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Monster Nebelmaschine?

  • UliOhr
  • 8. Februar 2004 um 15:03
  • UliOhr
    Beiträge
    51
    • 8. Februar 2004 um 15:03
    • #1

    Wohl eher nicht, aber wie stellen die sich das denn vor:

    http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/16704/1.html

    kurz vor Ende geht es um das sekundenschnelle Einnebeln von ganzen AKWs und zwar so, daß die nicht mehr mit dem Flugzeug getroffen werden können.

    So viel Nebel kann man wohl nur durch das Abfackeln durch große Mengen von irgendwelchen Chemikalien hinbekommen. Aber was, wenn am betreffenden Tag etwas heftigerer Wind herrscht???

    Ich halte das für ziemlichen Schwachsinn...

    HobbykistenmitdemRollbrettFahrer

  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 8. Februar 2004 um 15:15
    • #2

    Das mit dem Rauch/Nebel ist Bullshit...

    Selbst an einem nicht so windigen Tag dürftest du das nicht mal mit 500 Martin X-Stream (http://www.martin.com/product/produc…=roadiex-stream) hinbekommen...

    Ausserdem, was macht der Nebel, wenn der Kollege mit nem Peilsender in Kraftwerknähe steht und den per Funk reinholt? :-?


    Meine Technik: Auf jeden Kühlturm 100 Althippies mit Ihren Bongs setzen, die Tag und nacht kiffen. Durch die aufsteigenden Dämpfe wird jeder Pilot, der zu nah an das Kraftwerk ranfliegt betüdelt und sieht vor lauter bunten Farben nicht mehr, wo er hinfliegt. Ach Mist, die Flugzeugkabinen sind ja von der Außenluft abgeschirmt... :(

    Aber wie wär's mit einer Skybeamer/Blinder-Phallanx? Blendet alles, was zu nahe kommt... :o


    Die einzige wahre Lösung aus diesem Problem ist die kalte Fusion oder den Mullas beweisen können, das Allah gar nicht will, dass sie sich Bomben um den Bauch binden...

    *Wenn sich jemand aufgrund des letzten Satzes angegriffen fühlt, bitte ich mich zu entschuldigen. Dieser Satz ist, genauso wie der ganze Rest nicht ernst gemeint!* :D

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • jenz
    Beiträge
    295
    • 8. Februar 2004 um 15:24
    • #3

    Doch das geht schon, hundert pro.
    Und den Trick gab es schon im zweiten Weltkrieg, da haben die Deutschen in Bayern ganze Berge in Nebel gehüllt (Obersalzberg in Berchtesgaden z.b.) Da gabs wohl ganz viele Stationen rund um den Berg, wie das funktioniert keine Ahnung, aber gehen tuts. Wohl eher net mit Nebelmaschinen, aber mit Chemikalien, Rauchbombem etc auf alle Fälle.. Selbst bei Wind, musste dich halt geschickt positionieren im Gelände.

  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 8. Februar 2004 um 15:32
    • #4

    Mag ja sein, dass das funktioniert, aber was ich meinte ist, dass ich finde, das hier das Mittel zum Zweck eindeutig verfehlt ist.

    Das ist wie die Strahlenschutzkampagne in den USA: Duck & Cover - Unter den Tisch und Aktentasche/Alufolie über den Kopf halten und nichts kann passieren.

    Wir leben im 21. Jahrhundert, wo man mit GPS einen Ort auf 1-2 Meter genau bestimmen kann. Und auch die Terroristen wissen, wie man so etwas bedient. Die wissen wohl mehr darüber als die lieben Herren Sicherheitsexperten, die sich solchen Schwachfug einfallen lassen.

    Ich würde denen mal raten, die AKW's sofern sie nicht alternativ ersetzbar sind, weit unter die Erde zu verlegen, so dass selbst ein BunkerBuster Probleme damit hätte - Oder sie leben mit dem Risiko!

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • UliOhr
    Beiträge
    51
    • 8. Februar 2004 um 15:51
    • #5

    Oder die rufen wenn sich das Flugzeug nähert alle Verleiher mit ihrem Krempel zusammen: "So Jungs, jetzt nebelt mal :D "

    Ich kann es mir nicht vorstellen, in den Bergen, o.k., aber die Dinger stehen in aller Regel auf dem platten Land, abseits von bebauter Fläche. Um das so zu vernebeln, das die Chance deutlich sinkt da reinzufliegen und das AKW zu treffen, müßte man eine Grundfläche von mehreren km² so zunebeln, das bis auf einige Kilometer Entfernung beim Anflug nichts zu sehen ist. Wir sprechen also von etlichen km³ mit dichtestem Nebel. :o :o :o

    Hauptwindrichtung bei uns ist West, o.k. also das Hauptchemikaliendepot dahin, etc.

