Zitat von "Volker Holtmeyer"... leider traut sich aber keiner zu fragen, ob die Angabe "1W/1m" wirklich der Wirkungsgrad ist!
... warum bist Du nicht Jurist geworden ... ![]()
Zitat von "Volker Holtmeyer"... leider traut sich aber keiner zu fragen, ob die Angabe "1W/1m" wirklich der Wirkungsgrad ist!
... warum bist Du nicht Jurist geworden ... ![]()
..... O.K. .......
ich gelobe in Zukunft nur noch mit Legende, Formelverzeichnis, Literraturregister (mit ISBN-Nr.), Angabe aller zitierten Autoren und nach Gegenlesen durch meinen Lektor zu posten........
S
R
A
M
Zitat von "SRAM"... ich gelobe in Zukunft nur noch mit Legende, Formelverzeichnis, Literraturregister (mit ISBN-Nr.), Angabe aller zitierten Autoren und nach Gegenlesen durch meinen Lektor zu posten ...
Das wäre dann ja eine neue Form von "Trockenheit" im PA-Forum ... und jede Verwendung einer "falschen Begrifflichkeit" wird dann mit EUR 5,- in die Bußgeldkasse "bestraft" (per Bankeinzug durch den ADMIN) ...
...aber so ganz kann man volkers argument nicht von der hand weisen.. :wink: ..klugscheißmodus aus
... jeder Berufsstand hat so seine Begrifflichkeit ... Mucker reden anders als Ingenieure ... Physiker (die nicht gleichzeitig Mucker sind ...) reden wieder anders ... :wink:
Ich sehe sowas heute nicht mehr so "eng" (...außer bei "Dämm-Material" ...
) ...
Wie versprochen, mit Autor und Quelle:
"Durch nichts gibt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr zu erkennen, als durch maßlose Schärfe beim Zahlenrechnen"
C.F.Gauss, aus Küster, Thiel ISBN: 3110175665
Gruß SRAM
... um mal wieder zum Thema zu kommen (Personenzahlen sind etwas grob ...):
1. "Hobby-"Veranstaltungen (Jugendkeller): selbstgebaute BR-Systeme
2. Veranstaltungen bis etwa 1000 ... 2000 Zuhörer: vernünftig abgestimmte BR
3. Veranstaltungen von etwa 300 ... 5000 Zuhörer: skalierbare Basshybride
4. Veranstaltungen > 5000 Personen: nur im Stack funktionierende Hörner
(oder alternativ sehr viele direktabstrahlende Systeme)
Bandpässe klingen im Zeitverhalten einfach zu schlecht ... und sind nur für bestimmte Musikgenres (quasi als "soundmachende" Klangverfärbung) geeignet. ![]()
![]()
![]()
Sound-Klinik:
kleiner widerspruch:
wir haben schon veranstaltungen mit unseren BR´s gemacht, die mit 10.000 besuchern deutlich über deiner annahme für diese systeme liegen.
und es gab sowohl vom publikum als auch von den mischern der bands zu keinem zeitpunkt auch nur die leiseste kritik an der gestellten anlage...
eher das gegenteil war der fall. ![]()
zur ergänzung: es wurde rock- und pop musik mit richtigen instrumenten gespielt, keine elektronische musik. genügend dynamik war also vorhanden ![]()
Hi wora
Eure BR's sind welcher Art/Marke/Abstimmung?
Weisst Du noch, wieviele davon in welcher Konfiguration für diesen Event standen?
Grüsse aus der Schweiz
und jetzt würde mich noch die jeweilige Anzahl an Systemen interessieren.
1. "Hobby-"Veranstaltungen (Jugendkeller): selbstgebaute BR-Systeme
15", 18", einer oder zwei?
2. Veranstaltungen bis etwa 1000 ... 2000 Zuhörer: vernünftig abgestimmte BR
???
3. Veranstaltungen von etwa 300 ... 5000 Zuhörer: skalierbare Basshybride
???
4. Veranstaltungen > 5000 Personen: nur im Stack funktionierende Hörner
(oder alternativ sehr viele direktabstrahlende Systeme)
???
Zitat von "microsound.de"und jetzt würde mich noch die jeweilige Anzahl an Systemen interessieren.
