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  2. karl-alfred_roemer

Beiträge von karl-alfred_roemer

  • Delay einstellen Frequenzweiche

    • karl-alfred_roemer
    • 19. März 2008 um 19:28

    Danke Bernd,

    das war eine HERVORRAGENDE Erklärung!!!

    Dank!

    VG
    Karl

  • Delay einstellen Frequenzweiche

    • karl-alfred_roemer
    • 18. März 2008 um 22:35

    Danke Jack, für deine Antwort. Viele Chassis und auch Gehäuse haben
    gerade im mittleren und oberen Übertragungsbereich ziemlich zackige
    Frequenzgänge. Selbst wenn die Phase mit dem Frequenzgang minimal
    phasig verknüpft ist: Muss man dann nicht trotzdem eine Frequenz erst
    mal finden, in denen die Phasen beider Lautsprecher übereinstimmen,
    die man über die Frequenzweiche trennt?

  • Delay einstellen Frequenzweiche

    • karl-alfred_roemer
    • 16. März 2008 um 13:43

    Hallo zusammen,

    ich frage mich seit langem, wie die Delayzeiten bei Frequenzweichen in
    der Praxis eingestellt werden. Theoretisch könnte man messen, wieweit
    z.B. das aktustische Zentrum eines Hochton-Horns hinter einem direkt-
    abstrahlenden Mitteltöner liegt und daraus perfekt das Delay berechnen.
    Aber in der Praxis haben die Lautsprecher/Gehäuse selbst ja auch die
    tollsten Phasendreher. Wird da einfach herumprobiert und gemessen
    und solange herumdelayed bis alles stimmt, oder reicht die rechnerische
    Methode trotz der Lautsprecherfehler aus?
    Stelle ich mir besonders zeitaufwendig bei passiven Frequenzweichen vor.

    Und: Wie gleich sind Lautsprecher in Bezug auf ihre Phasengänge eigentlich?

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • karl-alfred_roemer
    • 11. Januar 2008 um 20:27

    Welches Fazit kannman aus der Diskussion ziehen? Die Thomann-
    Leistungsangaben sind zu optimistisch. Welche Leistungsangabe
    WÄRE denn für die dickste Endstufe realistisch? Im Vergleich zu richtig
    teuren Markensachen. Sind die Thomann Digi-Endstufen ihr Geld so
    halbwegs wert?

  • Prinzipielle Fragen zu akustischen Rückkopplungen

    • karl-alfred_roemer
    • 12. April 2007 um 19:44

    Das mit dem Verstärkungsfaktor ist nun einigermaßen klar glaube ich.

    Wenn der Verstärkungsfaktor > 1 ist, dann ist das Signal, dass vom
    Lautsprecher kommt an der Position des Mikrofons lauter als das
    Ursprungssignal. Und dann soll es auf jeden Fall eine Rückkopplung
    geben.

    Ein Gedankenexperiment:
    Angenommen, man sendet ein Sinussignal auf den Lautsprecher.
    Zusätzlich mischt man zu dem Sinussignal das Mikrofonsignal, das
    unter anderem den Lautsprecher aufnimmt.
    Angenommen das Lautsprechersignal hätte durch geschickte Auswahl
    des Abstandes Mikro-Lautsprecher die gleiche Phase wie das Sinussignal:
    Könnte dann nicht auch dann Rückkopplung entstehen, wenn der
    Verstärkungsfaktor deutlich kleiner wäre als 1?
    Weil die SUMME aus dem Sinussignal und dem Mikrosignal ja auf
    jeden Fall größer wäre als 1.


    Wenn das Mikrofon, der Lautsprecher und der Raum einen linealglatten
    Frequenzgang hätten, welche Pfeiffrequenz würde sich dann einstellen?
    Müssten das alle Vielfachen der untersten Frequenz sein, bei der die
    Phasenverschiebung durch den Abstand Mikro-Lautsprecher optimal ist?
    (180°?)
    Ergäbe sich dadurch eine Art ANTI-Kammfilter?

    timotimo

    Zitat

    Google mal nach ungedämpfte Schwingung, Einschwingvorgang,
    erzwungene Schwingung.

    Ich behaupte jetzt mal, daß nicht die verstärkung >1 sein muss, sondern
    das Verhältnis von zugeführter zu verbrauchter (durch Luft z.B.) Energie.

