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Kompaktes langes Tiefbasshorn mit Eminence Lab 12

  • martinfricke
  • 21. April 2009 um 22:39
  • martinfricke
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    • 21. April 2009 um 22:39
    • #1

    Ich wollte mir ein langes kompaktes Frontloaded Tiefbass Horn bauen, dass ich für kleinere Events verwenden kann, und unteranderem auch in meinem Kombi als Subwoofer :D.

    Ich wollte dabei einen Eminence Lab 12 verwenden, der hat einen relativ hohen Xmax und einen sehr starken Antrieb 160 OZ, was bei 12" relativ viel ist.

    Ich habe mit Hornresp schon etwas "Halbwegs" akztebables simuliert.

    Immerhin habe ich es geschafft das ich von 37Hz - 100 Hz einen einigermaßen geraden Frequenzgang habe mit 97-98 dB im Schnitt bei Halbraum und das bei 170 Liter Volumen für Kanal und Kammer.

    Wird dann gefaltet etwa 200-210 Liter Innenvolumen haben.

    Bei 90-100 Hz muss man dann eben einen Lowpassfilter setzen.




    Da die Lautsprecherkammer sehr klein ist, muss ich aufjedenfall die Lautsprecherkammer irgendwie aus Aluminium bauen, damit diese nicht zu warm wird.

    Meint ihr das Horn könnte ich so bauen oder habe ich da nen großen Fehler drin?

    Das Horn dann zu falten etc. ist kein Problem das kann ich dann alles ausrechnen und Zeichnen.

    Habe ja schonmal nen anderes selber gebaut (Funktioniert auch sehr gut).

    Mit den TSP von dem Lab 12, die von Klang + Ton gemessen wurden, habe ich das Horn auch schon simuliert. sind aber realtiv ähnlich die TSP und da nimmt sich auch in der Simulation so gut wie nichts.

  • Andi Groß
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    • 22. April 2009 um 16:00
    • #2

    Sieht interessant aus :)
    Wenn das kleine auch im Auto klingt werde ich es mit villeicht nachbaun.
    Die Kühlung könntest du in den Griff bekommen indem du die Klappe der Kammer aus 2 aufeinandergeklebten Aluminium-Lammellen-Kühlprofilen machst, so das innen und außen Lamellen sind, das sollte eigentlich ganz gut kühlen.

  • martinfricke
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    • 22. April 2009 um 16:38
    • #3
    Zitat

    Wenn das kleine auch im Auto klingt werde ich es mit villeicht nachbaun.


    Naja klein ist was anderes... Aber es passt in einen Kombi rein^^

  • krautundrüben
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    • 22. April 2009 um 22:20
    • #4

    ich glaube nicht das es so gut funktioniert.immer an die bassüberhöhung im auto denken . das dürfte sehr dröhnig werden.

    nachtrag : habs grad mal nachsimuliert .... aufstellung stimmt nicht , du hast freifeld simuliert. und das das ding macht riesige phasensauereien ab ca 65hz.
    Würde auch ein sehr "wabbeliges" horn (group delay) werden.

    bei 0,5pi aufstellung (ecke) siehts leider ähnlich schimm aus. da fangen die schweinereien schon bei 60hz an. kauf dir doch anstelle von einem lab12 einfach 4x awm104 , und steck die in eine flache geschlossene box,die schön flach im kofferraum liegt. da kommst du auch tief mit ,kannst wirklich erst bei 80 hz trennen und hast nen "dicke hose bass" aus einem kleineren gehäuse.
    zumindest wäre da erfolg halbwegs garantiert ...

    Wenns zu leise ist , einfach mit den selben chassis 2 von den autosubs von jobsti baun....

  • sabbelbacke
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    • 23. April 2009 um 08:36
    • #5
    Zitat von "KrautundRüben"

    nachtrag : habs grad mal nachsimuliert .... aufstellung stimmt nicht , du hast freifeld simuliert.


    Oben ist Halbraum abgebildet, was näherungsweise für "auf dem Boden stehend" genau richtig ist.

