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wie tief solte man ein 12er top abstimmen

  • the_virus
  • 27. Dezember 2006 um 01:26
  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 28. Dezember 2006 um 21:50
    • #21

    Ja, boosten bei der Tuningfrequenz - scheint jeder zu machen weil es halt geht. Egal ob sinnvoll oder nicht. bei Baessen ja sehr beliebt, wobei cih mir nie sicher bin, ob nicht die aktive Boosterei die gleichen nachteile hat, wie wenn ich die Box gleich mechanisch dorthin bringe?
    na egal, da kuemmer ich mich spaeter drum...

    Die Tops!
    Ideal fuer meine Woofer waeren laut Simu 10l CB. Cool, das geht sich grad so aus mit der Einbautiefe der Chassis. Nur, wie kireg ich da die Abwaerme raus?? Ich hatte da schon Sorgen bei den basshoernern (die ich nimmer hab).

    Eventuell wie bei den Fööhn die Polkernbohrung nach aussen legen? Oder wie sonst? Heatpipes?
    Das ganze Chassis ist an sich gut belüftet, aber wie krieg ich die Hitze weg vom magneten?

    Dass man den 1" aktiv faehrt find ich nicht so abwegig. Im Extremfall nimmt man nen DCX2496 und eben eine E800. Den DCX braucht man eh mindestens wenn man die Subs vernuenftig ankoppeln will. Ein E800 kostet weniger als 2 misslungene Passivweichen Versuche. Und ich hab alle erdenklichen freiheiten auch die auf den ersten Blick unmoeglichsten HT's in den Griff zu kriegen. Grad meiner ist ja fuer den Passivweichenentwickler auch kein Traumtreiber. Mit dem Controller sind es ein paar handgriffe. Mit nicht trauen meinte ich das böse "T" Wort. 8)
    Ich find den Amp super. Und kostet grad mal 145€.

    cu
    martin

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 28. Dezember 2006 um 22:36
    • #22

    Nachtrag zum Hub in der BR...

    Ich denk mir ja, da der HH resonator seine zeit zum einschwingen braucht, dass bei Musiksignalen im ersten moment garkeine Hubbegrenzung da ist. Weil das Chassis da erstmal das bissl Luft durch die ports saugt und quasi ungefedert (mit Ausnahme der Spinne und der Sicke) schwingen kann, bis sich der Resonator bequemt mitzumachen.

    So gesehen waere ne BR nutzlos, allerdings muss ich zugeben, mit meinen aktuellen basschassis (18PS76) krieg ich in CB keine vernuenftigen Kurven ohne ganz massive Entzerrung.
    Da haett ich jetzt doch hemmungen, auch weil der Hub recht hoch wird. und in BR mag es mal kurz rausballern, sobald der resonator schwingt wird aber die membran in zaum gehalten und ein paar halbwellen lang wirds eh von der Aufhaengung zusammengehalten.
    Oder was überseh ich da?

    danke
    martin

  • the_virus
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    18
    • 28. Dezember 2006 um 22:45
    • #23

    @ hörnli
    die tiefe von meinem horn ist 11,5cm bis zum mund. also ist schon ein recht großes ding,
    werd mich mal an passiv weichen basteln machen, ich mein wenn gar nichts geht wirds halt doch wieder aktiv nur bin gerade sehr motiviert ..
    ach genau in wie weit veändert sich der frequenzgang im abhängigkeit vom hornvorsatz, und welcher frequenzgang ist der auf dem datenblatt?? den dort hat der treiber ne gute erhöhung zw 1500 und 4000 Hz

    gruß

    stefan

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 28. Dezember 2006 um 22:57
    • #24

    ich meinte zwar nich boosten beim tuning sondern bei der einbaureso, aber das kann eben auch dass sein was ich damit falsch verbinde :)

    http://www.ae-rental.de

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 29. Dezember 2006 um 01:36
    • #25

