1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Mischwerkzeuge

Hab ich jetzt Tomaten auf den Ohren???

  • Wurst Werner
  • 21. August 2003 um 16:34
  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    648
    Beiträge
    4.623
    • 21. August 2003 um 16:34
    • #1

    Liebe Gemeinde,

    es tut mit Leid, aber ich muss mal kurz die allgemeine "Allen&Heath" Harmonie Stimmung trüben. In einigen Postings wird die neue ML Serie als große Verbesserung gegenüber der alten GL Serie abgefeiert. In Punkto Ausstattung und allgemeinen Features mit Sicherheit auch richtig, aber "soundmäßig eine andere Liga" :o ???

    Warum ich hier rumstänkere: Ich hab jetzt in den letzten zwei Wochen zweimal auf einer ML4000 gemischt. Meine Meinung zu dem Teil ist ja auch in der Summe positiv, nur das die Kiste jetzt deutlich anders als ein GL4000 klingen soll, kann ich nicht nachvollziehen. Die Preamps sind wohl etwas offener, aber richtig >dick< ist das Signal immer noch nicht. Der EQ greift für mich genauso gut oder schlecht wie beim GL4000, na ja vielleicht ein Tick griffiger, aber immer noch nach gewohnter GL-Tradition. Bin ich jetzt der einzige auf diesem Planeten, der diesen Eindruck hat???

    Bevor jetzt die gesamte "PA-Task Force" auf mich einhaut: Wir wollen im nächsten Frühjahr eine neue Konsole kaufen. Dabei steht auch eine ML5000 in der Auswahl. Meine Frage: Klingt die 5000er in Punkto EQ und Preamps wie die ML4000, oder ist das eine andere Baustelle?

    Und jetzt "Knüppel aus dem Sack"!
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • KREISS
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    4.542
    • 21. August 2003 um 17:13
    • #2
    Zitat von &quot;Wurst Werner&quot;

    Liebe Gemeinde,

    es tut mit Leid, aber ich muss mal kurz die allgemeine "Allen&Heath" Harmonie Stimmung trüben. In einigen Postings wird die neue ML Serie als große Verbesserung gegenüber der alten GL Serie abgefeiert. In Punkto Ausstattung und allgemeinen Features mit Sicherheit auch richtig, aber "soundmäßig eine andere Liga" :o ???

    Warum ich hier rumstänkere: Ich hab jetzt in den letzten zwei Wochen zweimal auf einer ML4000 gemischt. Meine Meinung zu dem Teil ist ja auch in der Summe positiv, nur das die Kiste jetzt deutlich anders als ein GL4000 klingen soll, kann ich nicht nachvollziehen. Die Preamps sind wohl etwas offener, aber richtig >dick< ist das Signal immer noch nicht. Der EQ greift für mich genauso gut oder schlecht wie beim GL4000, na ja vielleicht ein Tick griffiger, aber immer noch nach gewohnter GL-Tradition. Bin ich jetzt der einzige auf diesem Planeten, der diesen Eindruck hat???

    Bevor jetzt die gesamte "PA-Task Force" auf mich einhaut: Wir wollen im nächsten Frühjahr eine neue Konsole kaufen. Dabei steht auch eine ML5000 in der Auswahl. Meine Frage: Klingt die 5000er in Punkto EQ und Preamps wie die ML4000, oder ist das eine andere Baustelle?

    Und jetzt "Knüppel aus dem Sack"!
    WW

    Moin,

    bist nicht der einzige der das so empfindet.
    Mag schon sein das die ML`s ne "andere Liga" sind als die GL`s - bleibt nur zu fragen um welche Liga es sich dabei handeln soll...
    Kenne nur das 5000er und finde das Pult im Verhältniß von Preis zu Leistung absolut ok.
    Zu den kleineren kann ich nichts sagen, werden sich ja aber wohl ähnlich verhalten.
    Klanglich bleibt es leider "nur" Mittelklasse - für meine Ohren.
    Allerdings empfinde ich das Pult als sehr wirtschaftlich, was mir auch nicht als so ganz unwichtig erscheint.