    Ich halte es für schlichtweg unmöglich. Und dann ist da die Sache mit dem GPS, jeder kann nahe genug dranfahren, die Werte speichern und fertig...

    Ist halt wieder so eine richtige Verars%$% :evil:

    HobbykistenmitdemRollbrettFahrer

  • Everest2002
    Beiträge
    990
    • 8. Februar 2004 um 21:05
    • #6

    mhh

    eine odenliche ladung kannen da hin plus ca. 200 skybeamer (dtorm vom AKW oder wie der kasten heiß) und wenn vogel kommt volle ladung in copit und fertig ist die sache

    mhh wie weit war das mit dem skybeamer
    nottfalls eine ordenliche ladung boxen mit metal

    -none-

  • CrezesDusty
    Beiträge
    229
    • 8. Februar 2004 um 21:22
    • #7
    Zitat von "Wolfpack"

    Selbst an einem nicht so windigen Tag dürftest du das nicht mal mit 500 Martin X-Stream (http://www.martin.com/product/produc…=roadiex-stream) hinbekommen...

    :lol: 10 minute heat up time :lol:

    Da haben wirs doch:
    Lichtgeschwindigkeit: 299.792,458 Kilometer pro Sekunde
    Schallgeschwindigkeit: 333 Meter pro Sekunde

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 9. Februar 2004 um 12:12
    • #8

    'ne notlösung halt, besser als nix, aber nicht wirklich gut :(
    aber solang noch nix bessres gefunden ist...
    na,ja, hoffen mar,das da noch bessre konzepte kommen...


    1. ja geht mit nebelgranaten also chemisch

    2. einige km³ werden se ind e rtat net verhüllen können, wird wohl "nur" das akw-gelände vernebelt soweit ichd as gelesen habe, also ist die chance,das der pilot das akw an der richtigen (empfindlichen) stelle trift immer noch relativ hoch :(

    3. ja das mit den gps stimmt allerdings.

    4. man könnte freilich einen laser installieren,und angreifende flugzeuge abschießen,das KÖNNTE allerdings dann stunk mit der eu u.ä. geben,weil das dann ja ein luftwaffensystem oder sowas wäre,das ist ja in den genfer konventionen verboten, ausserdwem,was wenn ein flugzeut orrtuemlich abegschossen wird?

    politischer stunk vorprogrammiert,zumal dann man noch erörtern müßte, ab WANN geschossen werden darf, immerhin werden dabei ja ALLE flugzeuginsassen egtötet,daher ist eine laserabwehr wohl eher unpraktikabel,wäre allerdings das einzig wirksame :(

    den luftraum weiträumig um jedes akw sperren ist wohl auch nicht,da dann kaum noch luftstrassen in deutschland vorhanden wären, und infolge dessen kaum noch flugverkehr mögluich wäre,was sowohl fuer güter-im und exporte als auch fuer geschätsreisende fatal wäre :(


    man müsste ja schon 'nen ganz schönen bereich ums akw sperren,und dann is' bei unsrer dichten bebauung nimemr viel platz :(

    unter die erde verlegen ist eien gute idee, geht aber nur bei neuen akw's.

    bei den zu erwarteten kosten wurde das wohl mehrere jahrzehnte dauern,bzw. soll ja in den nächsten 30 jahren abgerüstet werden, neubauten sind also von daher auch wieder tabu...

    und bestehende kraftwerke "tieferlegen" wird wohl net wirklich realisierbar sein... :)

    Marcus

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • Andreas Müller
    Beiträge
    193
    • 9. Februar 2004 um 17:48
    • #9

    Naja das man mit nem Verkehrsflugzeug n vernebeltes AKW einfach so trifft glaub ich ja fast nicht. Nur die Sache der Vernebelung ist bissl difiziel kann ich mir vorstellen.
    Die Sache mit den SAM-Stellungen halte ich praktisch noch am leichtesten machbar. Da müsstes aber wirklich weiträumige Flugverbotzonen geben. hmmm...
    Was aber das beste is, darüber brauch ich mir keine Rübe machen, denn ich werd bestimmt nicht gefragt.

