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Konzeption Modulracks

  • Reinald Kirchner
  • 11. Juli 2012 um 16:10
  • Reinald Kirchner
    Beiträge
    126
    • 11. Juli 2012 um 16:10
    • #1

    Hallo Miteinander,

    ich konzipiere mir gerade Modulracks, und plane unterschiedliche Höhen, im Moment 2HE und 4HE. Später vielleicht auch noch 6HE.

    Wenn ich nun die Module aufeinander stapel, habe ich den Effekt das 2x 2HE höher sind als 1x 4HE, da ja die Materialstärke von Boden und Deckel noch einmal dazukommt - diesen Effekt finde ich recht unschön, da man die Racks nicht mehr als Unterbau für irgend etwas Querliegendes benutzen kann, wenn man unterschiedliche Module aufeinanderstapelt. Und die Beliebige Kombination der Einzelelemente ist ja gerade der Sinn der Übung :)

    Wenn man die Modulgrösse nicht als Vielfaches von 4,5cm Innenhöhe plant, sondern als Vielfaches des kleinsten Moduls, bekommt man natürlich am Ende einen Spalt, der nicht mehr ins Rastermass passt. Auf der anderen Seite ist das aber vielleicht nicht so tragisch, Gummifüße an den Geräten und Kunstoff-U-Scheiben unter den Rackschrauben verhindern ohnehin einen Einbau dicht an Dicht, ein paar cm Luft (bei 15mm Plattenstärke wären es 30mm + Stapelabstand) sind also vielleicht nicht so tragisch wie es auf den ersten Blick aussieht?

    Wer von euch hat schon mal Modulracks in unterschiedlichen Grössen als System geplant und gebaut? Wie habt ihr das gelöst? Das Innenmaß als Raster gelassen oderden Focus auf das einheitliche Aussenmaß gelegt?

    Danke für Anregungen oder Meinungen,
    Reinald

  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 12. Juli 2012 um 05:32
    • #2

    Fangen wir doch mal von der anderen Seite an,
    Warum muss man über ein Modulrack auf der Baustelle etwas quer legen?
    Mir fällt da gerade nichts ein.


    Die System-Ampracks stehen hinter den Bässen oder unter der Bühne.
    Funkstrecken und Monitorracks drüber oder daneben....Oder wo anders....
    Mischpulte bekommen ein paar Wackelkopfkisten als Tisch, oder ne Transe oder ein Bühnenpodest oder was gerade da ist...
    Sideracks und Effekte kommen auf ne Transe, Bühnentisch.. sonst was....

    Ich versteh gerade nicht was man auf einem Modul-Rack quer legt?


    Und wenn es wirklich so wichtig ist, entweder Ausgleichshölzer mitnehmen, oder verstellbare Gummifüße.


    Wie wir das lösen:
    Wir haben keine Modulracks.
    Wir haben Systemracks. Das heißt eine Handvoll ausgesuchter Komponenten die zu 99% kompatibel zu den vorhanden Jobs und unserem Material sind.
    Bei viel dry Hire könnte man über Modularität im Siderack nachdenken.... Aber sonst...

    Spätestens wenn du das Höheneinheitenproblem gelöst hast, kommt die nächste Frage wie es hinten möglichst einfach steckbar gehalten wird, damit die Module untereinander Modular bleiben.... :grin: :grin: :grin:

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • Dosenfutter
    Verifiziert
    Beiträge
    1.387
    • 12. Juli 2012 um 05:55
    • #3
    Zitat von "MRspeaker"

    Fangen wir doch mal von der anderen Seite an,
    Warum muss man über ein Modulrack auf der Baustelle etwas quer legen?
    Mir fällt da gerade nichts ein.

    So iset auch. Wenn man Modulracks bauen möchte, sollte man die mit seitlichen Schinen bzw. U-Rahmen versehen, das Rack mit den Gegenstücken. Dafür kann man alles mögliche verwenden, Schubsysteme gibts genug, von einer einfachen Rollenschine (Schubladen von Küche, Büromöbel usw.) bis zum High-End Teil mit Systembus-Steckverbindungen für satte 1500+ pro Gerät.

    Meine Empfehlung ist, kauft ein paar Racks und baut die Dinger flexibel ein und aus, wenn man für verschiedene Kombinationen ein Anschlußpanel einplant, ist das auch kaum mehr Arbeit.

    Edit: Alternative: Nimm Deine geplanten Module und benutz ein kleines Stück von einem Rolltorschrank, damit kannst Du dann immer bis zur passenden Höhe 'zumachen'.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • tufkamar
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 08:19
    • #4
    Zitat von "MRspeaker"

    Mischpulte bekommen ein paar Wackelkopfkisten als Tisch, oder ne Transe oder ein Bühnenpodest oder was gerade da ist...
    Sideracks und Effekte kommen auf ne Transe, Bühnentisch.. sonst was....


    Was für Veranstaltungen betreust Du denn, daß Du 'ne Transe als Unterlage für's Pult bekommst... ("Herkommen und Bücken für den Soundcheck"?)

    boT: Vorstellbar ist das schon: manchmal hat man ja z.B. EQs und Zuspieler am FOH und will nicht in den Himmel stapeln - also kleiner Tisch, 2x "Modulsystemrack" nebeneinander (Links die Zuspieler, rechts EQs), Pult oben drauf - manche Pulte mit ordentlichem Case sind ja dann auch breiter als 19"...

    Erstaunlicherweise funktioniert das mit "unseren" (sind glaube ich von Seeburg) auch problemlos...

  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 12. Juli 2012 um 08:46
    • #5

    Ok, wenn Zuspieler unterm Pult sind, ist das vorstellbar....
    Aber dann macht man halt für diesen einzigen Einsatzfall nur 2 oder nur 4he Racks oder halt Abstandshalter und legt die ins Mischpult.


    Zur Transe; Man muss sagen, ich gehöre eher zu der kleineren Fraktion.
    Zur not werden Casedeckel unters Pult gelegt... Irgendeine Möglichkeit gibts immer auf die passende höhe zu kommen wenn keine Podeste da sind.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • VolkerMeyer
    Beiträge
    43
    • 12. Juli 2012 um 11:31
    • #6

    Ich hätte es so gemacht, dass 2 HE + 2 HE so hoch sind wie 5 HE. Musst halt gucken, ob das zu deinem vorhaben passen könnte...

  • Reinald Kirchner
    Beiträge
    126
    • 12. Juli 2012 um 18:29
    • #7

    Danke, das ist eine Prima Idee,
    Reinald

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