Ich hab da mal ein ganz blöde Frage: Warum gibt es bei Keyboards immer nur Klinkenausgänge? Wäre es nicht viel einfacher wenn es direkt mit XlR ins Multicore gehen würde oder ist das technisch nicht realisierbar?
thom ![]()
Ich hab da mal ein ganz blöde Frage: Warum gibt es bei Keyboards immer nur Klinkenausgänge? Wäre es nicht viel einfacher wenn es direkt mit XlR ins Multicore gehen würde oder ist das technisch nicht realisierbar?
thom ![]()
Klinke heißt ja nicht automatisch asymmetrisch. Würde das Keyboard ein symmetrisches Signal auf Stereoklinke ausgeben könnte man problemlos mittels Klinke-XLR-Adapter ins Multicore gehen.
Nur ist das leider nicht verbreitet, da das den Hersteller wieder 5€ extra kosten würde, deshalb kommt man um die externe DI im Normalfall nicht herum.
so eine externe Di hat ja auch noch andere vorteile, wie die galvanische trennung bei brummproblemen.
kleines beispiel: es gibt ja in den letzten jahren immer mehr bassistenamps mit "Di-Out".
aber komischerweise gibt es mit diesen teilen gar nicht sooo selten brummprobleme, die man dann nur per zusätzlich eingeschleiftem übertrager wegbekommt.
dann könnnen sie von mir aus gleich unsymetrisch rausgehen und ich häng ne Di hintendran und fertig.
mir ist es ehrlich lieber, wenn ich meine passiv-Di´s als übergabepunkt zum keyboard weiterhin nutzen kann.
und die keyboarder müssen sich keine neuen kabel mit für sie "komischen" XLR´s kaufen...
Eingebaute DIs würden die Keyboards deutlich verteuern und nur ein Bruchteil der Kunden würden das Feature nutzen.
wora: Ein DI-Ausgang in einem per Strom betriebenen Verstärker halte ich auch für einen Kunstfehler - es sei denn, der Groundlift ist mit dabei.
Jeremy
wora
ich handadhabe das bei den Bassisten sogar meistens so, dass ich eine DI _vor_ den Amp, sprich zwischen Bass (evtl. Effekten) und Verstärker (und auch Verzerrer) schalte und dann wenn es der Bass-Sound verlangt noch ein Mikro benutze. Dann hab ich falls der Amp ausfällt immernoch was am Pult und meist auch einen volleren Sound, da Verzerrer, etc viel matsch machen können wenn man sie ohen Umweg über Verstäker und Lautsprecher hört. (vgl Gitarre)
Bei Keybords ist das ja aber meist anders, die haben ihre (meist schlechten) Effekte ja schon drinnen und auch sehr selten einen eigenen Amp dabei, und auch dann würde man Sie vor dem Amp abnehemn, da dieser ja nicht zur Klangformung eingesetz wird (vom Lesli mal ganz abgesehen), sondern nur zu Montoringzwecken dient. Da würde bei Keybords der gehobenen Preisklasse doch schon einiges für interne DI-Boxen sprechen, aber dann bitte mit Groundlift und Schaltbar vor und nach der Hallsektion! Den HAll mach ich mit meinen Kisten eigendlich immer schöner. ![]()
Gruß schrumpeln
Der Unterschied zwischen Bassverstärker und Keyboard ist, dass letzteres meist schutzisoliert ist und mit externem Netzteil daherkommt wohingegen der Bassverstärker Schutzklasse I ist.
Das entschärft das Brummproblem schon einmal wesentlich, wobei ich euch selbstverständlich zustimme, dass man mit einem Übertrager im Signalweg immer auf der sicheren Seite ist.
Also liegt das eigentliche Problem bei den Herstellern.
thom
Schrumpeln
Das mache ich auch immer so, weil's einfach besser klingt !!
Schönen Tach beisammen,
gerade die großen Stagepianos und Keys haben inzwischen meistens sym. Stereoklinken.
Die Steckerverbindung ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei.
In diesem Sommer war ich sehr viel mit einer Jazz-Funk-Soul Combo aus Österreich unterwegs, deren Keyborder fährt über zwei RD-700 und einen Virus. Für die beiden RDs haben wir einfach TSR-XLR Kabel genommen, das gab nie irgendwelche Probleme mit Brumm etc. Die Pegel, die da rauskommen, sind allemal "ausreichend" PAD :shock:
Evtl. sind die Ausgänge sogar getrennt, mal bei Roland nachfragen.
Schöne Grüße,
rbo