    Akzeptanzprobleme sollte es, bis auf einige Ausnahmen, wohl keine geben - allerdings glaube ich auch nicht das man damit nen großen Blumentopf gewinnt.
    Sitze grad vor nem Stapel Rider für ein Festival am kommenden WE und konnte beim besten Willen kein einziges mal entdecken, das Jemand A&H fordert.
    Ob Rider nun Sinnvoll erscheinen mögen oder nicht, Tatsache ist das es sich nun mal um die Anforderungen der Künstler handelt die man betreuen soll.
    Erfahrungsgemäß lässt sich im Vorfeld ja nun auch einiges absprechen wenn es Änderungen gibt, allerdings durchaus nicht unglücklich wenn man sich an die Vorgaben hält.

    Das hier A&H sehr stark propagiert wird, hängt für mich zum Teil auch damit zusammen das einige Kollegen auch ein gesteigertes Interesse am Verkauf von Produkten über`s Forum zu haben scheinen - speziell mit Produkten der Firmen A&H, AT, Concert Audio, Sommerkabel usw...

    Anyway, halte die Pulte für gute Arbeitswerkezeuge - thats it.

    Kai

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 21. August 2003 um 17:21
    • #3

    OK OK Kai, ganz unrecht hast Du nicht... ;)

    Trotzdem ist es doch so, das sich A&H mit der ML-Serie wohl aus dem Hobbykistenschlepper-Metier heraus bewegt hat...
    ...es kann ja sein, das die Pulte klanglich keine Oberklasse sind, sie sind dafür ja auch deutlich billiger als die klangliche Oberklasse :o ! Auch sind alle Anwender bis jetzt recht zufrieden mit den Desks!

    Die Wirtschaftlichkeit hast Du ja bereits angesprochen...
    ...meine Aussage dürfte das untermauern!

    Nicht jeder mittelständige Verleiher kann sich ne H2000/H3000 ans Lager stellen...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • guma
    Moderator
    Reaktionen
    5.284
    Beiträge
    14.955
    Marktplatz Einträge
    6
    • 21. August 2003 um 19:44
    • #4

    :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    Mischervergleich auf dem GIG ich krieg mich nicht mehr ein.

    Meiner Meinung nach kann überhaupt niemand auf dieser Welt aus einer Veranstaltungssituation heraus, ohne Referenz und ohne Wiederholbarkeit die klanglichen Eigenschaften eines Mischpults beourteilen. Dazu sind zu viele Einflußfaktoren gleichzeitig vorhanden. Selbst ich kann das mit fast 30 Jahren Hörerfahrung nicht.

    Besonders lächerlich finde ich solche Ansagen von der sogenannten " nur Mixer" Fraktion, die ich im Lauf der Jahre als besonders manipulierbar kennengelernt habe. Diese "der Gig war geil weil Midas auf dem Pult stand" Logik folgen in der Regel nur Leute, die die großen Pulte nicht bezahlen müssen.

    Umgekehrt ist es absolut logisch, daß sich jetzt auch Leute solch ein Pult leisten können, die nicht die genialen Systemoperatoren sind, oder schlicht noch ein bischen Geld fehlt, um den Rest entsprechend auszustatten. Wenn wunderts wenns dann auf denm gig nicht so doll ist.

    Bei großen Firmen, die ein ML 4000 gekauft haben stimmt dann zwar das Restequipment aber natürlich geht dann damit die Drittbesetzung raus ( wieder nix mit Vergleichbarkeit).

    Bei tätsächlichen Vergleichen ( PM 4000, H3000, ML4000 ), so geschehen in einer süddeutschen Großbeschallungsfirma waren die Unterschiede so marginal, daß man es eigentlich niemand erzählen darf. Wer soll denn dann all die Teuren Pulte kaufen b.z.w. leihen :roll: :roll: :roll:

    Meine Empfehlung:

    Pult leihen, Viel Zeit haben, bestes drumrum Equipment benutzen, selbst den Systemoperator machen, ( sofern dazu in der Lage. PM 4000 mit nehmen als Referenz und dann Vergleichen.

