interessant wie mann hier von einer box ins tausendste kommt Hut ab jungens.
EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606
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Genau aber das Thorsten was hier geredet wird sollte dich als Entwickler mehr als brennend interessieren. Das ist wahrer Hintergrund den man einfach haben sollte wenn man sich mit Lautsprechern beschäftigt. Ich sage auch Hut ab und zwar sowohl vor FF als auch vor Sound-Klinik. Ansonsten kann ich anscheinden garnicht so falsch liegen mit meinen Ansichten, den genau das was hier als schwere Kost aufgetischt wird ist es was mich bei jedem Lautsprecher immer wieder beeinflußt. Ich will es mal einfach formulieren. Für mich ist ein Lautsprecher bzw. ein System der perfekte Kompromiss aus Dynamik, Präzision und Musikalität. Nichts schlimmeres wie ein Bass der durch falsch verstandenen Dynamikwahn die hälfte verschluckt und unpräziese vor sich her wabbert und nichts schlimmeres wie ein Topteil das bei Belastung unmusikalisch, nervend wird. Wenn dieser Kompromiss von dem ich rede so ideal als möglich getroffen ist, dann ergibt sich der Rest für mich selber, das System wird unter diesen Vorraussetzungen auch immer sehr harmonisch bleiben und auch Rhytmisch ist alles in Ordnung. Sicher, perfekt gibt es nicht aber es gibt den perfekten Kompromiss!
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Zitat von "FF"
Mmmh, also deine Unterscheidung von 1.-3. ist mir jetzt ehrlich zu trivial formuliert. Nach 1. kommt meiner Meinung nach noch eine ganze Menge an LS-Systemen mit voller Existenzberechtigung, bevor man dann zu deinen Punkten 2. u. 3. übergehen kann.
Das ist sicher richtig ... nur: Wieviel Text soll ich denn hier schreiben, um jede Eventualität zu berücksichtigen ?
Manchmal lassen sich mit drastischen Vereinfachungen die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale deutlicher herausstellen - und: Thorsten war der Text ja schon jetzt viel zu umfangreich ... :wink:Zitat von "FF"Bei Hifi gilt ebenso wie bei PA, dass jedes LS-System nur ein Kompromis sein kann.
Richtig - und die "Kunst" beim LS-entwickeln ist dabei, für die jeweilige Anwendung die richtigen Prioritäten zu setzen.
Zitat von "FF"KEIN LS-System kann Musik wirklich realistisch reproduzieren, da herrscht ja wohl Einigkeit - sprich, ich kann mir die Berliner Philharmonie auch mit dem anspruchsvollsten System nicht "ins WoZi holen". Es geht also darum, das daheim zu reproduzieren, was das Wesentliche der Musik ausmacht, die man auflegt.
... eine räumliche Wiedergabe wie in einem Konzersaal kann mit zwei Boxen (auch mit vier - d.h. Quadrofonie ...) NICHT authentisch wiedergegeben werden ... von den prinzipiellen Grenzen auf der Aufnahmeseite (Mikrofonierung ...) will ich gar nicht erst reden ...
Zitat von "FF"Ich bin selbst klassischer Geiger, und eben deshalb kann ich klassische Streicher-Musik über Lautsprecher eigentlich nicht anhören - ich habe noch KEIN LS-System gefunden, dass diese Instrumente für mich überzeugend wiedergeben kann (Tonalität), ...
... wobei das Problem nicht erst bei den Lautsprechern, sondern schon bei der Aufnahme beginnt !
Die Aufzeichnungstechnik ist heute dagegen (anders als bis in die 70er Jahre ...) eher nicht mehr DAS Problem.Und selbst wer das optimale Lautsprechersystem hätte, könnte diese nur mit sehr wenigen - aufnahmetechnisch - GUT gemachten Aufnahmen geniessen, weil immer mehr CD-Produktion einfach schlecht produziert sind (... und daher nur auf "Weichspülboxen" zu ertragen sind ...).
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Huch, deinen 4. Punkt hatte ich bisher völlig übersehen - nichtsdestotrotz: volle Zustimmung!