... kommt auf die zu übertragene Musik, auf die benötigte Reichweite und den zu erwartenden Umgebungslärm an. Kann sich also jeder "leicht" ausrechnen (... d.h. pro Abstandsverdopplung -6 dB, pro Leistungsverdopplung +3 dB ... beim Richtverhalten durch Stacking wird es dann - zugegeben - etwas komplizierter ...
).
Und sicher gibt es auch Keller-DJs, die für 30m² dann 8 Basshörner hinstellen würden ...
Außerdem ging es mir bei meinem letzten Posting auch darum, wieder zum eigentlichen Thema zu kommen (was mir ja auch durch die BR- und BP-"feindlichen" Töne gelungen ist ...). :wink:
@ microsound
deine Frage ist genauso Unsinnig wie die Liste von Soundklinik
Ich kann doch Hörner ohne Probleme für Veranstaltungen von 300-50.000
Besuchern sinnvoll nutzen.
Was ist mit:
Beschaffenheit des Geländes oder der Halle, des Bodens, der Wände,der Decke, gibt es Zonen Ruhezonen, welche Tops, welche Musikrichtung,
welchen Geschmack hat der Kunde, Aufstellung, Amping, Controlling......................
Viele viele Sachen die da einfach zu Berücksichtigen sind.
Und Horn ist eben nicht gleich Horn, ebenso ist das bei jedem anderen Funktionsprinzip.
Das so einfach zu Verallgemeinern, finde ich nicht nur Falsch sondern
Irreführung.
Holger ![]()
Na gut, dann lassen wirs halt bei solchen Aussagen wie
"der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten"
Und jetzt wissen alle Bescheid ...
Also in nem Partykeller ist doch der Klang primär eh durch Raumakustik
hoch beeinflusst... da kommts darauf an, wo man steht, und wo die Boxen.
Ich glaub nicht dass das einen allzugroßen Unterschied macht,
ob da jetzt ein Br, Bandpass oder Hornhybrid oder was auch immer steht.
:idea: Das wäre doch aber ein Weiterführender Punkt der Diskussion:
Wie stellt man die Subwoofer (annahme: Rechteckiger Raum)
am besten Auf? -Erzählt mir bitte keiner, dass das wurschd ist! :twisted:
und jetzt würde mich noch die jeweilige Anzahl an Systemen interessieren.
1. "Hobby-"Veranstaltungen (Jugendkeller): selbstgebaute BR-Systeme
15", 18", einer oder zwei?
2. Veranstaltungen bis etwa 1000 ... 2000 Zuhörer: vernünftig abgestimmte BR
"6"
3. Veranstaltungen von etwa 300 ... 5000 Zuhörer: skalierbare Basshybride
"8"
4. Veranstaltungen > 5000 Personen: nur im Stack funktionierende Hörner
(oder alternativ sehr viele direktabstrahlende Systeme)
"4"
'Liste ist zwar nun mit Stückzahlen versehen, aber deswegen noch lange
nicht aufschlußreicher.
Nicht böse sein, aber der Ball ist wirklich rund,
aber so ein Komplexes Thema zu verallgemeinern,find ich nicht gut.
Sonst müßte mann wenn die Liste verfeinert wird (Matrix) nur mehr in die Liste schauen, und mann weiß sofort, was ich für welche Veranstaltung
brauche.
Wo bleibt denn da der Spass und das Now How
Holger
Zitat von "text&ton"Hi wora
Eure BR's sind welcher Art/Marke/Abstimmung?
Weisst Du noch, wieviele davon in welcher Konfiguration für diesen Event standen?Grüsse aus der Schweiz
hi.
es wurden zwanzig LD-118 (1x18") von ritterbusch-system verwendet.
es sind BR´s mit 4 reflexrohren und einer 41Hz abstimmung- wenn ich mich nicht täusche...
die aufstellung: je seite 2x breit und 5x hoch gestapelt.
Hallo Holger,
wie ich schon auf das Posting von microsound geantwortet hatte: es gibt keine genaue Stückzahl, weil es - wie ich oben schon beschrieben habe - auf mehrere Faktoren (Entfernung, benötigter Pegel wg. Umgebungslärm etc.) ankommt.
Wer mein erstes Posting zu diesem Thema gelesen hat, weiß, daß es mir primär nicht um eine solche Liste, sondern um die prinzipielle Eignung bestimmter Konstruktionsprinzipien für bestimmte Anwendungen geht.