    :lol: :lol: :lol: :wink: :wink: :wink:

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    648
    Beiträge
    4.623
    • 21. August 2003 um 20:47
    • #5

    guma: PM 4000 = H3000 = ML4000??? Im Leben nich, da krieg ich mich nicht mehr ein :lol: :lol: :lol:

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • MIKE
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.694
    • 21. August 2003 um 20:57
    • #6

    Was ich ja so merkwürdig finde ist das viele Firmen plötzlich mit Pulten kommen die auch für den Stadtfestverleiher interessant werden.

    Was ich da so gesehen und gehört habe was kommt da wird noch einiges kommen.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • guma
    Moderator
    Reaktionen
    5.284
    Beiträge
    14.955
    Marktplatz Einträge
    6
    • 21. August 2003 um 21:22
    • #7

    @ Wurst Werner, habe ich gar nicht gemerkt, daß ich = = = geschrieben habe, wie konnte das nur geschehen ???

    Es gibt sicher ganz viele Unterschiede zwischen diesen Pulten, die ich auch bestens kenne, nur klanglich bin ich der Überzeugung daß ein "Weinprobentest" oder wissenschaftlich Doppelblindstudie für uns alle was einen Vergleich zwischen der ML 4000- o. MH3- Klasse mit den alten "Schlachtschiffen" angeht, was unser gehörmäßiges Diskriminationsvermögen im direkten AB Vergleich angeht, geradezu belämmernde Ergebnisse produzieren würde.

    Ich persönlich würde niemals über den Klang eines Pultes auf einem Gig urteilen, obwohl ich schon viele Pulte auf dem Gig ( aus anderen Gründen) zur Gurke erklärt habe.

    Gerne erkläre ich auch den Klang eines Lautsprechers für scheiße ( wenn ich die Randbedingungen einigermaßen beurteilen kann aber aus gutem Grund kein Mischpult. Wenn ich mich dann aber doch entschließe ein Mischpult scheiße klingend zu finden, dann erst nach vielen Test- und Hörreihen.

    Nochmal Klartext: Die Unterschiede sind kleiner als man denkt.

  • rockline
    Profi
    Reaktionen
    198
    Beiträge
    4.440
    • 21. August 2003 um 21:27
    • #8

    GL - ML , dass tut sich klanglich nichts! Woher auch?

    Das was bei einem Pult bekanntlich als "klingend" bewerted wird, ist im Grunde genommen nur der Kanalequalizer. Die hier verwendeten Schaltungen parametrischer Filtertechnik ähneln sich alle - egal was für ein Hersteller, da gibt es nicht viel Auswahl!

    Betrachten wir den EQ mal als Flat gestellt, legen ein Signal an und hören uns das an. Nun den EQ Bypassswitch tätigen......und? Kein Unterschied!
    Wenn doch, dann ganz böse Designfehler innerhalb der Audioschaltung und somit ein Pult der absoluten Unterklasse.

    Wenn wir nun am aktiven EQ herumdrehen stellt man schnell fest, ab wo sich jetzt ordentlich was tut - also wie er "greift". Und da gibt es die Unterschiede zwischen den Herstellern, basierend auf unterschiedliche Auslegung der Widerstandsverhältnisse innerhalb der Schaltung. Im Endeffekt erreichen doch alle EQs die Pegelabsenkung/anhebung, die auf der Skalierung angegeben wird.

    Das Regelverhalten ist somit bei funktionierenden Schaltungen schon der einzige ernsthaft festzustellende Effekt! Mehr erst mal nicht. Natürlich gibt es noch Differenzen im Rauschverhalten und den Klirrwerten, aber wer achtet sofort auf so etwas?

    Der Rest der Audioschaltung (als da wären Summentreiber fürs Routing, Aufholverstärker nach dem Fader u.ä.) fallen klangtechnisch kaum ins Gewicht, dass sind Schaltungen wie sie spätestens der Master EQ fürs FoH in seinem Eingang verwendet (und wird da plötzlich die gute PM 3500 im Klang schlecht?).