    Moin,

    @ the_virus:
    im Datenblatt ist das irgendein Horn 90x75 glaube ich, vielleicht ein H100? Meine 4552 haben diese Überhöhung auch am XT1086. Aktiv ist das Wesentliche mit einem parametrischen Filter, und einem Hishelf erledigt. Statt dem Hishelf eventuell auch ein parametrischer, der Peak im Superhochton verträgt sich nicht mit Kondensatormikrofonen und höhentauben Techs, da hilft es den Peak in einem leichten Superhochtonabfall zu verstecken. Passiv habe ichs noch nicht probiert, der BMS reicht sich selbst, und das Horn gnadenlos zur Impedanz durch, und mag gute Dämpfung. Passiv bin ich nicht so der Spezialist, und eher beruhigt, daß aktive Trennungen simple Arbeitsweise und klangliche Vorteile bringen, und nicht mehr soo teuer sind. Wobei eine DAU- sichere Verkabelung auch Hirnschmalz fordert.

    @ martin: Zum Hub von BRs. Ich habe lange (mehre 40 Forenseiten :wink: ) diskutiert, Versuche angestellt, den Voicecoil-DC-Displacement-followed-Collapse mit einem Modell erforscht. Deine Erklärung für Hubüberschreitungen trifft nicht, bei der ersten Schwingung "sieht" das Chassis eine ebenso hubmindernde CB, und auch das ist vereinfacht.
    Meine Argumente gegen BR:
    -die Öffnung in der Box fördert das DC-Offset. Dieses DC- Offset mache ich für merkwürdige Hubüberschreitungen, die ich bei allen mit PA- Pegeln gefahrenen BRs beobachtet habe, verantwortlich. Daraus resultiert auch ein Teil der recht merkwürdigen "Lärmzugabe" (Klirr). Dieser Klirr betrifft auch BR- Bässe. Die gute Nachricht: heutige Chassis fangen das einige Betriebsstunden lang mit der Einspannungsnotbremse ab.
    -der zeitliche Zusammenhang zwischen Grundton, und dessen musikalischen Obertönen wird gestört, nicht nur vom Groupdelay, das die Schwingvorgänge nicht vollständig beschreibt. Die Filterfunktion des Resonators selbst ist von wesentlich höherer Güte als die Nachbildung des Resonators durch Filterfunktionen. Entsprechend verhalten sich die Artefakte realer BRs extremer als entsprechend gefilterter CBs.
    -gerade bei Topteilen dringt aus dem Port höherfrequenter Lärm mit chaotischem Zeitverhalten zum Nutzsignal. Was manche der Lautheit zurechnen, und damit glücklich sind, wirkt auf mein Gehör wie ein Lärmsumpf in dem Feinheiten untergehen. Dieser Klirr betrifft vor allem Topteile.

    Die Umsetzung in die Realität ist bei Tops noch recht einfach. Verzicht auf Loch und Notlärmfullrange.
    Bei Bässen ist es etwas weniger simpel, so schmerzt der Verlust von Sensivity (besonders die Simulationsgläubigen). Hier im Thread möchte ich "meinen" Bass jedoch nicht ausdehnen. (CB18, 150 Liter, BMS 18N850, @ Peerless: kein Boost bei ca. 40 Hz Einbaureso, brauchts in der Praxis nicht, Quizfrage: warum denn nicht ...ist aber im Rahmen des x- max möglich, wenns der Frequenzschrieb verlangt :wink: )

