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Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 7. Dezember 2004 um 11:46
  • Blancblue
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    • 3. Januar 2011 um 19:33
    • #1.101
    Zitat von "KurtSchuster"

    Das ist doch genau der Punkt. Was nutzt mir eine Anlage um die ich eine Halle herum bauen muss ?
    Gerade gar nix, im Gegenteil.
    Eine kostengünstige Anlage ist eine die in allen Hallen zumindest eingermaßen funktioniert.

    Und die Spayer Halle ist ne Durchschnittshalle. Mit allen Vor- und Nachteilen. Eine Anlage die da nicht performt ist einfach Banane für solche Hallen. Punkt.


    "Gerade der Punkt" würde ich jetzt nicht sagen, aber egal...

    Ich kenne die Halle nicht, imho ist es open-air deutlich einfacher, für alle die gleichen Voraussetzungen zu schaffen. Indoor gilt imho, alle Bässe auf Rollbretter und permanentes auf und abbauen.

    ________________________________

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  • KurtSchuster
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    • 3. Januar 2011 um 20:54
    • #1.102
    Zitat von "Blancblue"

    imho ist es open-air deutlich einfache

    Open_Air im April ist ne gewagte Sache.

    Zitat von "Blancblue"

    Indoor gilt imho, alle Bässe auf Rollbretter und permanentes auf und abbauen.

    So siehts aus. Macht sogar Spaß mitzurollern. Nur vor der Wand gilt es rechtzeitig zu bremsen. :D

    Zitat von "treibsand"

    Oder geht's dann plötzlich doch um die Kriterien einer richtigen "Fullrangewiedergabe"?

    Naja, Musik rein mit Subs macht dauerhaft ja auch nicht so richtig Freude.
    Drum ja schon meine frühere Aussage. Ich glaube nicht das es anders geht als das jeder seine eigenen Tops mitbringt. Und ja, nach der Bewertung der Subs wird es sicher auch um den Gesamteindruck der Anlage gehen. Wie soll das auch anders gehen ?

    Die Tops spielen da ne Rolle die superwichtig ist. Ein Top das bei 80 oder 100Hz getrennt wird verlangt nunmal nach einem andren Sub als eines das bei 150 oder mehr Hz getrennt wird.
    Also nochmal, jeder bringt ne komplette Anlage mit. Oder aber wir lassen alles über die 880 laufen. Das soll mir auch recht sein. :roll:
    Vielleicht gar nicht so ne schlechte Idee. Zumindest kann dann jeder tief genug sein Submaterial ankoppeln. Wer 80Hz nicht schafft fliegt nun wirklich raus. :wink:

    Sodale, back to Reality.

    Wir haben:

    a) ne Halle
    b) 2 Anlagen
    c) ne Menge Leute die kochen und futtern wollen :D
    d) ne Situation in der wir die Kisten einfach weg lassen, grillen ( oder ins Restaurante gehen ), lecker Bier trinken und uns gut unterhalten ( wie schon von Hell/Dunkel angesprochen )
    e) meines Erachtens von der URPS_Fraktion nichts mehr zu erwarten

    Ob es bei den Hybriden noch ein Hoch gibt schient mir auch zweifelhaft.

    Die Frage ist nun....wer mags auch ohne URPS ?
    Klaro, die URPS_Gaukler zu entlarven wär schon toll gewesen.
    Aber 7 WSXè und 8 MB115 und was da noch kommen mag in verschiedenen Aufstellungen zu vermessen hätte doch auch was, oder ?

  • matthias falke
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    • 3. Januar 2011 um 21:03
    • #1.103
    Zitat von "KurtSchuster"

    Klaro, die URPS_Gaukler zu entlarven wär schon toll gewesen.


    Provozieren bringt nichts, ich für meinen Teil kann mir schon vorstellen das die Teile funktionieren.
    Auf jeden Fall ein netter Anblick. :grin:

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  • hell&dunkel
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    • 3. Januar 2011 um 23:00
    • #1.104

    Noch eins zum Thema URPS:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewforum.php?f=61
    Wenn ihr nicht rein dürft:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=22&t=61388

    Wenn kein URPSler kommt, machen wir ein Mitterheintreffen ohne Kisten.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • matthias falke
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    • 3. Januar 2011 um 23:08
    • #1.105

    Es stehen ja einige im PA-Forum zum Verkauf, müßte sich bloß noch jemand opfern. :wink:
    Hier steht auch noch was zu URPS.
    http://www.2sound.de/musiker-forum/…-t10349-80.html

  • skyworker
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    • 3. Januar 2011 um 23:16
    • #1.106

    Nicht nur, weil ich wohl deutlich näher an der Rente bin als treibsand und der rest hier fürchte ich, das Kollege Lübeck da mal den Nagel auf den Kopf getroffen hat...

