ZitatFalsch verstand... im Kontext lesen!!!! Naja... vielleicht habe ich auch etwas schlampig formuliert.
Es werden mehr Autos versichert als Veranstaltungsequipment.
Ah, Du meintest die Marge für die Versicherung? Das habe ich in der Tat dann falsch verstanden. :oops:
Aber auch da wäre ich mir nicht so sicher. Der Kfz - Haftpflicht – und Kaskomarkt ist zwar riesig, aber recht schadenintensiv und sehr leicht vergleichbar; jeder Dödel klickt da als Erstes mal auf Versicherungen.de zwecks Preisvergleiches. Da dürfte es für die Wettbewerber kaum nennenswerten Spielraum geben. Im Gegenteil, ich kann mir durchaus vorstellen, dass im einen oder anderen Konzern da auch schon mal kräftig quersubventioniert wird, um Marktanteile zu halten. Dafür gibt es ja die 'Doofenversicherungen' (Hausrat, Kapitalleben, Insassenunfallschutz, Glasbruch, Elementarschaden fürs Eigenheim im erdbebensicheren Flachland, Reisegepäck, Veranstaltungsequipment :D, u.v.m.).
ZitatZum Thema Versicherung: Ich habe vor einigen Wochen selbst versichert (http://www.erpam.de), die Versicherungssumme liegt - je nach Selbstbeteiligung - bei rund 1% des Anlagenwertes. Wer das nicht in seiner Kalkulation unterbringt, kalkuliert falsch.
Vorsicht, das finde ich jetzt eine ziemlich verallgemeinernde Aussage für ein sehr individuelles Problem. So bunt unsere Branche ist, so unterschiedlich dürften hier diesbezüglich auch die Bedürfnisse liegen.
In unserem 'Firmenkonglomerat' existiert z. B. eine sehr große Menge an einst schweineteurem Altmaterial.. Längst abgeschrieben, hat seinen Anschaffungspreis vielfach wieder eingespielt. Wollte oder müsste ich das verkaufen, würde dabei nicht viel mehr als der Buchwert rum kommen. Also pro Kiste 1 Euro :D. Läuft aber noch zuverlässig, kostet ein bisschen Wartung und – falls nicht irgendwo festvermietet - ein paar Euro Lagermiete, und spielt noch immer regelmäßig auf relativ bequeme Weise Geld ein. Würde ich das alles zu 1% versichern wollen (vom Anschaffungspreis versteht sich; auf etwas Anderes lässt sich keine Versicherungsgesellschaft ein, denn letztlich verdienen die genau an der Differenz zwischen offiziellem Versicherungswert und tasächlichem Zeitwert ihr Geld), wäre mein Jahreseinkommen empfindlich getroffen. So ist halt ab und an mal was weg oder endgültig geschrottet – Pech, aber nicht besonders tragisch.
Und auf ein paar kostspielige Neuanschaffungen passe ich hübsch selber auf.
Als selbständiger Vermessungsingenieur mit einem Luxusvan voller sündteurem Messequipment und sonst nichts würde ich die Sache vermutlich völlig anders sehen.
Mit freundlichem Gruß
BillBo