    Die Wärme im kleinen Volumen ist natürlich einen Gedanken wert. Wobei diese Vorgehensweise natürlich auch die Verlustwärme reduzieren hilft, das gleicht die schlechtere Kühlung etwas aus. Ich habe natürlich mit meinem Gfk/Alu- Gehäuse garkein Problem. Vielleicht könnte man das Rückvolumen innerhalb der Box aus wärmeleitfähigem Material gestalten, halbkugelförmig. durch reichlich anzubringende Grifflöcher könnte kühle Außenluft auch gleich noch die Wärme vom HT- Treiber mitnehmen. Ich warte die ganze Zeit auf das nächste Edelstahl Teigschüsselset von Aldi.
    http://www.edelstahl-in-bestform.de/shop-1/schneeschlagkessel.html
    http://gastropolis24.de/c-496_1064-Schneeschlag-kessel.html
    ...so als Idee

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Peerless
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    4.334
    • 29. Dezember 2006 um 08:09
    • #26

    die idee von hörnli mit der schüssel scheint preislich sinnig :) ansonsten hätte ich vorgeschlagen eine rückwand zu konstruieren die kühlrippen sowohl innen wie auch aussen hat. eine heatpipe ist sicherlich effektiver, allerdings ist hier nichst flexibel und kann mal schnell brechen.

    und bei der quizfrage muss ich leider passen, würde mich aber stark interessieren :)

    um mal zu meinem klirrböxlein zurück zu kommen :grin: , ich wollte auf den br auf grund einer gewissen zulage im bass nicht unbedingt verzichten, da die box im grunde viel zu wenig volumen hat und da sonst unter 180Hz mal rein gar nichts raus kommt. zudem ist das chassis nicht besonders hubstark und ich erhoffe mir trotz hörnlis einwände eine geringfüge hubreduktion durch den vent(achja, die box soll passiv betrieben werden). um dem klirr entgegen zu wirken habe ich einen fliesswiderstand in den port eingebracht und dessen wirkung damit gemindert(inwiefern das nun wieder verzerrungen mit sich bringt, sei mal dahingestellt)

    http://www.ae-rental.de

  • the_virus
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    • 29. Dezember 2006 um 14:37
    • #27

    @ hörnli

    Zitat

    Passiv habe ichs noch nicht probiert, der BMS reicht sich selbst, und das Horn gnadenlos zur Impedanz durch

    das vertseh ich jetzt nicht ganz.
    und noch was praktisches was muss ein ls aufweißen um im CB noch einigermasen tief zu spielen [/list]

  • tthorsten
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    17.024
    • 29. Dezember 2006 um 15:00
    • #28

    zum 1" aktiv antreiben

    das ist nicht so abwegig ich mache ja alle miene vorversuche mit aktiv
    das funktioniert ganz gut

    und ahbe ja mal dem Bazzmonster seine 12" 1" box aktiviert.
    die box war danach deutlich lauter.

    Die Martin LE 400 die ich jedes Jahr auf einem festival habe laufen an Digam 4004 sprich jeder kanal hat die selbe leistung .

    leider sind sie im 15" er recht schnell im clipp aber im hochtöner kaum.
    in der LE 400 kommt ein DE 25 zum einsatz.


    faktisch sollte man aber nicht vergessen dass auch der Hochton amp richtig reserven braucht auch wenn 16 ohm hochton spulen seltener geworden sind denn mann trennt doch recht tief.

    so dass die treiber dann ja z.b ab 1-2khz laufen und somit ja gut 50% und mehr des frequenzbereiches machen.

    früher als 4 , 5 ,6 wege noch schick war ist die leistungs verteilung sicherlich anderst gewesen bei 3x zitronen presse ab 8khz und so weiter.


    also cih bin fürs aktiveren.

    meine versuche machen ich übringens mit PSE 1400 im hochton und PSE 2000 im Mittelton Bass bereich.
    hier wird dann reingehalten was der Amp hergibt bisher haben ca 95% der chassis überlebt.

    also immer Feste drauf kann nicht so schlecht sein.


    auch koppeln monitroie die richtig leistung im Kreuz haben deutlich weniger.

    besagter LE 400 geht mit einer ASID 10.4.4 deutlich messbar lauter und stabiler.

    seis drum ein rand thema .

