Beiträge von MuellerSound

    Bin diesbezüglich auch net der Profi, aber ich schließe mich den Vorrednern an und rate zur Vorsicht:

    Scheinselbständigkeit als solches ist im Zweifel erst mal ein ziemlich schnell in den Raum gestellter und nur schwer zu entkräftender Vorwurf, mit dem man sich gewaltige Probleme einhandeln kann.

    Schnell passiert ist das v.a., wenn man in seiner kleingewerblichen Tätigkeit einen recht hohen Anteil an "Zeit für" und "Einnahmen von" auf einen Auftraggeber konzentriert.

    Ich habe, um in etwa erkennen zu können, ob mich dieses Problem ereilen könnte, ebenfalls viel dazu gelesen - allerdings sind die Infos dazu blöd verteilt und eher schwierig belastbar zusammenzustellen.

    Bei der Bewertung ist ebenfalls zu beachten, welche Tätigkeiten ausgeübt werden. Ist es beispielsweise üblich, dass jemand (z.B. als Hand/Techniker/Requisiteur/Fahrer) in einem Angestelltenverhältnis weisungsgebunden diese und jene Tätigkeit für die Tourproduktion übernimmt, so ist man als Subunternehmer der Produktion im Zweifel etwas in Erklärungsnot, warum man denn quasi gleiche Aufgaben als Nicht-Angestellter übernimmt und ausführt. Die "Nicht-Weisungsgebundenheit" ist ein relativ schwer darlegbares Kriterium...

    Als eine grobe Faustregel scheint es argumentierbar, dass die Tätigkeiten, für die jemanden konzentriert ausgeführt werden, unter 60 % des gesamten Arbeits- und Einkünftevolumens liegen müssen.

    Sorry für die versehentlich bereits während der Bearbeitung abgeschossene Version, die hiermit lesbar editiert wurde.

    Grüße.

    Probiere sie, richtig. Das eigene Gehör und die eigene Erfahrung sind idR mehr wert als Berichte Dritter; diese können eben einen Impuls geben oder vor grobem Unfug bewahren, aber nie wirklich die eigene Wahrnehmung ersetzen.


    Wenn auch die These, dass ein 12" Tiefmitteltöner in der Regel sauberer in den Mittenbereich spielt und dabei hinsichtlich Auflösung und Wohlklang oftmals einem 15" überlegen sein wird, freilich nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, will ich ebenfalls nicht generell gegen 15" Kisten wettern. Die gängigen Probleme sind einfach die größeren Abstände zwischen TMT und HT, Partialschwingungen der größeren Membran und weitere. Damit es gut wird, das wurde auch schon angemerkt, sind bloß dann einfach in der Regel schon wertigere Chassis erforderlich, was dann eben im Budgetbereich nix gibt.

    Ich hab auch schon 15" Tops gehört, die einem 12" oder 10" Top in der Klarheit der Mitten und Sprachverständlichkeit nicht nachstanden. Sind aber eben auch entsprechend preislich woanders...

    Die db-12" Tops habe ich schon gehört und fand sie sehr okay, die 15er kenne ich nicht.


    Persönlich nutze ich lieber 12" Tops, da ich a) nur 8", 12" und 2*12" Topteile besitze und damit meinen Bedarf gut abdecken kann, und mir b) für meine Veranstaltungsgrößen viele 15" Tops einen "zu dicken Popo" haben.

    Da hat aber auch jeder bissl andere Präferenzen. Mancher liebt 10" Tops, anderer macht v.a. rockiges generell nur mit 15". Ich stell dann lieber 212er, hab ne relativ lange Kiste, aber trotz tendenziell besserer Auflösung bei ähnlichem Preis gleichzeitig satte Fläche in den Low-Mids.


    Hör sie an und guck dann weiter ;)

    Eine solche Überlegung wie

    Wie wäre es mit 2 an den Klowagen geschraubten Halbschellen? Da dran ein 4m Pipe? Dann hat man noch weniger gefummel und der Klowagen ist auf jeden Fall auch als Balast ausreichend...

    hätte ich auch ins Feld geführt, bis ich auf den Vorschlag

    Bau doch was an oder auf den Kackwagen.


    die Antwort

    Bastelarbeiten am Wagen fallen weg.

    las.


    Für mich wäre das - in Absprache mit dem Eigentümer des Wagens, wobei ich da denke bzw. zumindest anfangs dachte, dass es vermutlich der TE selbst ist - eigentlich die ideale Lösung. Inzwischen denke ich, wenn es seine eigene Bude wäre, gäbe es die Frage so nicht.

