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Master Kompressor/Limiter gesucht

  • Nordsklang
  • 11. April 2015 um 23:42
  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 11. April 2015 um 23:42
    • #1

    Ich bekomme einen Stereo/Summenmix von Live erzeugter Elektronik-Musik. Dieses Signal würde ich gerne zunehmend komprimieren/limitieren lassen, wenn der Künstler anfängt den Pegel immer weiter aufzureißen.
    Anderes als bei DJ/Konserve sind die Signale nicht schon völlig platt gemacht. Der Kompressor hat also eine faire Chance.
    Ich mag die Künstler und will die nicht "erziehen" oder so, sie sollen einfach nur dem Publikum nicht mit plärrender/zu lauter PA auf die Nerven gehen. Sie dürfen also durchaus lauter machen, wenn sie das für den Aufbau ihres Sets so haben wollen, effektiv würden die dann zunehmend in den Kompressor mischen. (... was praktisch oft gar nicht so schlecht funktioniert und durchaus einige Mixfehler kaschieren kann... )

    Dafür ist jetzt ein Kompressor gesucht, der das sinnvoll hin bringt. Ich nutzte sonst nur Software zum mischen, das Hardware-Zeugs kenne ich nur theoretisch.

    Kandidaten:
    1. Alesis 3632 vielleicht zum Vorzeigen bei der Lagebesprechung: geht ihr über 0dB regelt diese Kiste ab!
    2. dbx 166sx kaum teurer als 1. Recht weit verbreitet, mit Kompressor und Limiter ist schon alles dabei was ich brauche.
    3. dbx 1066 Nummer 2 in besser. Bringt der Mehrpreis das?
    4. Drawmer MX30 deutlich mehr auf Vollautomat ausgelegt, die Kombi aus Kompressor, der es erst mal im guten Versucht und Limiter, der die Grenze setzt, schein mir für meine Aufgabe ideal.
    5. SPL DynaMaxx ... noch mehr Deppenmodus, aber kein Limiter. Nix gegen Deppenmodus, Live rumfummeln kann ich nicht wirklich, zu Hause beim mischen hat man mehr Zeit und keiner hört die Fehleinstellung.

    Versteht das bitte nicht als ultimative Auflistung, es gibt jede Menge anderer Kisten, die genau so gut geeignet sein könnten, deswegen frag ich ja.
    Budget sollte so ca. bis 500€ sein - muss aber nicht neu sein.

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 12. April 2015 um 10:10
    • #2

    Ich würde mal meine Kandidaten dafür aufzählen:

    6. Alesis.


      Hab ich seltenst benutzt und mit dem 3630 kam ich nicht wirklich gut klar.


    5. Drawmer.

      den MX kenne ich nicht. Drawmer mag ich prinzipiell, aber der MX ist aus der LowBudget "Pro"Serie...
      Wär ich vorsichtig.


    4. dbx

      Der 166er ist über jahrzehnte einer der meistgesehenen Stereokompressoren in Sideracks gewesen. Kann also nicht falsch sein ;)


    3. dbx

      Der 1066 ist tatsächlich besser.


    2. Dynamaxx.

      eine Gute Entscheidung!

    1.
    TC Electronic Triple C

      Ist IMHO die bessere Entscheidung

    Ich würde gaaanz stark nach Gebrauchtware suchen! Die meissten Geräte sind in den letzten Jahren eh aus den Sideracks geflogen, weil ja das Digitalpult das "nonplusultra" geworden ist. Einen dbx kriegst du kaum tot, den TC gibt es eh seit Jahren nur gebraucht.
    Persönlich mag ich trotzdem keine Kompressoren -IN DER SUMME-.
    Wenn schon, dann ganz vorsichtig.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Pfälzer
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    • 12. April 2015 um 16:54
    • #3

    Ich hatte zu Analogzeiten ein 6er Rack 166XL, die funktionierten echt gut.
    In der Summe wäre ich mit 1 Band Kompressoren aber vorsichtig, da kann es schnell mal zu Pumpen anfangen wenn man nicht dabei ist.
    Eine freundliche Ansage an den DJ im Auftrag vom Veranstalter (Rechnungsbezahler) ist häufig die vernünftigere Lösung.

    Gruß Wolf

  • Campfire
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    • 12. April 2015 um 21:29
    • #4

    würde auch auf mehrband setzen, günstig zu bekommen ist zum teil ein TC C300 oder C400

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 12. April 2015 um 21:56
    • #5

    Vielen Dank für die Antworten.