    Mfg Andreas

  • lini
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 9. Februar 2004 um 18:52
    • #10

    Mal was zum Thema Nebelmaschine: Hat schon mal jemand von Euch das Teil von JEM im Einsatz gehabt oder gesehen?

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • UliOhr
    Beiträge
    51
    • 9. Februar 2004 um 21:09
    • #11

    Ganz krass ist natürlich die Schock-Bedröhnung mit Wolle Petri Hit Mix. Das sollte wohl jeden abschrecken. :o

    Gegen sowas werden die bei Al Quaida bestimmt nicht trainiert... :D

    HobbykistenmitdemRollbrettFahrer

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 14. Februar 2004 um 18:03
    • #12

    Mich nicht. Geht stundenlang ohne FoLGegeschschäschäschäden.

    Zitat

    Hölle, Hölle, Hölle, Hölle...

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Mechwerkandi
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    • 18. Februar 2004 um 22:14
    • #13

    Die Filmfritzen habe so Teile, für outdoor, die funktionieren mit verdampftem Dieselöl, das mit gut 20 bar CO2 angeblasen wird, damit's nich aus Versehen mal durchzündet...

    Is eigendlich ein uraltes Patent, stammt von der Navy, kannst Du mit 10 Stück davon ruck-zuck mal eben einen Flugzeugträger einnebeln... :D

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 21. Februar 2004 um 09:11
    • #14

    Das kritische Bauteil bei allen Konvoi-Kraftwerken in der BR Deutschland ist die Hauptwelle der Triebwerke einer Phantom (V_max angenommen).

    Die Alu-Hülle eines Verkehrsflugzeuges ist eher unkritisch (werft mal mit Alufolie nach einer Fensterscheibe so in etwa sind die Verhältnisse), auch hier haben nur Bauteile, die a) hart sind und b) ein großes Verhältnis von Länge zu Querschnitt aufzuweisen haben eine Chance durch den Betonmantel zu schlagen. Die Hauptwellen der Triebwerke sind auch hier die einzigen Bauteile, die wirklich gefährlich werden ...... aber damit muß mann erstmal treffen !

    Politiker und Technik ....... pah !


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 24. Februar 2004 um 14:25
    • #15
    Zitat von &quot;SRAM&quot;

    Das kritische Bauteil bei allen Konvoi-Kraftwerken in der BR Deutschland ist die Hauptwelle der Triebwerke einer Phantom (V_max angenommen).

    Die Alu-Hülle eines Verkehrsflugzeuges ist eher unkritisch (werft mal mit Alufolie nach einer Fensterscheibe so in etwa sind die Verhältnisse), auch hier haben nur Bauteile, die a) hart sind und b) ein großes Verhältnis von Länge zu Querschnitt aufzuweisen haben eine Chance durch den Betonmantel zu schlagen. Die Hauptwellen der Triebwerke sind auch hier die einzigen Bauteile, die wirklich gefährlich werden ...... aber damit muß mann erstmal treffen !

    Politiker und Technik ....... pah !

    Gruß SRAM

    Das halte ich nun einfach mal für totalen Unsinn! Die Betonkugel über der Reaktorkammer ist für Abstürze kleinerer Motorflugzeuge konzipiert. Eine vollgetankte 737 bringt einen dreistelligen Tonnenbetrag Masse mit sich der bei einer Aufschlaggeschwindigkeit jenseits 700 Km/h auch eine entsprechende Kraft entwickelt. Ich weiß nicht ob Du Dir die Aufnahmen von den twin towers angesehen hast, wie weit dort allein die Tragfläche in den Baukörper eingedrungen ist. Da ist nix mit Alufolie, Flugzeuge werden aus Dural gefertigt, einer recht festen Alu-Legierung.
    Zu der Nebelgeschichte: Wer schonmal einen Panzer in voller Fahrt sich einnebeln gesehen hat, weiß das dies nix mit Hexerei zu tun hat. Und es geht ja nicht darum ein ganzes KKW für Stunden verschwinden zu lassen, da reichen Bruchteile einer Minute zu, schließlich kommt so´n Teil mit reichlich 200 Meter/Sekunde angefeuert, da ein Ziel von 50+50 Metern per Hand zu treffen, welches man in der entscheidenden Phase nicht sieht , ist wirklich nicht einfach. Diese Methode wurde von Luftabwehrexperten entwickelt und hat durchaus reale Chancen zu funktionieren.