    Einzig entscheidend für vernünftige Pegel im Pult mit zerrfreier Wiedergabe sind die Preamps im Input. Da gibt es sehr viel mehr Möglichkeiten des Designs. Das schlägt sich im Signal/Noise Abstand und dem erreichbarem Headroom deutlich nieder.

    Beim Headroom haben die Allen & Heath Leute keine Probleme, alle mir bekannten Pulte dieses Herstellers fallen durch extreme Gasfestigkeit auf! Eigentlich kein besonders hervorzuhebendes Merkmal, es sollte an sich überall so sein. Nur haben in der Praxis einige Hersteller da so ihre Probleme....anderes Thema...

    Zurück zum GL - ML Thema. Ein GL wird im Vergleich mit linearer EQ Einstellung exakt identisch mit einem ML klingen. Dazu sind die Grundlegenden Schaltungsprinzipien zu ähnlich, als das hier große Unterschiede zu erwarten sind. Beim drehen am EQ stellt man einen Unterschied fest, er packt bei weniger Dreh schon mehr zu! Das wars dann auch schon, beim GL muß man 3mm mehr drehen, und nun? Am Ende haben beide ihre Maximax erreicht und wenn es jetzt beim Job immer noch nicht richtig "klingt" sollte man vielleicht mal das Mikro wechseln. Das bringt tausendmal mehr als den Tisch austauschen!

    ML sind in erster Linie durch die VCA Geschichten, die vergrößerte Anzahl an Auxen und das schicke Design im Vorteil. Sie gelten als echte Standards für kleine Companys, wie die meisten hier so betreiben. Nahezu jeder (!) kann auf einer ML arbeiten, wer hier Probleme hat weil nicht Midas & Co aufgefahren sind, kommt aus der Liga, wo Geld völlig nebensächlich ist!

    Fazit: ML sehr schön und immer akzeptabel, GL sehr brauchbares Gerät mit einwandfreien Audiowerten - allerdings ohne VCAs!
    Stefan

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    648
    Beiträge
    4.623
    • 21. August 2003 um 21:53
    • #9

    Also, mir persönlich ist das Wurst ob da eine GL4000 oder eine ML4000 steht. In Punkto Sound tut sich da, wie bereits gesagt, meiner Meinung nach nicht viel und VCAs benutze ich sogar an meinem Studiopult nur sehr selten.

    Die Frage nach dem ML5000 stellt sich auch nur, weil mein Chef ein gebrauchtes ML5000 mit Case für einen ungefähr vergleichbaren Preis zu einem neuen GL4000 mit Case angeboten bekommen hat :o

    Daher wollte ich nur wissen, was da eventuell soundmäßig auf mich zurollt :wink:

    Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 21. August 2003 um 22:53
    • #10

    JA WW du hast tomaten auf den ohren.


    Jede serie die A&H raus gebracht hat war features sound und pegelfestigkeits mässig ein schritt nach vorne.

    und wenn der GUMA sagt die sind so schlecht nich dann hat er recht

    glaub dem mann der weiss von was er redet.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • KREISS
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    4.542
    • 21. August 2003 um 22:57
    • #11
    Zitat von &quot;tthorsten&quot;

    JA WW du hast tomaten auf den ohren.

    Leider absolut OT aber: heißt das nicht eigentlich Tomaten auf den Augen und Bohnen in den Ohren???

    Anyway...

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    648
    Beiträge
    4.623
    • 22. August 2003 um 08:34
    • #12

    Bei meinen Ohren kommste mit Bohnen nicht weit, das müssen schon Tomaten sein, vorzugsweise aus Holland :D

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    648
    Beiträge
    4.623
    • 22. August 2003 um 08:47
    • #13

    tthorsten: Ich will nich missverstanden werden, ich kann mit den A&H Sachen wunderbar arbeiten und stelle mich in Punkto Equipment generell nicht an. Ich bin nur der Meinung, dass sich der Grundsound einer ML4000 nicht wesentlich anders anhört als beispielsweise der eines GL4000.

