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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

ARLS Einbauflansch befestigen

  • Christian Kronauer
  • 7. April 2009 um 23:12
  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 7. April 2009 um 23:12
    • #1

    Hallo,

    ich bin gerade am bau von 2 ARLS
    nun habe ich schon einen mit einer Einbauflansch versehen und das ganze mal mit meinen Craaft Audio PL 12 Tops getestet.
    Das ganze kommt mir doch sehr unstabil vor mit der Flansch.
    Gerade an den schrauben kracht es doch schon heftig.
    Wie befestigt ihr denn die Flansche an euren selbstbaubässen?
    mit Gewindeschrauben und doppeltes Holz oder ganz normal mit Spax?

    Christian

  • martinfricke
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    1.021
    • 8. April 2009 um 02:31
    • #2

    Zum Beispiel unter das Holz wo der Flansch sitzt, eine dicke massive Holzplatte unterschrauben.

    Und den Flansch dann einfach an dieser Stelle mit langen großen Spaxschrauben (z.B 6x 50 oder 8x 50) festschrauben

  • audio-pip
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    • 8. April 2009 um 11:58
    • #3

    Hi

    Spax -> für Bastler :grin: (Notlösung)

    Für gewöhnlich ein Brett drunter z.B. der Rest vom Lautsprecherausschnitt, verleihmen und mit
    Einschlagmuttern und Metrischen Schrauen (gibts im Fachhandel deines Vertrauens, auch in schwarz)
    verschrauben.
    Wenns ganz ordentlich werden soll: den Flansch zusätzlich einfräsen, sieht einfach schöner aus.

    Sebastian

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 8. April 2009 um 12:40
    • #4

    Abdichtung nicht vergessen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • sabbelbacke
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    • 8. April 2009 um 13:58
    • #5
    Zitat von "audio-pip"

    Wenns ganz ordentlich werden soll: den Flansch zusätzlich einfräsen, sieht einfach schöner aus.


    Als Ergänzung: eine einfache Oberfräse reicht für diese Aufgabe vollkommen, Baumärkte verliehen solche auch oder das Billigding dort kaufen (für 10 Einsätze reichts). Oberfräsenzirkle gibts in guter Quali z.B. bei Strassacker oder in der Bucht für rund 20 Euro, für eine einmalige Aktion reicht auch ein HDF-Brettchen unter der Fräse und ne Schraube als Zirkelnadel.
    Der Lehrling in der Schreinerwerkstatt um die Ecke macht das vielleicht auch gern für ne Spende in die Kaffekasse.. Berufsschulen evtl. auch, wenn man nett fragt.

    hornresp

  • Christian Kronauer
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    • 8. April 2009 um 14:45
    • #6

    danke für eure tipps schonmal

    also ich habe das ganze jetzt sehr gut gelöst

    habe wir ihr schon sagt eine 2. platte von unten verleimt und verschraubt
    das hält schonmal bomben fest
    jetzt nehme ich Senkschrauben M6 und mache diese durchgängig mit Muttern und U Scheibe
    Dichtband habe ich ebenfals
    blos wie bekommt man das Gewinde dicht?

  • DJheini
    Moderator
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    • 8. April 2009 um 14:53
    • #7
    Zitat von "Christian Kronauer"


    blos wie bekommt man das Gewinde dicht?

    Vergiss es, uninteressant. Wenn du den Schrauben noch etwas flüssige
    Schraubensicherung gönnst, werden die aber auch dicht und lösen sich
    nicht so schnell.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Christian Kronauer
    Beiträge
    429
    • 8. April 2009 um 15:51
    • #8

    ok wunderbar
    das habe ich auch da
    davon mach ich grad en bissel was an die mutter und fest ist das ding
    ich hoffe doch das es dann nicht mehr so wackelig ist das ganze

    jetzt brauch ich nur noch en paar leichtere Distanzstangen :D

  • Christian Kronauer
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    • 8. April 2009 um 19:38
    • #9

    so also das Brett ist drinn

    aber wie fräse ich nun am besten die Vertiefung für die Flansch ein?
    wie geht das mit der Schablone?
    eine Oberfräse inkl. Kopierring hab ich da