    Also: wenn es die lustige Forengemeinde schafft, einen vernünftigen Modus zu finden, dann trag ich gerne mein Scherflein bei. Insbesondere, wenn die Rahmenbedingungen um das Erscheinen des Herrn O geklärt sind! Vernünftig heißt für mich, dass eben nicht jeder mit einem Haufen Zeug kommt, sondern dass es eine übersichtliche Anzahl von praxisnahen und praxisrelevanten Systemen gibt. Nicht 1000 und drei Kisten, sondern aus jeder Gattung ein System. CB, BR, Horn, Hybrid, URPS, von mir aus auch noch Bandpass. Das wären schon sechs Systeme, die es zu verwursten gilt - was fast schon zu viel ist. Ein Stack pro Gattung reicht auch, für die Party danach kann man sich ja irgendwo ein paar Schachteln nebst Amp hinstellen - fertig. Ich muss kein Rock am Ring oder Wacken II haben, auch keine Mayday oder N1! Wenn aber jeder das auffährt, was die Halle für den selbstdefinierten Partypegel braucht, dann ersticken wir im Holz und es kommt genau NICHTS dabei raus.

    Wie wäre es mit dem Schallpegel X in Y Metern Entfernung bei A bis B Hertz? Wer dafür wie viel Amps braucht, ist Wumpe - dient aber der persönlichen Bewertung, ob das System praxistauglich ist oder eben nicht. Wenn ich tausend Ampracks schleppen muss, bis es gut hupt, dann hilft mir das nicht weiter, denn es ist ineffektiv. Ich will den praxistauglichen Kompromiss, mit dem ich leben und Geld verdienen kann - nicht die reine Lehre von irgendwelchen Loch- oder Nichtlochfetischisten oder der Abteilung Tausendtreiber. Dieser Punkt ist mir persönlich genauso wichtig wie die Performance - nein, es ist sogar ein integraler Bestandteil der Performance.

    Was die Tops angeht: packt da ruhig ein paar Kisten rein, die für alle gut sind. Wenn die Teile von Kollegen Schuster ab 80 Hertz können - prima. Her damit. Wenn ein Bassproband höher kann oder soll, dann ists ein Griff am Controller.

    Was die Idee mit den Arrays oder dergleichen angeht - gerne. Aber das ist Kür, nicht Pflicht. Will sagen: wenn es einen Tag zwei gibt und am Tag eins wirklich alles abgefrühstückt ist, dann kann man sich gerne in einem lustigen Schachteln verschachteln ergehen. Dabei kann man viel lernen und erstaunliches erfahren. Aber Thema sollte erst mal was anderes sein.

    An die "Grinsen im Gesicht" Fraktion - ja, ich mags auch laut, aber das sollte zu so einer Gelegenheit nicht das Thema sein, oder?

    @ Kurt: acht SB218 passen nicht in den T5 - und mehr Auto gibts für die Aktion bestimmt nicht ^^

    @ Ralle: Wenn URPS nur mit so einer Wand klappt, dann hat das System in meinen Augen schon mal eine große Hürde nicht genommen - nämlich die Praktikabilität. Das Zeug kann dann noch so rattenscharf sein - es ist schlicht nicht handhabbar. Zumindest nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Wenn ich bis zum Hals in Helfern stecken muss, nur um die Bässe an den Start zu kriegen, dann lieber einmal die Stichsäge ansetzen und ein paar Löcher gemacht - wenns damit schneller geht!

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • hell&dunkel
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    • 3. Januar 2011 um 23:30
    • #1.107

    Langsam, Jungspund. :grin: Die Moderatorenonkels sind älter. :grin:

    Zitat

    ..Ich will den praxistauglichen Kompromiss, mit dem ich leben und Geld verdienen kann


    Eben. Keine Kohle, Keine Kunst

    Zitat

    ...sondern aus jeder Gattung ein System. CB, BR, Horn, Hybrid, URPS, von mir aus auch noch Bandpass.

    Was ich hiermit noch einmal fett unterstreichen will.

