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Hochtonschutz

  • sven heinze
  • 22. Oktober 2009 um 18:19
  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 30. Oktober 2009 um 15:39
    • #41

    Na-eben... hätte ich auch gleich drauf kommen können. :P

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 30. Oktober 2009 um 16:48
    • #42

    also , ptc, widerstand , überspannunsdiode und noch´n widerstand , wie im bei gefügten thread

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • topo
    Beiträge
    199
    • 8. November 2009 um 17:51
    • #43

    Bei Strassacker steht in den Dimensionierungshinweisen für PTC's (Richtwerte nach unseren Erfahrungen):
    "- bei PA-Hochtönern sollte die Nenn-Leistung halbiert werden"

    Ist die Nennleistung gleich RMS und deckt sich diese Erfahrung (Halbierung) mit den Erfahrungen hier aus dem Forum?
    Mir fehlt es etwas an Vorstellungskraft, dass man für einen PA Hochtöner mit 60W RMS und 300 Watt im Peak hier 30 Watt als Berechnungsbasis angeben sollte.


    Topo 8)

    Die Magie der Musik hängt nicht von der Technologie ab die man benutzt, sondern von der Interaktion mit ihr!

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 8. November 2009 um 20:03
    • #44

    Kann man pi*Daumen abschätzen:

    bei einer 45mm Spule mit 5 mm Wickelhöhe kann man bei einem Luftspalt von 0.5 mm (Entfernung Spulenoberfläche zu Polplatte, das ist schon recht eng) ca. 15 Watt durch Leitung und 10 Watt durch Strahlung übertragen. Der Rest ist Ableitung durch Wickelkörper und erzwungene Konvektion (letztere bei Hochtönern wegen des sehr geringen Hubes praktisch vernachlässigbar).

    Kommt also recht gut hin.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Matthias Süß
    Beiträge
    31
    • 1. Februar 2011 um 14:21
    • #45

    Hallo Forum,

    Ich hole den alten Thread mal wieder hoch, da ich bei meinen Sound12 die Sofitten auch gerne durch die Schutzschaltung mit Überspannungsschutzdioden ersetzen würde. Der verwendete Hochtöner MHD-172 (http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=5027&spr=DE&typ=full) besitzt eine Dauerbelastbarkeit von 50W bei 8 Ohm. Damit komme ich auf eine Spannung von 20V, Dioden haben ich bisher aber nur mit 18 bzw. 22V Durchbruchspannung gefunden.

    Welche nehme ich jetzt sinnvollerweise? Bei 18V geht mir Pegel verloren, bei 22V könnte evtl. die Schwingspule zu heiß werden - oder verhindert das der PTC? Wie sollte der dimensioniert werden?

    Schönen Gruß,
    Matthias

  • fks
    Beiträge
    354
    • 1. Februar 2011 um 17:01
    • #46

    Der Treiber hat eine 34 mm Schwingspule
    Sinnvoller Überlastschutz: PTC 0,65 A parallel mit Widerstand 22 Ohm/20 W in Reihe zum Treiber und bipolare Überspannungsschutzdiode 10 V/1500 W mit 6,8 Ohm in Reihe parallel zum Treiber
    Der Überlastschutz wird zwischen Frequenzweiche + Treiber gesetzt

  • Matthias Süß
    Beiträge
    31
    • 1. Februar 2011 um 22:15
    • #47

    Hm, überseh ich irgendetwas oder schlägt die Schutzschaltung mit einer 10V Diode schon bei 12,5W zu? Ist das nicht etwas arg wenig, oder ein Erfahrungswert der der kleinen Schwingspule geschuldet ist?

    P = U^2 / R = 100V / 8 Ohm = 12,5W.

    Nochmal zwecks Übersichtlichkeit: Die Teile werden dann folgendermaßen verschaltet?

    Schönen Gruß,
    Matthias

  • fks
    Beiträge
    354
    • 2. Februar 2011 um 06:47
    • #48

    Das sind Erfahrungswerte aufgrund Schwingspulengröße + Impedanz
    Schaltung: erst PTC in Reihe + dann bipolare Überspannungsschutzdiode parallel
    Die Funktion der Schutzdiode macht sich gehörmäßig nicht bemerkbar - on/off in Nano-Sekunden - zudem wird der Hochtonpegel nicht gekappt sondern nur bedämpft (6,8 Ohm Widerstand)
    Erst wenn bei anhaltender Überlast der PTC (träges Reaktionsverhalten) eingreift, macht sich die Schutzschaltung gehörmäßig bemerkbar

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 2. Februar 2011 um 14:39
    • #49
    Zitat von "Matthias Süß"

    Klugscheißmodus ON: Das Symbol für eine Supressordiode ist aber anders.