Aber bevor hier noch mehr Leute Kopfschmerzen bekommen :D, ich glaube, dass Soundklinik und ich gar nicht sonderlich auseinanderliegen mit unseren Meinungen, allerdings argumentieren wir teils unterschiedlich bzw. von verschiedenen Richtungen aus. Ich finde das sehr anregend und spannend!
Gruß FF
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Zitat von "Sound-Klinik"
... weil immer mehr CD-Produktion einfach schlecht produziert sind (... und daher nur auf "Weichspülboxen" zu ertragen sind ...).
Aber warum werden denn immer mehr CDs so schlecht produziert?... weil der erste Kontakt (der potentiellen Kundschaft) mit einem Ghettoblaster über Äther oder im Autoradio geschieht, das heisst die im Studio produzierten und auf High-End-Monitoren gemasterten Titel werden anschließend noch auf Billigteilen gehört und entsprechend im Sound "adaptiert", damit die geneigte Kundschaft auch befriedigt werden kann.
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Es liegt nicht nur an schlechteren Aufnahmen. Musik wird heutzutage am häufigsten im Auto konsumiert, und darauf stllt sich die Musikindustrie logischerweise ein, was u.a. zu CDs mit deutlich weniger Dynamik-Unterschieden führt (führen muss?), weil die Nebengeräusche im Auto einfach sehr viel höher sind als zu Hause. Bsp. Klassik im Auto hören: da ist man eigentlich ständig mit der Hand am Regler - bei pianissimo hört man nur noch das Auto und dreht lauter, nur um gleich bei der nächsten fortissimo-Stelle wieder runterzuregeln.
Was nicht heisst, dass ich diese Entwicklung gutfinde...
Gruß FF
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können mir den thread nicht splitten in z.b Philosophie des entwickelnt von boxen und in den wos rein um die starssacker MF 2544606 geht ?
danke kraky wäre nett. :wink:
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Zitat von "tthorsten"
können mir den thread nicht splitten in z.b Philosophie des entwickelnt von boxen ...
... könnte vieleicht gerade ersteres besonders für DICH mal ganz interessant sein ?
Nur mal als Anregung für Deine künftigen Entwicklungsprojekte ...
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Zitat von "tthorsten"
können mir den thread nicht splitten in z.b Philosophie des entwickelnt von boxen und in den wos rein um die starssacker MF 2544606 geht ?
danke kraky wäre nett. :wink:
Warum, ist doch das einzig interessante an dem Thread...
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Zitat von "passatire"
Aber warum werden denn immer mehr CDs so schlecht produziert?Guuuute Frage... :wink:
Der Neffe meiner besseren Hälfte hat sich zum Geburtstag die aktuelle "Eminem"-CD gewünscht.
Weil ich einen durchaus breitbandig angelegten Musikgeschmack mein Eigen nenne, hab' ich mir den Tonträger vorab mal angehört. :grin:
Über die Anlage daheim, Dynaudio "Jadee II", und, weil ich gedacht hab', die sind kaputt, hilfsweise den Sennheiser HD 540 Pro.Abgesehen von dem Preis für die CD, ist die Aufnahme so mies, das es einem die Fussnägel hochklappt.
Z.T. heftig verrauscht und an mehreren Stellen deutlich hörbar völlig übersteuert.Wenn ich mir vorstelle, das davon noch einer ein Mp-3 file zieht, gute Nacht... :shock:
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@merchwerkandi:
bin ganz deiner meinung, aber wie es oben schon steht, die anlagen zu hause werden immer schlechter, weswegen dann wertvolle CDs produzieren? Auf meinen "noch Ravelands" klingt eben alles gleich, ob MP3 bei 64kbit/s oder (eine wirklich gute Aufnahme) des Neujahrskonzerts auf WAV!!