    Ich hoffe, du kochst auch ohne O. :grin:

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  • skyworker
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    • 3. Januar 2011 um 23:57
    • #1.108

    Das

    Zitat

    Keine Kohle, Keine Kunst

    ist mein Spruch!

    Und was heißt da, die Moderatorenonkels sind älter? Ich dacht, ich wäre der alte Sack hier???

    Kochen ohne O??? Überzeug mich ^^

    Best

    SKY

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  • hell&dunkel
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    • 4. Januar 2011 um 00:50
    • #1.109
    Zitat

    Kochen ohne O??? Überzeug mich ^^


    Kchen. :grin: Sieht natürlich blöd aus, also sollten wir Herrn O. überreden, zu erscheinen.

    Gerne darf er auch in einer Papiertüte seinen Kopf verstecken, damit wir ihn nicht erkennen.
    Nicht, daß jemand in ihm ein gesperrtes, ehemaliges PA-Forumsmitglied der Kuh/LS9-Basherfraktion zu erkennen glaubt.
    Ich für meinen Teil würde auf das Vorzeigen der Backnangbeschallung verzichten. Aber ein Audi mit Orbitsound und die obligatorische "Rollex" sollte schon sein.

    Wenn er nicht kommt, juckt es aber auch nicht. Grillen geht auch ohne O.

    Dann fehlt nur noch das Urps....
    Hallo, ist wer zuhause?
    Ohne Urps gibt es eben ein Treffen ohne Holz und Halle. Treffen ohne Material zeichnen sich zudem durch geringeren Streßgehalt aus.

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  • pm-acustics
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    • 4. Januar 2011 um 01:06
    • #1.110
    Zitat von "skyworker"


    @ Ralle: Wenn URPS nur mit so einer Wand klappt, dann hat das System in meinen Augen schon mal eine große Hürde nicht genommen - nämlich die Praktikabilität. Das Zeug kann dann noch so rattenscharf sein - es ist schlicht nicht handhabbar. Zumindest nicht unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Wenn ich bis zum Hals in Helfern stecken muss, nur um die Bässe an den Start zu kriegen, dann lieber einmal die Stichsäge ansetzen und ein paar Löcher gemacht - wenns damit schneller geht!

    SKY

    Ein Bassarray mit den kleine Pappen in CB wird immer nur bei einer geschlossen, möglichst großen Strahlerfläche gut performen (am besten noch eher hoch als breit) ...oder es steht an einer Wand (in einer Festinstallation schon praktikabel)

    ...das ist aber kein Geheimniss und wurde auch nie wirklich anderst propagiert.

    Eingesetzt weden sie mit einem Monostack im Sub und 2 oder 4 Punktbeschallungen mit Kick und Mid-Hi.

    Zu Verfügbarkeit von solchen Systemen...ich habe bisher nur eines gebaut...24x12" und dies läuft in einer Festinstallation.
    Damit bin ich raus. und wie viele Leute ein mobiles System besitzen entzieht sich meiner Kenntniss ...viele sind es sicher nicht.

    LG Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Blancblue
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    • 4. Januar 2011 um 05:06
    • #1.111
    Zitat von "skyworker"

    Ich will den praxistauglichen Kompromiss, mit dem ich leben und Geld verdienen kann - nicht die reine Lehre von irgendwelchen Loch- oder Nichtlochfetischisten oder der Abteilung Tausendtreiber. Dieser Punkt ist mir persönlich genauso wichtig wie die Performance - nein, es ist sogar ein integraler Bestandteil der Performance.


    Mit dem Ansatz können wir uns ein solches Treffen sparen bzw. den URPS außen vor lassen. Zu den "Kriterien einer richtigen Basswiedergabe" gehören Faktoren wie Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit mit Sicherheit nicht. Von daher sollten sich alle Beteiligten über die Zielsetzung des Treffens einig werden:

    Entweder:

    a) Ziel: die ultimative Basswiedergabe herauszufinden / URPS als nicht besser klingend zu entlarven

    oder

    b) Ziel: das Basssystem mit dem besten Kompromiss in punkto Wirtschaft, Klang, Praxis herauszufinden


    Denn b) kann der URPS imho von vorne herein nicht sein bzw. kann nur verlieren: Ich kann "ihn" nicht wie z.B. ein 18" Lochbox Standalone betreiben, ich brauche immer Filler / 4 Wege, muss große zusammenhängende Flächen sein und und und.

