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DMX Dimmerpack selberbauen?

  • Dennis A.
  • 7. Dezember 2009 um 13:41
  • Dennis A.
    Verifiziert
    Beiträge
    285
    • 7. Dezember 2009 um 13:41
    • #1

    Moin,

    ich habe noch 12 Releis rumliegen die ich irgendie gerne nutzen würde.
    Man kann sie mit 12 ansteuern und dann 230V schalten.

    Könnte man dafür eine Schaltung bauen um sie mit DMX nutzen zu können?
    Ideal wären drei Dimmerpacks mit je vier Steckdosen.
    (quasi wie eine Dimmerbar von Botex)


    hier mal ein Foto von den Relais:

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 7. Dezember 2009 um 13:52
    • #2

    Deine eigene Formulierung gibt Dir schon eine Antwort:

    Zitat

    Man kann sie mit 12 ansteuern und dann 230V schalten.


    Zum Dimmen eignen sich die Relais nicht, Switchpacks (=Schalter) kannst Du mit entsprechender DMX-Zusatzsteuerung daraus machen. Es gibt geeignete Selbstbauprojekte dafür.

    Gruß: -sf-

  • Dennis A.
    Verifiziert
    Beiträge
    285
    • 7. Dezember 2009 um 14:18
    • #3

    OK, Dimmer war in der Tat das falsche Wort.
    Schwitchpack wären aber genauso klasse.

    Eigentlich brauche ich ja nur einen Wandler der mir das DMX Signal in eine 0-10V Steuerung wandelt.

    Habe bisher nur das hier gefunden:
    http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/demux.htm

    Die Platine könnte man fertig kaufen :)
    Aber ich bin nicht freakig genug um mir die IC´s selber zu programmieren :(

    Geht das ganze nicht noch einfacher?

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 7. Dezember 2009 um 18:17
    • #4
    Zitat von "dennis.ackermann"

    Geht das ganze nicht noch einfacher?


    Klar, von mir ein gebrauchtes fertiges DMX-Switchpack im Gehäuse
    mit 12 x 10 A kaufen. Ist günstiger als am Ende dein Selbstbau. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Dennis A.
    Verifiziert
    Beiträge
    285
    • 7. Dezember 2009 um 18:44
    • #5

    was soll das denn kosten? ;)

    Generell will ich aber irgendwas aus den Relais bauen.
    Sind zu schade um in der Ecke zu liegen...

  • Seibel
    Beiträge
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    • 9. Dezember 2009 um 17:47
    • #6

    Das Problem an Hennes Dimmer ist das wenn die Lastteile die auf dem Kühlkörper sitzen durchbrennen das komplette Gehäuse unter Strom steht... wie will man das einigermaßen verantwortunsbewusst löst?

    beschäftige mich seit gestern mit dem 3phasen dimmer von ihm, möchte aber einen Dimmer haben bei dem ich keine bedenken haben muss. sicher ist aufjedenfall schoneinmal VDE gerecht ist das ganze keinesfalls

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • pkoeper
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    • 9. Dezember 2009 um 20:45
    • #7

    Du weist schon, dass man den Lastteil des Henne-Dimmers auf isolierendem Material aufbaut?
    In meinem Fall ruht der Lastkreis auf Teflon-Blöcken, durch das umgebende, geschlossene
    Metallgehäuse das auf Schutzleiterpotential liegt, ist Berührung ausgeschlossen.
    Sollte das Gehäuse durch Fehlerfall unter Spannung stehen, würde bei einstecken
    des Steckers entweder Leitungsschutzschalter oder RCD auslösen.

    Was ist davon jetzt nicht nach VDE ?

    BTW: Mein Konstukt trägt ein Prüfsiegel...

    Weiteres zum Thema Strom bitte im Mutter-Forum...

