprach. Ob das heute immer noch so ist weiß ich nicht; inzwischen ist die All In One – Lösung 'KFZ' ja ebenfalls ein ganzes Ende narrensicherer als anno Tobak).
    Und ganz nebenbei: Mietfahrzeuge der großen, seriösen Anbieter sind nie 9 Jahre alt, sondern grundsätzlich maximal deren zwei. Bevor sie dann als 'einmaliges Schnäppchen zum Sonderpreis' (also knapp über EK des Vermieters) in die Hände ihrer glücklichen Zweitbesitzer gelangen.

    Zitat

    Ist es denn nicht einfach so, dass man versucht sein Eigentum zu schützen und sich weniger darum kümmert, wenn es sich um Fremdmaterial handelt.

    Völlig korrekt, leider. Und als Vermieter weiß ich all das. Und all das, was mein Kunde nicht weiß. Und noch viel, viel mehr. Und beuge dementsprechend vor. Das bin ich meinem Geldbeutel schuldig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Gründe von defekten Lautsprechern als Link gesucht

    • billbo
    • 9. Oktober 2009 um 13:48

    Wirst Du kaum finden. Weil die Behauptung, so oft und unausrottbar sie auch durch die Forenlandschaft geistern mag, schlicht falsch ist.

    Selbst das perfekteste Rechteck am Eingang Deines Controllers (oder auch Deiner analogen Weiche nebst Limitern) ist eine Zusammensetzung aus (nahezu unendlich vielen) Sinusschwingungen. Deine Weiche trennt (bzw. Dein Prozessor rechnet) die ganz normal auseinander und führt die entsprechenden Anteile an die zugewiesenen Ausgänge. Vor diesen sorgen die Begrenzungs – und Schutzschaltungen – sofern sie funktionieren - für das Überleben der folgenden Endstufen/ Lautsprecherkombination.
    Auch wenn's (wegen des heftigen Obertonanteils) schaurig klingen mag – kaputt durch Überlastung geht da bei korrekter Auslegung gar nichts.
    Ein Blick auf das Block – oder Prinzipschaltbild einer Weiche veranschaulicht diese Zusammenhänge auf recht einfache Weise.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 9. Oktober 2009 um 13:22
    Zitat

    Damit sagst du ja indirekt, dass es ein Bedienfehler des Kunden war, oder?!

    Nein, es war Dein Fehler, dem Kunden diesen Fehler zu ermöglichen. Schalter sind zum Schalten da. Mit einer problemlos zu betätigenden Selbstversenkungseinrichtung muss er nicht rechnen. An seiner Stereoanlage schaltet er auch überall rum, ohne dass was kaputt geht.

    Zitat

    ... und ich vertraue auf die Schutzelemente, die der Hersteller dafür vorgesehen hat.

    Das ist mutig, muss aber nicht immer gut gehen. Ich vertraue auch auf den Airbag, bremse im Zweifel aber lieber.

    Zitat

    Das Betreiben einer simplen MuFu Box im aktiven Modus halte ich für eine gute, aber nicht praxisorientierte Idee. Zum einen hat der Kunde ein Gerät mehr das er fehlbedienen oder ganz umgehen kann, zum anderen ist der Kostenaufwand höher. Nicht zu vergessen die 2. Endstufe.

    Zitat

    Sag doch mal... was ist dein ultimatives Sicherheitsmerkmal das deine Gerätschaften vor allem möglichen und unmöglichen Ideen deiner Kundschaft schützt. Ich denke der einzige Schutz hierfür ist nichts zu vermieten.

    Ich besitze seit mindestens 20 Jahren keine Box mit passiver Weiche mehr. Früher war das gleicbedeutend mit teuren, übelst schweren Systemampracks nebst ebenso schwerer, verwechselungssicher ausgeführter Kabelei. Heute kann das jede billige Plastikaktivbox für 200 Euro; wenn nicht, geht sie zurück an den Verkäufer.
    Dafür, was langfristig praxisortientierter/ wirtschaftlicher ist, ist Dein geschilderter Fall ein ausgesprochen gutes Beispiel.

    Bitte nicht falsch verstehen: ich will Dir überhaupt nichts; will Dich noch nicht einmal ärgern. Na ja :D. Aber ich habe im Laufe der Zeit gelernt (lernen müssen), dass – wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist – man zwar verständlicher Weise reflexartig nach einem Schuldigen sucht. Dass es aber auf Dauer zielführender ist sich zu fragen „was habe ICH falsch gemacht, und was kann ICH tun, damit mir so ein Blödsinn nicht noch einmal passiert?“

    Zitat

    Aktivbetrieb im Dryhirebereich (Brot und Butter...) ist ein Schmarrn, das braucht keiner. Und auch sonst finde ich den Aktivbetrieb bei 15/2er Boxen in dieser Qualitätsklasse etwas übertrieben. Da würde ich eher in (noch) hochwertigere Boxen statt zweiter Endstufe, Controller/Frequenzweiche etc. investieren.

