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Einfluss des CD-Players auf den Klang

  • dj_evil_h
  • 28. Mai 2006 um 11:06
  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 28. Mai 2006 um 11:06
    • #1

    Hallo!
    Mich würde mal interessieren, ob es klangliche Unterschiede zwischen CD-Playern gibt. Habt ihr irgendwelche Erfahrungen dazu??? Speziell billig (z.B. Mc Crypt) gegen amtlich (z.B. Denon xxx).

    Gruss

  • Herbie
    Verifiziert
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    2
    Beiträge
    387
    • 28. Mai 2006 um 12:11
    • #2

    Hallo,

    ich habe einen deutlichen klangunterschied zwischen einem Technics SL-P110 und einem SL-P640 bemerkt....... (das sind allerdings home-hifi geräte zwischen denen fast 15 Jahre liegen)....
    desweiteren fiel mir auf dass mein billig-DVD player für 59,-euro fast genauso gut klingt wie der neuere Technics player.... ;) ;)

    Gruss Herbie


    PS: ich bin überzeugt dass es klangliche unterschiede bei den playern gibt, ich hatte bei einer VA mal einen omnitronic doppelplayer für playback gehört,........das war grauslig, deswegen verwende ich für sowas nur gute hifi-player....

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • Stich
    Beiträge
    94
    • 28. Mai 2006 um 12:12
    • #3

    Naja der Mc Crypt klingt nach einem halben Jahr garnicht mehr weil er kaputt ist. :lol: Und der Schutz vorm Springen ist bei meinem Denon auch besser.

    Ob man von den DA Wandlern oder so einen Unterschied merkt kann ich nicht sagen, da ich die McCrypt nur an einer McCrypt-würdigen Anlage gehört habe und meine Denons zu Haus an einem anständigen Verstärker. Vielleicht kann ichs mal nachtesten dann berichte ich.

    Ansonsten ist vermutlich der Unterschied mieser TT zu Technics wesentlich schlimmer als billige Player zu Pioneer oder Denon.

    "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht 5 Computer gibt." Thomas Watson, CEO von IBM, 1943
    "Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zu Hause haben wollte." Ken Olson, Präsident von Digital Equipment Corp., 1977

  • Marcel
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    2.347
    • 28. Mai 2006 um 15:48
    • #4

    Mal was anderes: Wie sieht es eigentlich mit den Rauschabständen aus die ja auch sehr unterschiedlich ausfallen. Hat da schonmal jemand gezielt drauf geachtet, da eine PA ja doch einen gewissen Wirkungsgrad hat. Dann wär da noch der Dynamikumfang des Players. Ich hab zu Hause einen uralten Sherwood, einen Tascam CDRW 750 und einen Pioneer DVD-Player. Was den Dynamikumfang bei CD-Wiedergabe angeht meine ich, ist der Sherwood am besten, was ich mal mit ein und derselben Aufnahme ausprobiert habe. Bei den anderen Kandidaten war imho schon ein leichtes Zerren zu hören (nein, ich bin kein Voodoo-Anhänger ;) ). Die eingebauten DA-Wandler könnten auch eine nicht unerhebliche Rolle spielen, so baut z.b. Denon in seine guten Player Burr Brown Wandler aus der Studiotechnik ein. Keine Ahnung wie sich das auf den Sound auswirkt. Nicht, dass ich mit meinem Zeug nicht zufrieden bin, aber man macht sich halt mal so seine Gedanken :grin:

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 28. Mai 2006 um 22:53
    • #5

    Ich kann nur aussagen, dass der Denon DN-6000 vom Sound her gleichwertig mit Sony und Technics CD Playern aus dem Hifi-Bereich ist. Kein Zerren, Rauschen, Wimmern.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

    Einmal editiert, zuletzt von Fornax (29. Mai 2006 um 10:27)

  • Kracky
    Profi
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    Beiträge
    12.055
    • 29. Mai 2006 um 01:34
    • #6

