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  4. Mischpulte & Signalquellen

Soundcraft E8 oder Yamaha MG 16/4

  • morry
  • 24. Oktober 2004 um 17:40
  • morry
    Beiträge
    96
    • 24. Oktober 2004 um 17:40
    • #1

    Servus!

    Wir wollen uns ein neues Mischpult besorgen, und haben da an ein gebrauchtes Soundcraft Spirit E8 gedacht. Alternativ könnte es ein Yamaha MG16/4 werden. Wir hatten davor ein Behringer UB1202, was komplett für den arsch ist. Die preamps sind zum kotzen, wir fahren das ding ständig im clipping-bereich, es geht nicht anders.

    Also, klingt das Soundcraft besser als das Yamaha, welches hat mehr Headroom?

    gruß
    morry

    http://www.Bad-Investment.de

  • Throsten
    Beiträge
    832
    • 24. Oktober 2004 um 19:55
    • #2

    Ist das Behringer denn wirklich defekt, oder liegt der Fehler (warum auch immer irgendwas nicht geht) vielleicht doch wo anders? Dann hilft auch keins von den beiden Pulten.

    Warum müsst ihr die Gains so weit aufdrehen? Warum alles in den Clippingbereich fahren?

    Falls ihr das macht, nur dass es etwas lauter wird, solltet ihr nicht über ein neues Pult nachdenken, sondern über Lautsprecher und Verstärker.

    Was ist denn nun?


    Zu der eigentlichen Frage, ist das Yamaha nicht das Pult, wo man keine PFL Tasten hat?

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 24. Oktober 2004 um 20:12
    • #3

    woran merkt ihr denn dass die preamps soooo scheisse sind??
    ich mein (wirklich nichts für ungut) aber ihr seid ne kleine amateur band! da muss noch kein high-end equipment ran! und dass das pult clippt liegt an euch, nicht am pult! wenns ohne clippendes pult zu leise ist kauft n größeren amp und bessere boxen, das hat nix mit dem pult zu tun!

  • Manu1987
    Beiträge
    421
    • 24. Oktober 2004 um 23:02
    • #4

    Jap sehe ich auch so, so mies ist Behringer nun auch wieder nicht, vll. hat das behringer ja nen macken aba normal ist das, was du beschrieben hast, sicher nicht, da liets schon an den Amps/Boxen denk ich :)

    Beste Grüße,
    Manuel

  • morry
    Beiträge
    96
    • 26. Oktober 2004 um 18:29
    • #5

    mh, danke erstmal, ich glaub eigentlich nicht, dass es an dem Amp oder Boxen liegt. Ich hab ein t.amp 600 dahinter 2 Yamaha S 112 V. Der amp erfüllt voll die Ansprüche der Boxen (2x300 Watt).
    Vielleicht liegts auch an den Mikros, es sind eigentlich schon hochwertige und sehr gute: Audix OM2 und Audix 300xb.
    Naja, wir machen jetzt erstmal unser Zeugs im Studio fertig, vielleicht bestellen wir dann mal bei thomann das Soundcraft und probieren mal, obs besser wird.

    EDIT: Außerdem wird jetzt noch auf Speakon umgerüstet, vielleicht birngts auch noch 1 oder 2 Dezibel mehr.

    http://www.Bad-Investment.de

  • dr.Hans
    Beiträge
    590
    • 28. Oktober 2004 um 12:59
    • #6

    x

    Rettet den Wald, esst mehr Biber

    Einmal editiert, zuletzt von dr.Hans (18. August 2011 um 15:23)

  • gacond
    Beiträge
    325
    • 28. Oktober 2004 um 13:34
    • #7

    Also das Behringer Pültchen bringt bestimmt genug Pegel um den Amp Clippen zu lassen. Die anderen beiden Pulte bringen nicht mehr Pegel!

    Könnte es sein, dass ihr mit unsymmetrischen Klinken auf XLR geht (da gehen nämlich 3 db drauf)? Ausserdem ist eure Endstufe unterdimensioniert (200W / 8Ohm).

    Ein Mischpult ist kein Verstärker! Mehr als 0db sollten da nicht rauskommen, sonst ist an einem anderen Ort in der Signalkette was falsch.

