Zitat von "Mechwerkandi">> Die ganzen schönen Messdiagramme sind keinen Pfifferling mehr wert, wenn das Zeugs irgendwo steht und funktionieren muss.
definiere begriff der "funktion" i.d.z..
Zitat von "Mechwerkandi">> Die ganzen schönen Messdiagramme sind keinen Pfifferling mehr wert, wenn das Zeugs irgendwo steht und funktionieren muss.
definiere begriff der "funktion" i.d.z..
Servus,
wieder mal ein nett aussehendes Projekt.
Wie wärs denn mal so mit nen paar Vergleichen mit PS12 etc, halt Boxen, die schon viele haben oder hatten.
Für mich wärs interessant als reines Topteil mit 15" Subs drunter. Wie schauts Pegel- und Klagtechnisch aus zur PS12 oder Sk212 ? Wie sind is die Mittenwiedergabe im Vergleich zu einen 12" Top ?
mfG Sven
Zitat von "fladdi-for-president"
definiere begriff der "funktion" i.d.z..
"Funktion" meint:
Ein der Veranstaltung angemessenes Lärmereignis betriebssicher darzustellen. :wink:
Oder andersrum:
Die Praxistauglichkeit von Lautsprechersystemen anhand von Kleinsignal-Messchrieben zu beurteilen, halte ich für etwas heikel.
Das das ständig getan wird, ändert nichts am Zusammenhang. :grin:
Zitat von "Jobsti84"Dann das LB Top vom LSV, Noir Audio wars gelle?
Das gibts immer noch, nennt sich "TRD-210" und gibts in einem Online Shop.
Und falls es jemanden interessiert, hier gibts noch ein paar Bauanleitungen vom ehemaligen LSV:
Ich habe keine Ahnung worauf die hinaus willst...
Etwas, weil ich geschockt bon von der hohen Trennung?
Hier geht es um den Selta und nicht um allgemein hohe Trennung.
Da ich den Delta hier habe und auch den Emi HT kenne, darf ich ja wohl geschockt sein, ich kann mir vorstellen wie es Klingt...
Man kann an bestimmen Messschrieben schon einiges herauslesen, wie eben bei der Strassacker Delta 10 Kiste.
Vorallem, wenn man die Chassis schon selbst vermessen hat und weiß was da los ist.
Ob ich dann richtig Pegel drauf gebe oder nicht, is egal.
PS:
Ich habe vielleicht 1-2 Bauteile mehr ![]()
@ Rest
Wir haben bei 2x10" doch schonmal mehr Membranfläche als bei einem 12"er, der Delta ist zudem etwas leiser als ein Kappa (net viel) und kann edfinitiv mehr Bass.
Da erscheint es logo, dass die 2x10" Kiste lauter als ne PS12/LMT-121 ist,
obenrum gefällt sie mir persönlich etwas besser.
Eine LMT-212 oder auch SK212 sind wiederum lauter, da wieder mehr Membranfläche vorhanden ist und auch die Kappas lauter sind alleine.
Klanglich gefällt mir die 210er aber etwas bässer, klingt bissel voluminöser und fein auflösender, dafür gerungfügig leiser.
Wie weit die "tragen" im Vergleich kann ich nicht sagen, aber ich schätze einfach mal, geringfügig weniger, da weniger Membranfläche,a ber immernoch ne Doppelanordnung, somit vertikale Bündelung. (Die ich übrigens noch messen muss)
Im Vergleich zu einer 1x12" Kiste natürlich mehr, is wieder klar.