    Grüße
    Philipp

  • Jürgen Klingel
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    • 9. Dezember 2009 um 21:36
    • #8
    Zitat von "Seibel"

    Das Problem an Hennes Dimmer ist das wenn die Lastteile die auf dem Kühlkörper sitzen durchbrennen das komplette Gehäuse unter Strom steht... wie will man das einigermaßen verantwortunsbewusst löst?

    beschäftige mich seit gestern mit dem 3phasen dimmer von ihm, möchte aber einen Dimmer haben bei dem ich keine bedenken haben muss. sicher ist aufjedenfall schoneinmal VDE gerecht ist das ganze keinesfalls

    VDE-gerecht? Du scheinst Dich ja auszukennen :roll: Berührbare, leitfähige, unter Spannung stehende Teile sind abzuschranken oder abzuschirmen... Das Gehäuse, darf sich ohne Benutzung von Werkzeug nicht öffnen lassen = meine Auslegung des gesunden elektrischen Menschenverstandes.
    Ergo nehme man eine isolierende Umhüllung, wie bspw. ein Kunststoffgehäuse, oder die klassische Schutzklasse 1 Variante mit geerdetem Metallgehäuse. Die Kühlkörper setzt man - wie Philipp bereits gesagt hat - auf isolierendes Material. Daneben platziert man bestenfalls noch ein Schild, gut sichtbar an die Kühlkörper: "Vorsicht - Spannung am Kühlkörper", gelbes Dreieck mit Elektro-Pfeil dazu und - voilà.

    Ach so hier, Zitat von Henne´s Site: "Man verbindet den isoliert und berührungssicher montierten Kühlkörper mit dem Netz und dieser versorgt über den Kontakt zum Triac die Lastteile mit Strom"

    Der Vorteil der "heißen" Kühlköper ist die einfache Stromzuführung und die Einsparung von Isoliermaterial ergibt einen besseren Wärmeübergang...

    Gruß. Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 9. Dezember 2009 um 22:22
    • #9

    Nochmal ein Zitat von Hennes Seite:

    Zitat

    Trotz seiner minimalistischen Bauweise hat sich die Komplexität stark erhöht, so dass wir den Nachbau nur Leuten mit Erfahrung im Umgang mit AVRs, digitaler Schaltungstechnik und Starkstrom empfehlen können.


    Möge sich der den Schuh anziehen, dem er passt. Gell, Jonas?

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Seibel
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    • 10. Dezember 2009 um 09:59
    • #10

    Ich bin momentan grade dabei so einen Dimmer nachzubauen. Mit einem Elektroniker zusammen. Das Lastteil soll auf den Kühlkörper angebracht werden, richtig oder? Das Lastteil soll dadurch die Wärme ableiten können. Auch richtig? Das Problem das ich jetzt habe, die Schraube wird dann ja über den Kühlkörper in verbindung mit dem Lastteil sitzen. Also wird das Gehäuse dann wohl indirekt unter Spannung stehen können, sobalt es mal der fall sein sollte das es durchbrennt. Ob sicherrungen auslösen oder nicht kann man vorher nie sagen. Die Idee mit dem Telfon ist ganz gut, wie dick ist es bei dir? und ist unter dem Schraubenkopf bei dir auch Teflon bzw. hast du es überhaupt verschraubt?

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • Benny Kuß
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    • 1. Februar 2010 um 22:41
    • #11

    willst du die relais umbedingt über DMX steuern?
    weil ansonsten gibt es schöne kleine bausätze für "lichteffektgeräte" oder lauflichter. die sind für LEDs oder eben Relais ausgelegt und kosten in der regel so zwischen 10 un 50 Euros.
    lassen sich aber alle ganz gut mit den relais kombinieren.
    damit hast du ne kleine beschäftigung, die relais verbaut und ganz unbrauchbar ist das ergebnis auch nicht.
    ...aber eigendlich eher spielerei :grin:

  • Dennis A.
    Verifiziert
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    285
    • 1. Februar 2010 um 23:49
    • #12

    ich hab noch ein Touchpanel. Damit kann ich die Relais auch steuern.
    Aber ich will es schon lieber mit DMX haben.

    Am liebsten würde ich solch ein Teil bauen:
    http://deejays_gbr.freehost.vg/dimmer/DP-1DMX…-DMX-Dimmer.jpg
    (nur als Switch, statt Dimmer)

  • Benny Kuß
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    82
    • 2. Februar 2010 um 11:22
    • #13

    hmm, dann guck dir das hier mal an
    http://www.luedeke-elektronic.de/products/Elekt…x-8A-K8072.html

    da ist allerdings ein relais mitgeliefert, aber vielleicht findest du ja etwas ähnliches, wodrin du dann deine verbauen kannst ;)

  • PMN-Concepts
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    • 2. Februar 2010 um 17:31
    • #14

    Schreib mal ne PN wenn du Hilfe zum Aufbau des Switchpacks brauchst. Habe das mit Hennes Transceiver und 100 Solide-State Relais (so heißen deine elektronischen Lastrelais) für eine Wand aus PAR64ern gebaut.