    Hier möchte ich jetzt mal sagen, ich glaube tatsächlich das es unterschiede geben wird, aber diese bewegen sich mit aller Wahrscheinlichkeit in einem Bereich der wohl so klein ist das es so allgemein wohl nicht hörbar sein wird, mit aller wahrscheinlichkeit hört man sowas nur auf absoluten hightech Homehifianlagen oder besten Kopfhören, und da hänge ich sowas nicht dran. Wer also MP3 in welcher Qualität auch immer über seine Anlagen auflegt braucht auch keinerlei Bedenke haben mit billigen Playern zu arbeiten, diese zeigen ihre Schwächen meist nur in Handhabung, Funktionalität und Haltbarkeit.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • frank@effatah
    Beiträge
    120
    • 29. Mai 2006 um 16:08
    • #7

    Den Unterschied zwischen einem No-Name CD/MP3 Player und einem orginal Discman kann man schon deutlich hören....

  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 29. Mai 2006 um 16:22
    • #8

    Ich bin halt auf das Thema gekommen, weil ich mich an Testberichte aus dem Car-Hifi-Bereich erinnere in dem Autoradios mit CD-Player (oder Wechsler) unterschiedliche Klangeigenschaften bescheinigt wurden. Deswegen habe ich mich gefragt in wie fern dieses sich auf CD-Player im PA-Bereich übertragen lässt. Was würde einem der beste Verstärker und die druckvollsten Lautsprecher nutzen, wenn das Ausgangssignal schon nicht optimal ist... ;)

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 30. Mai 2006 um 08:33
    • #9

    Die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 31. Mai 2006 um 10:36
    • #10

    Die berwendeten D/A Wamdler spielen mit Sicherheit eine Rolle, allerdings muss ich Kracky zustimmen, dass die im Normalfall nicht/kaum hörbar sein sollte (Ausnahme: habe da so einen billigen Medion DVD Player: das Ding rauscht und gibt kaum Pegel raus...).
    Bei den Autoradios kommt noch mehr hinzu: Habe dads selbst erlebt bei einem A/B-Verlgeich zwischen McAudio und Clarion (der definitiv für Clarion ausfiel) - ich glaube aber, dass hier die verwendeten Vorstufen den grösseren Beitrag ausmachen als die verwendeten Wandler

  • Gecko
    Beiträge
    75
    • 31. Mai 2006 um 14:15
    • #11

    Schlechte Spannungsversorgung und internes Layout können ihren Beitrag leisten, den Output zu verschlechtern.

    Wenn der Motor, der die Scheibe dreht, in die restliche Elektronik einstreut. Wenn der Motor, der den Pickup bewegt, am schlecht geregelten Netzteil die Spannung dauernd einbrechen lässt (was sich bei einer schlechten Optik, die häufigeres Nachjustieren erforderlich macht, deutlicher bemerkbar macht)...

    Das gibt dann jede Menge Nichtlinearitäten im DA Wandler und es rauscht und knackt in die Ausgangsstufe rein.

    Die Probleme tauchen dabei vornehmlich im Analogen Teil der Schaltung auf. Die EFM Dekodierung, Fehlerkorrektur und -erkennung juckt das herzlich wenig.

    Was auch noch eine Rolle spielen kann, ist die Güte der Interpolation bei Fehlern. Einige Player schalten bei Fehlern kurz auf Stumm. Andere halten einfach den letzten Wert und ordentliche verwursten mehrere dutzend Samples. Eine gute Technik verkraftet auch mehrere hintereinander ausfallende Samples. Die hörbaren Effekte sind aber weniger "Verlust an Brillianz, mangelnde Entfaltung der Soundstage und allgemeine Leblosigkeit" oder sonst ein audiophiles Schlagwort, als kurze Knackser.