Anm.: Für den privaten "Hörgenuss" bleibe ich lieber bei Sennheiser PX200, sind echt zu empfehlen!! :wink:
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... und spätestens jetzt sollte sich doch niemand mehr wundern, daß viele junge DJs - aufgrund ihrer "Hörerfahrungen" - teilweise mit dem letzten Klangschrott zufriedenzustellen sind (... sofern die Lautsprecher nicht zu häufig kaputt gehen - aber "zum Glück" gibts ja Sofitten, und die Pegelreduzierung bei Dauerlicht hört "man" ja sowieso nicht ... und: Sofitten sollen sogar - wie man schon in einigen hat Foren gelesen hat
- "klangliche Vorteile" bringen :? ...).Ein kleiner PA-Witz (der vermutlich keiner ist ...):
DJ: "Ich habe bei Ihnen letzte Woche zwei PA-Boxen gekauft, und ich ... äh ..."
Versandhaus: "Wieviele Ersatzschwingspulen brauchen Sie ?"Die Ansprüche an PA-Lautsprecher reduzieren sich aufgrund gemachter Hörerfahrungen mit "preiswerten" Kinderzimmeranlagen (aus Komfirmationsbudget) bei vielen Newbies auf "möglichst tiefe, fette" Bässe und "maximalen SPL" ... :roll: ... Kostenrahmen: aber bitte nur max. EUR 150,-
... und wenn die "verwöhnten" Ohren dann doch mal neutral abgestimmte Lautsprechersysteme hören (wo man sogar den Text verstehen kann ...), wird das im Laufe der Jahre so liebgewonnene "Bumm und Zisch" vermisst.
Ich hoffe nur, daß ich mit einer Band nie auf einer Veranstaltung von solchen "Ohren" gemischt werde ...
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Zitat von "Sound-Klinik"
Ich hoffe nur, daß ich mit einer Band nie auf einer Veranstaltung von solchen "Ohren" gemischt werde ...Die Chance steigt über die Zeit... :wink:
Was ich viel interessanter finde:
Ausgehend der Überlegung, das wir es an einem Party-Brett überwiegends mit Konservenmusik zu tun haben, ist es recht bemerkenswert, das einerseits immer höhere Ansprüche mit immer neuen Gimmicks an die Wiedergabequalität der Anlage gestellt werden, andererseits aber der Tonträger als erstes Glied in der Kette offenbar immer schlechter wird.
Und wenn jemand seiner Anlage eine HiFi-Wiedergabequalität bescheinigt, dann bekommt das unter diesem Gesichtspunkt einen völlig neuen Aspekt... :wink:
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Zitat von "Mechwerkandi"
... andererseits aber der Tonträger als erstes Glied in der Kette offenbar immer schlechter wird.
... vermutlich wächst auch eine neue Generation von "Toningenieuren" heran, die ihr Gehör täglich mehrstündig an Kinderzimmer-"HiFi"-Anlagen von WALDI, FRIDL oder SCHÄBIGA-MARKT "trainiert" haben ... wäre wenigstens eine plausible Erklärung ... :grin:
... und ob zukünftig verständliche Sprachübertragungen über LS-Systeme überhaupt noch eine Bedeutung haben, darf wenigstens angezweifelt werden - denn: Zukünftige Generationen werden aufgrund verschärfter Hörgewohnheiten (... schon im Kinderzimmer immer mit max. SPL !!!) gezwungenermaßen zunehmend auf Induktionsschleifenübertragung setzen (... es gibt da am Hörgerät diesen Schalter ... :lol: ).
Wer braucht schon eine authentische Wiedergabe
... es soll schließlich "kesseln", solange es noch Trommelfelle gibt (... bei einem "Konzert" in Tthorstens Pavillon habe ich übrigens mal - Abstand von den Boxen ca. 3 m - 128 dBA gemessen. Ratet mal, wer die Regler am Mischer bediente ... :wink: ). -
die Musik wird immer schlechter ja ...
Imho nur solange bis wirklich alle die Schnauze voll haben, das leutet dann einen neuen Trend ein und die Qualitätsansprüche steigen somit wieder. Es ist doch bereits deutlich spürbar daß die anfängliche Begeisterung für "Musik" bei der die Interpreten nichtmal mehr singen können, bereits rapide abgenommen hat.