    Sehe ich völlig anders. Powermischer + Passivbox war 1985; heute sind das 01V oder Diskopult + Aktivboxen.
    Der Wechsel von Controller + Amp + Box zur All In One – Lösung ist in vollem Gange und bereits weitgehend vollzogen, von Meyer Milo bis Monacor Plastik - Fantastik. Aktiv getrennt wird da schon allein deshalb, weil die zweite kleine Endstufe in SMD – Technik auf der selben Platine bei der Herstellung billiger ist als die großen, teuren Folienkondensatoren, Luftspulen und Sicherheitsschaltungen passiver Weichen.
    Wer mag in Zukunft noch Ampracks transportieren?

    Zitat

    Respekt.

    Danke, aber so viel ist das gar nicht, wenn man als mittlere Allerweltsbude schon ein paar Jährchen im Geschäft ist. Zähl mal im Geiste Deinen Bestand (habe ich neulich mal spasseshalber gemacht, daher die Zahl); Du wirst staunen, was da so alles zusammenkommt. Kleines Beispiel: ich habe noch 8 Bose 802, die sogar hin und wieder noch echtes Geld einspielen. Das sind schon mal 64 ... :D.

    Zitat

    Andererseits... warum müssen wir als kleine handelstreibende eigentlich immer klein beigeben, vor allem wenn die Beträge eher kleinerer Natur sind? Wenn ein größeres Telekomunikationsunternehmen einen Fehlbetrag von 50 Cent auf dem Buchungskonto feststellt werden doch auch alle erdenklichen Mitteln eingesetzt, um an den Fehlbetrag zu kommen.

    Die haben eine Rechtsabteilung, die beschäftigt sein will. Ich kann mir das nicht leisten; ich muss das im Einzelfall so handhaben wie Du:

    Zitat

    Mittlerweile habe ich mich mit dem Kunden ja auch schon geeinigt. Sollte also kein Thema mehr sein.


    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 8. Oktober 2009 um 23:28
    Zitat

    Das ist freundlich gesagt totaler Unsinn den du da von dir gibst.


    Echt :?:

    So, weil ich mich über Deine Antwort geärgert habe hab‘ ich auch mal kurz nachgeschaut, was Du da vermietet hast. Prima, EV 15“/ 2“. So was (und ähnliches) betreibe, verwalte und vermiete ich auch seit gut zwanzig Jahren; derzeitiger Bestand so an die 1000 Chassis. Wenn dabei was kaputt geht dann entweder deshalb, weil’s vom LKW gefallen ist (sieht man) oder wegen Altersschwäche (deutet sich im Voraus an und ist abgesehen vom Ärger ein rein statistisches Problem). Oder weil ich etwas falsch gemacht habe. Sonst NIE!
    LS/ Amp – Kombinationen gehören vom Vermieter betriebssicher konfiguriert. Passivweichen verbieten sich da dem Techniker von selbst; zumal wenn deren ‚Überlastschutz‘ lediglich aus zwei simplen Glühlämpchen besteht. Sauberste Lösung: ausschließlich Aktivbetrieb nebst narrensicherer Begrenzung. Das ging schon 1980 problemlos.
    „Umschalter“ an einer Box für den mobilen Einsatz sind ein No Go und gehören stillgelegt; im einfachsten Fall reicht dafür ein Klacks Heißkleber.
    „S001“ in Deiner kaputten Kiste ist ein Verbrechen. Sofern sein Umschaltkontakt nicht mechanisch untrennbar mit „S002“ verbunden ist (ist er augenscheinlich nicht); in diesem Fall ließe sich mittels einer durchdachten Systemverkabelung immerhin noch das Schlimmste verhindern. Dein Kunde kann das nicht wissen, braucht er auch nicht. Du als Vermieter einer Zusammenstellung technischer Geräte solltest das aber sehr wohl wissen und entsprechende Vorkehrungen gegen versehentliche, fahrlässige oder mutwillige Fehlbedienung treffen. Tust Du das nicht sind teure Schäden unausweichlich und nur eine Frage der Zeit.

    In einem Satz: Dein Treiber lief Fullrange, hat das nicht überlebt; und Du hast es versäumt im Vorfeld dafür zu sorgen, dass so etwas nicht passieren kann.
    Folge: Lehrgeld.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Defekt durch Kunde

    • billbo
    • 8. Oktober 2009 um 14:10

    Völlige Zustimmung zu mringhoff. Mit so Bagatellkram belästigt man die Justiz nicht, die hat Wichtigeres zu tun.

    Ganz davon abgesehen: seit mindestens 20 Jahren ist es gängige Praxis, Rausgabeanlagen an nicht ausgebildete branchenfremde Endverbraucher so zu konfigurieren, dass Zerstörung durch Überlastung ausgeschlossen ist; wer das nicht tut oder unzureichend sicheres Material raus gibt hat dann gelegentlich schon mal ein Problem. Woher sollte der Laie wissen, dass er nicht alle Regler auf 10 drehen darf? Steht das da dran? „Dafür sind die doch da“.