    Alternativ eben Platte, Ballast und Stange... Die Überlegungen mit den paar Kanistern ist da imho ganz gut...

    wora schließe ich mich da an, ich korrigiere gelegentlich auch mal noch einen mir bis dahin nicht aufgefallenen Tipp- oder Satzbaufehler, auch manchmal um schlechte Verständlichkeit wegen blöder Formulierung zu verbessern.

    Zu inhaltlichen Irren halte ich ebenfalls für wichtig, dass diese auch später noch korrigiert werden können - und nicht erst durch Klarstellung u.U. gar 35 Beiträge später. Das kann nämlich auch mal völlig falsche Schlußfolgerungen beim Leser bringen, gerade wenn man per google o.ä. ins Thema bzw. jenen Beitrag findet, aber unter Umständen nicht mehr die zwei folgenden Seiten mitliest.


    Der Hinweis "editiert" bzw. "es gibt frühere Versionen" zeigt ja auch auf, dass was mit dem Post gemacht wurde. Zumindest gab es doch die Möglichkeit, hierzu auch einen Kommentar anzufügen, was insbesondere bei inhaltlichen Änderungen Sinn machen kann. Ansonsten hilft auch mal das Einfügen des üblichen "edit:" weiter...

    Zudem finde ich eigentlich stark überwiegend das Niveau von Diskussionen und auch die Art der Verwendung der geschriebenen Sprache hier sehr erwachsen und vernünftig sowie mit der nötigen Zivilisation gekennzeichnet. Ein potentieller Anteil Stänkerer, die irgendwas raushauen und dann später wegretuschieren, ist zumindest imho hier glücklicherweise verschwindend gering (oder wird von der Moderation effektiv gefiltert...)

    Genau so machen wir es seit Jahren.

    Und dann gibt es noch die Methode mit Fingerspitzen und Brustwarze für einen Meter. ;)

    Markierungen auf diversen Werktischkanten gibts hier auch - schnell, einfach und immerda.


    Ich gestehe, ich hab mir grad tatsächlich was zum messen besorgt, um das zu testen 8o

    Hab scheinbar bissl kürzere Arme oder so, aber näherungsweise gehts. Ne Handbreit Zuschlag pro Messstrecke kann ich aber ja drauflegen, bevor man nix zum messen findet - merci für den Tipp:thumbup:

    hmmm.

    Komponentenmäßig ist das praktisch das gleiche wie ne AW-Audio PS12 oder ne Jobst JL-Sat12. Beide machen als Direktstrahler einen guten Job fürs Geld.

    Hier gibts den Vorschlag als Horizontalschachtel mit recht rustikal wirkendem Multiplex-"Waveguide" - zu dem niemand auch nur näherungsweise sagen kann, ob das Ding so funktioniert wie es soll. Bereits ein HF-Horn ist nicht so trivial wie es aussieht, ein WG noch viel weniger.

    An sich haben zegi und madmax das m.E. passend formuliert.

    35 Flocken für nen Bauplan ist zwar kein riesen Verlust, jedoch denke ich nicht, dass hier tatsächlich was hochwertiges bei rauskommt.

    Zudem stellt sich immer noch schotte 's Frage nach Deinem geplanten Einsatzzweck.

    Ein LA zu bauen (so dass es überhaupt nach Bauart und verwendetem Material dem Grunde nach mal sicher geflogen werden könnte) und letztlich auch eben jenes zu tun, sind ebenfalls keinesfalls triviale Dinge. Mal abgesehen davon, dass es erst bei einer größeren Anzahl Schachteln und entsprechender Veranstaltungsgröße überhaupt Sinn macht...

    Also ich würd hier a) die Finger von lassen und b) mal definieren, was Du vorhast, willst und brauchst.

    Dann kann man Dir vernünftige Tipps geben, die über ein "lass es" hinausgehen...

    Danke für Deine Rückmeldung, die tollen Fotos und den Bericht!

    Ist chic geworden :thumbup:


    Hältst du den Fane für einen einfachen Monitor als brauchbar?

    Habe ich mir auch schon gestellt, diese Frage... Bisher hatte ich bloß einfach nie Zeit und Lust, das Ding zu bestellen und einfach mal drauflos zu basteln.
    Für die meisten (v.a. Monitor-Budget-) Anwendungen sollte der oben dargestellte FGang auch ohne extra HT durchaus hinreichen und ein EQ gehört m.E. ja ohnehin in den Monitorweg. Die Messung oben ist ja free-air; also wird mit Gehäuse net mehr der dort zu sehende Abfall nach unten so stark ausgeprägt sein.
    Ganz unten muss es als Moni eh net so furchtbar schieben, das finde ich persönlich eher störend als hilfreich.

