Beiträge von Stephen Falken

    Ich würde an eurer Stelle eher nach einem DMX-Recorder/-Player mit externen Trigger-Eingängen schauen.

    Dann kannst du die Szene(n) einmal mit deinem DMX-Patch aufnehmen und alle Recorder- und Merger-Technik im Technikbereich unterbringen.

    Als Taster kannst du dann beliebige einfache oder doppelte Wippen nehmen (wenn die Verdrahtung neu bzw. schon auf Signalpegel ist), oder sogar mit Koppelrelais von einer ggf. bestehenden Schaltlösung umsetzen.

    Anbei ein paar Fotos

    Interessant, dass das SMPS selber auch keine Temperatur angibt, und die einzelnen R/G/B-Module jeweils auch auf 0 stehen. Bei Fehlern im Lampenkopf selbst waren die Temperaturen der einzelnen LEDs wild gestreut, aber die des SMPS in der Base war plausibel.

    Da das SMPS sich auch nicht meldet, könnte das Problem dort liegen. Die Base ist im Gegensatz zum Lampenkopf nur mit "klassischer" Gummilippe verschraubt abgedichtet, die bekommt man auch so wieder zu ohne Dichtmassen erneuern zu müssen.


    Nochmal - ohne Elektro-Fachkunde ist das nichts, und du arbeitest auf eigenes Risiko was Material als auch deine Gesundheit angeht! Das Netzteil hat recht dicke Kondensatoren, die müssen erst entladen werden. Dafür gibt es einen mit Schrumpfschlauch umwickelten Widerstand am Rand der Platine, ist als "discharge" beschriftet. Wenn man diesen entsprechend der Beschreibung auf der Platine auf ein benachbartes Pin-Paar umsteckt, wird mit einem saftigen Puls entladen.

    Es gibt in der Base das das Treiberboard (SMPS), dort werden die PWM-gedimmten Spannungen (Vorsicht, >300V) für die einzelnen LED-Boards bereitgestellt. Die haben keinen Massebezug, wenn elektrische Fachkenntnis vorhanden ist, kann man die mit entsprechendem Messgerät auch prüfen.


    Vom Fehlerbild her würde ich (leider) auf defekte LED-Platinen im Lampenkopf / Cube schließen. Die Lichtquelle besteht aus drei einzelnen Board (R/G/B), die wasserdicht auf einen Optikkasten mit dichroitischen Spiegeln gesetzt sind. Bis man da ist, hat man alles einschließlich Dichtmassen auseinandergenommen und bekommt ohne neue Dichtmassen (Butyl und eine aushärtende) und Vakuumtest die Geräte auch nicht wieder ordentlich dicht. Bei uns waren am Ende auf mehrere Platinen bei mehreren Lampen wohl kleine Mengen Feuchtigkeit aufgetreten, woduch in den LED-Ketten (jede Platine hat mehrere Strings) die Leitungen der Substrat-auf-Alu-Platine weggebrannt waren.


    Im ersten Schritt könnte ein Kreuztausch der kompletten Lampeneinheit Klarheit verschaffen. Das sind recht wenige Schrauben wenn man die Kühlkörper dran lässt und sich nicht zur LED an sich vorarbeitet, und man braucht danach nur die Butylmasse neu aufbringen (müsste natürlich eigentlich dann auch wieder vakuumtesten).


    Was zudem hilfreich sein *kann* (muss nicht), ist einmal im Diagnose-Menü die Temperaturen der einzelnen LED-Chips zu betrachten. Bei einigen defekten LED-Modulen waren die Sensoren mit betroffen und die Ergebnisse daher unplausibel, sprich weit unter Raumtemperatur.

    Bei Smartphone oder Tablet mit Modem würde ich ggf. nochmal gegentesten dass nicht WLAN-Assist dazwischenfunkt in isolierten Netzen und erst einmal die Daten versucht über den Mobilfunk zu schieben. Hat dein Endgerät (iPad/iPhone) Mobilfunkempfang?