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • tthorsten
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    17.024
    • 29. Dezember 2006 um 15:09
    • #29

    Sin und unsin von 12" fullrange boxen.


    Ich mache das mal ein konkrestes beispiel.
    allerdings sind es 2x12" boxen die jeweisl mit dem selben chassis bestückt sind.


    fohhn RT 6 mit RCF 12p520 gerade kiste zwei kammern dappolito box
    2" ist in einer separaten kammer

    Concert audio TX 24 mit RCF 12p520 drei kammern sprich jeder 12er seperat Trapezbox mit geradem anfang

    messtechnich macht die RT 6 unglaublich tief 50hz und tiefer nutzen tut das der kunde nicht mal im ansatz. da ja als Top für eher laute dinge gedacht.


    TX 24 nicht ganz so viel tiefbass gewitter aber trotzdem ohne controller ca 70hz drin ganz locker mti controller ca 60hz kein thema


    so beide tops sind als lautstarke 2x12" tops gedacht warum können sie also trotzdem tief.

    klar die klassische modeschau ich will keine bässe sehen anwendung

    aber ansonsten die übliche Cover band geschichte warum da wirds nicht gebraucht.


    Die boxen passen mit mühe in einen Golf also könnte man da ncoh dj anwendung sehen.


    als drum fill ja da machts wider sinn wobei da ein 2x15" drunter für noch mehr freude sorgt.


    im side fill gibts auch wieder bässe drunter in aller regel.


    ergo die boxen können es weil der markt es will aber nutzen tut es kaum einer.

    im Falle der RT 6 schleppt man gar anstatt vier boxen nur 2 boxen rum was bei etwas volumen verschlankung und klevererem gehäuse design möglich wäre.


    die TX 24 könnte man auch marginal kompakter bauen aber dann würde sie nicht mehr meachanisch zum BX 30 dem 2x15" passen und zum normabgekanteten Frontgitter.
    alles in allem eine gute box die noch sinn macht.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • Peerless
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    • 29. Dezember 2006 um 18:16
    • #30
    Zitat von "the_virus"

    @ hörnli

    das vertseh ich jetzt nicht ganz.
    und noch was praktisches was muss ein ls aufweißen um im CB noch einigermasen tief zu spielen


    in erster linie muss das gehäuse mal groß sein.... vom prinziep her spielt jedes chassis in einer closed box, interessant ist eben ein großes hubvermögen

    http://www.ae-rental.de

  • sabbelbacke
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    • 29. Dezember 2006 um 18:19
    • #31

    Nun, klassischer Lehrmeinung nach haben die TSP was damit zu tun, ob ein Chassis gut in CB läuft oder nicht :) Aber ja, prinzipiell geht jedes Chassis in eine geschlossene Box.... Die Frage ist nur, was dabei raus kommt :)

    hornresp

  • Peerless
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    • 30. Dezember 2006 um 13:27
    • #32

    so, um nun noch mal auf hörnlis theorem zu kommen. hat man ein simulationsprogramm, welches die strömungsverluste im port mit einberechnet, sieht man, daß sich eine br box bei höherer eingangsleistung immer mehr einer geschlossenen annähert(z.b. mit lspcad simuliert). einziges mittelchen, dagegen anzugehen ist den port besonders groß zu gestalten (esw1018).

    auch die hubreduktion durch den port verschwindet mit zunehmender eingangsleistung.

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  • Hörnli
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    • 30. Dezember 2006 um 17:07
    • #33
    Zitat von "the_virus"

    @ hörnli

    das vertseh ich jetzt nicht ganz.

    Die Impedanz über Frequenz ist recht wellig.

    Zitat von "the_virus"

    und noch was praktisches was muss ein ls aufweißen um im CB noch einigermasen tief zu spielen [/list]

    Das hat sabbelbacke schon geschrieben, Thiele und Small... ... haben wichtige theoretische Grundlagen geschaffen, die von idealen Chassis und Kleinsignalbetrieb ausgehen. Eine psychoakustische Beurteilung und die Hör- Erlebensphysiologie war nicht das Ziel Ihrer Arbeiten. Die Wiedergabe von Musik...