    Ja, das mit der ungedämpften Schwinung ist mir aus dem Physikunterricht
    nich bekannt. Aber dabei ist es doch so, dass das anregende Signal
    beliebig schwach sein kann, es kommt immer zur Resonanzkatastrophe.
    Außerdem muss es bei der ungedämpften Schwinung keine Rückkopplung
    geben. Stimmt die anregende Frequenz mit der der Resonanzfrequenz
    des schwingenden Systems überein, dann schaukelt sich das System
    auf bis theoretisch zur Zerstörung.

  • Prinzipielle Fragen zu akustischen Rückkopplungen

    • karl-alfred_roemer
    • 11. April 2007 um 19:09

    Danke Bastler,

    für deine Antwort.

    Die Erklärung mit dem Verstärkungsfaktor klingt auf den ersten
    Blick plausibel. Aber wenn ich versuche, weiter zu denken,
    stoße ich immer wieder an mein Brett vor meinem Kopf! :oops:

    Noch mal meine plus deine Theorie in meinen Worten:

    Es muss also ein auslösendes Geräusch vorhanden
    sein, (in deinem Beispiel ein Sänger) damit es überhaupt zur
    Rückkopplung kommen kann.

    Sagen wir mal, wir hätten ein Auslösegeräusch von knapp oberhalb
    der Hörschwelle.

    Und einen Verstärkungsfaktor von 0,8.

    Das Signal wird vom Mikro aufgefangen, verstärkt und über den
    Lautsprecher ausgegeben. Nun addiert sich das verstärkte
    Originalsignal (=0,8*1) zum Ursprungssignal (1) und wir haben
    eine Gesamtlautstärke von 1,8. Eigentlich kann der Verstärkungs
    faktor doch so gering sein, wie er will, Originalsignal (1) + unendlich
    leises Verstärktes Signal sind zusammen IMMER lauter, als das
    reine Ursprungssignal.

    Danke nochmals und viele Grüße
    Karl

  • Prinzipielle Fragen zu akustischen Rückkopplungen

    • karl-alfred_roemer
    • 11. April 2007 um 18:31

    Hallo zusammen,

    jeder weiß, dass es Rückkopplungen geben kann, wenn man das
    Lautsprchersignal mikrofoniert und und verstärkt wieder auf das
    Mikro gibt.

    Es gibt eine bestimmte Lautstärkeschwelle, unterhalb der es keine
    Rückkopplungen gibt. Oberhalb dieser Schwelle pfeift es bis an die
    grenze der Leistungsfähigkeit der Verstärker.

    Meine Frage:

    Warum gibt es eine solche Schwelle?
    Müsste nicht schon beim allllllllller leisesten Geräusch zum Aufschaukeln
    bis zum Anschlag kommen?
    Weil auch das leiseste Geräusch vom Mikro aufgefangen, verstärkt und
    wieder über die Lautsprecher ausgegeben wird, wobei es dann stärker
    ist als vorher und wieder aufgefangen wird und wieder verstärkt wird
    usw.

    Danke für Eure Bemühungen, meinen Denkfehler
    zu zu entwirren und viele Grüße
    Karl

  • Mikrofon im Schnellemaximum

    • karl-alfred_roemer
    • 24. Februar 2007 um 22:06

    Danke Ton-Opa,

    das klingt alles superplausibel. Und ist sehr hilfreich, dass
    du die Theorie mit einem Messwert untermauert hast.

    Danke auch an alle anderen.

  • Mikrofon im Schnellemaximum

    • karl-alfred_roemer
    • 23. Februar 2007 um 15:25

    Erst mal Danke für Eure Antworten.
    :D
    Das mit der Wellenlänge im Vergleich zum Mikrofondurchmesser
    ist einleuchtend.

    Aber es ist schon erstaunlich, dass eine Welle, die an einer Position
    im Raum die Hosen flattern läßt, an einer leicht verschobenen
    Position gar nicht zu hören sein soll. Aber wenn die Physik es so
    will.... :roll:

    Wenn ich diesen Gedanken mal weiter spinne:

    Ich möchte eine Mikrofonaufnahme in einem normalen Raum
    machen. Wenn ich das Mikrofon mehr oder weniger zufällig im
    Raum positioniere und in einer anderen zufälligen Position
    singe, kann es sein, dass manche Silben der Melodie komplett
    verschwinden, weil eine stehende Welle angeregt wird, für die
    das Mikro exakt im Schnellemaximum steht.

    Was ist denn dann eigentlich mit dem Direktschall?
    Rüttelt der wenigstens etwas an der Membran herum?

