wo bekommt man ein glaubwürdiges Meßgerät für Lautstärke ?
und wie heißen die dinger bitte.
wo bekommt man ein glaubwürdiges Meßgerät für Lautstärke ?
und wie heißen die dinger bitte.
Als Techniker misst man eigentlich nicht die Lautstärke (phon) sondern den Schallpegel, und somit heisst die Sache Schallpegelmesser.
Was heißt jetzt glaubwürdig?
Manche Leute verstehen darunter "Präzisionsschallpegelmesser, amtlich geeicht". Geben tut's das dort: http://www.bruelkjaer.de/ , preislich fängt's bei etwa 4000,- Euro an (2239, Kalibrator, erste Eichung).
99 dB riecht aber nach DIN 15905 Teil 5, dort wird keine Klasse 1 verlangt, sondern nur Klasse 2, und auch von amtlich geeicht steht da nix. Dafür gibt's aber ein Meßverfahren, das nicht ganz trivial ist (abweichender Mikrofonort und oktavgemittelte Korrekturwerte).
Für Festinstallationen gibt's dafür dBmess Theater (http://www.dbmess.de), für "on the road" gibt's die Meßzechnikerlizenz von dBmess, dann kann man dort den Gerätesatz mieten. Beides aber nicht in der Schnäppchen-Liga.
Für DJs und Tontechniker ist eher das geeignet: http://www.monacor.de/de/produktseite_suche.php?artid=5632&spr=DE&typ=full . Oktavgemittelte Korrekturwerte nach DIN 15905 Teil 5 kann man damit zwar nicht ermitteln, aber immerhin einstellen, so dass man bei Festinstallationen auch ordentliche Messungen hat.
Hallo Admin
Zitat von "ADMIN"
Für DJs und Tontechniker ist eher das geeignet: http://www.monacor.de/de/produktseite_suche.php?artid=5632&spr=DE&typ=full . Oktavgemittelte Korrekturwerte nach DIN 15905 Teil 5 kann man damit zwar nicht ermitteln, aber immerhin einstellen, so dass man bei Festinstallationen auch ordentliche Messungen hat.
Das ist ja auch das Gerät welches du bei deinem Vortrag auf der PLS dabei hattest.
Inwiefern ist das Gerät noch relevant, wenn die DIN umgestellt wird?
Gruß
Rainer
hm, sehr bedenklich das alles...
Es gibt sicherlich einen Zusammenhang der Messungsergebnisse von dem Monacorteilchen zu diesen "oktavgemittelten dingbumsen", daß man zB genau sagen kann, die Abweichung der Angaben des monacor sind maximal soundsoviel neben den oktavgemittelten wasweisich. Jedenfalls sind 4000,-€ out of order dafür kriegt man ja schon eine gesunde Endstufe, mit Case
Mir gehts imho darum daß ich mal nachguggen kann ob der Radau den Vorschriften noch entspicht oder NICHT. Weitere Ergebnisse wären garnicht relevant. Ich glaube die vorhandene Technik reicht bei mir mittlerweile aus um die Höchstwerte zu überschreiten, von daher brauch ich eine vernünftige und bezahlbare Kontrollmöglichkeit.
Diese dBMessfirma, ihre Leistung in Ehren, aber mit dem AGB "Technikerverträge" muß man schon selbst einen Schaden haben um sowas noch zu unterzeichnen... Die leben vermutlich von ihren Vertragsstrafen besser als vom Betrieb der Meßgeräte.
Unter glaubwürdig versteh ich eine fürs Ordnungsamt ausreichende Anzeige. Damit die wieder dahingehen wo sie hingehören, zum Bleistiftspitzen ![]()
Also kurzformuliert, ich suche ein bezahlbares Meßgerät womit ich eine PA so einstellen kann daß sie die höchstzulässigen Pegel nicht überschreitet. Dieses Ding muß im Falle einer Kontrolle glaubhaft zur Nachweisführung geeignet sein, in dem Sinne daß die Herren damit einverstanden sind.
Manuela
deinen lockeren schreibstil in ehren, aber manchmal wirkst du recht professionell, manchmal mächtig nach HKS.
Womit du die Jungs vom Ordnungsamt beeindrucken kannst hängt auch von denen ab. Faustregel:auf dem Land einfacher als in einer Grossstadt.
Im allgemeinen reicht ein Messgerät von ELV oder Radio Shack, gibts bei jedem der auch PAs verkauft.
