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Degeneration der Veranstaltungsqualität

  • Eliminator
  • 26. November 2009 um 06:53
  • Marian Humann
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    1.682
    • 29. November 2009 um 01:30
    • #21
    Zitat von "treibsand"


    Die neue Yuppi (Young perfect People) Generation ist noch nicht im richtigen Alter (noch u30) und diejenigen, die im richtigen Alter sind zählen nicht mehrheitlich zur Szene. Sowas setzt sich nur in Regionen durch, wo entsprechend viel Geld verdient wird, dass man das auch nach aussen trägt - und zwar sein Leben lang. In Working-Class-Hero-Hochburgen schlägt irgendwann die Biologie zu und man vergisst das In-Sein-wollen...


    Den Eindruck hab ich auch. Hier in der Gegend herrschen wohl die extremsten Wohlhabensunterschiede. Hier in Südthüringen gibts Niedriglöhne, wo man über 8€ pro Stunde als Facharbeiter froh ist, 30 km weiter im Raum Coburg ist die ehemalst wohlhabenste Stadt Deutschlands mit entsprechenden Löhnen.
    Dort kann man Eintritt verlangen bis man blöd wird, da kommen immer Leute. ich erinner mich an nen Folk-Festival mit 40€ Eintritt für einen Abend, als wir mehrfach Stühle nachordern mussten weil viel mehr Leute kamen als erwartet. Immer wieder bin ich überrascht wieviel Leute im Raum Coburg zu teuren Veranstaltungen gehen. Erst heute wieder nen voller Ball mit 30€ Eintritt...

    Hingegen bei uns mosern junge Leute schon wenn man ihnen 6 Livebands für 6€ an einem Abend bietet. Generation 30+ meckert ab 10€ pro Ballabend.
    Dann bieten wir und unsre Konkurrenz hier im Osten meist Vollausstattung für Veranstaltungen, es müssen immer gleich ganze 3-Felder-Hallen gemietet werden und so viel Technik wie möglich soll stehen.
    Drüben in Co stellt man kleine Böxchen auf, paar LED Kannen dazu und fertig und alle sind zufrieden.


    Und dann - völlig unverständlich für mich - dass es in nem 3000 Einwohner Ort 20 Kneipen geben muss, von denen nur eine gut läuft. Kein Wunder wenn die sich gegenseitig die Kundschaft wegnehmen.

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 29. November 2009 um 02:25
    • #22

    Tja - mit sowas hatte ich bereits vor 26 Jahren als resident DJ in SW-BaWü zu kämpfen.
    Unsere Disse war klein, ca. 150 Pax = umgebaute Keller-Kneipe. DI-SO, 19-1 Uhr.
    Konkurrenz: Neu gebaute "Großraum"-Disse, 2 Dance-Floors (aber selbe Musik = nur ein DJ), mehr Lightshow, mehr Personal, usw.
    DI-SO 20 - 3 Uhr
    Und dann gabs auch noch ein Lokal im Wald, ex-Vereinsheim, mit DJ und Mini-Tanzfläche - aber bis morgends um 4 Uhr offen.

    Fast alle Lokale waren damals "Eintritt frei" = Getränke sind Umsatz-Träger. Preislich auf Dissen-Niveau, aber akzeptabel.

    Wir hatten besonders viele Stammgäste. Bei uns war es gemütlich, fast schon familiär, und rustikal eingerichtet.
    Ich begrenzte schon früh die Lautstärke, und etwas mehr Bass, um die Atmosfäre nicht "tot zu brüllen", aber der Sound wirksam bleibt.
    Ich hatte oft die neuesten Platten = früher + schneller als die anderen Dissen = meinen halben Lohn in Platten gesteckt, und stets in div. Läden auf "Plattenjagd".
    Die anderen DJs schienen mir Dieses nicht soo ernst zu betreiben.
    Außerdem versch. Musik, ggf. auch mal rockiger = mehr Abwechslung als bei den anderen Lokalen.
    Ich informierte mich nachts über RTL-Radio, englisches Programm aus London via Mittelwelle = hörte ich die Tracks bis zu drei Monate früher, als auf dem dt. Markt.

    Die Großraum-Disse hatte überwiegend junges Publikum, und Alles schicker, aber auch Show = "Sehen, und gesehen werden".
    Das Lokal im Wald hatte die meisten Ü30 J. Gäste, und profitierte von ihrer längsten Öffnungszeit = bis 4 Uhr.

    Damals schien mir, als ob den Lokal-Betreibern der DJ ziemlich egal war ("Plattenschubser") - Hauptsache Umsatz. -> Riskante Unterschätzung.
    Heute scheint mir der kreative und passende DJ - noch wichtiger, als damals.