Viele - direktabstrahlende - Vents (also in einem Stack) funktionieren ab einer gewissen Stückzahl nicht mehr optimal. Sicher - es wird immer den einen oder anderen geben, der den "Sound" - oft aber mit einer "bestimmten" Musik - dennoch mag (... und es gibt auch BR-Systeme, die höher bzw. flexibler skalierbar sind als andere BR - aber auch hierzu gab es schon Beispiele ...).
Die Skalierfähigkeit von Systemen mit direktabstrahlenden Vents (Resonator) ist grundsätzlich einfach begrenzt ... und dies ist keine (und auch nicht neue ...) Behauptung von mir, sondern eine "Problematik", die vielen hier - teilweise auch durch eigene Erfahrung - bekannt ist.
Die Ursache dafür liegt wohl darin, daß ein LS-System mit Resonator immer eine Kopplung zweier Teilsysteme sind (eben Treiber ... und Resonator), die "nur" akustisch - manchmal recht "locker" (hohes Q) miteinander verkoppelt sind.
Der Treiber bringt den Resonator bzw. die Luft im Vent zum Schwingen ... und die Schallabstrahlung erfolgt - im Bereich der Abstimmfrequenz - dann fast ausschließlich über den Vent, wodurch der Treiber stärker akustisch belastet wird (weniger Membranauslenkung). Da der Vent Schall abstrahlt, erfährt die Luftmasse im Vent wiederum "irgendwie" eine akustische Belastung.
Während der Treiber durch die Endstufe (hoffentlich ...) aber auch elektrisch bedämpft wird (geringer Innenwiderstand von Endstufen - Stichwort: Dämpfungsfaktor ...), wird der "rein akustische" (mechanische) Resonator weniger kontrolliert ... sein Verhalten wird nicht nur vom Treiber (begrenzt ...), sondern auch von benachbarten Systemen - also der "Umgebung" - mitbestimmt (d.h. die akustische Belastung der schallabstrahlenden Luftmasse verändert sich !).
Bei einem "reinen" Horn (oder auch vielen direktabstrahlenden - also z.B. CB - Systemen) ist dies anders: Der "schallerzeugende" Teil (Lautsprechermembran) wird elektrisch von der Endstufe kontrolliert (... und Trichterresonanzen, die bei insgesamt zu kleiner Mundfläche ... wenn auch im Zeitbereich weitaus weniger störend als BR- oder BP-Ports ... auftreten, verschwinden dann mit zunehmender Anzahl der Systeme).
Das Problem liegt daher bei direktabstrahlenden (unbedämpften !) Vents !
Übrigens zum Thema Wirkungsgrad:
Ich habe mir gerade mal die Datenblätter von Martin Audio durchgesehen... Martin Audio schreibt für ihre WSX: 105dB @ 1W @ 1m. Im Halbraum.... angeblich seien das etwa 5dB mehr Wirkungsgrad als bei einem "ported direct radiator sub" - also einem Bassreflexer... Achso? Eine Bassreflexbox mit dem RCF L18P300 (wie z.B. die GAE Director) - also dem selben Treiber wie in der Martin A. WSX verwendet - erreicht einen Wirkungsgrad von 97dB. Im Vollraum.... im VOLLRAUM! Entspricht im Halbraum also fast 103dB. Der Vorsprung des Horns ist also gerade mal 2dB - und nicht 5dB oder mehr...
Noch derber siehts bei Bandpässen aus. Gut, der Klang ist sicher seeeeeehr streitbar, aber: eine K&F B10 erreicht einen Vollraumwirkungsgrad von 101dB. Macht im Halbraum 107dB, womit sie die WSX locker kickt... rein wirkungsgradmäßig natürlich nur....
Wie man sieht ist also nur der Wirkungsgrad vs. Gehäusevolumen kein ausreichendes Argument für Hörner. Viel mehr der (Sound-)Geschmack und die Skalierbarkeit, wo ich Sound-Klinik mal gerne recht gebe.
Ist nur die Frage, wie viele Systeme man denn generell "auf einen Haufen" werfen sollte?! Macht es nicht Sinn anstelle eines Monsterstacks von 16 Kisten lieber zwei je 8 aufzubauen? Und dann 4breit2hoch? Damit kann man auch bei BR-Systemen den negativen Einfluss auf die unmittelbare Portkopplung recht überschaubar halten.... oder?