    Ich weiß nicht, wie es heute ist, aber früher war RAM viel teurer als heute. Man konnte beim Anti-Shock viel sparen, wenn man statt des PCM Signals eine verlustbehaftete Komprimierung wie ADPCM eingesetzt hat, was trotz weniger Kilobyte Speicher zu langen, marketingfreundlichen AntiShock Zeiten geführt hat. Der Klang leidet darunter aber es hält sich in Grenzen.

    Standart: 1. Art und Weise wie etwas steht 2. Typ eines (Messe)Standes (Reihen-, Eckstand usw.)

  • Audio_Tom
    Beiträge
    35
    • 3. Juni 2006 um 11:13
    • #12

    Hallo zusammen!

    Zitat von "Fornax"

    Die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.


    Was meistens sowieso die Lausprecher sind.

    dj_evil_h:
    Nun, das kommt meiner Meinung nach darauf an, was du mit dem Player machen möchtest. Für zwei Mal im Jahr Gartenparty reicht dir vermutlich ein günstiges Gerät, z. B. von Reloop (KEIN McCrypt!).
    Amtliche Geräte gibt es von Technics, Pioneer und Denon. Den Unterschied zwischen den Einsteiger- und den Profigeräten merkt man hauptsächlich in der Verarbeitung und der Robustheit! Sound? Naja, bei nem DJ-Job wird es ja vermutlich sowieso niemanden stören, ob jetzt auch tatsächlich das allerletzte Bißchen an Höhen wiedergegeben wird oder ob das Ding ein wenig mehr rauscht, als der Heim-Player zu Hause.
    Auch die von mir vorgeschlagenen Reloop-Teile sind für das Geld, das sie kosten, wirklich in Ordnung!

    Gruß Tom

  • apollo-soundsystems
    Beiträge
    228
    • 3. Juni 2006 um 18:42
    • #13

    nach meiner Erfahrung haben CD-Player einen sehr großen Einfluss auf den Klang Billig-CD-Player z.B. Omnitronic, Mc-Crypt, Hollywood usw. geben teilweise merkwürdige nebengeräusche aus und verzerren/vermatschen den Klang sehr stark. Ein vergleich mit einem amtlichen Player von Denon hate es an den Tag gelegt. Von allzu günstigen Playern rate ich deswegen ab. Lieber einen gebrauchten amtlichen kaufen oder zwei gute Hi-Fi Player für (HKS).

    http://www.apollo-soundshop.de

  • Audio_Tom
    Beiträge
    35
    • 3. Juni 2006 um 23:41
    • #14

    Nuuu ja, da hat wohl jeder andere Erfahrungen gemacht.

    Gebrauchte Profi-CD-Player würde ich nicht kaufen. Die DJ-Teile sind meistens ziemlich runtergeritten! Da erwischt man selten ein gutes Exemplar.

    Gruß Tom

  • Clyde
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    2.962
    Marktplatz Einträge
    2
    • 4. Juni 2006 um 10:13
    • #15

    Ich denke auch, das man hier einen Unterschied hört.
    Da ich von IMG-Mixer und Reloop Doppel-CD auf Stanton-Mixer und Tascam-Player umgestiegen bin und da aufeinmal Soundtechnisch die Sonne aufging, von der besseren Verarbeitung mal abgesehen.

    Nur jetzt differenzieren, was von beiden einen Klanglich größeren Einfluss hat, kann ich nicht. Ich habe damals keine Vergleichsversuche gemacht aber es war deutlich zu hören die verbesserung.
    (und nein, das hat keinen Psychologischen Hintergrund von wegen Billig gegen Teuer und entsprechender Erwartungshaltung oder voreingenommenheit, denn wenn ich Geld sparen kann, ist mir der Name egal 8) )

  • Audio_Tom
    Beiträge
    35
    • 4. Juni 2006 um 11:32
    • #16

    Lest doch mal bitte genau, was ich geschrieben habe! Nochmals zur Erinnerung:

    "...Sound? Naja, bei nem DJ-Job wird es ja vermutlich sowieso niemanden stören, ob jetzt auch tatsächlich das allerletzte Bißchen an Höhen wiedergegeben wird oder ob das Ding ein wenig mehr rauscht, als der Heim-Player zu Hause..."