    Die Tanzflächen waren damals m.E. relativ klein = die meisten Gäste konnten nicht tanzen, wegen "Platzmangel".

    Heute erscheint mir das Freizeitangebot noch größer als früher. Und seit ca. zwei Jahren weniger Gäste als früher.
    Dabei scheint mir auf Ü30-Parties und -Dissen-Floors mehr Party-Stimmung, als die "Teenie-Discos" ?

    Zitat

    Degeneration der Veranstaltungsqualität

    Hm - liegts vielleicht eher am Publikum ?
    Oder weil man selber älter - und noch anspruchsvoller und kritischer geworden ist ?

    Ich finde, daß es heute mehr DJs gibt, und darunter viel mehr schlechte !!! DJs = "...wer hat Den bloß ran gelassen ?"
    Und so manche Tracks in den Charts, musikalisch erbärmlich = würde ich meinem Publikum nicht zumuten wollen.
    Und daß, obwohl die Musik-Auswahl und die Technik heutzutage viel größer ist, als früher.
    Aber damals gabs auch "Neue Deutsche Welle" = *würg* - aber ich mußte sie spielen.

    Die jungen Leute sind auch heute nachts gerne aktiv. Einzelne VAs zu "Sport in der Nacht" = nachts die Sporthallen offen, - findet großen Zuspruch.

    Auf großen VAs = ab ca. 5000 Pax, scheint mir der Power und die Show der Musik / der Sound besonders wichtig zu sein.
    Und für die Leute das Massen-Erlebnis. Bis hin zu versch. "Sensation" mit bis zu 50.000 Besuchern.

    Stetig steigende Besucher-Zahlen: Versch. Musik-Festivals im Sommer = Musik + Camping + Gemeinschafts-Erlebnis = Mini-Urlaub.
    Und daß längst nicht nur bei Heavy-Metall Music.

    Vorschlag: Wenn`s "klemmt" - dann sein Zielpublikum befragen - und dessen versch. Freizeit-Interessen kennenlernen.
    Mir scheint, daß "Musik + Drinks" alleine - heute den Leuten nicht mehr genügt ?
    Und die Besucher mehr aktive Teilnahme wünschen, als nur Musik-Berieselung ? (s. Karaoke, und Themen-VAs)

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 29. November 2009 um 02:57
    • #23
    Zitat von "treibsand"

    Die neue Yuppi (Young perfect People) Generation ist noch nicht im richtigen Alter (noch u30) und diejenigen, die im richtigen Alter sind zählen nicht mehrheitlich zur Szene. Sowas setzt sich nur in Regionen durch, wo entsprechend viel Geld verdient wird, dass man das auch nach aussen trägt - und zwar sein Leben lang. In Working-Class-Hero-Hochburgen schlägt irgendwann die Biologie zu und man vergisst das In-Sein-wollen...

    Gut getroffen ! :wink:

    Zitat von "Marian Humann"

    Hier in Südthüringen gibts Niedriglöhne, wo man über 8€ pro Stunde als Facharbeiter froh ist

    Thüringen = lt. Presse die niedrigsten Löhne Dtl. - ich vermute 6,80/Stunde u.ä. = besch........

    Hier "nebenan" in der Schweiz, sind Eintrittspreise von 54 sFr. (keine Getränke) für große VAs (5 versch. Floors) durchsetzbar -> die VAs sind voll.
    Man kann ca. 50 - 150 sFr. Umsatz pro Besucher an Getränken etc. dazu kalkulieren.
    Dafür verdient ein Schweizer ungern weniger als 4000 sFr. netto / Monat. :shock:

    Zitat

    Drüben in Co stellt man kleine Böxchen auf, paar LED Kannen dazu und fertig und alle sind zufrieden.

    Daß wäre sogar mir zuwenig - aber solche VAs funktionieren hier auch, und dies sogar in der Schweiz -hier-

    Ich bin gel. selber dort (ca. 100 Pax - bei jedem Wetter !): Fast alle Besucher Ü30, Einige sogar Ü50. Eintritt frei, für Schweiz sehr günstige Preise.
    Veranstalter ehrenamtlich = gesamter Gewinn wird an versch. wohltät. Einrichtungen gespendet. :D
    Wenn der DJ gut ist, tanzen sogar Einige, mit viel Spass dabei.

    Zitat

    Und dann - völlig unverständlich für mich - dass es in nem 3000 Einwohner Ort 20 Kneipen geben muss, von denen nur eine gut läuft. Kein Wunder wenn die sich gegenseitig die Kundschaft wegnehmen.