    Die korrekte Vorgehensweise ist deshalb ganz einfach: Holz nur komplett mit Amping. Mechanische Beschädigungen = Kundenproblem. Technisches Versagen = mein Problem.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zusatzqualifikation Veranstaltungsassistent

    • billbo
    • 8. Oktober 2009 um 13:31

    Ohne mich damit je beschäftigt zu haben: 'Zusatzqualifikation Veranstaltungsassistent' klingt für mich ein wenig wie 'Assistant Sales Manager' bei MC Doof. Das sind die Jungs, die das Papier um die Burger wickeln dürfen.

    Der Unterschied: bei MC Doof wirst Du dafür bezahlt. In der 'Eventbranche' musst DU dafür zahlen; ich tippe mal wenigstens ein kleineres vierstelliges Sümmchen.

    Sorry für so viel Despektierlichkeit. In Wirklichkeit habe ich vom Treiben all dieser Eventakademien nicht die geringste Ahnung.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • RCF TT25-SMA Monitor

    • billbo
    • 8. Oktober 2009 um 13:20

    Wir haben davon seit einiger Zeit 20 Stück im 'gemischten Einsatz für dies und das'.

    Output genug für ernsten R&R. Lediglich den Ersatzteilpreis für's Gitter sollte man zum problemlosen Weiterberechnen auswendig kennen.
    Slimline genug für Gala – und Schickimickikram.
    Sauber genug für klanglich Anspruchsvolles.
    Leicht genug zu selber Tragen. 20 Kilo incl. Amping sind eine echte Ansage.
    Bisher keine Ausfälle.

    Eher überflüssig: Netzschalter, Gainpoti, 'EQ Korrektur' – Schalter. Potentielle Fehlerquellen, die kein Mensch braucht. Wenn davon mal etwas anfangen sollte Ärger zu machen wird’s gleich beim kompletten Bestand stillgelegt.

    Ärgerlich: fehlender Boxenflansch. So was sollte bei leichten Fullrangeboxen seit den frühen Achtzigern doch bitte Standard sein. Selbst dann wenn als reiner Floorwedge konzipiert – man sollte nie „nie“ sagen. Das wird mal eine schöne Bastelarbeit für ein paar ruhige Tage :? .

    Abgesehen von den beiden Kritikpunkten z. Zt. wohl 'Best Buy for Buck' für den Praktiker, der seine Kundschaft nicht lediglich aufgrund von bestimmten Markennamen gewinnen/ halten möchte oder muss.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 6. Oktober 2009 um 15:25
    Zitat

    um 05:00 uhr aufstehen, weil der off day irgendwo fernab des nächsten venues in der wallachei verbracht werden muss...


    Hihi. Erste Tugend des erfolgreichen TL ist seine größtmögliche Sparsamkeit.

    Ich hatte gerade ein ähnliches Vergnügen: 2 – Std. – Nacht :evil: nach der Show im Doppelzimmer :shock: :twisted: eines Landgasthofes irgendwo fernab im Niemandsland. Weil wegen Oktoberfest angeblich alles ausgebucht usw. :evil: und Flug nach Takatukaland am anderen Morgen kurz vor 07:00 :evil:. Mit zwei mal Umsteigen, versteht sich :evil:. Selbstverständlich Show noch am selben Abend :evil: (immerhin, Tasche im Hotel abstellen hat so gerade noch geklappt) und Rückflug am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe :evil:.

    Die Sache hat noch ein Nachspiel :evil: ... :D.

    Unsere Eltern haben uns gewarnt... :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • KFZ Berechnung für Kundenfahrten

    • billbo
    • 30. September 2009 um 14:09
    Zitat

    Bei uns ist das mit den Fahrtenbüchern kein Thema, die Firma läuft als GmbH: hier gibt es nur "Angestellte" und somit auch keine Fahrtenbücher. (Insofern bin ich jetzt da nicht so fahrtenbucherfahren...)


    Und wie weist Du die 100%ig gewerbliche Nutzung nach? Z. B. die Tatsache, dass Deine Angestellten damit nicht etwa von der Arbeit nach Hause fahren? Schon das wird besteuert.
    Das Steuerrecht unterstellt bei Firmen – PKW in jedem Fall einen privaten Nutzungsanteil; es sei denn, du kannst den per lückenlos geführtem Fahrtenbuch ausschließen. Ansonsten gilt automatisch die 1% - Regel.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • KFZ Berechnung für Kundenfahrten

    • billbo
    • 30. September 2009 um 12:58
    Zitat

    (OT: warum hast Du ein Fahrtenbuch, wenn das Auto 100%ig betrieblich genutzt wird?)


    Um nicht zwangsläufig monatlich 1% irgendeines fiktiven Listenneupreises auf der Einnahmenseite verbuchen zu müssen, so wie das der Gesetzgeber lustigerweise bei nicht Führen eines Fahrtenbuches für betrieblich genutzte PKW vorsieht? Bei einem billig erstandenen alten E-Klasse - Kombi mit Vollausstattung kommen da sonst u.U. absurde Zahlen zustande.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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