    Umrüstung auf SpeakOn bringt übrigens definitiv kein Pegel!

    Zitat von "morry"

    Die preamps sind zum kotzen


    Das habt ihr doch im Forum gelesen und einfach nachgeplappert, oder?

    Ich möchte jemanden sehen, der einen Soundcraft- von einem Behringerpreamp klanglich unterscheiden kann an zwei dieser Plastik-Fullrangekübeln.

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 28. Oktober 2004 um 13:58
    • #8

    für die SV112 kann es ruhig ne Endstufe mit 2x 500W an 8 Ohm sein, daher würd ich da mal was anderes holen, dann braucht ihr die Kanäle auch nicht mehr so hoch ziehen ... ich hab selbst mehrere Behringer-Pulte, die ihren Dienst gut verrichten ...

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  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 28. Oktober 2004 um 14:11
    • #9

    Hallo,
    ich denke, man sollte die ganze sache etwas differenzierter betrachten:

    Der UB1202 ist ja nun mit seiner minimalausstattung ohne Fader etc. eigentlich mehr für Videovertonungen und weniger für live gedacht.
    Sicherlich kann sowas für einen kleine Band reichen, aber spaß macht es nicht.

    Ich habe bisher keines eurer lieder irgendwo gefunden, aber so vom Bandmotto und der aufmachung her schätze ich, dass ihr auch gern mal etwas lauter singt.
    Das problem liegt nun wahrscheinlich darin, dass ihr euren Soundcheck in gemäßigter lautstärkle macht und dann erst richtig loslegt.
    Vielleicht denkt ihr auch, so laut drehen zu müssen, weil ihr gesanglich durch Schreien und evt leisere Passagen eine immense Dynamik drin habt.
    Abhilfe könnte hier ein (richtig eingestellter! am besten, ihr lassts euch mal zeigen) Kompressor schaffen, damit sind die leisen Passagen bisschen lauter und die Kräftigen richtig fett ohne zu kreischen und das Pult ins Clipping zu jagen.
    Wichtig: Soundcheck in Auftrittslautstärke, schauen, wanns clippt und dann mal bestimmt 6db zurücknehmen.

    Trotz eurer Vermutung, es sei das Pult, würde ich mal überprüfen, was der T-Amp so macht.
    Der 600er ist für einen Front SEHR dürftig, damit hat man sich auch gerne mal die Hochtöner geschossen, wenn er in Clipping kommt.

    Headroom:
    Behringer hat zwar nicht viel, aber es ist eigentlich ausreichend..zur not pegelt man halt etwas zurückhaltender und macht den Amp weiter auf.
    Headroom heißt nicht Lautstärke, sondern sind die Reserven im Bus-Design des pultes für Pegelspitzen oberhalb der Durchschnittslautstärke.
    (Das Pult macht nciht laut, es mischt nur Signale. Laut macht der AMP)
    Ist noch interessant für die S/N Ratio. Man kann allerdings selbst auf einem Pult mit kaum Headroom guten Sound machen, wenn man dem Umstand berücksichtigt.

    Zum Kauf eines neuen Pultes ist zu sagen, dass der Yamaha sicherlich nciht schlecht ist, zumal er auch erstmal ausreichend viele Kanäle bietet, falls irgendwann mal Bassdrum, Bass, Snare, Gitarren etc verstärkt werden sollen.
    Klanglich wohl nicht PRO aber besser als Behriunger und ungefähr gleich auf mit dem Folio, der eigentlich schon fast zu wenig Kanäle hat.

    PS: Boxen und Bässe auf der Bühne (Bilder auf eurer HP) hinter der Band ist gaaanz schlecht für Sound, sprachverständlichkeit und Feedbacks.
    Als nächste Anschaffung würde ich euch (neue Tops und) eine größere Endstufe raten.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • morry
    Beiträge
    96
    • 28. Oktober 2004 um 18:27
    • #10

    Meinst du das bild mit den 2 Regent 60 DDR-Boxen im hintergrund? Das kannst du vergessen, das waren unsere Gesangsboxen. Die kannst du vergessen.

