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externes "Gainpoti" bauen

  • nike
  • 17. September 2007 um 12:42
  • nike
    Beiträge
    382
    • 17. September 2007 um 12:42
    • #1

    Hallo,

    ich habe hier noch eine Endstufe stehen, deren Empfindlichkeit man nicht einstellen kann. Nun müsste ich aber, um mein Pult vernünftig anschließen zu können, die Eimpfindlichkeit der Endstufe herabstellen.

    Jetzt meine Frage:
    Ist es möglich dieses mit Hilfe eines einfachen Potis zu bauen, den ich zwischen Pult und Enstufe hänge oder gibt es da Probleme (z.B. mit der Klangqualität)?
    Wie groß muss ich den besagten Poti dimensionieren?


    Danke für eure Hilfe

  • maccaldres
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    • 17. September 2007 um 12:48
    • #2

    hi klar ist das möglich

    gehst du symmetrisch oder asymmetrisch in die endstufe?

    wenn asymmetrisch ist es reicht einfach

    du benutzt ein 1M poti (am besten ein logarithmisches) als spannungsteiler für das signal, also:

    signal an pin1, "ausgang" an pin2 und masse an pin3

    bei einem symmetrischen signal

    nimmst du ein 500kohm stereo poti und machst das genauso, also: ebene1 des potis regelt Signal+ und ebene regelt Signal-

    bei den poti werten müsstest du evtl ein wenig experimentieren

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • nike
    Beiträge
    382
    • 17. September 2007 um 13:48
    • #3

    das ganze sollte symmetrisch laufen, das Mischpult hat in der Bedienungsanleitung den zusatz "balanced", die Endstufe "balance" und das Kabel ist natürlich auch symmetrisch.

  • Jürgen Klingel
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    • 17. September 2007 um 16:45
    • #4
    Zitat von "Nike"

    ich habe hier noch eine Endstufe stehen, deren Empfindlichkeit man nicht einstellen kann.

    Hallo,
    jetzt wäre noch eine Eingangsimpedanzangabe der Endstufe hilfreich, respektive der Typ/Hersteller des Teils, dann könnte man sich vielleicht das Ausprobieren verschiedener Poti-Werte ersparen...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • nike
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    • 17. September 2007 um 17:12
    • #5

    Eingangsimpedanz: 20k Ohm

  • maccaldres
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    • 17. September 2007 um 17:50
    • #6

    dann müsstest du (glaube ich) ein stereo 10k poti pro kanal nehmen

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • Jürgen Klingel
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    • 17. September 2007 um 18:06
    • #7

    Joa, kommt hin.

    Mit 5 kOhm wird die Einstellung noch etwas "feinfühliger" bin mal davon ausgegangen, dass Deine Quelle mit ihren symm. Ausgängen niederomige Lasten treiben kann.

    Siehe kleine Zeichnung:

    Das Ganze brauchste 2 mal, also Stereopotentiometer mit logarithmischer Charakteristik (haben die Meisten Stereopotis sowieso...)
    Vom XLR-Ausgang kriegt jeweils HOT und COLD einen Schleifbahnanschluss verpasst, der Andere kommt an Masse und die Schleifer werden an HOT und COLD vom Verstärkereingang angeschlossen.

    Das war der eine Kanal und für den Anderen gibts das Gleich nochmal :wink:

    Also am Ende brauchst Du zwei Stereopotis damit beide symm. Eingänge einstellbar werden.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • nike
    Beiträge
    382
    • 17. September 2007 um 20:03
    • #8

    Als Pult dient das Yamaha MG12, selten auch mal ein Dj Pult, aber das ist zu vernachlässigen.

    Laut Bedienungsanleitung "Empfohlene Impedanz 600Ohm Line" und "Ausgangsimpedanz 150Ohm"

    Die Anleitung des Dj Pultes sagt nur "Qutput Sensity 600Ohm", aber wie gesagt, das ist nicht ausschlaggebend.

    Denk ich besorg mir mal die beiden Potis und schau mir das Ergebnis an.

  • Jürgen Klingel
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    • 17. September 2007 um 20:32
    • #9
    Zitat von "Nike"

    Die Anleitung des Dj Pultes sagt nur "Qutput Sensity 600Ohm", aber wie gesagt, das ist nicht ausschlaggebend.
    Denk ich besorg mir mal die beiden Potis und schau mir das Ergebnis

    600 Ohm, das ist niederohmig genug, probiers mal aus, müsste hinhauen...
    Würde mich über Erfahrungsbericht freuen.

    Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. September 2007 um 20:39
    • #10
    Zitat von "maccaldres"

    dann müsstest du (glaube ich) ein stereo 10k poti pro kanal nehmen

    dein Glaube ist der richtige. 8)
    2x 10k log.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • jack-lee
    Beiträge
    86
    • 17. Februar 2008 um 22:49
    • #11

    Wenn dus in einem bestimmten bereich regeln willst, kannst du am Pin 1 und 3 noch einen Festwiderstand einplanen.
    So kannst du in einem "fenster" regeln.


    Außerdem : Wenn die eingangsimpendanz 20kOhm ist, und man nimmt ein 1M Ohm Poti, dann hast du ein Verhalten das "an / aus" sehr nahe kommt :roll:

    Du musst einen "unbelasteten Spannungsteiler" bauen, das heist das die Eingangsimpendanz ca 5 mal höher sein soll als die des Potis.
    Dabei sollte man darauf achten das das Poti nicht ZU niederohmig wird, da es sonst den Ausgang des Mischpultes zu sehr belastet.
    500Ohm halte ich für das Minimum. (besonders wenn das Signal auf 2-3 Amps aufgesplittet wird würde ich diesen Wert noch erhöhen)

    Wenn mans richtig machen will -> das ganze mit nem TL072 bauen, also Puffer vor und hinterm Poti, dann kannste auch n 200kOhm nehmen und belastest das Pult nicht, und gibtst dem Amp ein niederohmiges Signal.


    PS.das war jez viel Luft um wenig Elektronik..

    Headunit: Pc ^^ (5.1)
    LS:11 Jahre alte (noch gute) Samsung PS-340W
    Woofers:2 Geisteckhörner (SPL:107db/W/m)fo:30hz
    Endstufen:Carpower HPB 602 2x60W-1x225W RMS
    Samsung Hifi Anlage mit 2x22W

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