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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

HT leiser abstimmen - Diskussion

  • Jobsti
  • 4. Oktober 2007 um 12:20
  • Jobsti
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    • 4. Oktober 2007 um 12:20
    • #1

    Tag Freunde,

    bin die Tage mal auf was aufmerksam gemacht worden,
    und zwar dass man ne Kiste nicht linear abstimmen sollte, sondern den HT etwa 3-4dB absenken sollte.

    Warum?
    Belasten wir die Kiste voll, sollte der TT schon einiges an PowerCompression aufweisen, der HT allerdings noch nicht, somit würde der HT dann wieder von der Lautstärke passen.

    Mir tun sich dann hier allerdings einige Fragen auf:

    - Das trifft dann doch aber nur auf Achse zu, unter Winkel sollte es dann doch ganz gut passen ohne Absenkung?!
    - Wer belastet seineBoxen schon zu fast 100%, dass wir schon 4dB PC haben?
    Ich fahre meißt ggf. auf Hälfte (leistungstechnisch), PC sollte also 1-2dB betragen, wo ich eine Absenkung des HTs absolut nicht für nötig halten würde.
    - Leute die auf sowas achten, sollten ja einen Controller haben und falls dochmal ne volle Belastung gefordert wird, nen Dyn.EQ konfigurieren.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • sabbelbacke
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    • 4. Oktober 2007 um 12:33
    • #2

    Wer behauptet das denn, dass man den Hochton absenken soll? In bestimmten Anwendungsfällen (z.B. bei arrays oder Nahfeldkisten) machts durchaus Sinn, konzeptionell keinen linearen Pegel (nach Halbraum oder free) einzubauen, aber bei einer "klassischen" Standalone Box mit nem Sub drunter wüsste ich nicht, warum das zwingend sein soll. Persönliche Hörgewohnheiten -wie Du schon sagst - sollte man sich per EQ herbeiführen. Und wenn man das macht, weil der Hochton sonst überlastet ist - dickeren Hochton einbauen :)

    hornresp

  • Jobsti
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    • 4. Oktober 2007 um 12:39
    • #3

    Der Hochton ist ja nich überlastet, sondern der TT hat schon Power Compression, wenn der TT noch keine hat, somit wäre der HT dann 3-4dB lauter.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • sabbelbacke
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    • 4. Oktober 2007 um 12:52
    • #4

    Ach so ist das gemeint... ok.
    Nun, auch da würde ich sagen: Wenn man den TT permanent in Bereichen fährt, wo er stark komprimiert, sollte man aufrüsten. Hochpegelverhalten ist natürlich wichtig zu untersuchen, aber generell deswegen Boxen mit einem zu leisen HT abzustimmen, hm... Es ist ja nicht so, dass sich eine lineare Box in jeder Umgebung auch linear beim Anwender präsentiert (Raumakustik etc..) und dass man bei jeder Lautstärke das Verhältnis Bass/Mitten/Höhen (simplified) als gleich laut empfindet, ergo muss man streng genommen eh "eingreifen". Eine Box also so abzustimmen, dass sie vom Pegelverlauf für eine bestimmte Anwendung im bestmmten Raum beim Mischmeister X dann gut geht - eher nich. Ich würds linear halten und die Komponenten so wählen, dass man im Bereich des Pegels, den man braucht, nicht zu sehr in die PC geht. Dass das prinzipbedingt im im max-pegel nie linear bleibt, ist klar.

    hornresp

  • Peerless
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    4.334
    • 4. Oktober 2007 um 13:10
    • #5

    das thema hatte ich mir auch mal angetan.... aber lass dir gesagt sein, die erfahrung zeigt, dass eine klassische lineare abstimmung gut ist :)

    http://www.ae-rental.de

  • tthorsten
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    17.024
    • 4. Oktober 2007 um 13:12
    • #6

    Also du baust doch keine Hifi box mit "englischer Abstimmung" also einem massiven abfall in den höhen.

    was soll dass denn ?

    als monitor kann das evlt noch sinn machen per schalter
    hier irgendwas zu drehen.
    z.b SM 58 er oder Beta 58er typische frequenzen raus nehmen.
    Der Anwender wertet das dann als boa geht die laut ohne zu koppeln.