    Bist du sicher, dass du nur noch Frequenzen in dem betreffenden Band (470-608MHz und 614-694MHz) angemeldet hast? Bei mir gab es damals noch einige Anlagen die außerhalb davon auf derselben Urkunde mit angemeldet waren, aber da hat mich die BNetzA 2020 von selber angeschrieben und darauf hingewiesen dass ich für den Bereich nichts mehr bezahlen müsste und gefragt was mit den anderen Anlagen ist. Nachdem ich als Antwort angegeben hatte dass ich nur noch die zukünftig freien Bereiche befunke, kam nur noch als Antwort dass die Zahlungspflicht damit entfällt und ich die Urkunde zurückschicken solle.


    Vielleicht ist dieses Schreiben unbeantwortet untergegangen und es gibt aus der alten Urkunde noch Strecken oder Frequenzbereiche die außerhalb liegen?

    Dante Controller dran, Clock Monitoring zusätzlich anschalten, und mal schauen. Zum Debug kann man die Latency in allen oder zumindest den betroffenen Geräten mal hochsetzen, das betrifft ja jeweils nur die Empfangsrichtung. Dann etwas laufenlassen und Event Log + Clock Status Monitor mal für alle Verbindungen durchgehen. Gerade die AVIO mit den 100MBit-Ports genau anschauen.


    Wie ist die Latenz aktuell eingestellt?

    EEE kann natürlich auch noch sein.


    Außerdem ein Blick darauf was sonst auf dem Netzwerk läuft. Welche Anwendungen / QoS-Klassen sind vorhanden? Läuft da z.B. VoIP oder Video?

    Auch wenn der durchschnittliche Load gering ist, kann es gerade bei Engstellen (Trunk-Leitungen) schnell mal den Clocksync via PTP oder erste Audiodaten raushauen.

    Besonders wenn kein vernünftiges DSCP konfiguriert ist, es in falsche Queues läuft oder die Queues Round-Robin statt strikter Priorität machen.

    Gerade die Kombination WDMX/CRMX und WLAN ist auf 2.4GHz ungünstig.

    Die Funk-DMX-Protokolle nutzen einen sehr schmalen Träger, der aber laufend die Frequenz wechselt ("Dynamic Frequency Hopping"). Dadurch soll es unempfindlicher werden, und selbst wenn es mit einer belegten anderen Frequenz kollidiert, ist spätestens beim nächsten Hop zur Folgefrequenz wieder die Kommunikation möglich (zumindest hinreichend wahrscheinlich). Grundsätzlich klappt das auch, und z.B. DECT macht auch Frequenz-Hopping (hat aber dazu noch Timeslots). Das Problem ist eher die Kombination mit WLAN. Sobald der Hop in ein gerade benutzes Band mit einer aktiven WLAN-Übertragung erfolgt, sehe ich Paketfehler und entsprechend Retransmissions, effektiv kommt das WLAN zum Erliegen.


    Gute Transmitter kann man einstellen und für das Hopping den Bereich der selber genutzten WLAN-Kanäle explizit sperren. Ansonsten muss man sich darauf verlassen, dass das System adaptiv die Kanäle umschifft, was aber zumindest in meinem Anwendungsbeispiel nie geklappt hat.


    Als erste Abhilfe könntest du mit dem WLAN auf 5GHz ausweichen. Selbst wenn die Reichweite dort geringer ist, lässt sich das mit einem System mehrerer APs in vielen Häusern gut auffangen. Die Ko-Existenz verschiedener Schmalband-Sender mit Frequenz-Hopping ist meist deutlich unkritischer. Das genaue Verfahren des Intercoms ist mir nicht bekannt.

    Die Pumpe sollte eigentlich ja nur während ihrer Förderpulse 230V kriegen. Wenn du die dauerhaft misst, misst du vermutlich nur die Leckage durch den Triac, da dein Multimeter(?) keine Last ist. Macht aber erst einmal nichts. Die Wahrscheinlichkeit dass die Pumpe durch ist halte ich für doch deutlich größer als dass der Triac fertig hat. Kommt vor.

    Daher - neue Pumpe einbauen und testen. Das Ersatzteil ist ja gut verfügbar und kostet nicht die Welt. Im Idealfall hat es sich damit schon erledigt, ansonsten weiterschauen.

    Service würde ich auch empfehlen.

    Falls du selber ran möchtest (wie üblich nur mit Elektro-Fachwissen unter Berücksichtigung der Gefahren von Netzspannung etc.):

    Wird er denn heiß am Verdampfer? Kommen die Dosier-Pulse der Pumpe? Bewegt sich dabei Fluid im Schlauch am T-Stück? Brummt die Luftpumpe, und fühlt man beim "Freiblasen" (OFF-Modus) am Lufteinlass Strömung?