  • PMN-Concepts
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    • 2. Februar 2010 um 17:37
    • #15
    Zitat von "Seibel"

    Ich bin momentan grade dabei so einen Dimmer nachzubauen. Mit einem Elektroniker zusammen. Das Lastteil soll auf den Kühlkörper angebracht werden, richtig oder? Das Lastteil soll dadurch die Wärme ableiten können. Auch richtig? Das Problem das ich jetzt habe, die Schraube wird dann ja über den Kühlkörper in verbindung mit dem Lastteil sitzen. Also wird das Gehäuse dann wohl indirekt unter Spannung stehen können, sobalt es mal der fall sein sollte das es durchbrennt. Ob sicherrungen auslösen oder nicht kann man vorher nie sagen. Die Idee mit dem Telfon ist ganz gut, wie dick ist es bei dir? und ist unter dem Schraubenkopf bei dir auch Teflon bzw. hast du es überhaupt verschraubt?


    Also... aufgepasst: Entweder du montierst den Kühlstrank auf einer Barriere aus Isolierstoff (gibt es fertig zu kaufen für Phasenschienen in der Niederspannungstechnik, wie bereits gesagt: Teflon). Mindestabstand zwischen Erdpotential und Phase gibt ebenfalls die VDE vor, also frage bitte deinen Elektromeister.
    Oder du löst es besser und isoliert jeden Triac einzeln über Glimmerscheibe und Isolierstopfen, Wärmeleitpaste drunter, diese isoliert zusätzlich. Spannung musst du dann natürlich am Triac selbst anlegen und das pro Kanal je ein mal. Hat bei mehrphasigen dimmern den Vorteil, dass man 3 Phasen mit 6 kanälen wunderbar belasen kann, ohne 3 Kühlstränge bauen zu müssen. Das alles sollte dein Elektriker aber wissen *grübel*

    Bitte bei fehlenden Grundlagen und Fachwissen zum Umgang mit Netzspannung dem Fachmann das bauen überlassen. Strom ist nicht zum spielen da, im einfachsten Fall stirbt man selbst dran, anderenfalls macht man sich sein Leben Vorwürfe.

  • test
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    • 3. Februar 2010 um 13:07
    • #16

    ich kann nur sagen, das sich ein selbstbau von switchpacks einfach nicht mehr lohnt. das war vor 20 jahren anders. :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Dennis A.
    Verifiziert
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    • 5. Februar 2010 um 12:07
    • #17

    zu der Erkenntnix bin ich mittlerweise auch gekommen.

    aber irgendwas sinnvolles möchte ich aus den Relais basteln.
    BEi Ebay bekommt man sicher auch nix mehr dafür.

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 5. Februar 2010 um 12:47
    • #18

    Ich hab auch mal nen Dimmerpack selbst gebaut...

    eigentlich wollte ich mich nur in das Theama DMX einarbeiten...naja--- dann hab ich die Platinen in ein Einbaurahmen reingeschoben und noch nen paar Triacs gegen nen Kühlkörper geschraubt und ne Frontplatte von meinem Vater anfertigen lassen

    Aber benutzen tue ich das eigentlich nur 3x im Jahr

    Hier mal nen Bild von innen:

    http://www.party-dj-kiel.de/images/Bilder_Dimmer/IMG_0843.JPG
    (ich hab extra nen unscharfes Bild genommen, sonst gäbe es hier ne unnötige Diskussion, blablastrom, blabla, kein Meister abgenommen...blablaa... aber glaubt mir...wenn ich nen Dimmerpack baue könnte ich Ahnung von Elektrifizititääät haben)


    Platinen von rechts nach links:

    DMX, Netzteil für DMX und Steuerung, 3x Lastteil(á 4 Kanäle),

    jedes Lastteil bekommt ne eigene Phase vom 16A ceecon
    Ausgang sind 12 Schukodosen


    wirtschaftlich ist was anderes... aber hat Spaß gemacht

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

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