    Ich hab jetzt alleine mit einer Covertruppe (immer gleiche Besetzung) in den letzten sieben Jahre ca. 300 Gigs gemacht und da entwickelt man einfach ein Gefühl dafür, wie die Band über verschiedene Pult rüberkommt. Und nach diversen Postings über die ML Serie war ich sehr gespannt. Ich hatte einfach einen anderen Sound erwartet, das ist alles...

    Viele Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Frank Uhlig
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    575
    • 22. August 2003 um 08:54
    • #14

    Meine Herren,
    wir haben lange Zeit GL3300 & GL4000 benutzt, und sind nun auf eine ML3000 gewechselt (eigentlich wg aktueller/VCA´s), und haben gerade eine ML5000 hier zum Test die wir wohl auch übernehmen werden:
    Nach 3-4 eigenen Tests haben wir ua auch eine 8 Fremdtechs drauf mischen lassen, & da war die Meinung (derer wo man auch zuhört wenn die was sagen) tatsächlich "Ja, gutes Pult, sehr schön". Ich habe bisher nicht eine Stimme mit negativen Fazit gehört.

    Ist es klanglich eine andere Liga? ...... es gibt mittlerweile genügend Referenzen wo ML5000 gut gepunktet hat. Die EQ´s packen auf jeden Fall anders als bei der GL4000 (wir konnten genialerweise beide parallel vergleichen, 2 Wochen lang!). Ob man damit einen großen Blumentopf gewinnt, .... tja, tut man das denn mit ner MH4? Nee.

    Einzig: Die Kanal VCA´s haben einen max Gain von 10dB, dh wenn ein Tech (wie geschehen) sich "in eine Sackgasse" mixt, und dann ein eh schon "zu heisses" Signal mit +8 mit dem VCA noch pushen will, nun, bei +10 ist Schluss..... andere nicht so heisse Signale in der VCA Gruppe werden lauter und das eine halt nicht.....aber in das sei bei anderen vergleichbaren Pulten auch nicht anders, und eigentlich auch eher eine Fehlbedienung als ein Manko. Mixt man sauber, ist alles tipptopp.

    Wer nun sagt: "Die ML5000 ist aber keine Midas", ... naja .. der Mann hat recht! Es ist überhaupt keine Midas. Es steht nicht Midas drauf, es ist nicht so schön bunt wie ne Midas, wird nicht bei Midas gebaut, es kostet nicht so wie eine Midas, und es klingt auch anders als eine Midas..... es klingt wie eine ML5000. Ich finde es aber auch bekloppt nach ner H3000 zu suchen, und nicht eine H3000 zu nehmen, ähnlich wie Gitarristen die sich einen Edel-Amp nach dem anderen kaufen, auf der Jagd nach dem guten alten Marshall Ton...

    Akzeptanzprobs: Nein. Wenn einer eine PM oder XL will, denn will & bekommt er die auch. Für alles andere tut sie es sehr gut. Bon Jovi hatte auch kein Problem mit einer ML5000.....

    Das ML5000 ist ein sehr gutes Pult mit sehr guter Ausstattung und einem absolut brauchbaren Preis-Leistungsverhältnis, und wenn man das auch noch so günstig schießen kann wie oben erwähnt, dann ist doch alles toll, oder?


    Beste Grüße
    Frank

    Grüße,
    Frank

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    648
    Beiträge
    4.623
    • 22. August 2003 um 09:10
    • #15

    Danke Frank, prima posting!

    Kurze Frage noch: Ist die ML5000 in Punkto "EQ, Preamp" jetzt mit der ML4000 vergleichbar oder nicht? Beziehungsweise, schlägt der höhere Preis im Vgl. zur ML4000 sich nur auf der Ausstattungseiteoder auch klanglich durch?

    Viele Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Frank Uhlig
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    575
    • 22. August 2003 um 09:43
    • #16

    Da muss ich leider passen, ML4000 hatte ich noch nicht in meinen Fingern, daher: I don´t know, sorry. Und aufgrund eines Blockschaltbildes oder der technischen Schaltung eines Kanalzuges kann man sowas wie KLANG ja nun nicht wirklich beurteilen... gibt eigentlich nur ein Weg. Nicht auf mich hören: Selber ne ML5000 ins Lager holen, mehrere Tage dran drehen (idealerweise einen sehr gut bekannten anderen Mixer daneben stellen), mal einen Job damit machen, selber entscheiden. Wenn Du willst kann ich dir gerne bei der Beschaffung eines Demotisches behilflich sein.