    Ganz einfach: Solange die Kneipe noch soviel Gewinn abwirft, daß der Wirt selber kein "Hartz-4" benötigt ? :wink:
    = die 19 anderen Wirte kämpfen gegen "Hartz-4" an ?
    (Ironie wieder aus)

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 05:37
    • #24

    Ist doch eigentlich kein Wunder, dass die Musik in den Charts entweder mit lowtempo oder Coversongs glänzt. Die Freizeitgestaltung der Kids bis 25 ist doch heute völlig anders. Da chattet und daddelt man lieber das ganze WoEnde mit Freunden. Dazu passen dann die Songs, die für die Tanzfläche völlig fehl am Platz sind. Wenn man zur Zeit in die offiziellen Charts schaut, gibt es höchstens zwei vielleicht drei tragbare Lieder für eine Disco, der Rest ist Hintergrundsmusik zum chatten am Computer. Positiv ist die Entwicklung der deutschen Musikkultur und Bands, aber auch da beginnt nun schon die Degeneration was die sinnvollen Texte angeht. Ein Vorteil hat es aber auch, als DJ muss man nicht unbedingt immer neue Platten kaufen .... ich geh gleich mal die alte Push the Feeling on im Keller suchen :wink:

    Die Tatsache, dass in vielen Gegenden am besten Laser, 20 Wackellampen und Türme von Böxchen hängen und stehen, um eine normale DiscoVA durchzuführen, ist eigentlich logisch. Denn die Erwartungshaltung ist unterhalten zu werden, da es den jungen Gruppen meist nicht mehr gelingt, aus der Eigendynamik heraus einen unterhaltsamen Abend zu haben. Ohne Animation, Entertainment oder viele Visuelle Aaaaahs und Oooohs sitzen die nur rum und ziehen lange Gesichter. Denen reicht es nicht mehr eine Bar, eine Tanzfläche und viele Freunde und neue Gesichter zu sehen, die warten dann wie im Kino darauf, dass etwas besonderes passiert. Wenn nichts passiert bleibt ihnen nur noch der Alkohol oder auf dem Dorf macht man dann halt Action :roll:

    2 Mal editiert, zuletzt von Michael Beyer (29. November 2009 um 10:29)

  • Bernd Masu
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    1.022
    • 29. November 2009 um 10:23
    • #25

    Danke besonders an blade11 und Michael Beyer für ihre Postings zu diesem Thema.

    Ich schätze schon länger die Kombination von Videospiel + Musik gleichzeitig. Vielleicht ist die Disco der Zukunft eine LAN-Party, und Jeder ist am daddeln + Gedudel in deren Kopfhörern ?

    Die Ansprüche für VAs - werden immer größer ? Video-Beamer ? = Der DJ muß auch VJ sein ?
    Virtual DJ, PC DJ Dex, usw. = DJ Software auch mit Video, synchronisiert.
    DJ-Mixer, mit Touchboard und Video-Steuerung.
    Zukunftsmarkt: Urheberrechts-freie Videos ? = nicht auch noch Abgaben für die Videos blechen müssen ?

    Wann gibt es VAs in (leer stehenden) Kino-Sälen ? Und das Publikum hockt passiv in den Sitzen ? = "Los, mach mal - mir ist langweilig".

    Selber gesehen: Einsamer "Tänzer" auf der Tanzfläche in einer Halle. Leicht wippend zur Musik, gleichzeitig am rauchen und simsen.
    Später wurde es schon voll - (VA in einer LKW-Werkstatt mit 5 Floors in CH-Zürich-Kloten) aber Ettliche dröhnten sich mit Lachgas = der Verkäufer hatte guten Umsatz, ich schätze 5000 sFr. an diesem Abend. (VA in der Schweiz, in D ist Lachgas ohne Rezept verboten)
    Beim Abbau sah ich dort drei recht hohe Gasflaschen. Ist "Dröhnung" nötig, weil die VA selber diesen Leuten zu langweilig ist ?
    Reichen auch vier Wackellampen, weil selbst 20 davon, die Leute nicht mehr beeindrucken ?

    Andere VA in einer Eissporthalle. Bühne, Truss-Aufbau, PA, übliches Licht = nix Besonderes.
    Daß der Laser zeitweise stehen blieb - schien Keinen zu interessieren.
    Die Pyro-Show als Zwischeneinlage auf der Bühne, fand nur relativ wenig Beifall und Interesse.
    Musik: Hardstyle v. versch. DJs - scheint bei CH-Kids besonders beliebt zu sein ?