    Oder is es sogar so, dass die este Welle des Direktschalles
    das Mikro anregt und dass die stehende Welle, die sich ja
    langsam erst aufbaut, in der 4. oder 5. Welle den Direktschall
    auslöscht?

  • Mikrofon im Schnellemaximum

    • karl-alfred_roemer
    • 22. Februar 2007 um 22:47

    Hallo Volker,

    erst mal Danke für deine Antwort.
    :D
    Ein Mikrofon stellt ja gewissermaßen auch eine kleine Wand
    dar, an der die Luft nicht weiter kann, so dass an dieser
    'Wand' auch ein Druckmaximum ergeben könnte ?!?

  • Mikrofon im Schnellemaximum

    • karl-alfred_roemer
    • 22. Februar 2007 um 19:35

    Hallo zusammen,

    angenommen, ich habe einen Raum mit einer stehenden Welle
    der Länge Lamda/2.
    Dann habe ich in der Raummitte eine reine Schnellmaximum und
    Druckminimum. An beiden Wänden ein Druckmaximum und
    Schnelleminimum. (wenn ich es richtig verstanden habe)

    Wenn ich nun ein Mikrofon, sagen wir einen reinen Druckempfänger
    in der Raummitte positioniere: Bekommt der von der stehenden
    Welle irgend etwas mit?

    Danke und viele Grüße
    Karl

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • karl-alfred_roemer
    • 26. Januar 2007 um 00:04

    Danke an Euch Alle für die sehr lehrreichen Kommentare und Literatur-
    Verweise. :D:D:D

    Fast alle meine Fragen sind jetzt beantwortet. Habt verständniss für
    mich, wenn mir demnächst noch weitere Fragen einfallen.

    Ich würde mich freuen, wenn ich mich irgendwann einmal
    knowhow-mäßig revanchieren könnte.

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • karl-alfred_roemer
    • 21. Januar 2007 um 22:35

    Hallo Markus,

    habe das Dokument von Neumann intensiv durchgearbeitet. Das ist bis
    jetzt (neben den Sengpiel-Sachen) das beste, was ich bisher gelesen
    habe bezüglich Mikrofonie.

    Was mir nur komisch vorkommt:

    Der Druckgradient wird unterhalb einer gewissen Frequenz fü, also in
    dem Bereich in dem ein Druckgradientenmikro tatsächlich noch nach
    diesem Prinzip funktioniert, mit abnehmender Frequenz immer
    schwächer, wegen der immer größeren Wellenlänge und der dadurch
    immer geringer werdenden Phasendifferenz.
    Im Dokument steht z.B. dass bei 40 Hz je nach Mikro nur noch 1 bis 3
    Grad Phasendiff vorhanden sind. (Seite 11 unten bis 12)

    Müsste dadurch der Frequenzgang nicht wie ein Hochpass wirken?
    Oder wird das elektronisch innerhalb des Mikros wieder weggeequalized
    oder durch die Trägheit der Membran automatisch ausgeglichen?

    Kann man die Literatur aus der Literaturliste eigentlich noch irgendwo
    bekommen? Die Sachen von H. Großkopf scheinen sehr interessant zu
    sein.

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • karl-alfred_roemer
    • 17. Januar 2007 um 00:26

    Danke an Euch alle für Eure Beiträge. Leider ist der Groschen immer
    noch nicht gefallen. Aber die Funktionsweise ist offensichtlich auch
    nicht ganz unumstritten.

    MarkusZ

    Zitat


    Weil diese Kammfiltereffekte einen sinnvollen Einsatz verunmöglichen,
    verschliesst man die hinteren Lufteinlässe mit akustischen Tiefpassfiltern,
    so dass die Kapsel oberhalb der ersten Interferenzauslöschung als reiner
    Druckempfänger arbeitet.

    .

    Hm. Das klingt interessant. Beim minimalphasigen Tiefpassfilter gibt es
    ja eine feste Beziehung zwischen Phase und Amplitude. Könnte es sein,
    dass die Phasendreherei eine Art frequenzabhängiges Laufzeitglied
    darstellt?
    Könnte man das so gestalten, dass es für jede Frequenz einen messbaren
    Gradienten gibt?

    So ähnlich wie bei Bassreflexboxen, deren Reflexöffnung oberhalb der
    Resonanzfrequenz gleichphasig mit dem Lautsprecher schwingt. Ginge
    es nur um die Laufzeit innerhalb der Box, gäbe es ja auch dort Kammfilter
    effekte.