    Ich wünsche mir:

    c) Ziel: Ein lockeres Forentreffen, bei dem man mal die Unterschiede der verschiedenen Basssysteme hören kann und auch mal verschiedene Aufstellungskonstellationen (Cardioid, Endfire usw.) klanglich aufzeigt. Ein einheitliches Fazit wird sich eh nicht finden (wie dieser Fred hier sehr gut aufzeigt), da jeder andere Prioriäten hat - der eine pfeift auf Gewicht und Größe, wenn dafür die Box 5% besser klingt, während der andere was kompaktes und unkompliziertes sucht.

    Zweitens in den Ring CB vs LOCH schicken - hier ist der Glaubenskrieg seit Jahren immer wieder mal am hochkochen :D, während der URPS doch ziemlich out ist. Zudem wären die Kandidaten einfacher zu vergleichen: Ähnliche Abmessungen, ähnliche Chassis, ähnlich anwendbar und skalierbar. Zudem gibt es ja anscheinend doch einige CB Kisten im Umlauf, während der Kollege URPS sich recht rar macht.

    Achja und die Diskussion INFRA ja oder nein sollte mal live angegangen werden, ist ja auch immer mal wieder ein Thema hier.

    Ich würde übrigens auch vorschlagen, die Diskussion über ein Treffen aus diesem Thread zu verbannen und das separat zu bequatschen.

    ________________________________

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  • Mechwerkandi
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    • 4. Januar 2011 um 08:56
    • #1.112
    Zitat von "Blancblue"


    Ziel: die ultimative Basswiedergabe herauszufinden


    Das wird schon alleine daran scheitern, eine für alle verbindliche und für Dritte verifizierbare Definition von "ultimativer Basswiedergabe" zu erstellen.
    Da hat der Tanzmucker eine andere Vorstellung wie der DnB Jünger, und der Rocker eine andere wie Herr H. und seine Sockenpuppe.

    Ich würde gerne den von SRAM benutzten Begriff einer Pseudowissenschaft um den einer Parawissenschaft ergänzen, wohl wissend, das sich die Definitionen nicht klar voneinander trennen lassen und es erhebliche Schnittmengen gibt.
    Alleine die Vorstellung, eine neutrale/verfärbungsfreie Wiedergabe eines tonalen Konstruktes darstellen zu wollen, dessen elektronisch erzeugter Ursprung von vorneherein jede Vorstellung eines natürlichen Klangeindruckes ausblendet, weil zwangsläufig ja immer nur ein anderer Wandler als Referenz dienen kann, macht jeden weiteren Aufwand obsolet.
    Die CB-Fraktion müsste, um bei diesem Anspruch zu bleiben, nachweislich schwingungsfreie Gehäuse konstruieren/fertigen, wissend um die Tatsache, das sich niederfrequente Schwingungen irgendwann nur noch mit Masse dämpfen lassen. (Beton?)
    Weil sich das aus Gründen der Handhabung natürlich nicht oder nur schwer (sic!) umsetzen lässt, tauscht man den Helmholtz-Resonator gegen einen Biegewellen-Wandler.
    Pest oder Cholera? :wink:

  • Hörnli
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    • 4. Januar 2011 um 09:57
    • #1.113

    Moin,

    es wurde korrekterweise angemerkt, daß ein A/B/C/D... -Vergleich in einer Halle dieser "Größe" etwas schwierig wird. Ich füge an: das scheitert schon bei nur zwei Systemen an der unterschiedlichen Wandnähe. Zudem ist die Halle viel zu klein um Messungen bis in den Bassbereich hinab korrekt und brauchbar auszuführen. Nur für Sch**nz -Messungen Bassstacks auf die immer selbe Position zu rollern finde ich nicht erkenntnissbringend genug für die spaßfreie Mühe. Zudem wollen wir ja auch etwas subjektive Klangforschung betreiben, und nicht mit Konservendonner am Maß der Bauschäden (wer holt `ne Lampe runter) ablesen, was ein System kann. Und um noch einen draufzusetzen: Was denkt Ihr eigentlich wie eine PA in einer mit Uns ja immer noch menschenleeren Halle dieser Bauweise klingt? Womöglich noch groundgestackt? Sowas mache ich für Geld, und bete jedesmal daß es voll wird, nicht nur für die Solvenz des Veranstalters, sondern auch damit ich mir ein bisschen Hörgenuß mischen kann.