    Gleiche VA: Trance-Floor: Manche internationale namhaften DJs dort dudelten + mixten nur ihre Platten oder CDs herunter = kümmerten sich gar nicht um das Publikum.

    Hauptsache "bum-bum" aus den Boxen - der Rest ist egal ?

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 10:36
    • #26

    Na wenn man die unterschiedlichen Beiträge hier und die über DJ-Programme etc in der Summe sieht kristallisiert sich eigentlich doch eines heraus:

    Viele der heutigen 'DJs' sind DJs weil sie selbst sich so definieren, sie wollen gefeiert werden und im Rampenlicht stehen. Die Mittel wie sie dies erreichen sind ihnen egal. Bei Automix und mangelndem Gespür für die Musik kann das Publikum dann eben nur gähnend am Rand stehen. In anderen Beiträgen wird allen Ernstes nach DJ-Programmen gefragt, die mixen und Musik auswählen können. Die richtige Auswahl der Musik kann auch einen Party mit 8PAR Kannen zum Erfolg führen. Die Emotionalität einer Maschine rockt aber eben keinen Floor :lol:

    Aber damit wäre doch bewiesen, dass Männer Multitaskingfähig sind: Wippen, Tippen, Rauchen, Atmen :grin:

  • toadie
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    • 29. November 2009 um 15:20
    • #27

    Sorry, ich gehe mit den einschätzungen nicht konform...

    1. Preisgefüge

    Die Nettoeinkommen sind Bundesweit seit Jahren Rückläufig, es bleibt einem also kaum noch Geld übrig um es in einem Zappelschuppen zu verprassen.
    Früher habe ich ungefähr das gleich verdient wie heut war aber in der Lage am Wochenende zwischen 200 und 500 Mark auf den Kopf zu hauen.
    Würde ich heut am WE zwischen 150 und 250 Euro verballen - hätt ich den ganzen Monat den Kühlschrank leer.
    abgesehen dafür wäre ich an den Wochenenden mit 150 Euro noch nicht mal ansatzweise betrunken und hätte kein Geld mehr um mit dem Taxi nach Hause zu fahren...

    2. Das gebotene Umfeld

    Lange zeit habe ich in einer Großraumdisko in Köln den Rockpart in der Zeit von 23-3 Uhr übernommen.
    Der Sound war damals "fett" und druckvoll ... es lagen 8 Stück 4 x 15" Subwoofer unter der Bühne und oben gab es für die Tanzfläche 8 12"/1,4" Topteile alles vernünftig geamped und über controller entzerrt und delayed...
    Bei den Topstücken mittig Tanzfläche wurden angenehme Peakwere von 105 bis 110 db erreicht und im normalprogramm 95 bis 100 wobei die Anlage gerade einmal bei 75% Leistung betrieben wurde.
    Heute ist das Körperverletzung...
    Das Publikum von mitte zwanzig bis end 40 alles dabei, der Eintritt kostet 15 Mark - eine Cola kostet 3 DM genau wie ein Kölsch (0,2) Weizen 5 Mark und Longdrins 8 Mark.
    Irgendwann kam dann die Technobewegung und die Jugend forderte mehr Bumm-Zisch Musik.
    Trotz meines beführwortens das alte Publikum nicht zu vergraulen, stürzte man sich Geldgierig auf die Technojünger die zugedröhnt mit Extasy und anderen Chemikalien die ganze nacht durchtanzten. Komischer weise wurde aber deutlich weniger Bier verkauft, obwohl mehr Besucher da waren. Die Kalkulation Eintrit - Getränke stimmte nicht mehr und der Laden kippte und geriet in die roten Zahlen.
    Als dann die Speaker der reihe nach den Geist aufgaben, war natürlich kein Geld da um diese zu ersetzen, denn der Ferrari vom Besitzer musste ja auch noch getankt werden...
    Also schloss man den Laden irgendwann, die Disko gibt es heute nicht mehr obwohl viele alte Besucher das immer sehr bedauert haben.
    einfache Rechnung: 15 DM Eintritt, 15 Kölsch a 3 DM = 45 DM, 2 Longdrinks a 8 DM = 16 DM - macht in der Summer einen durchgeschwitzen Diskoabend mit Muskelkater von knapp 80 Mark - sprich gut 40 Euro... und alle waren zu frieden.

    Heutige Situation...