Wenn dein OA sich auskennt verlangen die eine PTB Bescheinigung.
damit kann ich was anfangen danke ![]()
und diese Bescheinigung von der physikalisch technischen bundesanstalt liegt dem gerät bei... somit brauch ich noch name von dem gerät und wo ich das kaufen kann. aber bitte keins für 4000 € . (bei den beiden oben genannten ist davon nichts erkennbar, somit haben die dann keine?)
p.s. ich bin in Frankfurt, also geh ich besser davon aus das die leute hier keine Bauern sind.
Zitat von "Manuela"Diese dBMessfirma, ihre Leistung in Ehren, aber mit dem AGB "Technikerverträge" muß man schon selbst einen Schaden haben um sowas noch zu unterzeichnen... Die leben vermutlich von ihren Vertragsstrafen besser als vom Betrieb der Meßgeräte.
Die Firma dBmess Franchise GmbH (deren Geschäftsführer ich bin...) hatte bislang noch keine Einnahmen durch Vertragsstrafen. Und wer das macht, was er soll (nämlich ordentliche Messungen), hat auch keine zu befürchten.
Zu den anderen Themen:
1.) PTB-Zulassung: Die Zulassung der physikalisch-technischen Bundesanstalt ist nötig, damit man das Gerät überhaupt eichen lassen kann. Da sind wir in der eben benannten Preisklasse...
2.) Das Ordnungsamt interessiert sich für gewöhnlich nicht um die DIN 15905 Teil 5 (das ist Sache des Veranstalters), sondern für die TA Lärm. Da kommt ein Pegel von 99 dB aber nicht vor.
3.) Zu den Korrekturwerten in aller Kürze: Die DIN 15905 Teil 5 sieht vor, dass der Beurteilungspegel für den maßgeblichen Immissionsort (lauterster Punkt im Publikum) gebildet wird, das Mikrofon aber außerhalb der Reichweite des Publikums angebracht wird. Damit ich mit diesem abweichenden Mikrofonort korrekte Werte messe, brauche ich entsprechende Korrekturwerte, und zwar für jedes Oktavband einen.
Zitat von "Loloverde"Inwiefern ist das Gerät noch relevant, wenn die DIN umgestellt wird?
Wenn die neue Norm so aussehen wird, wie momentan der Normentwurf, dann wird man das Gerät uneingeschränkt verwenden können.
Admin ich wollte dir auch nichts unterstellen, verzeih bitte. Es sieht aber in der Form wirklich abschreckend aus, etwas mäßiger wäre auch ok gewesen ![]()
Es gibt Firmen die leben wirklich davon, aus dieser Sicht macht es einen unfeinen Eindruck auf die Betrachter. Abhilfe schafft u.a. auch, diese Rulz "auf Anfrage" zu publizieren und nicht so öffentlich.
-
Zu Pudels Kern. Ich bin ganz kurz davor meine Firma ( Studio, PA&FOH Service) auf die Menschheit loszulassen und muß mich daher mit allen relevanten dingen auseinandersetzen. Bislang nutz ich die guten Dinge fast nur für die Band, das ändert sich aber grade, die Baustelle Firma ist schon fast abgeschlossen und der Papierkrieg auch gewonnen. Man kann nicht von jedem Veranstalter verlangen daß er über diese Lärm-Auflagen im Bilde ist, in der Praxis werden die sich vertrauensvoll an die PA Firma wenden damit. Defakto verkauf ich das dann einfach mit.
ich besitze derzeit ca 40kW mit schönen ridertauglichen racks, was noch dazukommt richtet sich nach der Nachfrage; das Zielgebiet ist also klar innerhalb der Gegend wo nachmessen sehr ratsam ist !
Somit nehm ich Angebote "Messen im Revier FFM" gerne an
Das Auftragsbuch hat die ersten Einträge nach den Sommerferien bereits drin, ich hab also eine uhr die gnadenlos läuft, bis dahin muß alles perfekt klappen.
Ich suche hier einfach die perfekte bezahlbare Lösung, die womit alle leben (müssen). Zudem hab ich auch keine Lust als lauteste Firma von Frankfurt meinen Ruf zu ruinieren, die Kunst einer Beschallung ist die, alles gleichmäßig zu verteilen, dafür benötigt man auch die eigentlich zu hohen Leistungen der Anlagen.
Vielleicht sollt man mal von null anfangen?
Worum gehts? Gegen was willst du Vorsorge leisten? Beschwerden von Anwohnern etc. wegen Ruhestörung oder Klagen von Gästen der VA wegen Gehörschädigung? Das sind 2 ganz unterschiedliche paar Stiefel ...