    Aber wer bezahlt das ?


    für Die FOH anwendung müsste mann dann wieder mehr Höhen haben damit es weiter wirft.

    und der Theater typ will eine lineare Box also braucht es

    3 Weichenvarianten die sich gegenseitig ergänzen und beeinflussen würden mit schwing und saugkreis etc. pp.

    Was die Impedanz dazu sagt nun ja.

    Also recht machen kann man es da niemandem

    Ich habe schon typen erlebt die am Kanal EQ pauschal bei 2khz was rein drehen nach dem motto das muss so sein brauch ich bei meinen anderen monitoren auch.
    Im EQ weg des monitors ham sie dann wieder 2khz raus gezogen nach dem es erbärmlich gekoppelt hat.
    Komische typen gibts. Hält der Künstler dann noch ein SM 58 zu dann ist die 2k koppel kelle voll da und ein wahres inferno findet stadt.
    Aber wir er innern uns das ist ja bei den anderen monitroen auch so.

    Das man das bei einigen Monitroen am markt nicht braucht ist was anderes.

    Eben so wie man wenn man einen höhen anhebung eingebaut hat dann nicht die höhen am Beta 58 weg nehmen können etc. pp.
    Des kann man wohl niemandem recht machen.
    Hier spielen doch oft sehr komische meinungen und arbeitsweisen rein.

    Viele wollen auch einen Monitor der sehr warm klingt das das im allgemeinen bühnen gewummer und FOH gewummer unter geht spielt auch keine rolle.
    Für die Mittelton fräse bin ich zwar auch nicht so aber des ist oft der einzige weg Information durch zu bringen.
    Bei Satzgesang funktioniert die Fräse dann leider auch nimmer.

    Ich würde immer einen grossen hochtöner wählen der deutlich lauter als der 12" er ist denn nur so beleibt das verzerrungsfrei

    siehe die Erfahrungen von Martin mit dem BMS4550 zu tief getrennt in 16 ohm und auf zu kleinem Horn. :?

    Deshalb plädiere ich ja seit jahren z.b für 1060 auf h100 oder h110 das hat schon so seine gründe. :idea: :wink: :!:


    Nun denn bastelt weiter Boxen ich hab ja meine guten Mufus in 15"1,5" und 15"1" und als 2x12"1,5" was brauchts mehr - nix.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Jobsti
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    7.942
    • 4. Oktober 2007 um 13:37
    • #7

    50% deines Textes sind völlig sinnbefreit.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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  • Pysos
    Beiträge
    217
    • 4. Oktober 2007 um 13:45
    • #8

    Also wenn ich die Anwendung als normales PA-Top sehe, dass meist
    über dem Zuhöhrer-Ohr platziert wird, halte ich eine lineare Abstimmung
    nicht nur für am besten klingend, sondern für pysikalisch notwendig.

    Anders sieht es aus, wenn der LSP direkt am Ohr plaziert, sprich Monitor-
    betrieb. Hier kann durchaus eine Absenkung von ca. 3db im Hochtonbereich
    sinnvoll sein. D&B nennt das HFA-Schaltung. Ist aber controllerseitig.

    A&O Audio und Showtechnik
    http://www.ao-audio.de

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 4. Oktober 2007 um 13:48
    • #9

    wollte gerade sagen. rausdrehen kann man später immernoch. Wenn man dagegen von vorneherein begrenzt...

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 4. Oktober 2007 um 14:16
    • #10
    Zitat von "tthorsten"

    siehe die Erfahrungen von Martin mit dem BMS4550 zu tief getrennt in 16 ohm und auf zu kleinem Horn. :?

    Sorry fuer OT, aber thorsten, es ist ein 4549 garnicht soo tief getrennt in 8 Ohm an einem grossen und tiefen Horn 8)

    Zum topic - absenken von Haus aus macht fuer mich nicht viel Sinn, ich hab zumindest bei live Musik nie soviel Leistung bzw hab ich soviel Crest, dass ich mit PC keinerlei Probleme hab.
    Von daher eher linear.

    cu
    martin

  • andariel
    Beiträge
    329
    • 4. Oktober 2007 um 15:53
    • #11
    Zitat

    Also wenn ich die Anwendung als normales PA-Top sehe, dass meist
    über dem Zuhöhrer-Ohr platziert wird, halte ich eine lineare Abstimmung
    nicht nur für am besten klingend, sondern für pysikalisch notwendig.

    Ersteres ist eindeutig falsch und zeig von unzureichend Hörerfahrung :idea:

    Eine Notwendigkeit ist es außerdem nicht.