    Diode

    Klugscheißmodus OFF

  • Matthias Süß
    Beiträge
    31
    • 4. Februar 2011 um 14:56
    • #50

    Hallo,

    ich bin gerade dabei die Teile zusammenzusuchen, bei Reichelt gibt es aber keine bipolare Supressordiode mit 10V Durchbruchsspannung. 10V bipolar sind anscheinend schwer aufzutreiben...

    Lieferbar wären ab 12V unipolar, oder ab 15V bipolar. Verhalten sich zwei unipolare, entgegengesetzt verschaltet auch wie eine bipolare? Sind 12V bzw. 15V noch sinnvolle Werte?

    Oder hat vielleicht einer von euch noch zwei 10V bipolar rumliegen und würde mir die gegen ein kleines Entgeld zukommen lassen?

    Schönen Gruß,
    Matthias

  • fks
    Beiträge
    354
    • 4. Februar 2011 um 16:27
    • #51

    Typenbezeichnung wäre: 1,5KE10CA
    1,5KE12CA wäre auch möglich - allerdings dann mit einem Widerstand 4,7 Ohm/10 W. in Reihe
    oder zwei 1,5KE10A (unipolar) in Reihe (Minus an Minus)

  • Matthias Süß
    Beiträge
    31
    • 4. Februar 2011 um 17:01
    • #52

    1,5KE12CA gibts bei Reichelt leider auch nicht, aber deiner Aussage entnehme ich dass zwei 1,5KE12A (minus an minus) + 4,3 Ohm Widerstand in Ordnung sind? 1,5KE10A sind zur Zeit nicht lieferbar :-/

  • Matthias Süß
    Beiträge
    31
    • 11. Februar 2011 um 01:09
    • #53

    Hallo,

    ich habe jetzt die Sofitten durch die Schutzschaltung ersetzt, verwendet habe ich zwei mal 1,5KE12A in Reihe (Minus an Minus) und dazu einen 4,7 Ohm Widerstand in Reihe. PTC + parallelen Widerstand wie oben. Jetzt ist der Hochtöner aber deutlich lauter als vorher, ich denke ich weiß auch schon woran es liegt: DIe beiden Sofitten (24V, 18W) in Reihe zum Hochtöner entsprechen ja einem 16 Ohm Widerstand (R=U^2/P), der jetzt nicht mehr vorhanden ist. Daher ist der HT erheblich lauter...ich würde schon sagen die Box klingt unangenehm höhenlastig. Sollte ich den Frequenzgang jetzt an meiner Frequenzweiche (DCX 2496) korrigieren, oder schaltungstechnisch nachbessern?

    Schönen Gruß,
    Matthias

  • Jürgen Klingel
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    • 11. Februar 2011 um 01:23
    • #54
    Zitat von "Matthias Süß"

    DIe beiden Sofitten (24V, 18W) in Reihe zum Hochtöner entsprechen ja einem 16 Ohm Widerstand (R=U^2/P), der jetzt nicht mehr vorhanden ist. Daher ist der HT erheblich lauter...ich würde schon sagen die Box klingt unangenehm höhenlastig.

    Super aufgepasst in Physik und jetzt schlagen wir mal den Begriff "Kaltleiter+Glühlampe" nach :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • tufkadib
    Beiträge
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    • 13. Februar 2011 um 15:35
    • #55

    Hallo,

    Zitat von "audio-pip"


    Aber wir sind doch im Party-PA da gibts nur ein und das heisst LOW-BUDGET. :grin:


    wirklich konsequent wäre ein gänzlicher Verzicht auf Hochtöner.

    MfG
    DirkB

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 13. Februar 2011 um 16:24
    • #56
    Zitat von "DirkB"


    wirklich konsequent wäre ein gänzlicher Verzicht auf Hochtöner.


    Wenn Du einen Ht als > 6 kHz definierst, ist das eine Überlegung wert.
    Mancher wäre mit einem 5" Breitbänder besser bedient...