    Bei meinen SF/Look-Geräten hat wenn dann meist die Luftpumpe irgendwann die Grätsche gemacht, aber die lässt sich recht schnell tauschen.

    Bei den Frogs gab es zwei Versionen der Batterien, die alte Version ist ein 3.6V NiMH-Akku auf der Platine verlötet - den sollte man tatsächlich mal checken, wenn der ausläuft korrodiert das PCB mit durch. Die neuere PCB-Version hat eine CR2032-Knopfzelle im Halter, das ist entsprechend deutlich leichter zu wechseln.


    Wenn ich mich recht entsinne reicht es zum Öffnen jeweils in den Seitenteilen links und rechts im oberen Bereich die untere Schraube herauszunehmen, dann kann man den Boden abklappen. Die Seitenteile sollten am Oberteil bleiben können, dann ist es in sich auch weiter recht stabil.

    Bei der Form wäre es vermutlich wichtig, dass ihr weiter in Richtung Mitte kommt, um z.B. an den Balkonen/Vorbauten vorbeizukommen.

    Beispielsweise könnte man zwei "umgedreht L-förmige" Türme seitlich in den Beeten einfundamentieren, die bis über die Wege ragen. Bei uns (ebenfalls Freilichtbühne) haben wir das mit einer Mischung aus dieser Form sowie brückenförmigen Traversen mit Überdachung gelöst.

    Ich würde einen Traversenbauer mit angebundenem Statiker empfehlen, dann gibt es eine ordentliche Berechnung, Fundamentplan etc. im Gesamtprojekt zum späteren Nachweis.

    Die "alten" Showtec Spectral M800 (die in der IP-Version noch die kurzen Kabelenden haben), halten bei uns schon lange Outdoor recht gut durch. Bei den neueren Versionen mit True1 muss auch immer das Kabel und die Kabelführung gut passen, damit kein Wasser eindringt. Alternativ kleine Dächer bauen.


    Ansonsten sind bei uns noch Expolite ProPAR X3 dauerhaft outdoor (vergleichbar mit dem Showtec Spectral Revo 6 mit leicht anderer Konstruktion). Die sind mit RGBALC-Engine in der Mischung ganz gut auch in Kombination mit klassischem PAR-Glühlicht einzusetzen.


    Für Outdoor bewegt kann ich ansonsten die Rogue Outcast-Serie von Chauvet aus eigener Verwendung empfehlen.

    Ich fahre bisher mit SFPs von 10GTek ganz gut. Wird am Ende auch vermutlich unter zig Namen verkauft.


    Als Switches habe ich vor einiger Zeit zum Umstieg auf 10G-Uplinks alles auf HP Aruba Instant On (1930-Serie) getauscht: https://www.arubainstanton.com…cts/switches/1930-series/


    Die Switches können Clound-managed sein, aber bieten auch eine (in meinen Augen deutlich umfassendere) Weboberfläche für die Konfiguration an. Laufen also offline und komplett lokal ohne Probleme - bei den APs der "Instant On"-Serie ist das offenbar anders, die verwende ich aber nicht.

    Ansonsten kann ich nichts negatives zu den Switches sagen, bei HPE / Aruba habe ich auch durchaus ein gewisses Vertrauen, dass der Hersteller weiß was er tut, und die "Instant On" als günstige Serie sind preislich recht attraktiv. QoS via DSCP für Dante, MSTP mit eigenen Trees für einzelne VLANs etc. sind vorhanden. Die größere Serie (1960) kann dann noch Stacking und , was ich nicht einsetzen wollte, daher waren die 1930 passend.

    Die Zuordnung zu Bussen läuft bei uns über eben diesen "Umweg" der Positions, exakt für den Anwendungsfall der wechselnden Zuordnung Stimme vs. Chor je nach Szene.

    Ansonsten läuft Theatremix hier im Musicalbetrieb seit gut einem Jahr ziemlich problemlos an Yamaha-Pulten.