    Zitat

    kauf dir doch anstelle von einem lab12 einfach 4x awm104 , und steck die in eine flache geschlossene box,die schön flach im kofferraum liegt. da kommst du auch tief mit ,kannst wirklich erst bei 80 hz trennen und hast nen "dicke hose bass" aus einem kleineren gehäuse.
    zumindest wäre da erfolg halbwegs garantiert ...


    Das wäre auf jeden Fall eine gute Idee, denn man muss bei dem Horn oben bedenken, dass es ja nicht wirklich "klein" ist und der Wirkungsgrad auch eher hornuntypisch... Deine SPL beziehen sich auf 2,83Volt, mach mal nen Doppelklick aufs Volt Fensterchen und gibt Re ein - simulier dann noch mal.. Grob 95 dB, mehr kommt da nich raus. Wieviel liter genau hast denn jetzt?

    Zitat


    Wenns zu leise ist , einfach mit den selben chassis 2 von den autosubs von jobsti baun....


    Dann is mit Tiefbass wie gewünscht nix mehr am Start, die sind sehr hoch getuned.

    AluWand: Prinzipiell gute Idee, das muss mechanisch aber seeehr gut werden... Die beste Kühlung bringt Dir nix, wenn die Rückkammer nicht stabil ist oder undicht. So lange Du nicht Dauerpegel voll Supper fährst brauchst Du das evtl. auch nicht.

    Nimm doch einfach einen 10er oder 8er, dann wirds auch kleiner (oder spezifizier mal ein Pflichtenheft - was heisst klein, was heisst "tiefgang"..).

    Kompressionsrate ist ok bei Dir, Vorkammer sehr knapp, geht aber noch. Rückkammer könnte evtl. größer, probier auch mal "exp" aus statt "con"

    hornresp

  • martinfricke
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    • 23. April 2009 um 22:34
    • #6

    Ja ich wolle das Horn ja nicht nur im Auto verwenden sondern auch eventuell als Tiefbassergänzung für meine jetzigen Hörner wenn es gut klingt. Das weiß jetzt eh noch keiner wie es dann im Endeffekt klingt.


    Ich glaube gegen die Basserhöhung im Auto kann eh keiner was machen.

    Es soll ja angeblich bei 20-50 Hz um mehr als 10dB lauter werden.

    Wie will man denn einen Lautsprecher bauen der an soetwas angepasst ist.

    Außerdem hat das auch noch viel mit dem Auto selber zu tun.. ob großes Auto oder nen sehr kleines etc.

    Wie will man das denn bitte alles anpassen. Das weiß eh alles keiner so genau wie sich das verhält.

  • krautundrüben
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    • 23. April 2009 um 23:07
    • #7
    Zitat von "MartinFricke"


    Wie will man denn einen Lautsprecher bauen der an soetwas angepasst ist.

    Außerdem hat das auch noch viel mit dem Auto selber zu tun.. ob großes Auto oder nen sehr kleines etc.

    Bei einem geschlossenem gehäuse passiert die anpassung fast automatisch , da der frequenzgang von so einem sub ohne die bassüberhöhung des autos schon viel zu früh fallen würde. das macht subs in geschlossenen gehäusen ja so schön für die benutzung im auto . kommen tief mit kleinem volumen , und sind nicht so dröhnig wie br's oder Bandpässe.
    Teilweise werden die überhöhungen noch krasser . ich hab mal irgendwo eine messung gesehen .. 40hz mit +14db sind keine seltenheit.

  • sabbelbacke
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    • 24. April 2009 um 10:37
    • #8
    Zitat von "MartinFricke"

    Ja ich wolle das Horn ja nicht nur im Auto verwenden sondern auch eventuell als Tiefbassergänzung für meine jetzigen Hörner wenn es gut klingt. Das weiß jetzt eh noch keiner wie es dann im Endeffekt klingt.


    Richtig, probieren geht über studieren :)
    Aber man kann natürlich im Vorraus einiges abschätzen und planen, ganz so unvorhersehbar ist es dann doch nicht.
    Von JBL (sagte mir derjenige, von dem ich es habe...) wurde vor einiger Zeit das hier mal veröffentlicht:

    Man sieht, dass verschiedene Autos zwar sich unterschiedlich verhalten in Punkto RoomGain, aber dennoch eine klare Tendenz zu sehen ist..