    @ Peerless: Ich weiß jetzt nicht wie ich das feinsinnig ausdrücken soll...
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=58648 ...
    es könnte sich lohnen einem Musikstil zu entwickeln, den ein solcher Bass begeisternd wiedergeben würde... Instrumentierungsvorschlag: Pfeiffenorgel in Straßentunnel :grin:
    Bitte nimms mit Humor, ich kann nicht sachlich drüber schreiben, dafür liebe ich Musik zu sehr.

    Zitat von "tthorsten"

    zum 1" aktiv antreiben

    das ist nicht so abwegig ich mache ja alle miene vorversuche mit aktiv
    das funktioniert ganz gut

    und ahbe ja mal dem Bazzmonster seine 12" 1" box aktiviert.
    die box war danach deutlich lauter.

    Die Martin LE 400 die ich jedes Jahr auf einem festival habe laufen an Digam 4004 sprich jeder kanal hat die selbe leistung .

    leider sind sie im 15" er recht schnell im clipp aber im hochtöner kaum.
    in der LE 400 kommt ein DE 25 zum einsatz.


    faktisch sollte man aber nicht vergessen dass auch der Hochton amp richtig reserven braucht auch wenn 16 ohm hochton spulen seltener geworden sind denn mann trennt doch recht tief.

    so dass die treiber dann ja z.b ab 1-2khz laufen und somit ja gut 50% und mehr des frequenzbereiches machen.

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    hmm, ein lauter 12" macht 100 dB, ein lauter HT 108-114, wenn die Leistungsverteilung, thermisch und Spitzenleistung, im Content gleich ist bleibt der Unterschied in der Sensivity? Klar, 16 Ohm HTs sind folgerichtig eher für passive Trennung geeignet.

    Zitat von "tthorsten"


    früher als 4 , 5 ,6 wege noch schick war ist die leistungs verteilung sicherlich anderst gewesen bei 3x zitronen presse ab 8khz und so weiter.


    also cih bin fürs aktiveren.

    meine versuche machen ich übringens mit PSE 1400 im hochton und PSE 2000 im Mittelton Bass bereich.
    hier wird dann reingehalten was der Amp hergibt bisher haben ca 95% der chassis überlebt.

    also immer Feste drauf kann nicht so schlecht sein.

    Eine Box mit einem instabilen Amp im instabilen Bereich zu betreiben ist zwar üblich, aber blöd. Ob nun der Betrieb einer Box im instabilen Bereich durch den Einsatz stabiler Amps wirtschaftlich wird?

    Zitat von "tthorsten"

    auch koppeln monitroie die richtig leistung im Kreuz haben deutlich weniger.

    besagter LE 400 geht mit einer ASID 10.4.4 deutlich messbar lauter und stabiler.

    seis drum ein rand thema .

    Das Thema reale Endstufen an realen Lautsprecherimpedanzen, (mit realen Lastwinkeln und irrsinnigen Gegen-EMKs ab der Hubgrenze) ist hier im Thema OT, aber sicher nicht im Beschallungswesen überhaupt. So manche Wunderbox braucht einen Wunderamp. Da bleibe ich doch gerne bei CB, und betreibe die innerhalb des linearen Hubes (der ist immer noch da zuende, wo das Ende der Schwingspule ist!), mit erschwinglichen Amps. Und freue mich über die in jeder Hinsicht wirtschaftliche Beschallerarbeit damit.