    Aber: "... wurden die gleichen hochwertigen MicPreamps der XY Serie auch hier ....." liest man doch in Poduktinfos doch immer... glaub ich nicht dran.... oder sind in der "kleinen" Legend auch WIRKLICH die XL3 EQ´s und der XL4 Preamp drin ?!? ........ Von daher würde ich schon meinen dass die ML5000 besser sein wird, aber, nun, ich "meine" halt....... nicht ich "weiss" das.


    Beste Grüße
    Frank

    Grüße,
    Frank

  • MIKE
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.694
    • 22. August 2003 um 10:40
    • #17

    Midas war ja auch nicht nur der König der alles was er berührte in Gold verwandelte sondern auch der König der unersätlichen!!!!

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • ADMIN
    Administrator
    Reaktionen
    381
    Beiträge
    10.040
    Termine
    4
    Einträge
    16
    Marktplatz Einträge
    1
    • 22. August 2003 um 13:42
    • #18

    Vor einigen Monaten gab es im SPIEGEL mal einen Bericht über einige Leute, die blind sind. Einer von denen ist Skifahrer, und wenn er den Hang runterdüst, dann schnalzt er fortwährend mit der Zunge, und anhand der Reflektionen hört er, ob er ein Hindernis im Weg hat oder nicht.

    Vermutlich können solche Leute auch die einzelnen Kanalzüge desselben Pultes auseinanderhalten...

    Für den normalen Konzertbesucher - und für den treiben wir ja den ganzen Aufwand - gilt jedoch: Von 1000 Leuten kann vielleicht einer zuverlässig unterscheiden, ob da auf Behringer oder Midas gemixt wurde.

    Bei den Tontechniker, die ja auch mitbekommen, wie schnell beispielsweise eine Klangreglung anspricht, können vielleicht 10% A&H und Midas in einem Blindtest (neutrale Frontplatte...) unterscheiden. Ich selbst zähle mich da nicht dazu.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.415
    Beiträge
    27.259
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 22. August 2003 um 15:18
    • #19

    jaja, persönliche aversionen spielen mitunter eine größere rolle als die wirklichen klanglichen eigenschaften...

    und die kleinen tricks der hersteller tragen zur namensbildung bei.

    so wird z.b. der venice-eq ja immer gelobt, weil er extrem aggressiv greift. da denken die leute offenbar, das dies ein qualitätsmerkmal wäre wenn sich erstmal viel tut... nun ja, geschmacksache.
    ein optimales ansprechverhalten wäre für mich genau in der mitte zwischen venice und GL. (also z.b. K3... :wink: )


    und wenn man mal ein paar jobs auf XL3-klasse gemixt hat kennt man schon die unterschiede zu den preisgünstigen pulten.
    es geht mit den dickschiffen wirklich einfacher, einen guten sound zu machen.
    aber wer solls bezahlen????

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MIKE
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.694
    • 22. August 2003 um 20:06
    • #20

    Mal ganz allgemein gesagt, ich gucke mir bei allen Sachen die ich kaufe immer auf die Technischen werte.

    Wenn ich mir nicht sicher bin dann lasse ich mir ein Teil kommen und messe selber.

    Habe den Zugang zu einer Messbrücke und so gucke ich dann was geht.

    Ansonsten gucke ich auf den Wert Residual Noise bei allen Kanälen Geroutet und dann sagt mir der wert was geht, denn ienen auchgenerator brauche ich nicht.

    Wenn der Wert um die 80db liegt lache ich laut und gehe zum nächsten Produkt.

    Da ist es mir eigentlich fast schon egal welcher Hersteller es ist.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  2. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  3. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  4. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  5. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  6. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  7. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  8. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  9. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  10. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™