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Gate auf Kick

  • deepblue
  • 3. Juli 2003 um 14:48
  • deepblue
    Beiträge
    80
    • 3. Juli 2003 um 14:48
    • #1

    Ich verwende normalerweise ein Kuhnle G400, soweit ich mein eigenes Rack Live mit habe. Mit diesem Gerät habe ich auch keinerlei Schwierigkeiten. Nun ist es aber in letzter Zeit 2x vorgekommen, daß ich mit einem Drawner Punch-Gate arbeiten mußte. Selbst bei ausgeschaltetem Punch habe ich entweder einen Anschlag ähnlich eines hochfrequenten Knackens oder überhaupt keinen Anschlag. Auf welche Keyfrequenz stellt ihr dieses oder andere Gates eigentlich ein?

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von deepblue (29. Oktober 2003 um 13:57)

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    625
    Beiträge
    4.614
    • 3. Juli 2003 um 17:00
    • #2

    HI Thomas,

    das Punchgate hat ja nur einen Filter. Anstatt wie bei Gates mit zwei Filtern eine untere und obere Grenze zu definieren, habe ich beim Punch Gate das Filter immer so eigestellt, dass im Key Listen die zu gatende Trommel am lautesten aus dem Kopfhörer tönt (Ich hoffe, dass ist einigermaßen verständlich). Ansonsten funktioniert das Teil recht ordentlich.

    Schön zu sehen, dass Du auch Kuhnle einsetzt, sind für Live prima die Teile.

    Viele Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Christoph
    Profi
    Beiträge
    166
    • 3. Juli 2003 um 17:40
    • #3

    Tach zusammen,

    das Problem bei den Punch-Gates ist meiner Meinung nach, das diese keine Möglichkeit haben den Attack zu regeln. Ich hatte ähnliche Probeleme mit Knacken beim Glockenklang Double Two Gate ( immer noch eins der besten Gates am Markt, auch wenn es keinen Keyfilter hat ).
    Da hilft es dann fast immer wenn man den Attack homöopatisch zurückdreht. Beim Drawmer kann man versuchen das Problem zu umgehen, indem man den Threshhold soweit wie irgend möglich zurückdreht ( Áber manchmal hilf leider nur raus mit dem Teil aus dem Signalweg ).
    Das Drawmer Punch-Gate hat außerdem noch ein selten schwachsinniges Gimmik namens Peak-Punch, womit man den Peak,der das Gate öffnet, nochmals um bis zu 6dB anheben kann. Somit hat man das sowieso schon störende Knacken noch mehr angehoben. Also immer ausschalten den Quatsch.

    So weit, schönen Abend noch

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • deepblue
    Beiträge
    80
    • 3. Juli 2003 um 23:12
    • #4

    Hi!

    Christoph, Du schreibst sie haben keine Möglichkeit den Attack zu regeln und schlägst vor diesen homöopatisch zurückzudrehen. ähhhhhh..........

    Beim Kuhnle, das ich (an Werner gerichtet) auch im Studio sehr gerne benutze, stelle ich den Key recht hoch auf ca. 3kHz um den Anschlag schön zu bekommen. Beim Drawner machte es dann ziemlich synthetisch klick.

    Sicher habe ich auch den Key durchgehört und auf die lauteste Frequenz eingestellt, nur war dann nicht mehr viel vom Anschlag zu hören.
    Im Grunde kommt dieser doch vor dem Bauch (zeitlich). Ist es dann nicht falsch den Key auf meinetwegen 100 Hz zu stellen?

    Das Kuhnle war wirklich ein Glückskauf. Kaufte es sehr günstig als es damals hieß die Firma wäre Pleite. Ein super Gate!

    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von deepblue (29. Oktober 2003 um 13:58)

  • Nikkus
    Beiträge
    105
    • 4. Juli 2003 um 09:58
    • #5

    Also haben auch 2St. davon und sind eigentlich sehr zufrieden damit-sehr schnell einzustellen und Ruhe ist...solange ich am Mixer drehe, hab ich keine Probleme damit, weil ich es kenne...wenn ein Fremtechniker kommt, guckt er erstmal und sagt...schieb mal lieber die DS201 rein, weil das Teil doch knackt...probiert dann 10min. das DS201 einzustellen und kriegt es nicht hin...ich sag zu ihm nimm das MX40 und ich stell's dir ein...und siehe da-sie werden glücklich...:)

    Wie schon erwähnt: Key auf 3,5-4 und Treshold soweit wie möglich runter, wenn man dann ordentlich mirkrofoniert hat, sollte man mit knacken keine Prob. haben...nur dieses Signal zum Monitor auf die Bühne schießen (bei kleinen Prod.) sollte man nicht tun, da es im kleinen 15" doch deutlicher zu verspüren ist als auf der Front PA...aber wozu gibts y-split

    Punch Taste... bring bei schlecht gestimmten Drums und sehr schlechten mik's an den Tom's manchmal schon etwas...aber wenn ich meine beta98 dran hab, ist die Taste zu überkleben...:)

    liebe grüße, niko

    NIKKUS Veranstaltungstechnik GmbH
    http://www.nikkus.de

  • deepblue
    Beiträge
    80
    • 4. Juli 2003 um 10:18
    • #6

    Hi!

    Aha, es stellt also noch jemand den Key so hoch ein...

    Den Threshold stelle ich nach der Snare ein. Ab und zu kann es schon mal mit dieser aufmachen, aber in der Regel sollte es dies nicht, sonst bräuchte ich kein gate auf der kick.

    Wo steht denn bei Dir die Release? Glaube die war bei mir etwas über 0,2. Vom Wert her recht kurz, vom Ton aber lang genug.

    Gruß, Thomas

  • Christoph
    Profi
    Beiträge
    166
    • 4. Juli 2003 um 15:30
    • #7

    an deepblue:

    Die Sache mit Attack zurückdrehen bezieht sich auf die Glockenklang Gates. Das war etwas missverständlich.

    Zu Release-Zeiten:

    Ich denke daß man da keinen generellen Wert angeben kann, der als Allheilmittel gilt. Hier muß man seine Ohren benutzen. Ich habe es mir abgewöhnt Toms sehr hart und kurz zu gaten, da sie dann zum unnatürlichem Klang neigen. Nur bei so Dashtrommel-Toms hilft oft nicht anderes.

    Soweit...

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • deepblue
    Beiträge
    80
    • 4. Juli 2003 um 17:02
    • #8

    Da hast Du ganz Recht. Ging mir genauso mit dem Release der Toms.
    Als ich mir einmal eine Liveaufnahme von mir anhörte ist es mir auch aufgefallen. Vielleicht kommt es auch davon, daß sie der Saalhall manchmal länger erscheinen läßt.

    Mir ist erst gestern bei einer Aufnahme aufgefallen, daß bei der letzten Standtom das Crashbecken öfters das Gate öffnet. Hier muß ich anscheinend den Key tiefer setzen.

    Gruß

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