    Wenn die Gegen-EMK einer Schwingspule, welche mit der massiven kinetischen Energie aus hochbeschleunigter Pappe zurück in den Magnetspalt gerammt wird, die Ladung in einem mickrigen Netzteilelko schlicht umpolt, während die SOA- Überwachung über die Frage nachdenkt: wie verhindere ich die Explosion der Halbleiter, und die Gegenkopplung im klar definierten Nichts nach Energie sucht, während die Class-H- Schaltung verzweifelt versucht endlich auf die nötige Railspannung zu schalten, der Trafo jedoch mit gesättigtem Kern seinen RI beheizt... dann kennt der Beschaller spätestens am nächsten Morgen den Begriff "Reconekit"

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Peerless
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    • 30. Dezember 2006 um 19:58
    • #34

    Sehr geehrter Herr Häusler,
    mich hat der esw auch nur mal als Extrembeispiel zur CB gereizt ;) und wer Laut und bissl Tief haben will, der ist mit dieser Kiste bestimmt bestens bedient, auch im Singlebetrieb :grin:

    Ich bin mitlerweile so weit, dass ich ernsthaft überlege bei meinen Tops nur noch auf CB zu setzten, der klangliche unterschied ist nicht zu unterschätzen und wenns Bass braucht, brauchts eben nen Bass drunter. Die Frage wär da noch wie tief geht ein CB 15er wirklich.

    Und wo wir schon mal dabei sind, wie weit brauchts ein CB Top innen bedämpft ? Hifimäßig schon voll Polysterwatte oder nur Noppenschau ?

    Beim Bass möchte ich dem BR Prinziep noch nicht so ganz abschwören, ist der Port einigermaßen groß gewählt, ist hier die Hubentlastung schon gegeben, bei Volllast macht das schon mal bis zu 10mm an der Tuningfrequenz aus. Die erhöhte Belastbarkeit geht hier ganz klar gegen den Klang, aber da die Bässe recht früh ausgeblendet werden, kann man sicherlich mit dem Kompromiss des hochfequenten Klirranteils leben. Es ist eben ein bewährtes Prinziep bei so ziemlich allen professionellen Herstellern.

    http://www.ae-rental.de

  • FF
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    • 30. Dezember 2006 um 20:59
    • #35
    Zitat von "Peerless"

    so, um nun noch mal auf hörnlis theorem zu kommen. hat man ein simulationsprogramm, welches die strömungsverluste im port mit einberechnet, sieht man, daß sich eine br box bei höherer eingangsleistung immer mehr einer geschlossenen annähert(z.b. mit lspcad simuliert). einziges mittelchen, dagegen anzugehen ist den port besonders groß zu gestalten (esw1018).

    auch die hubreduktion durch den port verschwindet mit zunehmender eingangsleistung.

    Peerless: Kannst du ein paar simulierte Kurven eines Chassis hier reinstellen, damit man das mal sieht? Wäre nett - und vor allem interessant. Alle Welt redet vom Notreflex, aber mich würde mal eine Simu dazu interessieren bzw. einfach mehr darüber erfahren.

    Anfangs ging ich davon aus, dass das mit dem Strahlungswiderstand zu tun hätte, aber Versuche mit Hornresponse gaben keinen Aufschluss darüber. Bei Unibox kann man zwar Strömungsverluste für den Port angeben (bzw. vielmehr einen Wert Q definieren), aber da sind die Änderungen nicht sooo deutlich.

    Gruß FF

  • sabbelbacke
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    • 30. Dezember 2006 um 21:14
    • #36

    Bevor sich jetzt hier all zu sehr Vorurteile aufgrund von negativen Einzelbeispielen einnisten:


    Eine gut gemachte BR muss nicht zwangsläufig schlecht klingen. Es gibt aber zugegebenermassen zu viele Negativbeispiele. Nicht jeder Treiber, den man in einer Simulation irgendwie in ein BR-Gehäuse zwängen kann, gibt automatisch dann auch ne gute BR.Box.
    Die Dinge, die man beachten sollte, sind ja schon teilweise angesprochen worden. Wenn man die dann aber richtig macht, kann eine BR durchaus auch klanglich ok sein. Wenn dem nicht so wäre, würde kein namhafter Hersteller auch nur ein BR-Top anbieten. Hier mal kurz resumiert und kommentiert:

    - Resonanzen durch Port: Treten generell immer auf, um so mehr, je länger (und damit größer) der Port wird. Unterscheiden muss man aber zwischen den Resonanzen im/durch das Rohr (Oberwellen der Helmholtz) und "akkustikmüll", der im Inneren des Gehäuses umhergeistert. Ersteres kann man durch geschickte Wahl der Lage, der Länge usw. möglichst gering halten und letzteres lässt sich durch eine Massnahme bekämpfen, die man sowieso bei jeder Box braucht (von der aber viele denken, sie gehört nur in den Hifi-Bereich): Dämpfung und Dämmung.
    - Dämpfung/Dämmung: Eine Bedämpfung des Luftschalls durch Polyesterwolle oder ähnliche Materialien ist bei CB Boxen üblich (führt hier u.a. zur Verkleinerung des Gehäuses), und wandelt die Energie, die in der Schwingung der Luftmoleküle enthalten ist, in Wärme um... Dämpfung an der Gehäusewand ist oft von Dämmung an der Gehäusewand nur schwer zu trennen, aber auch diese haben beide den Effekt, dass der Schallmüll im inneren des Gehäuses abgeschwächt wird (die Dämmung hilft zurstzäzlich, die Anregung des Gehäuses und damit die Schwingung desselben zu verringern...). Der Schall im Gehäuse ist großteils unerwünscht, da er durch ein zu großes BR-Rohr nach aussen dringen kann und ebenfalls durch die Membran des LS von hinten wieder vorne abgestrahlt wird, das ist bei jedem LS so..... Da Dämpfung und die meisten Dämmunsgmassnahmen Ihren Effekt weniger im Tiefbassbereich haben, kann mei moderatem Einsatz der Schallmüll im Mittenbereich effektiv reduzuiert werden, ohne die Basswiedergabe zu stark zu beeinflussen.
    - Einschwingverhalten / Impulsverhalten von BR: Natürlich hat der Helmholtzresonator einen nachteiligen Effekt auf die Präzision der Wiedergabe. Und natürlich ist ein Treiber mit einer schweren Membran und hohem Qts auch irgendwie in einer BR unterzubringen, wo er ne Menge Lärm und Pegel macht - aber sauber ist das natrülich nicht. Nimmt man aber einen passenden Treiber mit relativ niedrigem Qts, niedrigen mechanischen Verlusten (Rms) und einer nicht all zu schweren Membran, klingt das dann sooooo schlecht auch nicht und schwingt auch nicht viel schlechter aus/ein als eine CB, die mit niedriger Gehäusegüte daherkommt um Mehr Bass zu haben und die man dan elektronisch hochkorrigiert (Ausser man hat sauteure FIR-Filter, mit denen man dann schön am Zeitverhalten rumspielen kann).
    - Intermodulationsverzerrungen: Möchte man in einer CB gleichen Volumens bei einem BR-tauglichen Treiber den gleichen Pegel wie bei der BR erreichen, kommt man ja ums Boosten nicht herum. Dadurch steigt die Auslenkung natürlich an, das Impulsverhalten wird auch nicht besser (ähnelt dann sogar eine BR). Die stärkere Auslenkung erhöht die Intermodulationsverzerrungen. Jetzt kann man sich streiten, was schlimmer ist - das bischen Schallmüll aus den BR-Rohren (was - wenn richtig gemacht ist nicht soo sehr ins Gewicht fallen solllte) oder die erhöhten IM-Verzerrungen.
    -Hubbegrenzung durch "Rückhaltekraft" bei CD. Sicher ist die in bestimmten Bereichen größer als bei BR. ABer zu glauben, ein Treiber, der durch die Luftsteife am Huben gehindert wird, wo ein anderer Treiber im Hub reduziert und durch den BR unterstützt noch Reserven hat und mehr Pegel macht ist imho physikalisch unmöglich. Wird die Membran am "sich bewegen" gehindert (Luft in CB), strahlt sie weniger Schall ab. (Schalldruck bei gegebener Frequenz proportional zu Hub mal Membranfläche). Das man das subjektiv trotzdem als hinreichend und gut empfindet, sei jedem zugestanden. Ein angepasster Hochpass (Subsonic) ist sowieso Pflicht, so dass der evtl. höhere Hub bei einer BR unterhalb der Resonanzfrequenz eh nicht ins GEwicht fallen sollte. Wobei man ja auch nicht ausser Acht lassen darf, dass eine ungefilterte CB trotzdem die Energie zugeführt bekommt und - wenn am Hub durch Luftsteife gehindert - diese Energie ja in Wärme umwandeln muss.Dass eine starke Erwärmung der Schwingspule auch nicht förderlich ist, wissen wir ja auch :)