Übrigens hast du, auf dem Weg ins offene Brett, am Brett "Messtechnik" vorbeigescrollt. Wie wärs damit?
Edit:
Zitat
Manche Leute verstehen darunter "Präzisionsschallpegelmesser, amtlich geeicht". Geben tut's das dort: http://www.bruelkjaer.de/ , preislich fängt's bei etwa 4000,- Euro an (2239, Kalibrator, erste Eichung).
Mag sein dass die Firma taugliche Messgeräte im Angebot hat, aber deren "Sound Ear" ist mit Abstand das bescheuertste was ich in der Art je gesehn hab ....
Bei uns ist der Neutrik Minilyzer (ML1) vom Ordnungsamt akzeptiert. Mit dazugehörigem Messmikro kostet dass Ding allerdings auch schon eine klein Stange Geld. Dafür kann es viel mehr als nur Schallpegel messen. Was es nicht kann ist die vom ADMIN beschriebene Leq-Messung. Da wird es halt interessant wofür du es brauchst.
Für dich kommt so etwas in Frage denke ich:
http://www.thomann.de/digital_sound_…2b8484973fc1ae0
Zitat von "kater"Worum gehts? Gegen was willst du Vorsorge leisten? .
Gegen jeden Verstoß von Auflagen bezüglich der Schallpegel, also fachgerechte Durchführung sicherstellen. Aufbau und Betrieb großer PA erfordert das. Ich mein hier keine Disco-Gags sondern Bühnen-VAs mit Stacks.
Zitat von "Mister.Lange"Bei uns ist der Neutrik Minilyzer (ML1) vom Ordnungsamt akzeptiert. Mit dazugehörigem Messmikro kostet dass Ding allerdings auch schon eine klein Stange Geld. Dafür kann es viel mehr als nur Schallpegel messen. Was es nicht kann ist die vom ADMIN beschriebene Leq-Messung.
Der Acoustilyzer AL 1 kann Leq. Wäre meine Wahl, wenn ich nicht schon ein einfaches T...-Teil hätte. Zum Abschätzen ist das hinreichend genau, Beweiskraft hat das natürlich nicht.
ZitatGegen jeden Verstoß....
Geht das?
nein, aber man muß ja was zum vorzeigen haben ![]()
Dann gugg dir mal http://www.dbmess.de/vorschriften_frame.html vom Geldgierigen Micha an
, dann hast du mal nen Bild davon was wo wie gebraucht wird ....
Zitat von "ADMIN"Alternativ: http://www.paforum.de/laerm.html
Is doch das selbe, is doch auch vom Vertragsstrafen-Eintreiber ![]()
![]()
![]()
Micha hin oder her, ich finde die Firma supie. Im Vorfeld größerer Geschichten kann man sich so gegen unliebsame Nebenwirkungen absichern. Wir haben eh schon eine Verordnungswüste in dersich nurnoch Spezialisten auskennen. Absolut klar ist auch daß man nicht alle befolgen kann, es ist wie immer ein Kompromiß.
Ich kenne jedenfalls Veranstalter die das Wort "TA Lärm" erstmal im Lexikon suchen würden
Was mir an den micha-Seiten viel besser gefällt sind die Diagramme die den Unterschied der Schallverteilung von Stacks und geflogenen Anlagen darstellen, das ist echtes Planungsmaterial sowas ! -dafür dickes DANKE
Es bestätigt aber auch nur das was ich eh schon mache,
umgebaute MTL4 (über 4kW), aufgesetzt ein 1,5 Meter hoher Stahlrahmen, aufgesetzt MTH4. Das kommt in etwa zwischen Stack und "geflogen", gemäß der Theorie vom Admin müßte sich da eine sehr günstige Verteilung ohne Oberlärmzone im Nahbereich ergeben. Eigentlich hab ich das gemacht damit die Tops schön weit austragen, so hat man 2 Fliegen mit einer Patsche
Wir hatten vorher das Problem das die Gäste im Nahbereich der Boxen gefönt wurden, speziell durch die mittel und hochtöne. Das hat sich nach dem Hochbauen total verbessert.
Es scheint eh die beste Lösung zu sein. Geflogene Sachen, diese "LA"s übertreiben das wieder damit, der Sound von denen ist sogar windanfällig womit ich garkeine Probleme habe. Außerdem leb es sich gut ohne Truss, das hilft bei den Preisen !