    Die allgemeine Disko:

    Sound: viel zu leise, will sagen zu undynamisch. kein Druck - ein Wohlfühlpegel gibt es nicht mehr da der Gesetzgegeber das angeblicverbietet.
    Die meisten Clubs sind der Meinung wenn ich nur noch 90 db darf - dann reicht auch ein virtel an Equipment und dann darf es ruhig auch gleich was von DAP oder FAME sein...
    Es wird kein wert mehr auf Sound gelegt.
    Selbst die gute alte Kantine in Köln die Live wirklich sehr gut klingen kann, klingt im Diskobetrieb oft als hätte die Putzfrau die Putzlappen in den Hochtöner vergessen...
    Das Material mit dem die DJ´s arbeiten, meist CD oder MP3, ist hochkomprimiert und jeglicher Dynamik beraubt. Wie wichtig die Dynamik jedoch beim Zuhörer ist, beweisen die leeren Diskotheken...
    Ich habe heute jedenfals zu Hause im Wohnzimmer mehr Dynamikreserven als eine Disko mir bieten darf oder bereit ist zu bieten, warum soll ich also für diese Fehlinterpretation von Eventgastronomie auch noch Geld bezahlen?

    Was erwarte ich als Kunde:

    Ich als zahlender Gast bin König, diesen Grundsatz sollte sich so mancher Wirt nochmal ganz langsam durch den Kopf gehen lassen...
    Wenn ich in einer Lokalität heute 200 Eur lasse, dann erwate ich einen Top Sound und kein Top Pegel der nur noch flach ist.
    Ich erwarte kompetentes Personal auch hinter der Theke das nicht beim Wechselgeld bescheißt, freundlich ist und schnell.
    Und auch, dass man Musikwünsche spielt, seien sie noch so abgefahren, denn sie spiegeln das wieder was das Publikum hören möchte.
    Es gab früher kein Laden der 3mal am Abend das gleiche Stück gespielt hat, 2 mal ja aber das auch nur bei 1 bis 3 Titeln die gerade top angesagt waren.
    Mainstream Zeit war früher in der Disko von 22 bis 0 Uhr - danach wurde es individuell und gerade das habe ich geschätzt und erwarte es auch heute noch von einem angesagten Club.
    Das Licht sollte zur Musik passen. Permanentes Dauerfeuer der Strobefunktion aus den Wacklern langweilt nach kurzer Zeit, offenbar hat man es verlernt gutes Szenenlicht und rythmische Übergänge so einzusätzen das sie zur Musik passen.
    Auch sollte es einen Bereich geben in den man sich zurückziehen kann wo ein angepasster Pegel herscht bei dem man seine Ohren etwas erholen kann und sich eine Unterhaltung möglich ist ohne sich anzuschreien.
    Nicht zuletzt zu erwähnen ist ein sauberer Toilettenbereich, genauso wie eine Möglichkeit ein paar Kleinigkeiten zu zu vernünftigen Preisen speisen - so ein Frikadellenbrötchen muss keine 4,50 Eur kosten - , so ein Diskoabend ist mitunter schon mal recht lang :)
    All das erwarte ich von einem Club in dem ich Kunde bin.

    Wo gibts diesen Laden ????

    Gruß
    Toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • Jürgen Klingel
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    • 29. November 2009 um 15:46
    • #28
    Zitat von "toadie"

    Wo gibts diesen Laden ????

    Hm, in unseren Köpfen!? *träum*

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 16:41
    • #29
    Zitat

    Heutige Situation...

    Die allgemeine Disko:
    Sound: viel zu leise, will sagen zu undynamisch. kein Druck - ein Wohlfühlpegel gibt es nicht mehr da der Gesetzgegeber das angeblicverbietet...Die meisten Clubs sind der Meinung wenn ich nur noch 90 db darf - dann reicht auch ein virtel an Equipment und dann darf es ruhig auch gleich was von DAP oder FAME sein...

    Ich finde nicht, dass eine Veranstaltung degeneriert ist nur weil man eine angemessene Lautstärke fährt. Bei 99-100 dB L(A) kann man doch seinen Spaß haben, die Musik muss halt stimmen! Keiner redet von 90 dB selbst die Politiker fordern 99dB max L(A)

    Zitat

    Das Material mit dem die DJ´s arbeiten, meist CD oder MP3, ist hochkomprimiert und jeglicher Dynamik beraubt. Wie wichtig die Dynamik jedoch beim Zuhörer ist, beweisen die leeren Diskotheken...


    MP3 --> etwa schon wieder ein Laptopbewacher, der zum DJ erkoren wird :? Zeige mir eine Anlage, auf der eine gut aufgenommene CD keine Dynamik hat. Es liegt nicht an der CD sondern an deren Produktion, da kann heute auch kein DJ was ändern :(


    Zitat

    Es gab früher kein Laden der 3mal am Abend das gleiche Stück gespielt hat, 2 mal ja aber das auch nur bei 1 bis 3 Titeln die gerade top angesagt waren.