    Nach meiner bescheidenen Interpretation des Datenblattes und der og. Messung sollte das grds. gehen...

    hm, kann freilich sein dass ich mich irre - ich bin aber der Meinung, dass sich das schon noch in gewissen Grenzen (vertikal wird das mechanisch an Kistenform oben und unten klar ein Ende finden) auch noch durch die Wahl der Tops beeinflussen ließ - da gab es doch noch die nach unten gerichtete Variante mit ich meine -25 oder 30 Grad. ...

    Bei entsprechend großen Clustern hat man dann normale und runter gerichtete und ggf mit ner Lücke in der Front zur Not das gleiche nochmal hingegangen. ...

    Oder bin ich jetzt beim KF850z?

    Jedenfalls war mit ein bissl Planung die Abstrahlung schon recht gut deckend hinzubekommen, wenn auch nicht immer sehr riggingfreundlich und einfach. ...

    Nein, es war zwar die Veranstaltung einer Schule, jedoch nicht auf deren eigenem Gelände.

    (Ich hoffe doch mal, dass man auf dem eigenen Schulhof in der Lage ist, die Vormittags-Schattenbereiche zuverlässig zu benennen :/)

    Nunja - für mich ein weiterer Punkt auf der Liste, wirklich alles kritisch zu hinterfragen und im Zweifel selbst zu checken...

    Ganz hervorragend fand ich immer GAE Director und EAW 750. Wobei ich beides auch "nur" bis 2.000 PAX erlebt habe. Aber im Hinterkopf habe ich, dass diese Systeme immer genau das geliefert haben, was ich heute insbesondere bei kleineren LA vermisse: Headroom und Druck in den unteren Mitten.

    Zur Director kann ich leider nix sagen. Ansonsten unterschreib ich das genauso :thumbup:
    EAW 750 war mein erster Gedanke, als ich die Thread-Überschrift las - wird als nicht mehr zeitgemäß angesehen, aber hat richtig Spaß gemacht (ausser beim Heben...)

    lool - ja sowas gibts tatsächlich, dass das gar gebildete Menschen erstaunt :D

    Ich habs aber auch net mehr hinterfragt und dementsprechend auch nix dabeigehabt :rolleyes: N Sonnenschirm hätts ja schon getan, aber warum mitschleifen, wenn alles gut und gecheckt..

    Auch das wieder ein multipler Lerneffekt.

    Stimmt, gibt aber leider manchmal Dinge, die eben nicht funktionieren oder eben nicht wie geplant, gedacht und abgesprochen.

    Überdachter Schattenplatz war zugesichert.

    Man hatte aber spät nachmittags vor Ort geguckt und die VA war vormittags 8o

    na also, aus diesen erfahrungen können wir doch wieder was lernen:

    iPADs und andere tablets nie in der direkten sonne betreiben!

    ...auch Handys und Co nicht...

    Neulich musste bei einer Schulfestivität mangels Schatten der Pultplatz leider auch in der Sonne schmoren und plötzlich war die Musik aus - das Handy der Lehrerin hatte ebenfalls unmittelbar vor dem Hitzetod die Reißleine gezogen.

    (der alte CD-Player hat dann die Berieselung gerettet - nicht mit der gewünschten Playlist, aber wenigstens nicht mit "nix")

    Finde gerade kein Bild.. Vielleicht helfen paar Worte aber auch. :/

    Die Headsets haben wir bei den Produktionen, wo ich mich um den Kram kümmere, in jeweils eigener, mit P-Touch beschrifteter Tasche im Koffer oder in einer EuroKiste.
    Das Zeug stellen der Kollege oder ich kurz vor Eintreffen der Künstler in der Regel auf einem Topteil- oder MH-Case bereit, also legen die Taschen dort der Reihe nach aus. (Die Leute selbst die Taschen aus der Kiste wühlen lassen, führt in aller Regel direkt ins Chaos und mindestens eine Tasche taucht erst nach langer Suche iwo in einer Garderobe auf, in die sie selbst hingekrabbelt sein muss...) Das schaut allerdings net so hübsch organisiert aus wie bei "lisa f." oder "Techhnikfreak", die Anregung finde ich sehr gut. :thumbup:Meist ist bei uns allerdings der Platz eh Mangelware.