    Das ganze ist nichtkommerziell. Die Künstler spielen Live-Elektronik (Groove-Boxen, Synthesizer), das sind keine DJs. Die Signale lassen es daher durchaus zu, von einem Kompressor noch sinnvoll etwas(!) zusammengestaucht zu werden.

    Der Triple C (und andere Mehrbänder) scheint mir zu sehr in Richtung in Richtung "Mastering" zu gehen, also "unauffälliges" lauter machen. Der Kompressor soll das hier aber gar nicht so viel lauter machen, eher aus 3dB mehr Pegel am Eingang ein echtes dB am Ausgang machen. Erst wenn es gar zu fies wird kommt der Limiter. Und dabei sollte er nicht fies klingen, wenn der geübte Tonmensch ihn hört, ist das kein Problem.

    Die dbx 166 sind ja recht günstig, allerdings hat selbst der bessere und teurere 1066 nicht den Ruf weg, auf komplexen Signalen "set & forget" zu sein. Das könnte der Dynamaxx wohl Klasse, der allerdings auch relativ teuer ist - und er lässt sich nicht gleichzeitig als Limiter und Kompressor einsetzen.
    Deswegen kam ich ja auf den Drawmer. Der soll ja einen recht ordentlichen Auto-Modus und einen fixen Limiter haben. Die "richtige" (im Gegensatz zur o.g. Budget-Ausführung) Version davon wäre dann wohl der DL241, gebraucht liegt auch der gut im Budget.

    Ich werde allerdings noch mal drüber grübeln, ob ich das nicht überbewerte und die "Notbremse" ausreicht - dass kann dann auch der dbx166.

  • tufkamar
    Gast
    • 13. April 2015 um 09:32
    • #6

    überlegenswert wäre auch ein Behringer MDX 8000. Wobei der vermutlich von allen der am schwertsten zu bekommende wäre...

  • Nordsklang
    Beiträge
    81
    • 1. Mai 2015 um 14:17
    • #7

    Kurze Auflösung: habe mich für einen dbx166 entschieden. Macht erst mal einen guten Eindruck, ich teste das grade mit Aufzeichnungen. Die paar dB Bremse die ich da manchmal obenrum brauche macht er gut genug.
    Der Knack-Punkt war wirklich, dass da für stärkere Eingriffe so 'ne Art "automatisches Mastering" und damit einer der genannten Multibänder das sinnigste wäre. Das will ich aber letztlich gar nicht.

  • Volker
    Profi
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    2.050
    • 5. Mai 2015 um 19:57
    • #8

    Hallo!

    Ich habe noch einen MDX 8000 in bestzustand abzugeben. Habe den mal genau für diesen Zweck (nach langer Suche) gekauft. Funktioniert wunderbar.
    Musste jetzt aber einem Lake LM 44 weichen...

    Ich habe hier auch noch einen Shure DFR 22. Der hat nen vernünftigen Brickwall-Limiter drin...

    Beide Geräte stehen zum Verkauf, fall jemand Interesse hat.

    Wer den MDX 8000 nicht kennt: Das Ding ist Behringer Made in Germany, hat damals neu etwa 6000(!) DM gekostet. Auch heute noch in vielen Studios zu finden.

    VG,
    Volker

  • radartuete
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    Beiträge
    730
    Marktplatz Einträge
    1
    • 6. Mai 2015 um 09:24
    • #9

    Moin, der APHEX Compellor 320 und der HÖF Dynamic Master wären auch zwei Kandidaten, die mit Summensignalen umgehen können, wobei ich letzteren bevorzuge.

    Gruß radartuete

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 6. Mai 2015 um 16:39
    • #10

    Auch wenn der Zug bereits abgefahren scheint: Ich wundere mich, dass dafür niemand den TC electronic Finalizer Express ins Spiel gebracht hat. Den könnte man als Nachfolger des Triple C bezeichnen. Ich habe den, und er funzt für Summenkompression fantastisch. Daher steht er auch nicht zum Verkauf. Hab den vor ein paar Jahren für 400 EUR gebraucht gekauft.

    Auch toll ist der dbx 1066 dafür geeignet, den habe ich oft in einem Club gehört, wo ich eine kleine Anlage eingebaut habe. Den kannst Du wirklich hart prügeln (da gehen auch auf der Summe locker 10 bis 15 dB Gain Reduction), und er klingt immer noch frisch wie der junge Morgen. Der (auch nicht schlechte) dbx 166 macht bei komplexen Signalen früher zu und lässt sie stumpf klingen. Aber so 6 bis 10 dB Gain Reduction sollten hier auch drin sein.

    Gruß,
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

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