    Abhilfe schafft genügend Mitten Reserven und nicht kurz vorm Zerbersten betreiben.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 4. Oktober 2007 um 16:54
    • #12
    Zitat

    Tag Freunde,

    bin die Tage mal auf was aufmerksam gemacht worden,
    und zwar dass man ne Kiste nicht linear abstimmen sollte, sondern den HT etwa 3-4dB absenken sollte.


    Ohne darüber zu philsophieren oder tief in der Theorie zu kramen sage ich, dass das nicht nötig ist.

    Grade im Monitor und Sprachbetrieb stört sowas ungemein, da es die Verständlichkeit / Durchesetzungsfähigkeit enorm einschränkt.
    Erst vor kurzem noch gehabt.

    Im Bereich deutlich unter Vollast hast du dann immer einen Mangel an Prsäenz und Höhen. Und auch unter Vollast wird dir der HT zu leise vorkommen, da es im TT eine Kompression und nicht nur eine Lautstärkeverringerung gibt.

    Gruß
    Thomas

  • andariel
    Beiträge
    329
    • 4. Oktober 2007 um 18:06
    • #13
    Zitat

    Und auch unter Vollast wird dir der HT zu leise vorkommen, da es im TT eine Kompression und nicht nur eine Lautstärkeverringerung gibt

    Lol, da hast du aber grundlegend was nicht verstanden.

    Und wohl auch noch recht wenig Erfahrung gesammelt, da viele am Markt befindelichen System ein solches Problem haben.

    Einzig sinnvolle Möglichkeit sehe ich darin nicht maximal auszusteuern. Da klingt es ohnehin nicht mehr gut, wenn die Mids 3db PC haben.

  • Peerless
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    4.334
    • 4. Oktober 2007 um 18:35
    • #14

    alternative wär eher starke chassis zu verwenden und einem vorwidersatnd zu nutzen, da komprimierts dann weniger...


    mal so offtopic: ich habe bei ner 12er box hier immer schöne einbrüche von den vorgezogenen seitenteilen um 2,5k.... die box wird so was von feedbackfreundlich :grin:

    http://www.ae-rental.de

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 4. Oktober 2007 um 23:40
    • #15
    Zitat von "Jobsti84"

    Tag Freunde,

    bin die Tage mal auf was aufmerksam gemacht worden,
    und zwar dass man ne Kiste nicht linear abstimmen sollte, sondern den HT etwa 3-4dB absenken sollte.
    MfG

    Pauschal beantwortet:
    Die Messung 1W/1m ist ein grober Schätzwert - mehr nicht!

    Ich gehe davon aus das du diese meinst.

  • Jobsti
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    • 5. Oktober 2007 um 00:59
    • #16

    Von der 1W Messung ausgegangen, jap.

    Was bissel anderes:
    Es gab vor einiger Zeit nen Forentreffen, dort haben sie versch. Aktivsysteme getestet.
    Eins davon (glaube FBT...) hatte nen Dyn. EQ eingebaut, welcher bei höherem Pegel im Bereich 4k (erinner) ne kleine Wanne gemacht hat.
    Das System wurde als sehr angenehm unter hohen Pegeln empfunden, die Sprachverständlichkeit nahm dabei allerdings nicht ab.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • Peerless
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    • 5. Oktober 2007 um 09:27
    • #17

    mach du das doch auch so :) mittels ultradrive kein problem, aber bitte beachten : der treshold des dynamischen eq's richtet sich nach dem eingangspegel, nicht nach dem was am ausgangskanal angezeigt wird

    http://www.ae-rental.de

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 5. Oktober 2007 um 10:49
    • #18
    Zitat von "Sabbelbacke"


    Es ist ja nicht so, dass sich eine lineare Box in jeder Umgebung auch linear beim Anwender präsentiert (Raumakustik etc..) und dass man bei jeder Lautstärke das Verhältnis Bass/Mitten/Höhen (simplified) als gleich laut empfindet, ergo muss man streng genommen eh "eingreifen".

    In dem Satz steck ja einiges drin...

    Dann stellt sich natürlich konsequenterweise die Frage, warum überhaupt versucht wird, mit einem Mords-Aufwand eine flatliner zu bauen, um dann hinterher doch wieder aktiv zu entzerren??

    Fallweise würde ich just den Bereich anheben müssen, den ich vorher via Weiche mühselig abgesenkt habe...

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