    OK, ist noch nicht ganz ausgegoren, mein Gedanke, aber vielleicht ist
    das ja die entscheidende Idee.

    Danke für Eure weiteren Kommentare.

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • karl-alfred_roemer
    • 12. Januar 2007 um 18:02

    Ist mir wirklich langsam etwas peinlich aber es will einfach nicht dämmern. :oops: :roll:

    Die Welle mit der Wellenlänge A kommt von vorne zum Mikrofon,
    zieht dann daran vorbei und trifft irgendwann auf die hinteren Eingänge.
    Sagen wir mal das erste Maximum der Welle sei gerade am hinteren
    Eingang. Nun hat man an den vorderen Eingängen des Mikros das
    Maximum der zweiten Welle. Gleichzeitig die gleiche Amplitude (nur
    halt von unterschiedlichen Wellen) und damit keinen Druckunterschied.
    Dürfte theoretisch nichts an der Membran herumrütteln.

    00Schneider
    Habe mir eben gerade die Seite von Sengpiel angeschaut. GENAU
    MEIN GESCHMACK. Leider werden mehr Fragen gestellt und weniger
    Antworten gegeben. Wenn der gute Mensch nur mal ein Buch schreiben
    würde:!: Ich würde es gleich kaufen. Selbst wenn es paar
    Hundert Euro kosten würde.
    Bei Amazon habe ich allerdings nichts gefunden :cry: :cry: :cry:

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • karl-alfred_roemer
    • 12. Januar 2007 um 11:59

    Hallo,

    Danke erst mal für all die Antworten.

    Zitat


    Schall, der von vorne auf das Mikro trifft legt auf direktem Weg bis
    zur Membran die Strecke A zurück, auf dem indirekten Weg über
    die Ports zur Membranrückseite die Wegllänge 2A. die dadurch
    entstehende Druckdifferenz zwischen den beiden Seiten der Membran =
    der Druckunterschied = der Gradient ist für alle Frequenzen gleich.
    ( Wenn man den Unterschied zwischen Nahfeld und Diffusfeld, also
    zwischen gekrümmter und ebener Wellenfront nicht berücksichtigt )
    Nur dieser Gradient, dieser Unterschied wird verstärkt.

    Alles anzeigen

    Hm. Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Aber so richtig ins
    Gehirn sacken will das immer noch nicht, weil eine Welle theoretisch
    genau so lang sein kann, dass sich der Druckgradient nie ändert.
    Z.B. Wenn A genau einer Wellenlänge entspricht, ist der Druck vorne
    immer genau gleich groß wie hinten.
    Nimmt der Druck vorne zu, nimmt er hinten auch zu und umgekehrt.

    Ich nehme an, dass es an meinem Verständnis liegt, denn in der Praxis
    scheint das ja alles prima zu funktionieren.

    Wenn sich dieser Scheiß Knoten in meinem Verständnis endlich mal
    auflösen würde !!! :twisted:

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • karl-alfred_roemer
    • 11. Januar 2007 um 13:20

    Erst einmal Danke für Eure Antworten.

    wora

    Ich habe mir die verlinkte Schoeps Grundlagenseite gerade mal genau
    durchgelesen aber zu meinen eigentlichen Fragen leider keine Antworten
    gefunden.

    cheesy
    Das Buch von Norbert Pawera habe ich auch. Bin gerade dabei es
    intensiv durchzuarbeiten. Und genau dabei sind meine Fragen
    geboren worden.

    Zitat


    Der Unterschied zum Lautsprecher ist garnicht mal so groß,
    wenn du einen "freien" Lautsprecher mit eine mittleren Frequenz
    betreibst (z.B. 200Hz) und ihn dann drehst wirst du feststellen,
    dass der Ton lauter und leiser wird (entsprechend der Richt-
    characteristik einer Acht).

    Aber gerade hier ist ja der große Unterschied:
    Beim Lautsprecher hat man die Acht nur für Frequenzen oberhalb
    des halben Membrandurchmessers (?) und unterhalb dieser Frequenz
    überhaupt keine Schallabstrahlung mehr wegen des akustischen
    Kurzschlusses. Beim Mikrofon gibt es diesen Kurzschluss offenbar
    gar nicht mehr.
    Aber warum bloß? :roll: :?::!:

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • karl-alfred_roemer
    • 11. Januar 2007 um 00:26

    Hallo zusammen,

    mich beschäftigt seit einigen Tagen die Frage, warum Mikrofonmembranen
    von wenigen Millimetern Durchmesser eine Richtcharakteristik haben
    können.