    Neuerdings hat QLab auch Theatremix als direktes Ziel für Netzwerk-Cues hinterlegt, sprich um von QLab aus TM-Cues weiterzuschalten braucht es kein direktes OSC-Gefrickel mehr, sondern die Network-Cue im QLab erhält den Typ "TheatreMix", und bietet dann direkt die Optionen Go/Goto/... an.

    Die umgekehrte Anbindung TM->QLab klappt auf demselben Rechner absolut simpel.


    Als Tipp zur Steuerung: Bitfocus Companion hat inzwischen auch TheatreMix integriert, sprich es kann dann ein elgato Streamdeck (oder die anderen Surface-Möglichkeiten) mit TM-Funktionen belegt werden, einschließlich Callback-Variablen wie Cue-Nummer etc. So ein Streamdeck passt auch gut auf oder neben die Konsole ;)

    Soweit ich weiß ist ew-D1 doch inzwischen abgekündigt. Nachfolger sind ew-D bzw. wenn es etwas mehr (Anzahl oder Ausstattung) sein soll ew-DX.

    Die ew-D1 hat integrierte Antennen, also muss auch ein Rack immer passend stehen, absetzen ist nicht.


    Die Nachfolgegeneration ew-D nutzt auch wieder eher den unteren VHF-Bereich, oder 1.8GHz.

    Ich persönlich würde 2.4GHz nicht "neu" anschaffen, es sei denn die Anwendung ist genau dafür passend und der Preis überragend gut. Ansonsten würde ich persönlich vermutlich eine analoge ew300/500 ab G3 vorziehen.

    Interessanterweise haben wir outdoor inzwischen mit den MKE Evolution weniger Stress als mit den MKE2. Bei den MKE2 hat sich häufig zwischen Korbgitter und Kapsel-Vorderseite Wasser festgesetzt, da hat man entsprechend bei Regen die Wechselkappen laufend tauschen müssen. Daher war zu Beginn die Skepsis gegenüber den MKE Evolution aufgrund fehlenden Wechselkorbs groß, aber im Praxiseinsatz sind sie nicht anfälliger, eher im Gegenteil. Wir kleben allerdings auch auf dem Jochbein statt der Stirn, das hat sich als weniger anfällig erwiesen.

    Feuchtigkeit, die am Kabel entlangläuft, kann bei schwierigem Wetter gut ein kleines Stück unterklebtes Krepptuch auffangen. Was zusätzlich outdoor helfen kann ist ein Windschutz, auch der hält die Feuchtigkeit erst einmal vom Gitter weg. In Treppendorf gibt es für MKE2/Evolution gut passende Größen in beige.

    Weiß denn jemand wie es sich mit der Einstellung "preferred leader" verhält?

    Mein Verständnis: "Preferred Leader" ist nur eine Eigenschaft, die sich das jeweilige Gerät merkt und im Netzwerk kundtut. Es kann durchaus mehr als einen Preferred Leader geben, dann wird zwischen denen nach denselben Regeln wie normal in Patt-Situationen (kleinste MAC-Adresse gewinnt) arbitriert:

    Zitat

    Preferred Leader

    Sometimes it may be necessary to force a particular device to provide the PTP Leader Clock. A Dante device with 'Preferred Leader' set will always be chosen as the PTP Leader Clock. If more than one device has 'Preferred Leader' set, the device with the lowest MAC address will be chosen.

    Quelle

    Von welchem Alter reden wir da?

    In dem Fall von Exemplaren, die jenseits der 5 Jahre alt sind. Insofern ist die Sache unkritisch, sie haben ihre Einsatzdauer mehr als erfüllt. Lediglich schade, dass sie nur aufgrund der Isolierung bei ansonsten intakter Kapsel und Stecker ausscheiden. Hat sich inzwischen vielleicht auch gelöst, von allen aktuelleren Chargen habe ich bisher keine solche Exemplare mehr auf dem Tisch gehabt.


    Ich würde da eher noch den Klebstoff von den Pflastern ins Visier nehmen

    Wäre durchaus auch denkbar, kann ich hier aber sicher ausschließen. Die Beschädigungen sind an Stellen, an denen keine Pflaster sitzen, und andersherum sind die Stellen am Kabel, auf denen immer die Pflaster sitzen unauffällig. Bei uns im Haus ist nur Leukoflex + Leukoplast im Einsatz, nutzt ihr vielleicht anderes Material?