    Dann haben sie doch keine DJs, denn sonst würde ja wer den Job richtig machen.

    Zitat

    Permanentes Dauerfeuer der Strobefunktion aus den Wacklern langweilt nach kurzer Zeit, offenbar hat man es verlernt gutes Szenenlicht und rythmische Übergänge so einzusätzen das sie zur Musik passen.


    Die leisten sich aber eben keine LJs mehr und dann blinkt es halt wie auf dem Rummel :(

    Zitat

    Wo gibts diesen Laden ????


    Es beschreibt in etwa die Kagan.Lounge in Freiburg, in der ich früher mal gearbeitet habe. Nur die von dir gewünschte Lautstärke gab es da auch nicht. :wink:

  • toadie
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    • 29. November 2009 um 17:18
    • #30

    Um nochm al Klar zu stellen, es geht nicht um einen dauerpegel von 105 db - aber der Peak sollte da schon hinkommen...

    Wenn sich die Nadel des Messgerätes jedoch nur um 3 db bewegt wirds schwierig....
    Um die Dynamik wieder aufzubereiten gibt mehrere Möglichkeiten... EQ, Exciter, dekompressing etc.

    Es ist eben kein Live und das Dynamik auf den heutigen Scheiben immer weniger wird sollte jeder wissen. Da reicht es eben nicht aus direkt aus dem Pult in den Controller zu gehen, da muss man halt etwas mehr machen.

    von der Disko wo ich oben von sprach bewegten sich die Zeiger des Messgeräts bei laufender Musik um bis zu 15 db !!! - das ist Dynamik...

    Physik kann man nicht überlisten

  • skyworker
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    • 29. November 2009 um 17:30
    • #31

    Bitte wie macht man mit EQ und Exiter denn Dynamik???

    Um Erleuchtung bittend - SKY

    PS: Decompressing???

    Kein Applaus für Scheiße!

  • ralle14
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    • 29. November 2009 um 17:37
    • #32

    @ toadie: Wie willst du dann Dynamik zurückgewinnen? :? Von nichts kommt nichts, woher soll dein Gerät wissen wie und was nun dynamisch klingen soll? Zeig mir das Gerät, ich kaufe sofort! :lol:

    Dass Discotheken immer nachlässiger werden liegt hauptsächlich am Publikum. 90% der jugendlichen Diskogänger setzen sich das primäre Ziel des Betrinkens in den Kopf. Es gibt nurnoch sehr wenige, die sich für ordentlichen Klang interessieren. Hier auf Rügen werden nichmal Lautstärkelimits eingehalten, es klingt einfach nurnoch schrecklich laut und verzerrt. Gestern in der M3 Disko in Prora (http://www.m3-disco.de) verzerrte bei jedem Bassschlag die Musik so sehr, dass von der Sprache nichts mehr verstanden werden konnte. Das kann man sich nichtmal schönsaufen. :roll: Dafür Eintritt im teilweise 2 stelligen Bereich zu verlangen ist einfach nur ausverschämt!

    Solange die Diskothekenbesitzer nicht den Kapitalgedanken aus dem Kopf kriegen wirds sich daran aber auch nichts ändern.

  • binson
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    • 29. November 2009 um 17:40
    • #33
    Zitat

    Wie willst du dann Dynamik zurückgewinnen? :? Von nichts kommt nichts, woher soll dein Gerät wissen wie und was nun dynamisch klingen soll? Zeig mir das Gerät, ich kaufe sofort!

    Expander gehören zur Gruppe der Dynamikprozessoren.

    Sie sind Regelverstärker, die eine Toninformation, die am Anfang einer Übertragungsstrecke in ihrer Dynamik komprimiert wurde, wieder entsprechend dehnen, um die Echtheit des akustischen Geschehens zu erhalten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Expander_(Musik)

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • toadie
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    • 29. November 2009 um 17:49
    • #34

    Och Sky das hier ist kein Audioworkshop...
    mach dir mal ein paar Gedanken wie es gehen könnte und sei kreativ *g

    1. Was braucht man um die dynamik aufzupeppen ? - na die frequenzspitzen und die Frequenztäler
    2. Nun überleg mal was man mit diesen anstellen könnte...
    3. ich werde hier nicht explizit erzählen wie ich sowas mache und die aufgezählten Geräte waren nur Teile des ganzen, aber sie helfen dir dabei.