    Neue Tops? Warum, die Yamaha S 112 sind doch super dinger, und eigentlich auch empfohlen worden. Reichen für uns eigentlich vollkommen.
    Wir wollten uns ne neue Endstufe holen (wenn im Januar die neue t.amp-serie kommt) und dann noch 2 Subs für kleinere Auftritte. Der t.amp 600 wird entweder verkauft, oder für die subs verwendet. Ich hab heute schon gemerkt, dass es an der endstufe liegt, also vielen vielen dank für eure hinweise.

    Warum sind denn alle alteingesessenen User dieses Forums so unfreundlich gegenüber leuten, die keine 120000-EUR-Anlage im keller hat? Auch kleine Sachen sollen gut gelingen, aber hier erlebe ich immer wieder, dass man nur angeschnauzt wird. "Ihr da mit euren Plastikkübeln, geht doch in den Kindergarten". Nach dem motto.
    naja, ist eure Sache.

    In Zukunft haben wir jetzt ne menge auftritte, wo wir als vorband spielen, also hammer-PAs gestellt bekommen. Nunja, danach können wir ja nach günstigem gebrauchtem zeug bei ebay gucken (2 top+4subs+endstufen 3.500 EUR)....

    http://www.Bad-Investment.de

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 28. Oktober 2004 um 18:36
    • #11

    Vorrangig wird die neue Endstufe sein ;)

    Ich hatte mich über die Tops nicht informier, weil ich nach dem Bild der Meinung war, das wären solche 12 3/4 Billigteile, fürs erste werdens die Tops wohl tun, da hast du recht.
    (Ohne mich jetzt aus Zeitgründen genau über die Boxen informiert zu haben)

    Für dei Bässe würde ich mind die doppelte Top-Endstufenleistung veranschlagen

    Rock on ;)

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • gacond
    Beiträge
    325
    • 28. Oktober 2004 um 20:01
    • #12

    Also die S112 sind für Proberaum und Minikonzerte schon OK. Sie müssen einfach genug geampt sein.

    Nichts für Ungut wegen meiner Bemerkung. War nicht persönlich gemeint, aber wenn jemand kommt und meint er könne den Klang eines Preamps raushören und im gleichen Satz sagt, dass das Mischpult zu wenig Pegel bringt, naja... :roll:

  • morry
    Beiträge
    96
    • 30. Oktober 2004 um 18:50
    • #13

    hihi, ich bin bassist, da brauch ich nicht den klang eines mischpultpreamps raushören zu können. hauptsache ich kann meinen bass-preamp einstellen. :D

    EDIT: Planänderung, es wird wahrscheinlich in nicht ganz so ferner zukunft (1 oder 1 1/2 jahre) eine neue, gebrauchte komplett PA mit 4 subs, 2 oder 4 tops und ne menge endstufen geben, dazu ein geiles mischpult. Der t.amp 600 wird dann nur noch zum monitoring verwendet.


    ging es um dieses bild?


    oder so ähnlich?

    Wie gesagt, damals liefen nur die Regent 60 an der endstufe, war natürlich viel zu leise, mal abgesehen davon, dass darüber Bass, gitarre und gesang liefen, davon gitarre und bass direkt von der buchse ins pult. ES WAR FÜRCHTERLICH!!!! :D Ach ja, und die Mikros waren 3,50 EUR-Dinger von conrad. lol. Ist aber alles mitlerweile ausgetauscht, jetzt ist auch bald ne Studio-CD am start und dann kommt bei ein paar kleinen kneipen-gigs wieder ein bisschen geld in das subwoofer-endstufen-sparschwein. Mal sehen, was thomann im januar so neues liefert (Endstufen, boxen,...). Wir haben halt bisher mehr wert auf gutes schlagzeug, gitarrenverstärker und bassamp gelegt, denn eine PA kann man sich eigentlich oftmals problemlos ausleihen. Bei guten gitarrenamps wirds schon schwieriger und einen guten bassamp geliehen zu bekommen ist in unserer region unmöglich.

    Die Boxen im Hintergrund waren nicht angeschloßen, das sind aber richtig gute dinger, ich glaube 12zöller von dynacord. was sehr teures....

    http://www.Bad-Investment.de

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