    Zitat von "toadie"

    Ein gutes analoges Referenzpult (Crest, Midas, o.ä.) sollte es schon sein.


    [capslock] MEINE FRESSE, JETZT KOMMT DOCH MAL AUF DEN BODEN DER PRAXIS RUNTER [/capslock]


    :wink: ich würde mich sehr freuen, wenn ich trotz meines bärbeißigen Ausbruchs was gekchtes zu Essen bekäme. Ich finde hier zu viele Ansätze für ein nettes Zusammenkommen, und will ja garnicht zerreden, was nach meiner Erfahrung immer ganz schön wird. Ich spüle lieber mit Stöpseln in den Ohren als mir eine wackelnde Halle anzuhören. Vielleicht zeige ich ja mal kurz wie DC-Displacement aussieht, aber eigentlich möchte ich mit Euch ausprobieren, wie ein E-Bass und eine Basstrommel über zwei verschiedene (Bass-) Anlagen klingt.

    Aus dem Brainstorm:

    8 Mischer bekommen jeweils 2*2 Kanäle, und dazu 5 Minuten Soundcheck, für zwei Mixes, eben für die zwei Anlagen, das wären 40 Minuten, äh.. ,eine Stunde. Dann Hören, macht 16 Hördurchläufe, in 16 Minuten, 16 Positionen auf dem Bewertungsbogen. Dann Kaffeepause, Auswertung, und die 8 besten nochmal durch. Dann sehen wir mal wer mischen kann, und welche Anlage taugt. Mit dem jeweiligen Siegermix dürfen die zwei Anlagenbesitzer dann zeigen was geht. Nochmal 2 Minuten... und in insgesamt 2 Stunden wissen wir mehr.

    Viele Grüße, Bernd


    PS Wenn ihr wirklich wissen wollt wie ein URPS klingt, dann baut Euch einen. Oder fahrt nach Berlin oder Ludwigshafen, da sind Welche installiert. Und meine CBs, hmm, soll ich ein völliges Open Source Projekt auch noch promoten? Ich bin geizig, alles über Pkw... . Wie wärs denn bitte mit aussagekräftigen Bildern der Halle, und einem Demo der geladenen Band, bzw. den zur Verfügung stehenden Rohspuren? Vielleicht, hmmm... aber ich habe doch nun wirklich schon jede Konstruktion gehört :roll: Was Ihr so mischt :D fände ich weit spannender, iDR bringe ich mit

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • skyworker
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    • 4. Januar 2011 um 12:27
    • #1.114

    Ich bin raus.

    Es stimmt schon, der Thread entfernt sich vom Thema "richtige Basswiedergabe" - und das mit großen Schritten. Bernd, mit Verlaub, aber deine Mischmatrix ist in meinen Augen der größte Humbug, den es gibt. Was du in zwei Stunden abfrühstücken willst, hat nix mit der Realität zu tun. Auf welchem Pult auch immer - iDR hin oder her, Midas hin oder her - das ist doch Bullshit und sowas von am Thema vorbei.

    Finale für mich: richtige Basswiedergabe schließt für mich auch einen funktionierenden Kompromiss aus Handling und Performance ein. Nur zur Erinnerung: Es ist zwar hier die Partyabteilung (die in der Regel nicht von der technischen Dienstleistung und der Vermietung den Lebenserwerb bestreiten muss), trotzdem sollte man etwas Sinn für die forenbezogenen Realitäten wahren. Alles andere kann man - meiner Meinung nach - gerne in einem Hifi- oder Esoforum diskutieren, es gibt auch genug High End Foren, in denen solche Themen sinnvoll und zielführend diskutiert werden. Wenn ich die Wand einmal bauen muss und dann mit Single Malt und Havanna im Sessel sitzen darf - why not? Das ist genau so wie mit dem Linearray fürs Wohnzimmer – das hat hier meiner bescheidenen Meinung nach auch nix verloren. Aber bitte – jeder, wie er mag.

    Essenz davon: sollte jemand den Elan haben, einen real verwertbaren Vergleich von Basslautsprechern mit praxisbezogener Probandenauswahl auf die Beine zu stellen – her damit. Ich bin dabei. Über das Küchenproblem in O-losen Zeiten kann gesprochen werden ^^.

