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10" Cluster --> Weichensteller-Ei

  • SRAM
  • 12. Dezember 2004 um 19:09
  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 12. Dezember 2004 um 19:09
    • #1

    Hallo,

    alle wollen skalierbare Systeme (schon verständlich, ich fände es auch ganz toll, wenn ich meinen Fiat durch Zukauf gleicher Teile zum Alfa, Lancia und in der letzten Stufe zum Ferrari aufrüsten könnte :wink: ).

    Wenn es auch noch low cost sein soll, dann kommt mann um Cluster nicht herum. Und soll der MT-Bereich mit 6" oder maximal 8" verwirklicht werden, dann wäre im Bass eine 10"-Lösung schon sehr gut.

    Dabei gibt es jedoch ein Hinderniss:

    Es wäre sehr vorteilhaft wenn z.B. unterhalb 120 Hz alle 10" eines Clusters in Phase arbeiten, oberhalb von 120 Hz aber nur noch ein Teil der Chassis. Wenn ich einfach nur die Tiefpässe der beiden Chassisgruppen auf 120 und 250 Hz setze, dann laufen diese ja leider bei 120 Hz nicht in Phase.

    Wer weiß eine Lösung und teilt diese auch (mit) ? :)

    TIA SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 12. Dezember 2004 um 20:13
    • #2

    Hi SRAM,
    Alle Freiheitsgrade hättest Du durch die IIR-Filterung. Ob das Low-Cost ist, ergibt sich wohl im Kostenverhältnis Restkomponenten/ Controler.
    Der Einsatz von passiven Komponenten dürfte ( nach meinem Wissensstand) keine sehr befriedigende finale Lösung ergeben.
    Wenn da jemand was weiß -> Bestimmt Sound-Klinik. Da gabs meines Wissens Zeilensysteme, da wurden nach mit steigender Frequenz auch die Außenlautsprecher abgehängt. ( Abkoppelbereiche aber wesentlich höher)
    Gruß
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 12. Dezember 2004 um 21:55
    • #3

    Je nach höhe deines geplannten Clusters sollten die Treiber eh nicht alle in Phase laufen, sonst läuft dein Signal auf Hörer ebene Out of phase.
    Und mehr wie 3dB Pegelverlust sind da gleich beieinander.
    Man kann da auch viel rechnen, aber um fehler auszuschließen kommt man um ein geeignetes Meßsystem da nicht umher.
    Bei deiner Problemzone im Bereich von 120Hz, kann ich mir da aber noch keine großen Probleme im Baßbereich vorstellen, wenn es denn dein Wunsch ist das alle Treiber im Bassbereich in Phase bleiben.
    Ist aber nur ne Vermutung und natürlich von den eingesetzten Filtern abhängig.
    So richtig notwendig fand ich solche Sachen schon mal rein vom Aufwand her nicht. :oops:
    Außer es geht um einen sauberen Übergang von Bass zu Top, dann find ich eine Laufzeitanpassung durchaus für erstrebenswert.
    Da der Begriff LOW COST gefallen ist, scheidet IIR wahrscheinlich aus,
    wäre aber sicher eine feine Sache damit zu spielen.

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 12. Dezember 2004 um 22:10
    • #4

    Stimmt bei LOW COST fällt IIR wohl aus :wink:

    Wobei die Überlegung, daß ich ja nur im Bassbereich in Phase bleiben will schon weiterhilft, man kann das ja auch so betrachten, daß ich mich nur bis zum -3 dB Punkt ÜBER die 120Hz retten muß, damit das Ganze funktioniert, und das geht bei einem nicht zu steilflankigen (aktiven) Filter recht einfach.

    Gruß SRAM

    Zum Hintergrund: Entwicklung nicht für meine Zwecke. Sehe nur, daß hier oft zunächst der ultra-sub gebaut wird, ohne sich zu überlegen, wie ein Gesamtsystem aussehen soll. Und dann wird mit Gewalt versucht, den 1"-ler mit 38mm VC an einen 18" Schwergewichtsbass anzukoppeln....weil das budget mehr nicht hergibt. Statt sich VORHER zu überlegen, wie ein skalierbares und auch in der kleinsten Ausbaustufe gut klingendes System aussehen muß.

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  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 12. Dezember 2004 um 22:25
    • #5

    Die Frage ist wirklich: Freie Skalierbarkeit oder ( Hör)positionsbezogene Ortsanpassung.
    Und das wieder abhängig vom Abstand und der geometrischen Aufstellung der Einzelquellen zueinander. :wink:
    Daß es hier nicht um einen kleinen Raum geht, setze ich aufgrund der etwas größeren Lautsprecheranzahl voraus.
    Weiterhin angenommen. die Hörerfläche wäre ausreichend groß, dann würde ich konventionell mit ca 24dB elektrisch trennen ( Gleiche Gehäuse angenommen). Die Dips im Frequenzgang dürften sich dann vermutlich kaum bemerkbar machen, höchstens wenig störend an wenigen Positionen.
    Zur gleichmäßigen Baßwiedergabe gibt es allerdings noch ein völlig anderes Konzept. Schlage mich auch grade mit einem Kunden rum.....der hat das Ordnungsamt und seine Mietmieter im mehrgeschossigen Haus am Hals.....und macht am Wochenende richtig Party.
    Gruß
    Jörg

    PS: @ SRAM: Hab Dein Posting erst gelesen, nachdem dieses raus war.

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