Wegen den Mitten habe ich jetzt garkein Direktvergleich, das wäre schön,
aber der Mittenbereich gefällt mir soweit. Wie gesagt klanglich nen bissel besser als Kappa12 Konstrukte die ich kenne, aber das ist vielleicht auch wieder subjektiv
MfG
Von mir erstmal ein allgemeines "RESPEKT!" (Das gilt für alle Aktiven hier, die enorm viel Zeit und Geld investieren, um Boxen zu entwickeln, die man für relativ kleines Geld nachbauen kann und im Vergleich zu Fertigware im gleichen Preis-Segment um Welten besser klingen)
Mir juckt es in den Fingern, ein paar von deinen Entwicklungen nachzubauen; leider ist im Moment die Bandkasse ziemlich leergefegt ![]()
Insbesondere ne Kombi aus 4x 1514 und 8x MBH118 wäre wohl schon recht amtlich
Für wieveil Pax (Indoor / OutDoor) würdest du so eine Kombi (bei entsprechendem Amping) sehen? (ach ja: und was würde das Bauteilemässig in etwa kosten?)
Mach auf jeden FAll weiter so, Klasse Leistung!
Gruss
Moehre
Zitat von "Mechwerkandi"Die Praxistauglichkeit von Lautsprechersystemen anhand von Kleinsignal-Messchrieben zu beurteilen, halte ich für etwas heikel.
auf welche art ist denn die praxisentscheidende großsignaltauglichkeit messbar? oder ist sie das überhaupt nicht?
Zitat von "fladdi-for-president"
auf welche art ist denn die praxisentscheidende großsignaltauglichkeit messbar? oder ist sie das überhaupt nicht?
Mit genügend Aufwand lässt sich alles messen.
Auch der Abstand Erde-Mars. :wink:
Das Problem liegt auch nicht im Messen an sich begriffen, sondern im Verständnis um das Ergebnis.
Es wird über Momentaufnahmen diskutiert, von denen höchstens der Erzeuger weiss, wie sie zustandegekommen sind. Trotzdem werden sie für allgemein gültig erklärt und drolligerweise auch noch so akzeptiert. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, das die ach so ultra-linear vermessene Box in einem anderen Umfeld ein völlig anderes Ergebnis liefern wird.
Und umgekehrt... :grin:
Mir ist nach wie vor unklar, wo dieser ganze Messergebnis-Hype eigendlich herkommt, dafür hat sich früher kein Mensch interessiert.
Trotzdem gab es hochwertige Übertragungen. Und der Anteil an schlechten war genau so gross... :wink:
ZitatEs wird über Momentaufnahmen diskutiert, von denen höchstens der Erzeuger weiss, wie sie zustandegekommen sind
Gerade der Erzeuger Jobsti, gibt doch recht genaue Auskunft darüber, wie seine Messergebnisse entstehen, frag ihn doch. Es gibt ein paar Bedingungen die man einhalten sollte beim erstellen von "Momentaufnahmen" und wurde das gemacht, so sind sie auch aussagekräftig.
ZitatJeder sollte sich darüber im Klaren sein, das die ach so ultra-linear vermessene Box in einem anderen Umfeld ein völlig anderes Ergebnis liefern wird
Ja, das sollte jeder. Aber warum steht das im Widerspruch zum ultra-linearen Frequenzgang? Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass die mit Resonanzspitzen vermessene Box in einem anderen Umfeld ein tendentiell noch weniger vorrauszusehendes Ergebnis liefert, als die ultra-linear vermessen Box.
ZitatMir ist nach wie vor unklar, wo dieser ganze Messergebnis-Hype eigendlich herkommt, dafür hat sich früher kein Mensch interessiert.
Trotzdem gab es hochwertige Übertragungen.
Naja, ich habe da zugegben keine Erfahrung was frühere Übertragung in deinem Sinne angeht, aber ist es nicht so, dass man irgendwo immer Horizontalvergleiche anstellt und etwas mit einer momentanen Referenz vergleicht? Soll heißen, da es früher auch eine niedrigere Messlatte gab sah man Übertragungen, die nach heutigem Standard mittelmäßig sind als besser an. Kram mal die 2-Wege-5kHz-Crossover-Box raus und vergleich sie mit ner aktuellen, wär doch interessant...
Gruß
Daniel
Zitat von "Daniel Dräger"
Gerade der Erzeuger Jobsti, gibt doch recht genaue Auskunft darüber, wie seine Messergebnisse entstehen, frag ihn doch.