    Lasst euch nicht von mir abhalten (ich bin demnächst mal wieder in Berlin, vielleicht geh ich dann doch mal im Tresor vorbei)

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • toadie
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    • 4. Januar 2011 um 20:05
    • #1.115
    Zitat von "Hörnli"


    [capslock] MEINE FRESSE, JETZT KOMMT DOCH MAL AUF DEN BODEN DER PRAXIS RUNTER [/capslock]


    Viele Grüße, Bernd

    ähm, sorry... das ist der Boden der Praxis... oder schrieb ich "es muss mindestens eine XL8 oder Heritage sein", ich glaube nicht... ich hab auch nichts gegen ein gutes altes Soundcraft oder A+H...
    Aber bitte keine LS9 Wunderwaffe...
    Und bei der Anzahl der Systeme (Boxen) geht es nicht um laut, sondern um die Fähigkeit die Luftmasse in der Halle zu bewegen und um Praxisnähe, oder beschallt ihr eine große Halle nur mit vier Brummwürfeln ?
    was willst du in einer großen Halle hören in der sich 4 Holzkisten verlieren und ihr Innenleben an der Kotzgrenze arbeitet... - Nein kein Schw.-vergleich, sondern, so wie man es machen würde wenn man für einen Job gebucht ist, alles andere ist Käse und an der Realität vorbei...
    Und trotz aller Fachsimpelei solls ja auch Spass machen, oder ?

    So nebenbei, ich könnte noch ein Rudel 15er W-Bins beisteuern...
    Würde mich interessieren ob der ganze moderne Kram im direkten Vergleich mithalten kann... :grin:
    Aber so wie ich das sehe, findet sich ohnehin kein URPS...

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • KurtSchuster
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    • 5. Januar 2011 um 17:19
    • #1.116

    Guten Tag,

    ich denke wir sollten uns mal auf ein paar Sachen einigen.

    Zitat von "sky"

    Was die Tops angeht: packt da ruhig ein paar Kisten rein, die für alle gut sind. Wenn die Teile von Kollegen Schuster ab 80 Hertz können - prima. Her damit. Wenn ein Bassproband höher kann oder soll, dann ists ein Griff am Controller.

    Seh ich genauso.
    Mal Butter bei die Fische. Sollte keiner mit Director oder ähnlichem um die Ecke kommen, was nicht passieren wird, so verbleibt die 880 als einzige die alle Speq`s erfüllt und zumindest ein Mindestmaß an Bekanntheit und Reputation genießt.
    Bitte nicht falsch verstehen. Das soll gar nix schlechtes über andere Top`s sagen, nur das was da steht.

    Zitat von "sky"

    Vernünftig heißt für mich, dass eben nicht jeder mit einem Haufen Zeug kommt, sondern dass es eine übersichtliche Anzahl von praxisnahen und praxisrelevanten Systemen gibt

    Diese Vielzahl an, mit welchen Adjektiven auch immer versehenen Systemen haben wir doch gar nicht! Genau genommen haben wir sogar gar keine!

    Was wir haben sind 3 Rudel Basshörner. Ansonsten ist nicht mal was in Aussicht !

    Von SK hört man nichts, bei CB genauso wie bei BR, URPS und Bandpass gibt es keine Meldungen.

    So siehts mal aus was die Subs betrifft.

    End von der Geschicht, ein Vergleich lohnt sich nicht. ( Mangels Masse )

    Ob wirklich ein Midas etc. Pult benötigt wird wage ich mal in Abrede zu stellen. Mir ist schon klar das es klangliche Unterschiede gibt. Aber das ist einfach oversized, wenn man den Rest bedenkt.....
    Mit einem SAC_Rig ( FF800/ADA8k) hingegen hätten wir ein interessantes Pult das auch real an den Start gehen könnte. Jenseits von ( sorry ) irgendwelchen iDR- Träumereien.

    Zitat von "toadie"

    Und bei der Anzahl der Systeme (Boxen) geht es nicht um laut, sondern um die Fähigkeit die Luftmasse in der Halle zu bewegen und um Praxisnähe, oder beschallt ihr eine große Halle nur mit vier Brummwürfeln ?

    Genau so siehts nämlich aus. Ich hatte ja schon beschrieben das ich genau die Halle schon mal mit 4 Brummwürfeln beschallt habe.....scheint aber keinen zu interessieren.

    Zitat von "toadie"

    was willst du in einer großen Halle hören in der sich 4 Holzkisten verlieren und ihr Innenleben an der Kotzgrenze arbeitet..

