Wie sieht es aus? Hat eine Passiv-Membran als Äquivalent zum Bassreflex-Rohr eine Chance im PA-Bereich?
Augenscheinlicher Vorteil der Passivmembran wäre eine Unterdrückung des Austritts von rückwärtigem Schall.
Nachteile gibt es genug... u.a. Platzbedarf, wenig "Stellschrauben".
Das Thema ist ja selbst im HiFi-Bereich recht jungfräulich, aufgrund der eingeschränkten universellen Experimentierfreude.
Gibt es da was an Erkenntnis, oder kann man die Ideen "abwatschen"?
Passiv-Membran
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Das Hauptproblem wird halt wirklich die Größe sein, wo soll diese denn noch hin?
Wir wollen die Kisten so klein und leicht es geht machen.Bei Subwoofern würde wohl die Rückseite geeignet sein, aber wolen wir eckige Tops?
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Zitat von "Jobsti84"
wollen wir eckige Tops?
Nein, wir wollen Waldörfler-Tops ohne rechte Winkel :grin:Gruß FF
Edit: das Hauptproblem wird sein, passende Passivmembranen zu finden. So viele Anbieter gibt es da nicht und in den gängigen PA-Größen schon gar nicht.
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Löcher sind billiger.
Und universeller... :wink: -
lässt sich nicht theoretisch jedes normale Chassi auch als Passivmembran verwenden? Spule kurzschließen und evtl mehr Masse draufkleben. Billige Chassi oder alte durchgebrannte gibt es doch genug. Unterhalb der Reso sollte die Box dann doch wieder wie eine geschlossene wirken, was ja wirklich ein Vorteil sein kann, oder seh ich das falsch?
Gruß
Paul -
Soll da nicht auch Federkraft stimmig sein?
Also ich brauche nix was unterhalb von Reso liegt. -
ja natürlich, es wird ja ein Masse Feder System gebaut.
1 min google hat meine Annahme auch gleich bestätigt und einige Infos zum Thema gebracht: http://www.hifi-forum.de/viewthread-129-8.htmlunterhalb der Reso brauche ich eigentlich nur die kontollierte Membranauslenkung, der flachere Pegelverlauf ist nur Bonus. Filterspezialisten bekommen das natürlich anders hin. Insgesamt ist wohl der Wirkungsgrad einer Passivmembran geringer als ein Port, und daher für Portnutzer wohl keine Alternative, interessant finde ich es schon... ich werd mir mal das Kapitel von Dickason durchlesen.
gruß
Paul -
Zitat von "Jonnytrance"
Soll da nicht auch Federkraft stimmig sein?
Die Federkraft könnte man ja, im einfachsten Fall, über ein Poti regeln,
das die Spule einstellbar kurzschliesst, ala EMK-Bremse. -
Eine sinnvolle Passivmembrane benötigt bei gleicher Fläche etwa den doppelten Hub des Basschassis........das wird bei Langhubchassis vermutlich etwas schwierig......
Bei einem Bass einfach die Schwingspule kurzschließen ändert nichts an der Reso, sehr wohl aber an den Verlusten (warum man eine Bremse einbauen will versteh ich nun wirklich nicht ?!?)
Im (seimi/professionellen) PA Bereich eine schlechte Idee.
Gruß SRAM
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Genau, nix regeln, oder kurzschließen, sondern möglichst gering halten. Aber es ist doch mechanisch begrenzt.
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Zitat von "SRAM"
...
Im (seimi/professionellen) PA Bereich eine schlechte Idee.Gruß SRAM
Hach ja, wär ja auch zu schön gewesen... :cry:
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Moin,
es ist ja nun nicht so, daß eine Passivmembrane noch nie im Leistungsbereich eingesetzt worden wäre. Servodrive hatte da einen solchen Bass, naja, Infra. Der Aufwand für eine gut funktionierende Passivmembrane ist ähnlich hoch wie für das antreibende Chassis selbst, das Geld ist also meiner Ansicht nach besser in angetriebener Membranfläche investiert, also 2 Chassis in geschlossener Box, statt Eines und eine Passivmembrane. Daß eine Passivmembrane ein angenehmeres Klirrspektrum als ein Loch hat mag ja sein, doch die Hauptprobleme einer Resonatorbox bleiben. Von allen Problemen einer Bassreflexbox stören mich die mangelhaften Dynamikreserven im musikalisch wichtigen Bereich oberhalb der Tuningfrequenz besonders. Da meine ich nicht nur die fehlende Hubminderung, sondern auch die nicht vorhandene Stabilität gegen DC-Displacement.
Grüße
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Zitat von "Hörnli"
Moin,
es ist ja nun nicht so, daß eine Passivmembrane noch nie im Leistungsbereich eingesetzt worden wäre. ..
Von JBL gabs eine 1 x 15" Bassbox für Bassisten mit einer 15"-Passivmembrane, die grosse Schwester dieser Box hier:
http://i23.ebayimg.com/07/i/001/1b/c8/5f54_1.JPG
Die Grösse war vergleichbar mit einer heute gängigen Warwick 2 x 15" - Bassbox mit Reflexöffnungen.
Mike.