Was passiert eigentlich, wenn man versucht alles mit einem System abzudecken ?
Zum Vergleich nehme ich mal einen sehr starken 12" (BL > 23), der ca. 7 mm Hub kann und eine steife, aber nicht zusätzlich beschwerte Membran besitzt (ca. 70g). Dieser bricht auch bei großen stacks, egal nach welchem Prinziep kaum ein.
In einem BR-Gehäuse von 40 Liter ist dann der Wirkungsgrad bei 50 Hz genauso hoch wie in einem Horn von 120 Liter. Das Horn erreicht aber bei 100 Hz einen ca. 15 dB (!) höheren Wirkungsgrad und behält dann diesen bis ca. 300 Hz bei. Beide Systeme können bis ca. 200 Hz betrieben werden.
Im 9-er stack liegt der Maximalwirkungsgrad des Hornclusters nach wie vor um 7 dB über dem des BR-clusters, allerdings erreicht der Hornstack seinen Maximalwirkungsgrad jetzt schon bei 70 Hz und ist auch schon bei 50 Hz deutlich lauter als der BR-stack.
Was sind jetzt die Vor- und Nachteile bei sehr kleiner und großer Veranstaltung ?
a) kleine Veranstaltung, 1 System:
Ich muß beim Horn das dreifache Volumen transportieren, habe aber im Kickbassberich extreme Reserven. Ich muß bei Anforderung "flat bis 50 Hz" das System so EQ-en, daß der Maximalschalldruck des Hornsystemes auf den des BR-Systemes abfällt, dafür ist aber im Kickbassbereich die Klangqualität sehr gut, da kaum Membranbewegung notwendig. Das Nachschwingen im tiefen Bassbereich, aber insbesondere im Kickbassbereich ist beim Horn sehr viel weniger ausgeprägt, der Klangeindruck sehr viel "straffer". Das Amping ist gleich.
b) Große Veranstaltung, 9 Systeme:
Für gleichen Schalldruck im Nutzbassbereich (50-200 Hz) muß ich beim BR-stack entweder doppelt so stark ampen (wenn dies noch geht) oder aber noch mehr Systeme aufstellen. Bei gleichem Amping ist das Hornsystem bei 50 Hz ca.3, ab 70 Hz ca. 7 dB lauter als der BR-stack. Der Membranhub bei tiefen Frequenzen ist gleich, ab ca.75 Hz beim Horn zunehmend bis deutlich kleiner bei 100 Hz, die durch Nichtlinearitäten der Aufhängung und des Antriebes bedingte Verzerrungen daher geringer. Aufgrund der großeren Mundfläche beim Hornstack ist dessen Richtwirkung auch bei tiefen Frequenzen schon beachtlich, bei höheren Bassfrequenzen schon recht stark, so daß eine größere Rückwärtsdämpfung erzielt wird, die Koppelgefahr sinkt und nochmals ein Vorwärtsgewinn dazukommt.
Mein Fazit:
wem es nichts ausmacht, bei einer kleinen VA auch mal mit etwas mehr Volumen durch die Gegend zu fahren (was ein Transporter hergibt sehe ich dabei nicht so eng), der ist mit der Hornlösung gut bedient, da nur EIN System am Lager und gut. Und er wird bei mittleren VA´s und insbesondere größeren mit zunehmenden headroom und Klangqualität belohnt.
Wer sowieso nie mehr als zwei Systeme nutzt (das ist meist gleichzeitig der mit dem geringen Transportraum) der sollte besser BR bauen, ist einfach ökonomischer. Ob die Grenze jetzt bei zwei oder X Systemen zu ziehen ist, lohnt nicht der Diskussion.
Gruß SRAM
Das war doch mal ein praxistaugliches Statement....
Wir machens eigentlich ähnlich:
Einerseits ist das Ziel: Wie bekomme ich eine Ein-Mann Packung komplett in den Kombi.....
Andererseits LKWs: Da interessiert mich das Packungsvolumen eher sekundär.
Daher auch unterschiedliche Systeme und lieber vernünftige Planung mit unterm Strich nachvollziehbarer Effezienz.
Gruß
Jörg