    Volle Zustimmung.
    Manchmal hab ich den Eindruck hier wird frei im Raum herumfabuliert, ohne auch nur einmal ne Halle in der Größe real beschallt zu haben.
    6 WSX ( mit PD1850 und 1kW RMS vom Amp ) sind für die Halle ( habs nicht probiert, aber sehr sicher ) nahe, oder sogar Jenseits der Kotzgrenze.
    Vor allem wenn wenige Leute im Raum sind.
    12 WSX ( 6 pro Seite, für ein Stereosetup ) wären für die Halle sicher kein Fehler .
    Wesentlich interessanter wäre aber aus den vorhandenen Hörnern ein ( mehrere ) Array`s zu bauen und zu vermessen .
    Etwas das max. Impact auf der Zuschauerfläche bietet und die Wände der Halle in Ruhe lässt.
    Und am liebsten noch mit ner guten Rückwärtsdämpfung .

    Aus dem Abmischen der Band einen Wettbewerb zu machen halte ich für vollkommen daneben. Das tut nichts zur Sache.
    Dabei möchte ich mal für mich sagen das ich noch nie ne Band vor mehr als 20 Leuten gemischt habe. Und das auch eher so wie die Mutter zum Kinde kam.
    Aber das soll sich ändern. SAC lächelt mich an.

    Ich denke in der Kombi: Sub Material das wirklich vorhanden ist, und SAC, ergäbe sich eine Fülle von Aufstell, -Hör, - Mess und Lernmöglichkeiten.

    Das sind imho die Möglichkeiten die sich wirklich anbieten. Der Rest bleibt leider Wunschdenken.


    Gruß,
    Kurt

  • Mark Halbedel
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    • 5. Januar 2011 um 21:12
    • #1.117

    Hallo in die Runde.

    Ich habe mir mal 2-5 Gedanken zum Thema URPS gemacht und wollte fragen, ob ich die Sache richtig verstanden habe.

    1. Ein URPS-System funktioniert wie ein Auto-Subwoofer, der unter der Resonanz keine erhebliche Schall(-schnellen)abstrahlung bewirkt, aber trotzdem den Druck im Auditorium erhöht, was vom Publikum auch wahrgenommen wird, und bestimmt einen spektakulären Effekt erzeugt.
    Also nicht Box in einen Halb/Viertelraum (Open Air) sondern in eine andere grosse Box (Club).

    2. Daher ist ein Einsatz in einer grossen Halle oder Open Air eher sinnlos.

    3. Daher ist URPS eher in Festinstallationen zu finden.

    4. Daher ist ein Vergleich sinnlos.

    5. Daher haben die URPSler keine Lust, mitzumachen.

    Bin nur neugierig, ist unnötig, dass die URPSler sinnlos geteert und gefedert werden, wenn die Zielsetzung eine andere ist.

    Ich habe die vorhergehenden 74 Seiten nicht komplett gelesen.

    Mark

  • matthias falke
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    • 5. Januar 2011 um 22:12
    • #1.118

    So wie ich das verstehe geht es darum über die hohe Anzahl der Chassis eine möglichst hohe Ankopplung an die Luft zu erreichen, sozusagen ein Horn ohne Horn. Der Betrieb unter der Reso soll sich günstig auf der Klirr und die Phase auswirken.
    Entscheidend ist wohl die Wahl des Treibers, Isophon PSL 245 , soetwas in der Art.

  • Mark Halbedel
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    689
    • 5. Januar 2011 um 22:31
    • #1.119
    Zitat von "Matthias Falke"

    So wie ich das verstehe geht es darum über die hohe Anzahl der Chassis eine möglichst hohe Ankopplung an die Luft zu erreichen, sozusagen ein Horn ohne Horn.

    Das bedeutet, es ginge auch Open Air?

    Da wird es eher nicht verwendet, oder doch?

  • matthias falke
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    1.844
    • 5. Januar 2011 um 22:42
    • #1.120

    Also ich habe alle 74 Seiten gelesen, und das ist das Teil wohl erfolgreich für Open Air eingesetzt worden, aber wie gesagt
    die Info ist halt nur erlesen.
    Je höher die Anzahl der Chassis, um so höher der Strahlungswiderstand und um so höher der Wirkungsgrad. Ich kann mir schon
    vorstellen das das Teil laut geht. Weiterhin ist vorstellbar das sich durch den höheren Strahlungswiderstand der Hub des einzelnen Chassis kleiner wird, was sich sich positiv auf den Klang auswirkt.

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