  • KX292
    Verifiziert
    Beiträge
    29
    • 14. Februar 2011 um 20:46
    • #57

    Hallo Matthias,

    wie Jürgen schon geschrieben hat, handelt es sich bei Sofitten und anderen Glühlampen um Kaltleiter - heisst,
    sie sind niederohmig, wenn sie kalt sind und kein oder nur wenig Strom durch sie fließt. Die Sofitten, mit denen
    ich zu tun hatte lagen i.d.R. bei 1 - 1,5Ohm. Ich hatte aber auch mal welche, die hatten irgendwas zwischen
    2 und 3 Ohm. Je nach Verschaltung würde man dass schon hören können.

    Grüße, Rolf

  • Matthias Süß
    Beiträge
    31
    • 14. Februar 2011 um 21:32
    • #58

    Ich habe die Sofitten die vorher drin waren eben nochmal nachgemessen, sie haben einen Kaltwiderstand von knapp 7 Ohm. Da zwei parallel geschaltet waren, und das ganze in Serie zum HT war da vorher effektiv ein 3,5 Ohm Widerstand (kalt) wo jetzt nur noch ein PTC mit unter ein Ohm im kalten Zustand im HT-Zweig liegt.

    Ich habe mir jetzt erstmal damit beholfen die Höhen und Mitten an der Frequenzweiche mit zwei breitbandigen EQs soweit abzusenken, dass es gut klingt.

  • mattias bost
    Reaktionen
    101
    Beiträge
    644
    • 15. Februar 2011 um 17:04
    • #59

    Hi,

    Zitat

    Hm, überseh ich irgendetwas oder schlägt die Schutzschaltung mit einer 10V Diode schon bei 12,5W zu? Ist das nicht etwas arg wenig, oder ein Erfahrungswert der der kleinen Schwingspule geschuldet ist?

    P = U^2 / R = 100V / 8 Ohm = 12,5W.

    Nochmal zwecks Übersichtlichkeit: Die Teile werden dann folgendermaßen verschaltet?

    Bild

    Schönen Gruß,
    Matthias

    Ja! Begrenzen tut das schon ab guten 6W, denn da werden bereits die Spitzen des Sinus abrasiert (weil Effektivspannung = Spitzenspannung / 1,41). Die von dir errechnete Begrenzung würde bei extremer Übersteuerung ca. die o.g. 12,5W ergeben (Rechteck am Treiber). Der gedachte Schutz würde sehr frühzeitig (sprich bei recht geringen Aussteuerungen) Klirr erzeugen.

    Ferner ist das Schaltbild Murx (Symbolfehler mal außen vor). Befindet sich Schutzdiode gleich hinter der Weiche, bläst der AMP volles Rohr auf die Schutzschaltung und überfährt diese schlicht. Einzig die untere Grenzfrequenz wird durch die niedrigere Impedanz aus "aktiver" Schutzschaltung plus Treiber angehoben. Wenn schon, dann muß die Schutzschaltung aus Dioden und 6,8 Widerstand hinter den PTC/22Ohm parallel zum Treiber (wie fks es geschrieben hat).

    Übrigens, die Schutzdioden machen die 1500W nur extrem kurzzeitig, im Mittel (je nach Gehäuse) geht nur ca. 1W!!! Wird die Schutzdiode dabei überlastet (was leicht vorkommen kann), geht sie auf Schluß (was gewollter Konstruktionssinn ist). Merkt man dann am dauerhaft leiseren Treiber, worausgesetzt die Schaltung ist korrekt aufgebaut (und nicht wie im Schaltbild). Da fällst (fast) gar nicht auf, nur fgu steigt.

    Grüße
    Mattias

  • Matthias Süß
    Beiträge
    31
    • 15. Februar 2011 um 18:16
    • #60

    Hallo,

    ich habe zum besseren Verständnis nochmal ein Schaltbild gezeichnet was ich zusammengelötet habe, ich habe versucht möglichst die richtigen Schaltzeichen zu verwenden aber nicht alle gefunden. Die Bauteilbezeichnungen entsprechen teilweise den Bestellnummern bei Reichelt. Die Supressordioden sind unipolar 12V, welche mit 10V oder 12V bipolar habe ich nicht bei Reichelt bekommen.

    Stimmt das jetzt so? Vom Höreindruck ist der HT deutlich lauter als mit den Sofitten, über die Grenzfrequenz kann ich nichts sagen da nicht nachgemessen. Ich habe wie schon erwähnt an der Frequenzweiche (DCX 2496) gegengesteuert um einen ausgeglichenen Sound zu bekommen.

    Schönen Gruß,
    Matthias

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