    Genau das ist das Problem, es wird immer alles als Gott gegeben hingenommen, wenn der Song halt keine Dynamik mehr hat, dann ist das halt so...
    Ich nenn das mal ne falsche Grundeinstellung. der Kunde auf der Tanzfläche ist der König und der Song muss im CLub anders klingen als zu Hause, und ich meine bestimmt nicht lauter *g - denn das ist der Grund überhaupt in solch einen CLub zu gehen. Wer das nicht hinbekommt der hats nicht verstanden.

    Gruß
    Toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • skyworker
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    • 29. November 2009 um 18:10
    • #35

    Sorry for OT: Lieber Toadie, nein es ist kein Audioworkshop - zum Glück. Wenn du - genau wie in einem anderen Thread hier - nur nebulöse Andeutungen machen willst, dann hilft das nicht weiter... Kommt da also noch was? Gerne in einem anderen Thread

    Nebebei - Frequenzspitzen und -täler für die Dynamik? Du machst mich immer neugieriger!

    Aber: ich muss zugeben, es gibt durchaus sowas wie eine Degeneration. Flatrate / Coma / Sonstwas mag ein Grund dafür sein, aber sicherlich auch das Überangebot: Wir haben eine Optionsgesellschaft, das Angebot ist riesig und die Ansprüche erscheinen ebenso. Sind sie aber nicht. Und da liegt das Übel begraben. Schnell, billig, austauschbar - genau wie Fernsehn, Kinofilme, PCs, Endstufen, Boxen, der ganze Konsumplunder eben. Die Sprache übrigens auch ^^ Kein Wunder, dass sich Gastronomen oder Veranstalter darauf einschießen. Kosten klein halten, maximalen Gewinn abschöpfen - das ist die Devise. Fragt doch mal einen Clubbetreiber, wie er das sieht? Sollte er ehrlich sein, dann sagt er euch auf den Kopf zu, dass es ihm (in 9 von 10 Fällen) völlig egal ist, ob die PA geil ist, das Licht im Takt oder sonstwas - denn gesoffen wird auch so. Warum also riesen Kohle in die Anlage stecken, wenns um Schnaps und Bier geht? Umsatz wird über die konsumierte Masse aus dem Fass gemacht, nicht über einen formvollendeten Cocktail im Glas. Insbesondere, warum so viel Geld für eine Hand voll Technikjunkys investieren, die unbedingt die Marke xy glauben, sehen zu müssen, die ohne Massen an Movinglights nicht feiern können und die ohne Controllereinstellungen zu sehen keine Party machen können?

    Ausnahmen gibts freilich, das ist keine Frage, aber die Masse sieht doch so aus: Rein in die Innenstadt, schön vorgeglüht haben, in irgend einen Schuppen rein und abpumpen. Ab ein paar Promille ists sowieso egal, ob da CD oder MP3 gespielt wird und welche Lampe an ist. Dass dabei die Qualität nicht steigt, dürft ihr den Betreibern nicht vorhalten- das ist schlicht eine Frage der Erwartungshaltung. Ein Kollege aus dem Livegeschät hat das mal anhand der bekannten Kapelle "Manowar" sehr treffend beschrieben: Die ersten 5 Reihen beim Konzert wollen einen ordentlichen Rausch, akustisch erschossen werden und auf dem Heimweg ein schwarzes T-Shirt mitnehmen".

    Das Leben kann so einfach sein ^^

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 19:08
    • #36
    Zitat

    Umsatz wird über die konsumierte Masse aus dem Fass gemacht, nicht über einen formvollendeten Cocktail im Glas.

    Dies gilt dann wohl für die Gegend und den Wirkungskreis von dir. Denn die Rechnung kann mangels Masse und schlechten Brauerei-Konditionen auch genau umgekehrt sein. :wink:

    Zitat

    Insbesondere, warum so viel Geld für eine Hand voll Technikjunkys investieren, die unbedingt die Marke xy glauben, sehen zu müssen die ohne Massen an Movinglights nicht feiern können und die ohne Controllereinstellungen zu sehen keine Party machen können?


    Wer sind die Technikjunkies die an den Controllern fummeln - meinst jetzt die Haustechniker? Was spricht gegen Markengeräte? Warum keine große Lichtanlage wenn jemand vorhanden ist, der sie sinnvoll einzusetzen weiß? :wink:

  • bassfaceb
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    • 29. November 2009 um 19:28
    • #37

    schon witzig....

    da ist ja seit dem letzten Post vom Threatersteller ein Aufsatz mit ca 10.000 Wörtern zusammengekommen

    ich will nochmal die Fragestellung des Theatstarters in den Raum stellen:

    Zitat

    ist Euch auch schon aufgefallen, daß die Qualität von Veranstaltungen gerade im kleineren Umfeld immer mehr sinkt?