Janee, is klar.
So hätt' ich das auch gemacht... :wink:
Zitat von "Daniel Dräger"
Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass die mit Resonanzspitzen vermessene Box in einem anderen Umfeld ein tendentiell noch weniger vorrauszusehendes Ergebnis liefert, als die ultra-linear vermessen Box.
Sicher?
IMHO sind 99,9% des üblichen Klientels der f-gang Deiner Lsp-Boxen quasi scheissegal. :wink:
Oder:
Wen interessiert der f-gang von einem Druckkammer-Lautsprecher? :wink:
Ist das vielleicht nicht PA? Oder schlechtere?
Die Qualität der Veranstaltung definiert sich nicht mal näherungsweise über die technischen Daten der Anlage.
Aber ich denke, solange es noch ausreichend Leute gibt, die beim Anblick eines lineargeraden Frequenzschriebes anfangen zu sabbern und feucht im Schritt werden, wird sich an den Zusammenhängen nicht viel ändern.
Siehe hierzu auch die einschlägigen HiFi Foren.
Natürlich sicher, wenn du meinst, dass es klingen könnte, wenn man genau in den dicken, unbedämpften Resos seine Trennung hat, hör's dir an.
Zudem weiß man auch, dass man nicht zu hoch trennen sollte, wen juckt's wie's auf Achse klingt?
Linearer Fgang ist wurscht, klingen muss es.
MfG
@mechwerk:
du hast recht - der amplitudenverlauf ist weder notwendige noch hinreichende bedingung für den wie auch immer gearteten "(einsatz)zweck".
der rest der folgerungen ist unzutreffend und krankt an wilden vermengungen von psychoakustischen beobachtungen mit kulturkritik (letzterer teil recht sympatisch :grin: - aber leider nur stammtisch).
Gestern hatte ich mal das Vergnügen ne Seeburg TSM12 ohne Controller zu hören ... für was gibt man eigentlich so viel Geld aus? :shock: :roll:
Die 2x10" hat extrem viel besser geklungen und kostet nur einen Bruchteil der TSM. Ob die aber auch so laut geht weiß ich nicht, da wir ja nicht so viel aufdrehn konnten, gell Jobsti :grin:
Zitat von "Jobsti84"
Linearer Fgang ist wurscht, klingen muss es.
Weise Erkenntnis... :wink:
Wenn Du Lust hast, mach' mal was mit einem effizienten 12" Breitband (z.B. Beyma 12 GA 50) und 'nem kleinen Ht.
Das wird interessant... :wink:
Ich versteh dem Nitsche seine Kritik an der "Wahrheit" (Messschrieb) auch nicht... :wink:
Was gibt es, sich über die Box, deren Entwicklung und die eingestellten Messchriebe zu echauffieren? Hätte Jobsti nix dazu veröffentlich sollen?
Oder wäre ein Messchrieb mit Berg-und-Tal genehmer, weil es abwechslungsreicher aussieht?
Wenn mir einer plausibel erklären kann, warum hier eine 5kHz-Trennung sinnvoller sein soll, dann akzeptiere ich das (vielleicht). Dass früher alles besser gewesen sein soll, gehört schonmal an die letzte Stelle der Argumentationen...
Zitat von "p@"Gestern hatte ich mal das Vergnügen ne Seeburg TSM12 ohne Controller zu hören ... für was gibt man eigentlich so viel Geld aus? :shock: :roll:
Die 2x10" hat extrem viel besser geklungen und kostet nur einen Bruchteil der TSM. Ob die aber auch so laut geht weiß ich nicht,...
Wers glaubt......
Zitat von "DJheini"Wers glaubt......
Dabei wirbt Seeburg doch immer damit, dass ihre TSM Serie auch ohne Controller so gut gehen würde...ich bin verwundert :roll:
Zitat von "ometa"Dass früher alles besser gewesen sein soll,...