    Wir brauchen hier nicht darüber reden, ob ein Billig-CD-Spieler einen besseren Klang hat, als das teure Gerät (ist in der Tat so), aber es kommt 1.) auf den Einsatzzweck an und 2.) ist das doch den meisten Leuten, die Hauptsache "laut" wollen, eh sch...egal wie das Ding klingt.
    Genau deshalb habe ich ja auch gefragt, für was das Ding eingesetzt werden soll. Wie gesagt: Für zwei Mal Gartenparty im Jahr tun's die Billigdinger, wenn du damit öfters mal DJ-Jobs erledigen willst rate ich natürlich UNBEDINGT zu den Profi-Geräten!

    Gruß Tom

  • dj_evil_h
    Beiträge
    95
    • 4. Juni 2006 um 19:31
    • #17

    Bin halt auf den Gedanken gekommen, weil man ja fast alles optimiert. Durch EQ, Weichen Boxen-Berechnung usw. Aber was lohnt der ganze Aufwand, wenn von vorne herein nur "Quark" reinkommt. Deswegen die Überlegung, ob es signifkante Unterschiede gibt, die also wirklich hörbar sind.
    Wenn die Unterschiede nur marginal sind lohnt sich ein besserer Spieler kaum.

    Gruss

  • Audio_Tom
    Beiträge
    35
    • 5. Juni 2006 um 20:17
    • #18

    dj_evil_h:
    Ja, da hast du ja schon recht! Stimmt schon: Wenn das erste Glied der Kette schon nichts taugt, dann kann aus den besten Lautsprechern nichts gutes rauskommen.

    Für was brauchst du denn den Player? Wie oft wird der eingesetzt, was für Publikum?

    Gruß Tom

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 5. Juni 2006 um 21:22
    • #19

    Überlegen wir mal, was an einem Player schlechten Klang verursachen kann:
    Jede Billigschüssel ist in der Lage, die digitalen Daten 100%ig auszulesen.
    Klanglich entscheiden könnten die Ausgangststufen sein, aber da sind eh überall ein paar OPs drin und fertig.
    Ich glaube andere Faktoren in der Anlage sind bedeutend wichtiger als der CD Player.

    Gruß
    Thomas

  • Audio_Tom
    Beiträge
    35
    • 5. Juni 2006 um 21:51
    • #20
    Zitat von "-Schrecki-"

    Überlegen wir mal, was an einem Player schlechten Klang verursachen kann:
    Jede Billigschüssel ist in der Lage, die digitalen Daten 100%ig auszulesen.

    Falsch! Die Daten auf einer CD sind niemals 100% in Ordnung. Dafür ist die Fehlerkorrektur da. Trotzdem hast du indirekt recht: Das fällt einem als Zuhörer nicht auf.

    Offensichtlich scheint es doch große Unterschiede zwischen den Billigplayern und den hochwertigen Profigeräten zu geben, wie man in diesem Thread lesen kann. Ich hatte da noch keine Probleme, auch nicht mit Reloop-Teilen.

    Bei CD-Playern gibt es teilweise sogar große Unterschiede im Klang. Allerdings kann ich hier nur meine Erfahrung aus dem Hifi-Sektor einfließen lassen. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß bei hohen Lautstärken diese Fehler durchaus hörbar werden, z. B. übermäßiges Rauschen.

    Natürlich muß auch die Anlage passen: Wenn du zwei McCrypt Lautsprecher samt Endstufe des selben Herstellers benutzt und dazwischen noch ein 49,95 Euro-Mischpult dazwischenhängst, dann ist es in der Tat vollkommen egal, ob du den CD-Player um 199,- oder um 599,- Euro verwendest.

    Gruß Tom

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