    Zitat


    Ich glaube gegen die Basserhöhung im Auto kann eh keiner was machen.


    Du kannst entweder den Speaker gleich so basteln, dass er obiges berücksichtigt oder einfach einen simplen EQ davor schalten oder - wie die meisten - es lassen und Dich darüber freuen, dass statt Musik da Tiefbassgewummer allerletzter Güte rauskommt.

    Zitat


    Wie will man das denn bitte alles anpassen. Das weiß eh alles keiner so genau wie sich das verhält.


    Miss es doch einfach aus :) IMHO reicht eine Annäherung aber auch ganz gut, im PA Bereich geht meist auch keiner her und macht eine aufwändige Raumentzerrung (ok, bei großen Events schon und ein vernünftiger Tontechniker berücksichtigt so was schon, aber wir sind hier bei party pa)....

    hornresp

  • martinfricke
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    • 29. April 2009 um 18:41
    • #9

    Was sagt ihr hierzu?

    Ich habe ca. 3 Stunden rumsimuliert und habe es geschafft das eine Pegel Senkung hinter 120 Hz entsteht.

    Somit klingt der Subwoofer besser weil die Mitten nicht durchkommen.

    Und dort wo der Hügel bei 200 Hz ist, da hat die Frequenzweiche schon längst den Pegel stark abgesenkt.


    Wenn man einen Filter bei 120 Hz setzt müsste das Ding sehr gut gehen:


    Der Pegel und die Tiefe ist für 175 Liter Horn inkl. Rückkammer ziemlich gut.

    Ich habe ca. 10 andere Treiber simuliert.

    Kein anderer Treiber schafft einen derartigen Pegel und Tiefgang bei dieser Größe mit einem relativ linearen Frequenzgang.

    Das Perfekte kompakte Horn mit sehr gutem Tiefgang. Auch gut als Hifi verwendbar.

    Und bei Eckaufstellung spielt das Horn sogar ab 32 Hz!!!!

    So einen derartigen Tiefgang schafft man nicht einmal mit einem PA- Bassreflex Subwoofer in der Größe

    Einmal editiert, zuletzt von MartinFricke (29. April 2009 um 18:49)

  • sabbelbacke
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    • 29. April 2009 um 18:44
    • #10

    poste mal die Simudaten, schwer was zu sagen ohne die zu kennen.

    hornresp

  • martinfricke
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    • 29. April 2009 um 19:37
    • #11


    Wird halt nur schwer das Horn zu falten. Da wird die Lautsprecherkammer vermutlich mehr als 4 innen Kanten haben.


    Aber ich krieg das schon hin, ohne das da viel GehäuseVolumenVerluste entstehen.

  • tufkasr
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    • 29. April 2009 um 19:44
    • #12

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von tufkasr (21. Mai 2009 um 12:44)

  • martinfricke
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    • 29. April 2009 um 20:11
    • #13

    der Lab 12 hat ja eine hohen Xmax und die Auslenkung befindet sich bis 61 Volt noch im Xmax Bereich des Lautsprechers.


    Zitat

    hohe bewegte Masse und niedriger Kraftfaktor widersprechen dem Bestreben nach maximalem Wirkungsgrad.

    Hornresp rechnet den BL Faktor etc. ja alles mit in die Simulation mit ein. Somit sollte der dort simulierte Pegel ja stimmen.

    Der Gute Wirkungsgrad im tiefen Bassebreich erreicht sich eben dadurch das der Lautsprecher eine sehr niedrige Resonanzfrequenz hat.


    Mit anderen 12" (PA) Lautsprechern schaffe ich keinen so guten Wirkungsgrad im Tiefen Bassbereich.

    Und wenn benötigt man ein sehr großes langes Gehäuse, damit der Pegel einigermaßen tief und linear geht.
    Oder ein kurzes Horn was erst garnicht tief spielt, das geht auch linear.
    Aber wenn man Tief und ein kleines Gehäuse und Pegel mit einem 12" PA Lautsprechern will, dann fällt der Pegel ab 100 Hz stark nach unten ab.