    Jeder der bis zu 12 Künstler hat neben seinem Namen auch die lfd. Nummer der Funkstrecke auf der Tasche stehen. (Zieht sich durch: Tasche, Sender, Koffer, Funkrack, Stagebox und Pult haben überall diese Nummer mit stehen)

    Theoretisch ist jedermann damit auch in der Lage, mit einem einzigen Blick und Griff den genauso beschrifteten Sender aus dem Koffer zu nehmen - dieser steht in der Regel auf einem weiteren Case daneben und die Sender sind von uns dann bereits aktiviert, gesperrt und aufrecht gestellt.
    Allerdings ist es für manchen Menschen wohl schwer nachvollziehbar, dass oben 1-6 und unten 7-12 immer in der gleichen Reihenfolge drin stecken (wie ich es meist auch so rein zufällig auf das Case lege)...
    Nach Ablieferung räumt man am besten alle Sender raus und legt sie nach entsperren und abschalten selbst an ihren Platz. ^^

    Wenn Zeit dafür da ist, mache ich daher lieber aus der SB-Theke eine geleitete Ausgabe/Annahme.

    Just my Löffel Senf ;)

    (wobei das alles unter pegler 's Anmerkung zum Störpegel in Zelten so ne Sache ist; berechtigter Hinweis und nötig, darüber nachzudenken...)

    haben alle durchaus ihre Stärken und sind durchweg kein schlechter Griff.

    208H geht sehr gut für die Größe, Nachteil hast Du selber schon genannt. Klanglich sehr okay. Mit etwas Mut zur Lücke und je nach Musik habe ich die auch schon über 18" ohne LM-Erweiterung gehört, ohne etwas zu vermissen. Vorteil: Durch die Clusterbarkeit auch problemlos erweiterbar.

    Jobst: Habe und nutze selber JL-Serie 12" und 212, bin ich P/L sehr zufrieden. JM ist ne Schippe drauf, die 212er gefällt mir ebenfalls richtig richtig gut, macht man auch nix verkehrt mit und hat dann schon wirklich gutes Material. JM-Sat210 kenn ich nicht.

    AZ ND 212 ist m.E. ziemlich gleiche Liga, eben fertig; sehr nettes Material und ebenfalls wohlklingend. 212 habe ich nicht so ausgiebig gehört wie die ND12, die ich direkt mit JM-Sat12 vergleichen konnte. Die Singles fand ich praktisch ebenbürtig, die tun sich vom Ohr fast garnix. (Single 12" ist hier aber raus...)

    Von Seeburg gibts da die K24 als Doppel 12"

    Ebenfalls eine Empfehlung. Darf ich ab und an mit arbeiten, habe ich sowohl in 90° als auch in 60° schon genutzt - feines Holz. Für ein potentes 212er Top durch die Bauweise echt erstaunlich kompakt.

    PL Audio bietet wirklich manche tolle Dinge. F10 und F12 (pro heißen die glaub ich?) sind sehr lecker Besteck, aber hier "zu wenig".
    Das FatBanana kenn ich net, die BigBanana aber recht gut - hat ihre Anwendungsbereiche und Daseinsberechtigung. Out of the Box, spielfertig in paar Minuten, kein Konfigurationsgefrickel. Mit den Aktivbässen oder dem passenden Amp Plug and play.
    Ob man das jetzt "echtes kleines LA" nennen möchte, soll jeder für sich entscheiden, ich seh das anders, für mich isses ein Topteil welches bei nahezu deppensicherer Anwendung einige Linienstrahlervorteile mit diversen Nachteilen eines zu kurzen Hangs vereint - aber letzteres ist ja auch bei Einzelkisten in Mode...
    Klanglich echt nicht übel, wirklich recht gut auflösend; vertikal leider sehr eng, Horizontal sehr breit. Durch die vertikale Enge oft nicht (gut) ohne Nearfills zu gebrauchen. Vorsicht bei Nutzung solcher breitstrahlender Tops in Zelten oder nicht allzubreiten Hallen mit harten und glatten Wänden: Das gibt böse Reflexionen und im WorstCase ziemlichen Matsch.
    Muss man wissen, ob das echt zur Aufgabe passt. Wenn ja, dann okay - macht sogar erstaunlich gute Lowmids (kein Brett, aber es "fehlt" auch nicht spürbar was).


    :/Ups - wollte eigentlich garnet viel hier bei schreiben. Vielleicht hilft es ja aber...^^