    Laut einem schlauen Mikrofonbuch erreicht man eine Niere, indem man
    der Membranrückseite über ein Laufzeitglied Schall zuführt, der sich
    mit dem von der Frontseite auslöscht.

    Aber: Dieses Laufzeitglied kann doch dann nur bei einer ganz bestimmten
    Frequenz und deren ganzzahligen Vielfachen eine Auslöschung bewirken.
    Es müsste also ein Kammfiltereffekt entstehen.

    Außerdem: Die Länge des Laufzeitgliedes beträgt wahrscheinlich nur
    maximal wenige Zentimeter. Die Kleinste Frequenz, ab der eine
    Auslöschung statt findet, würde also schon paar Tausend Herz betragen.

    Zur Acht-Charakteristik.

    Hier trifft Schall von beiden Seiten auf die Membran.
    Warum gibt es hier nicht einen akustischen Kurzschluss wie
    bei Lautsprechern? Schallwellen sollten doch ohne weiteres
    um das Mikro herum auf die Rückseite ziehen können und dort
    die Auslenkung der Membran durch von vorne kommenden Schall
    ausgleichen?
    Ein Lautsprecher ohne Gehäuse schiebt doch auch nur
    Luft hin und her, erzeugt aber unterhalb einer bestimmte
    Durchmesser abhängigen Frequenz keinen nennenswerten
    Schall mehr.

    Bitte beseitigt das Brett vor meinem Kopf :!: :shock:

    Viele Grüße
    Karl

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 17. September 2006 um 11:12

    Danke PeterG,

    für deinen fast schon philosophischen Gedanken.

    Klingt alles sehr plausibel. Werde mich über das Roomingain mal
    schlau machen müssen.

    Viele Grüße
    Karl

  • Untere Grenzfrequenz von Räumen

    • karl-alfred_roemer
    • 27. August 2006 um 19:18

    Hallo N-Dee,

    Zitat

    Hm, wir driften etwas von der ursprünglichen Fragestellung ab. Hier
    kann ich auch nur spekulieren, ohne wirklich auf Praxiserfahrung
    zurückgreifen zu können. Man möge meine Überlegungen also ggf.
    ergänzen bzw. berichtigen.

    Ja, es ist wie du sagst. Wir sind abgedriftet. Aber die Ursprüngliche Frage
    ist eigentlich auch schon zu meiner Zufriedenheit beantwortet.
    Eigentlich müsste man für die anderen Fragen einen neuen Thread
    anfangen.

    Ich finde es übrigens sehr ehrenwert, klar zu sagen, ob etwas
    Spekulation ist oder gesichertes Wissen. Viele tun das ja leider nicht,
    was die 'intellektuelle Umweltverschmutzung' stark erhöht.

    Abgesehen davon sind deine Spekulationen ohne
    logische Sprünge nachvollziehbar geschrieben. Schöne klare
    Denke.

    (Dieses Lob musste jetzt einfach sein :D )

    MarkusZ

    Zitat

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da es von vielen verschiedenen Faktoren und Überlegungen abhängt. Unter anderem davon in welchem Zeitfenster die Reflexion eintrifft. Dass -10 dB in einem Zeitfenster von 0 bis bis ca. 15/20 ms VIEL zu wenig sind, darüber dürfte heute breiter Konsens bestehen.


    Was passiert, wenn man gerade in diesen 15-20ms einen Pegelunterschied
    von sagen wir mal 3db vorhanden wäre? Wie würde das klingen?
    Interessant wäre das ja z.B. bei der Schlagzeugabnahme, mit vielen
    Mikros in sehr geringem Abstand, so dass jedes Mikro auch ganz
    nebenbei alle anderen Signale aufnimmt mit etwas geringerem Pegel
    und ordentlichem zeitlichen Versatz. 10db Pegelunterschied ist in diesem
    Fall vermutlich schon viel.


    Mechwerkandi

    Interessante Erfahrungsschilderung.
    Ich war mit 17 auch schon mal in einem Schalltoten Raum auf der
    Phänomena in Rotterdamm im Rahmen einer Physik-Leistungskurs-
    Exkursion. In diesem Raum ging es aber um andere verblüffende
    Phänomene, weshalb ich auf den von dir beschriebenen Effekt nicht
    bewusst geachtet habe. So ein Schice :cry:

    Danke nochmals an alle und viele Grüße
    Karl

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