    Mit dem Eminence Lab ist das eben nicht der Fall wegen der extrem tiefen Resonanzfrequenz (22HZ) daher finde ich den sehr gut geeignet für diesen Zweck.
    Zumindest hat er eben im Mitteltonbereich nicht so einen hohen Pegel dafür im tiefen Bassbereich um so mehr.

  • sabbelbacke
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    • 29. April 2009 um 23:15
    • #14

    martin
    Baachte bei Deiner Simu, dass Du mit 2,83V Input simulierst, was üblicherweise bei einem 8 Ohm Treiber als Eingangsspannung gewählt wird. Der LAB12 ist aber ein 6 Ohm Speaker, (Re 4,...), Du fütterst ihm also in der Simu mehr Power... Doppelklick mal aufs "Eg" Feld und gibt dort den Re Wert ein, das ergibt ein realistischeres Bild vom Wirkungsgrad.

    Dein Horn hat einen sich zwei mal verjüngenden Verlauf mit einem Startwert über Sd... Zwischendrin rutscht die Fläche sogar auf 190qcm runter. Das verhält sich dann weniger wie ein klassisches Frontloaded Horn sondern ist eine Mischform, die am Anfang durch die Kammer mit dem darauffolgenden Engpass eher wie ein Bandpass wirkt.. Das lässt sich eigentlich gar nicht mehr 100% zuordnen, es dürfte sich grob wie ein Bandpasshorn mit gering ausgeprägtem Hornverhalten und nem Schwung Transmissionline mit sich leicht verjüngender Ausgangsöffnung darstellen (und 10 andere Interpretationen würden auch nicht viel falscher sein)... Mischmasch mit ungewissem Ausgang :)

    Auf Re bezogen kommst Du bei grob 96dB/W/m raus..

    Es käme mal auf einen Versuch drauf an, wie das so klingt... In knapp 180 Liter würdest Du aber auch ein ganz normales Frontloaded Horn reinpacken können. Oder ein Bandpasshorn.

    Beachte, dass diese Peaks, die hornresp da einbaut in der Realität nie so stark dann auftreten, das glättet sich.

    hornresp

  • tufkasr
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    • 29. April 2009 um 23:41
    • #15

    Sabbelbacke, das musst du mal erlaeutern. Wie definierst du die nominelle Leistung? 1W ueber der nominellen Impedanz (6 Ohm), oder 1W ueber Re? Und wenn zweites, muss dann die RMS Signalspannung nicht gleich der Wurzel aus Re sein, um 1W zu erzeugen?

  • martinfricke
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    • 30. April 2009 um 16:41
    • #16

    2,45 V * 2,45 V / 6 = 1 W


    Da hat das Horn immernoch 98,5 dB

  • adval
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    113
    • 30. April 2009 um 22:17
    • #17

    Das ist kein Horn!
    Boses Wavecanon lässt grüßen.
    Der Übertragungsbereich ist alles andereals schön!
    Die Resonanzen amoberen Ende sind nicht zu unterschätzen, viel Spaß beim Filtern!
    IMO Fehlkonstrukt!

  • martinfricke
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    • 1. Mai 2009 um 03:25
    • #18
    Zitat

    Der Übertragungsbereich ist alles andereals schön!


    was meins du mit Übertragungsbereich? 35-125 Hz sind doch wohl optimal.


    Zitat

    Die Resonanzen amoberen Ende sind nicht zu unterschätzen, viel Spaß beim Filtern!


    Da ich eine digitale Frequenzweiche verwende über DSP, ist die Trennung nach 125 Hz kein Problem.

    Und wenn ich beim Auto einen Lowpassfilter bei 90 Hz setze, sollte das ja wohl klappen...

    Oder was meinst du / ihr ?

  • martinfricke
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    • 3. Mai 2009 um 19:31
    • #19


    So siehts quasi aus^^

    Einmal editiert, zuletzt von MartinFricke (3. Mai 2009 um 20:26)

  • ometa
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    712
    • 3. Mai 2009 um 20:19
    • #20

    kein Bild :x

    http://www.nachdenkseiten.de

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