  • sabbelbacke
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    • 8. April 2009 um 19:45
    • #10

    Schablone brauchste nicht, mach Dir einfach ne Zirkelkonstruktion. Zirkel zum Selberbauen:
    http://www.audiocad.de/u/bauvor/fraeszirkel/d_fz.html

    So ähnlich auch erwerbbar, s.o.

    hornresp

  • Christian Kronauer
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    429
    • 8. April 2009 um 19:51
    • #11

    der Zirkel ist schon gut
    aber bei einem Loch von einer Flansch ist das ja garnicht möglich
    möchte ja einfach nur die Flansch versenken
    und frei Hand sieht es einfach doof aus

  • sabbelbacke
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    • 8. April 2009 um 19:57
    • #12

    wieso soll das nicht möglich sein, mach ich seit 20 Jahren :)
    Oder hast Du keinen runden? Dann Schablone oder Führungsschiene und gutes Händchen
    Oder meinst Du das Loch des Schaftes? Frostnerbohrer oder Stichsäge mit dünnem Blatt
    Versenken meint ja nicht, das Loch ins Holz, um den Schaft reinzustecken sondern die Platte des Flansches bündig mit der Holzoberfläche zu bekommen -> Oberfräse Kreis ziehen im mit Radius der Flanschplatte... bei kleinen Radien liegt der "Zirkelmittelpunkt" unterhalb der Auflageplatte der Oberfräse, so dass man auch kleine Radien von wenigen cm machen kann...

    hornresp

  • FF
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    • 8. April 2009 um 20:13
    • #13

    @ Sabbelbacke: das Problem wird sein, dass das Loch für den Flansch schon in der Platte ist und er daher den Fräszirkel nicht mehr ansetzen kann :wink:

    Aber auch hier kann dir geholfen werden:
    1. wenn das Flanschloch exakt rund ist und nicht wie vom Hamster ausgenagt aussieht, kannst du auf deinen Zirkel als "Spitze" einen ebenfalls exakt runden Holzklotz mit Durchmesser=Flanschloch aufschrauben und das vorhandene Loch als "Mittelpunkt" verwenden.
    2. sollte das Flanschloch eher mittelmäßig aussehen, befestigst du mit Schraubzwingen (oder 2 Spax) vorrübergehend eine dünne Sperrholzplatte o.ä. auf der Oberseite deines Arls mittig über dem Flanschloch. Auf diesem Brett kannst du deinen Zirkel positionieren und führen, du fräst quasi durch das Auflagenbrettchen hindurch bis in deinen ARLS. Vorsicht nur, denn du darfst nicht 360° am Stück fräsen, sonst fällt dein "MIttelpunkt" raus - kurz vorher aufhören und den Rest von Hand mit dem Stechbeitel nacharbeiten oder die Schablone um ein paar Grad drehen
    3. du hast eine Fräse mit Kopierring und einen Fräszirker. Mit dem Zirkel machst du dir eine Kreisschablone, die heftest du vorrübergehend auf den ARLS und fährst mit dem Kopierring an der Schablone entlang.

    Viel Erfolg, und Gruß,
    FF

  • Christian Kronauer
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    • 8. April 2009 um 20:34
    • #14
    Zitat von "FF"

    @ Sabbelbacke: das Problem wird sein, dass das Loch für den Flansch schon in der Platte ist und er daher den Fräszirkel nicht mehr ansetzen kann :wink:
    FF

    genau das ist mein Problem :D

    das Loch ist schon drinn
    und der genaue Kreis zum Fräsen ist auch schon aufgezeichnet
    ich versteh das mit dem Kopierring blos noch nicht genau
    dieser Ring passt genau unten auf die Platte der Oberfräse
    und dadurch steckt man praktisch den Fräser
    aber wie kopiert man da was?
    ich versteh das ganze net

  • sabbelbacke
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    • 8. April 2009 um 20:41
    • #15
    Zitat von "FF"

    @ Sabbelbacke: das Problem wird sein, dass das Loch für den Flansch schon in der Platte ist und er daher den Fräszirkel nicht mehr ansetzen kann :wink:


    Good thinking :)

    hornresp

  • sabbelbacke
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    • 8. April 2009 um 20:48
    • #16
    Zitat von "Christian Kronauer"

    ich versteh das ganze net


    Hier gibst einen ganz netten Einstieg in das wie / wo / warum mit einer Oberfräse

    http://www.holzidee-magazin.de/pdf/hi1_tausen…_oberfraese.pdf

    hornresp

  • Christian Kronauer
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    • 8. April 2009 um 21:23
    • #17

    mhh ok nicht gerade so einfach vorzustellen
    aber sehr gute Anleitung
    also nochmal
    man fertig ein brett egal wie lang erstmal an und macht darin einen schlitz der genaus breit wie der kopierring ist
    dann kann man die Fräse beliebig einstellen
    das ende des brettes kommt ein Nagel oder wie?
    weil irgendwie muss ich das Brett in der Mitte befestigen?

  • DJheini
    Moderator
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    • 8. April 2009 um 22:10
    • #18

    Du musst messen, wieviel Millimeter du von Aussenkante Kopierring bis Aussenkante Fräser hast.
    Dieses Maß musst du zum Radius des benötigten Maßes addieren.
    Nun sägst du aus einem dünnen Sperrholzbrett (4-5mm) ein rundes Loch mit eben diesem Radius aus.
    Damit hast du deine Kopierschablone fertig. Einfacher geht es aber auf jedenfall mit der Zirkelfunktion.
    Vielleicht hilft dir diese zeichnung etwas, um es besser zu verstehen (ist aber für einen Marshallgriff):

    http://www.paforum.at/daten/images/DJHeini/Schablone.JPG

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jobsti
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    • 9. April 2009 um 06:49
    • #19

    ALso ich mache das immer so:

    Allerdings nehme ich für größere Bässe, da dort ja größere Tops drauf kommen, noch eine 2te Platte für unter dem Flansch,
    damit man quasi mind. 30mm hat.
    Bei Tops ebenfalls:

    Schrauben sind M6 Senkkopf, niemals Spax oder ähnliches, da die Ausreißgefahr einfach zu hoch ist.

    Tipp für Speakons Flansche und Co:
    Nehmt einen Forstnerbohrer in der Größe eures Loches, welches halt komplett durch das Holz gehen muss,
    fräst aber nicht die komplette Platte durch, sondern lasst so 3-5mm stehen.
    Dann das Loch für den Fräszirkel bohren und mit der Oberfräse eure Fräsung machen, nachdem diese gemacht ist, könnt ihr euren Forstner wieder
    wunderbar in die voriges Ausfräsung stecken (er brauch ja ne Führung, da wir ja nun nen Loch in der Mitte haben dank dem Fräszirkel) und komplett durch fräsen.

    Für runde Fräsungen würde ich immer den Fräszirkel benutzen und nicht extra eine Schablone anfertigen.
    Schablonen machen Sinn bei Griffen, Hörnern, ovalen Flanschen usw.

    MFG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Mechwerkandi
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    • 9. April 2009 um 14:19
    • #20
    Zitat von "Christian Kronauer"

    genau das ist mein Problem :D

    das Loch ist schon drinn
    und der genaue Kreis zum Fräsen ist auch schon aufgezeichnet
    ich versteh das mit dem Kopierring blos noch nicht genau
    dieser Ring passt genau unten auf die Platte der Oberfräse
    und dadurch steckt man praktisch den Fräser
    aber wie kopiert man da was?
    ich versteh das ganze net

    Alles anzeigen

    Himmel, hilf.

    1) Du brauchst eine Lochschablone in der Form der auszufräsenden Vertiefung, Abmessungen der Aussparung Sollmass zzgl. der Durchmesser-Differenz zwischen Kopierring und Fräser.
    Anzufertigen z.B. aus 4 mm Sph.
    2) Die fertige Schablone ausrichten und mit ein paar kleinen Drahtstiften an's Gehäuse nageln.
    3) Fräsen.
    4) Schablone entfernen

    Nachsatz:
    Ich frage mich manchmal wirklich, warum jemand mit weniger wie zwei linken Händen ohne Daumen sich ausgerechnet an Boxenbau versucht.

    Nachsatz/Nachsatz:
    Es gibt hier Analogien zum Straßenverkehr.

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