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  4. Lichttechnik & Effekte

Nebel einmal anders genutzt...

  • ewok
  • 27. Juni 2007 um 09:03
  • ewok
    Reaktionen
    7
    Beiträge
    2.541
    • 27. Juni 2007 um 09:03
    • #1

    Wenn ihr noch eine Möglichkeit zur Dauervermietung Eurer Nebelmaschinen sucht, solltet ihr mal Kontakt mit Kaufhäusern aufnehmen:

    http://www.nebelsysteme.eu/pages/posts/ei…verhindert2.php

    :grin:

    Um das Ganze wieder auf eine technische Basis zu stellen und nicht ins OT abzudriften, noch eine Frage hinterher: Der letzte Satz verwirrt mich: "Lüften nützt nichts [...] Das macht den Nebel noch dichter."
    Wie meinen die das? Führt die durch das Lüften der klimatisierten (=trockenen) Räume zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, die den Nebel noch weiter verstärkt?? :?

    ewok

    http://www.partyontour.de

  • stephan neyses
    Beiträge
    119
    • 27. Juni 2007 um 09:15
    • #2

    Hat vll. mit dem verwendeten Alk. zu tun :?

    Wenn du es ganz genau wissen möchtest, brech bei Kartstadt ein :grin:

    Stephan Neyses
    Voshalsfeld 7
    46562 Voerde ( Niederrhein )

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 27. Juni 2007 um 09:33
    • #3

    Man schau auf die Homepage des Herstellers:

    Zitat


    Die Wirksamkeit ist selbst bei eingeschlagener Fensterscheibe, oder geöffneter Tür gegeben, da sich der Nebel durch die Zufuhr von Frischluft ausdehnt und verwirbelt. Abziehender Nebel kann softwaregesteuert wieder ersetzt werden.

    http://www.white-safe.de/white-safe/ge/…view_action.php

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 27. Juni 2007 um 10:52
    • #4

    Hallo,

    ich habe selbst ein solches Sicherheitsnebelgerät in etwas modifizierter Form bei mir herumstehen. Allerdings nicht in ein Sicherheitssystem eingebunden sondern als ein Effektgerät.

    Vom Aufbau unterscheiden sich diese Geräte eigentlich nur geringfügig. Den größten unterschied stellt der Heizblock da, der um die Wärme länger halten zu können sehr groß dimensioniert ist. Das macht sich aber auch in der langen Aufheizzeit von knapp 40min bemerkbar.
    Um die Ausgangsleistung zu erhöhen, ist dieser Heizblock gleich mit mehreren Kupferrohren durchzogen, die auf unterschiedliche Austrittsdüsen münden. Dahinter sitzt noch ein Rückschlagventil und eine kräftige Pumpe.
    Die Temperatur des Heizblockes liegt standardmäßig auch bei der von herkömmlichen Nebelmaschinen aus der Veranstaltungstechnik. Ob man nun das original Fluid oder beispielsweise das Safex D verwendet macht sich an der Ausgangsleistung und Dichte des Nebels eigentlich kaum bemerkbar.

    Somit eignen sich ein solches Gerät auch recht gut, eine Bühnenfläche einmal schnell im Nebel verschwinden zu lassen. Einen weitere Nachteile haben die Geräte neben der langen Aufheizdauer jedoch noch:
    Das Betriebsgeräusch ist extrem laut und übertönt eigentlcih alles, was ich an herkömmlichen Nebelmaschinen kenne um ein Vielfaches.


    MfG Marcel

  • >>zeppi<<
    Beiträge
    683
    • 27. Juni 2007 um 15:21
    • #5

    Dieses Nebelsystem gibt es in großer Version auch um ganze Atomkraftwerke binnen Sekunden in einen dicken Nebelmantel zu hüllen, dabei könnten z.B. nahende Flugzeuge das Kraftwerk nicht sehen!

  • Steeven B
    Beiträge
    373
    • 27. Juni 2007 um 18:21
    • #6

    wow die meganebler von atomkraftwerken wären sicher der letzte party schrei auf einer 50 man geburtstags feier :P

    --> http://www.ms-dj-team.de <--

  • morethanmusic
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    934
    • 27. Juni 2007 um 18:30
    • #7

    heizen die Geräte dann die ganze Nacht hindurch? Müssen sie ja fast bei 40min Aufheizzeit. Bis die aufgeheizt haben sollte der Einbrecher dann längst wieder weg sein. Aber das geht doch stark auf die Lebensdauer und die Stromrechnung?

  • rcz
    Beiträge
    275
    • 27. Juni 2007 um 18:56
    • #8
    Zitat von &quot;MoreThanMusic&quot;

    heizen die Geräte dann die ganze Nacht hindurch? Müssen sie ja fast bei 40min Aufheizzeit. Bis die aufgeheizt haben sollte der Einbrecher dann längst wieder weg sein. Aber das geht doch stark auf die Lebensdauer und die Stromrechnung?


    Natürlich sind die Geräte ständig im aufgeheizten, betriebsbereiten Zustand. Nur so kann auch über einen eingebauten 12V-Bleiakku eine Funktion im Falle eines Stromausfalls garantiert werden.
    Bei dem Gerät, welches ich habe ist die Heizleistung mit 2,4kW angegeben. Aufgrund einer recht guten Isolation des Heizblockes liegt bei längerem Betrieb die mittlere Leistungsaufnahme dagegen aber "nur" bei 200 bis 300W.

    Viele Grüße,
    Marcel

  • bettelstudent
    Beiträge
    54
    • 27. Juni 2007 um 19:03
    • #9

    Solche Nebler sind nichts Neues. Im 2. Weltkrieg haben die Deutschen ganze Fjorde in Norwegen mit dieser Technik vernebelt, um den angreifenden Fliegern kein Ziel, in diesem Fall ihre Schiffe und U-Boote, zu geben.

    Bis denne

    Sebastian

  • hell&dunkel
    Moderator
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 27. Juni 2007 um 19:55
    • #10

    Die Vernebelung z.B. von Brücken oder Industrieanlagen im WWII hat nicht viel mit Verdampfernebelmaschinen zu tun.

    http://www.lostplaces.de/*
    Ich darf doch Zitieren:

    Zitat

    Als Nebelsäure diente Chlorsulfonsäure, die beim Versprühen durch den Wasserdampf der Luft in hygroskopische Schwefelsäure und Salzsäure gespalten wurde. Beide Säure zogen heftig Wasser an und bildeten dadurch feine Nebeltropfen.
    Die Nebelsäure selbst zerfraß Stoff, Leder, war äußerst hautschädigend und verursachte schwer heilende Ätzwunden. Beim Einatmen selbst geringer Mengen traten lebensgefährliche Schädigungen der Atemwege auf.
    Quelle: Hampe, a.a.O., S. 356 f.

    Zurück zur Glykolverdampferei...

    Armin

    *Suchen müsst ihr selbst...

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

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