    Heiei, wieder viel verzapft. Worums mir geht: Man kann bei einer BR ne Menge falsch machen - dann ist sie nix und eine CB kann besser sein. Wenn man aber einiges bedenkt (s.o.) und vieles richig macht, kann da eine sehr gut klingende Box bei rauskommen :grin:

    hornresp

  • sabbelbacke
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    • 30. Dezember 2006 um 21:19
    • #37
    Zitat von "FF"

    Kannst du ein paar simulierte Kurven eines Chassis hier reinstellen, damit man das mal sieht? Wäre nett - und vor allem interessant. Alle Welt redet vom Notreflex, aber mich würde mal eine Simu dazu interessieren bzw. einfach mehr darüber erfahren.


    Here we go:

    klassischer BR-Sub mit 600 qcm Port bei 600 Watt Input (uiuiui)

    Gleiche Box mit Portfläche von 78,5qcm (=10cm Rohr)

    Gleicher Speaker im gleichen Gehäuse aber als CB, aktiv entzerrt um gleichen Pegel zu erhalten (bei 1Watt, bei ung. 350 Watt begrenzt der Hub dann den Pegel)

    hornresp

  • FF
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    • 30. Dezember 2006 um 22:03
    • #38

    Danke, Sabbelbacke! Kannst du die zugehörigen Pegelschriebe noch dazusetzen? Bitte, bitte, mit Zucker drauf :grin:

    Gruß FF

  • Peerless
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    • 30. Dezember 2006 um 23:54
    • #39

    ich möchte jetzt dazu sagen, dass ich die Pegelbegrenzugen durch BR im Bass Betrieb durchaus einsehe... aber bitte auch mal im Top Bereich Simuliert.

    Mein Testkandidat ist der Eminence Delta 10 (in 15Liter auf 90Hz getuned), der mit Br Kanal extrem klirrig klingt. Wirke ich dem mit Bedämpfung entgegen ist die Box so voll dass ich quasi eine geschlossene habe. Aber vielleicht nehm ich auch einfach mal ein anderes Chassis :grin:

    Die Hubsimulation und vorallem die Impendanzsimulation sieht bei 300W Eingangsleitungs(nix entzerrt) ziemlich ähnlich aus....

    http://www.ae-rental.de

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 31. Dezember 2006 um 06:55
    • #40

    Moin,

    @ sabbelbacke:
    wo in der Hubsimulation sehe ich das DC- Offset?

    Zitat von "Sabbelbacke"

    Ist doch ok, wenn man in EigenRegie mal "selbstverständliches" nachprüft und sich ein eigenes Bild macht. So lernt man dazu.

    Zwei Boxen, beide CB, einmal klassisch nach Thiele und Small, dann URPS. Der URPS wird entzerrt, auf den identischen Frequenzgang. Hast Du den Unterschied erlebt? Dann simuliere mir den Unterschied.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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