    Dort wo man früher das reine Lichtspektakel gebucht hat, braucht man heute nicht mal mehr Beschallung.


    was ich damit sagen will... die Diskussion ist ja super, aber sie geht völlig am Thema vorbei

    just my 2 cents

    PS: wir sind uns ja eigentlich alle einig, dass Discothekenbetreiber schuld sind...

    und ich bin mir sicher, dass jeder von denjenigen, der hier über discobetreiber/Gastronomen herzieht bei der Entscheidung

    auf 2% Puplikum zu verzichten ----- vs ------ 30.000€ Ausgaben für ne Namenhafte PA + 30.000€ für Namenhafte Überlichtshow


    natürlich auf die 2% eingeht und versucht jeden glücklich zu machen und dafür lieber Golf zu fahren als nen Porsche... ich bin mir sicher...
    Marktwirtschaft und Geld spielt einfach keine Roll mehr ... :roll:
    (ich hoffe JEDER hat den sarkastischen Unterton im "PS" rausgelesen...ansonsten Ramme ich gern nochmal ein Schild in Euren Monitor mit der Aufschrift Sarkasmus)

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • michael beyer
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    • 29. November 2009 um 19:37
    • #38

    Schade der Thread war eigentlich mal ganz nett.

  • skyworker
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    • 29. November 2009 um 19:54
    • #39

    @ bassface - ich versteh deinen Post ehrlich gesagt nicht.

    Anyway - und das ist meine Meinung - die Qualität sinkt mit den Ansprüchen, so einfach ist das. Je austauschbarer eine Leistung wird, um so geringer die Wertschätzung - und damit auch der Ehrgeiz bei der Umsetzung. Man muss sich ja nicht unbedingt vom Gutmenschentum verabschieden - aber man könnte es ja mal hinterfragen, oder? Der Gastronom oder Veranstalter ist dabei übrigens nicht immer schuld, sondern reagiert lediglich auf die Erwartungshaltung seines Publikums.

    Warum sollte denn ein Veranstalter oder Gastronom zusätzliches Geld in die qualitative Ausstattung seines Ladens investieren? Weil die Gäste dann so strahlende Augen haben? Oder weil er damit auf seinen Umsatz kommt? Ersteres ist Idealismus - unbezahlter Idealismus - Zweiteres ist marktwirtschaft. Richtig gemacht wird das bezahlt - und darum geht es doch. Hand hoch und ehrlich jetzt: wer von den paar Köpfen hier, die in der Veranstaltungsbranche ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, kann sich erlauben, Idealist zu sein. Bevor alle "Hier" schreien: wer seinen Lebensunterhalt damit verdient! Keine Hobby-DJ´s, Nebenerwerbsplattenschubser oder HKS. Ich erinnere an einen Thread, in dem es um Dry Hire für den 11.11. im Rheinland (Köln) ging. Da noch mal nachlesen und verstehen, da stand sehr viel Wahres drin.

    @ Michael Beyer - das wir uns hier wieder reiben war fast klar... Es wäre schön, wenn du solche Anmerkungen wie die mit dem "Umfeld" mal sein lassen könntest. Zumindest, so lange du mein Umfeld nicht kennst.
    Was die Technikjunkys angeht - ich ziele ein wenig auf die Klientel, die ein Jugendzimmer voll DAP und Ominitronic angesammelt hat und in der Disco zuerst nach der Anlage schaut (und in der Regel dann alles besser weiß - auch darüber gab es hier schon Threads).
    Was die Kalkulation und den Umsatz angeht: nun bin ich aber wirklich gespannt! Jeder Gastronom wird dir bestätigen, dass es Posten gibt, die den Umsatz bringen - und Posten, die zwar angeboten werden müssen (je nach Ambiente und Klientel), die aber keineswegs einen Laden am Leben halten können, geschweige denn finanzieren. Dummerweise gehört "Massenware" zur ersten Kategorie, ganz gleich, wie schlecht der Brauereideal auch sein mag. Muss ja auch, denn es soll sogar brauereifreie Locations geben - hab ich mir sagen lassen. In Köln zum Beispiel funktionieren ganze Straßenzüge nach dem Prinzip ^^

    SKY...

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  • toadie
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    • 29. November 2009 um 19:59
    • #40

    @ sky

    in diesem Punkt stimme ich dir voll zu :D

    Gruß
    Toadie

    Physik kann man nicht überlisten

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