Ich glaube fest daran daß wieder musikalisch bessere Zeiten kommen.
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Zitat von "Manuela"
Ich glaube fest daran daß wieder musikalisch bessere Zeiten kommen.
Die Musik ist immer ein Spiegelbild seiner Zeit. Und das ist nicht erst in den 50er (Rock'n'Roll) ... 60er und 70er (Beat ... Rock) Jahren so gewesen, sondern war schon vor mehr als hundert Jahren so.
Hektische und unsichere Zeiten können - wenn es "ehrlich" bleibt - auch nur eine dazu passende Musik hervorbringen ... "andersklingende" Musik kommt dann auch häufig aus der "Retro"-Ecke (... z.B. versuchen einige dann, NDW-Elemente aus den 80ern wiederzubeleben und als "neu" zu verkaufen ...).
Oder es wird krampfhaft "Altbewährtes" immer wieder recycled (z.B. diese dümmliche "volkstümliche Popmusik", dto. "Metal" - was oft nur noch eine kuriose Karrikatur seiner Hard-Rock-Vorbilder aus den 70ern ist ... da hilft auch keine - zumeist - schwarze Kleidung zum "bedrohlich Aussehen" ...).
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Zitat von "Sound-Klinik"
Oder es wird krampfhaft "Altbewährtes" immer wieder recycled.
was mich am härtesten getroffen hat war der Erfolgshit von "Madonna" :shock:
Wer Abba kennt weiss genau warum...Das Mopsen von Details ist ein großes Übel geworden das sonst tolle Sachen völlig abwertet.
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Ich bleib dann doch auf der "non-Kommerz"-Technoschiene

Schließlich gabs in der Uhrzeit auch nur getrommele, also da weitermachen wo's angefangen hat

Bei KinderTechno, das TV Zeugs da, was da so läuft, wird ja nur gecovert.... nervt ein wenig
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Zitat von "Manuela"
was mich am härtesten getroffen hat war der Erfolgshit von "Madonna" :shock:
Wer Abba kennt weiss genau warum...Das hat aber auch eine gute Seite. Ich z.B. habe nach diesem Schlag meine alte ABBA CD wieder rausgekramt und höre jetzt ABBA - und nicht Madonna! :grin:
Gruß
twin -
Was ich jetzt schreibe, mag vielleicht völliger Schwachsinn sein, aber ich kenne mich nunmal mit Techno, Rave u.ä. überhaupt nicht aus bzw. kann damit nix anfangen - aber nur mal ein Gedanke, der mir eben kam, es mag was dran sein, oder auch nicht:
Kann es sein, dass gerade die o.g. Stilrichtungen eine PA anders begreifen, als es bisher die Regel war? Sprich, der Lautsprecher/die PA ist nicht mehr reproduzierendes Element in einer Kette, sondern wird mehr als Instrument oder Teil desselben betrachtet - es wird ja schließlich live eine Performance zusammengemixt. Deshalb hat der DJ dann vielleicht auch Wünsche (BOOM - BOOM - Dröhn - Zissch) an das System, die mit der herkömmlichen traditionellen Grundanforderung an ein System, Musiksignale möglichst unverfälscht wiedergeben zu müssen, gar nichts mehr zu tun haben. So wie ein Fotokünstler, der das Medium Foto nicht zur möglichst exakten Wiedergabe realer Objekte nutzt, sondern gezielt mit Verfremdungen etc. versucht, dem Betrachter seine Sicht der Dinge zu vermitteln.
Da mag jetzt gleich so mancher aufschreien, dass das in der Musik nichts verloren hat, aber so neu ist das da eigentlich nicht? Schließlich bevorzugen Gitarristen und Bassisten auch bestimmte Amps oder Boxen, weil sie mit diesen ihren gewünschten Sound am besten erreichen können. Damit wird auch hier der Lautsprecher zum Teil des "Instruments". Ach ja, bin selbst Basser, kenen die Materie also. Möchte aber nicht bässerwisserisch klingen :grin:
Gruß FF
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