Früher war sogar die Zukunft besser! :wink:
Gruß FF
Ein linearer Messschrieb ist natürlich noch lang kein Garant für irgendwas.
Selbst wenn man die kompletten Entwicklungsunterlagen einer renomierten LS-Schmiede zur Box bekommen würde, müsste man trotzdem noch das Ohr bemühen, um sich ein komplettes Bild zu machen.
Aber so wie Jobsti die Dinge dokumentiert ist das doch weitaus besser als nichts. Mit F-Gang, Verzerrrungsmessung, Abstrahlverhalten und Impedanzschrieb kann man schon mehr anfangen als ohne jegliche Dokumentation. Dass die abschliessende Beurteilung immer nur mit Fokus auf den Einsatzzweck, die eigenen Anfordernungen und durch Anhören des Konstruktes geschehen kann - versteht sich von selbst.
Ich würde mir einfach wünschen, dass es einen Tick differenzierter zugeht. Die Begeisterung über den Lautsprecher X will ich keinem schmälern, nur sollte man Absolutismen und Allgemeinplätze in der Formulierung vermeiden.
So machen Junghörer würde ein bisschen Bescheidenheit ob der eigenen Hörerfahrung in seiner Berichterstattung des Hörerelebnisses auch gut stehen. Sonst geht es zu wie bei ciao.de, wo jeder 15 Jährige seinen ersten DVD-Player in den Olymp lobt, nur weil er nichts besseres kennt.
Und den Älteren oder Erfahreneren unter uns würde hier und da ein wenig weniger Hochmut und Arroganz gut tun.
Wenn dann noch die kommerziell Agierenden aufhören, ständig Werbung nur in eigener Sache zu machen und nicht jeder seinen persönlichen Feldzug durch "Sachdiskussionen" tarnt, dann gehts auch wieder konstruktiv zu. Und genau das ist Jobsti: konstruktiv. Das kann man nicht genug respektieren. Auf jeden Fall ist das wesentlich mehr als die meisten Nörgler oder Nachplapperer hier auf die Beine stellen.
Dass man nicht alles ungefragt hinnehmen muss und soll ist auch klar. Nobody´s perfect. Aber bitte freundlich, differenziert und fair. Totschlagrhetorik braucht keiner.
So Neuigkeiten ![]()
Erstmal wegen TSM-12 vs. LMT-210:
Hier müsste man beide Konstrukte unter gleichen Bedingungen gegeneinander vergleichen.
Wenn man Kiste X auf ner VA Hört mit richtig Pegel, aber die andere Freifeld, nicht volles Rohr, hint der Vergleich etwas.
Zudem sollte man mit dem Material erst selbst arbeiten, keiner weiß, wer da wie wo was, zB. am EQ oder wo gedreht hat.
Wieder back to Topic:
Habe eben Vertikale Abstrahlung gemessen, das Horn macht gute 40° f-6dB bis knapp 2 kHz, danach geht es auf, die 10er machen allerdings schon unter 1 kHz ordentich zu, somit gibts ne schöne Verengung,
damit war aber logischerweise zu rechnen, ist normal ![]()
Nach "oben" hin schauts schöner aus, als nach "unten" hin, womit ja auch zu rechnen war.
Zudem habe ich die Kiste in CB gemessen, klingt doch sehr schön, würde ich allen empfehlen, welche sie als reines Topteil nutzen wollen.
In BR klingt sie ein wenig voluminöser, dreht man am Bassregler, geht da aber EINIGES mehr untenrum.
f-3dB liegt bei circa 110-120Hz in CB, was für den Topteilbetrieb optimal ist, somit sollte eine akustische Trennung von Subs zu Tops unter 100Hz möglich sein.
Kurzum, man kann bauen wie man mag, ist doch supi!
Messungen kommen später.
PS:
Chassis fertig eingespielt, Impedanzmessung schaut nun anders aus,
2ter Buckel ist nun größer, wie das sein sollte.
MfG