    kind regards

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Mnyut
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    2.329
    • 24. Februar 2004 um 15:09
    • #16
    Zitat von &quot;Uwe 1&quot;

    Die Betonkugel über der Reaktorkammer ist für Abstürze kleinerer Motorflugzeuge konzipiert. Eine vollgetankte 737 bringt einen dreistelligen Tonnenbetrag Masse mit sich der bei einer Aufschlaggeschwindigkeit jenseits 700 Km/h auch eine entsprechende Kraft entwickelt. Ich weiß nicht ob Du Dir die Aufnahmen von den twin towers angesehen hast, wie weit dort allein die Tragfläche in den Baukörper eingedrungen ist. Da ist nix mit Alufolie, Flugzeuge werden aus Dural gefertigt, einer recht festen Alu-Legierung.


    So unrecht hat der SRAM da aber warscheinlich nicht.
    Da du gerade von den twin towers schreibst, man schau sich mal das Pentagon an. Das hat am 11 September vergleichsweise wenig abbekommen da, so hab ich gelesen, die Außenhaut gehärtet oder gepanzert oder so ist.

    Zum Nebel: in einer Fernsehen Sendung kam mal über ein Bericht über moderne Verteidigung und Raketenabwehr von Deutschen Kriegsschiffen. Da wurde zum Teil auch Nebel eingesetzt - ein Test davon wurde sogar gezeigt!

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 24. Februar 2004 um 23:08
    • #17

    na,ja, ein schlechter shcutz ist woie ich sager ebsser als gar keiner, und bevor ein AKW TOTAL UNGESCHÜTZT ist,ist das schonmal ein frotschritt, wenn auch keien endgültige geschweige denn gute lösung

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • SRAM
    Profi
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    • 28. Februar 2004 um 21:47
    • #18
    Zitat

    Das halte ich nun einfach mal für totalen Unsinn! Die Betonkugel über der Reaktorkammer ist für Abstürze kleinerer Motorflugzeuge konzipiert. Eine vollgetankte 737 bringt einen dreistelligen Tonnenbetrag Masse mit sich der bei einer Aufschlaggeschwindigkeit jenseits 700 Km/h auch eine entsprechende Kraft entwickelt. Ich weiß nicht ob Du Dir die Aufnahmen von den twin towers angesehen hast, wie weit dort allein die Tragfläche in den Baukörper eingedrungen ist. Da ist nix mit Alufolie, Flugzeuge werden aus Dural gefertigt, einer recht festen Alu-Legierung.


    .....sorry, das ist genau das woran unsere Gesellschaft krankt:

    null info, zu faul um sich zu informieren (dabei fallen einem heute im Zeitalter des internets die Info-Tauben quasi gebraten vom Himmel) aber totalen Quatsch erzählen, der ja nicht weiter schlimm wäre, wenn dadurch nicht 100 Milliarden Investitionsgelder gefährdet wären.

    Lies erstmal das durch:

    http://www.hsk.psi.ch/deutsch/files/…cht_maerz03.pdf

    Die deutsche Grundlagenstudie aus den 80-er Jahren wurde leider vom Netz genommen (Tritin läßt grüßen).

    Ich hatte Einblick in die Versuchsergebnisse und Berechnungs-Studien und wenn ich sage daß die Hauptwellen eines Überschallflugzeuges die kritischen Bauteile sind, dann stimmt das.

    Aus der schweizer Studie möchte ich folgendes zitieren:

    "Crash-Test durchgeführt, bei dem ein Phantom Militärjet mit einer Masse von 19 t und einer Geschwindigkeit von 774 km/h mittels eines raketengetriebenen Schlittens senkrecht auf eine starre Stahlbetonmauer geschossen wurde. Der Test wurde von der amerikanischen Sicherheitsbehörde NRC begleitet. Mit dem Versuch sollte der Riera-Ansatz zur Berechnung des Stosskraft-Zeitverlaufs eines Flugzeugaufpralls auf eine starre Wand experimentell überprüft werden. Das Riera-Modell wurde Ende der sechziger Jahre entwickelt, um die Auswirkungen von Flugzeugabstürzen auf kerntechnische Anlagen zu ermitteln. Die Wand wies eine Abmessung von 7 x 7 m mit einer Dicke von
    3.66 m und einer totalen Masse von 469 t (fast 25 mal der Masse des Militärjets) auf. Beim Aufprall des Militärjets wurden Teile der Flügel und des Rumpfendes abgeschert. Der Rest des Flugzeuges wurde während des Auftreffens vollständig zerstört. Die Trümmerstücke verteilten sich über eine grosse Fläche; das Wasser, welches das Kerosin simulieren sollte, breitete sich jedoch über eine relativ kleine Fläche aus. Da die Stahlbetonmauer quasi verschieblich gelagert war, wurde sie nur leicht beschädigt – mit Betonabplatzungen an der Vorderseite. Die Eindringtiefe der Triebwerke betrug maximal 60 mm, die des Flugzeugrumpfes 20 mm. Die Auswertung der Versuchsresultate zeigt, dass das Riera-Modell den Stosskraft-Zeitverlauf eines Militärflugzeugaufpralls gut annähert."

    Und hier nochmal für die fast-brain-pisa-generation mit der Aufmerksamkeitsspanne eine Mücke:

    Bei 770 km/h betrug die Eindringtiefe der Triebwerkshauptwellen gerade mal 60 mm (!)

    Über den Aufwand und die Präzision die mann erreichen muß um ein gehärtetes Ziel zu penetrieren und zu zerstören kannst Du dich hier informieren (nicht direkt die site, aber vorallem die links, insbesondere, die, die nicht sofort funktionieren :wink: ).

    http://www.fas.org

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 28. Februar 2004 um 23:31
    • #19
    Zitat

    fast-brain-pisa-generation mit der Aufmerksamkeitsspanne eine Mücke


    Einfach stark! :D

    Der ganze thread ist sowas von unsinnig...

    Wir befinden uns übrigens noch immer in einem PA-Forum.
    Könnte man das mal schliessen?

    Da kommt nix mehr...

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 1. März 2004 um 08:38
    • #20

    Lieber SRAM,

    das die mittlere Flächenlast im Bereich der Flugzeugtriebwerke am größten ist streitet ja niemand ab. Aber ich weiß nicht welche Vorstellung Du vom Aufbau eines Strahltriebwerkes hast. Eine klassische Welle aus geschmiedeten Stahl, wie sie als schwerstes Bauteil landläufig durch Presse geistert ist dort jedenfalls nicht zu finden. Selbst bei dem derzeit schwersten Hoch-Bypass-Triebwerk der B 777 bringt es die innere Welle auf einen Durchmesser von 18 cm bei einer Wandstärke von etwa 2 cm, mit einem Gewicht von ca. 360 Kg, das entspricht etwa 5 % der Triebwerksmasse. Das diese Strukturen axial steif genug sind die Druckfestigkeit von Stahlbeton (ca. 30 bis 40 MN/m²) zu überwinden ist imho ebenfalls unbestritten.
    Die Reaktorgebäude der älteren deutschen KKW´s sind laut damaligen Sicherheitsstandart für den Absturz des Starfighters F 104g ausgelegt, dessen Triebwerk "General-Electric" J79-GE10 einer derartige Wellenkonstruktion überhaupt nicht aufweist. Die "Phantom" hat übrigens zwei dieser Art.
    Ausgangspunkt für diesen Thread war das Einnebeln eines KKW´s im Notfall, was ich immer noch für ein probates Mittel halte, das RG zu schützen, wir können ja nicht den Schweizern die "Alpenfestung" wegnehmen, von der sie glauben, dass sie gut schützt, dabei ist´s nur die weltweite Angst um´s dort gebunkerte Geld :D

    Im übrigen halte ich Deine Art der Äußerung für fragwürdig und läßt zumindest etwas sittliche Reife vermissen :cry: .
    Meine Informationen entnahm ich einer Studie des Dr.-Ing. P.Dräger vom 21.01.2002, welche schlussendlich zumindest die Durchschlagung der Betonhülle nicht ausschloss. Nebenbei erwähnt, spricht er in seiner Studie von 180 mm Eindringtiefe, mithin deutlich mehr als die von Dir angegebene Studie. Es ist darüber hinaus eine deutsche Studie, nicht jeder lässt sich von einem "Grünen" alles verbieten, in München schon gar nicht! Damit ist dieses Thema für mich erledigt.

    best regards

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

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