Es gibt in der Base das das Treiberboard (SMPS), dort werden die PWM-gedimmten Spannungen (Vorsicht, >300V) für die einzelnen LED-Boards bereitgestellt. Die haben keinen Massebezug, wenn elektrische Fachkenntnis vorhanden ist, kann man die mit entsprechendem Messgerät auch prüfen.
Vom Fehlerbild her würde ich (leider) auf defekte LED-Platinen im Lampenkopf / Cube schließen. Die Lichtquelle besteht aus drei einzelnen Board (R/G/B), die wasserdicht auf einen Optikkasten mit dichroitischen Spiegeln gesetzt sind. Bis man da ist, hat man alles einschließlich Dichtmassen auseinandergenommen und bekommt ohne neue Dichtmassen (Butyl und eine aushärtende) und Vakuumtest die Geräte auch nicht wieder ordentlich dicht. Bei uns waren am Ende auf mehrere Platinen bei mehreren Lampen wohl kleine Mengen Feuchtigkeit aufgetreten, woduch in den LED-Ketten (jede Platine hat mehrere Strings) die Leitungen der Substrat-auf-Alu-Platine weggebrannt waren.
Im ersten Schritt könnte ein Kreuztausch der kompletten Lampeneinheit Klarheit verschaffen. Das sind recht wenige Schrauben wenn man die Kühlkörper dran lässt und sich nicht zur LED an sich vorarbeitet, und man braucht danach nur die Butylmasse neu aufbringen (müsste natürlich eigentlich dann auch wieder vakuumtesten).
Was zudem hilfreich sein *kann* (muss nicht), ist einmal im Diagnose-Menü die Temperaturen der einzelnen LED-Chips zu betrachten. Bei einigen defekten LED-Modulen waren die Sensoren mit betroffen und die Ergebnisse daher unplausibel, sprich weit unter Raumtemperatur.