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Alles gut durch Subunternehmer oder ist das der Untergang?

  • f8274
  • 19. September 2003 um 17:24
  • f8274
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    • 19. September 2003 um 17:24
    • #1

    Welche Erfahrung habt Ihr denn gemacht, wenn Ihr wg. Kapazitätsengpässe neue Subs eingebunden habt?

    Um weitere Jobs annehmen zu können, müsste ich eigentlich mit Subunternehmern arbeiten, habe aber leider in der Vergangenheit ganz schön krasse Erfahrungen sammeln müssen. Das reicht von Geldunterschlagung und Nichterscheinen bis Abwerben von langjährigen Stammkunden.

    Es erscheint unmöglich, fähige und zuverlässige Leute zu finden, die loyal sind, und mit denen man auch beim Kunden als "Ganzes" (also eine company) auftreten kann. musste schon genug leute wieder rausschmeissen.

    Also doch besser weiterwurschteln? da ich bereits für 2004 über 60 jobs habe, fällt mir das aber immer schwerer...und zur zeit sind wir nur zu dritt.

    Tipps für die Sub-Auswahl?

    Grüße,
    f8274

    n.s.: brauche absolut loyale DJs mit eigenem musikarchiv und ton/lichtmaterial, die bei unseren kunden 100%ig auf eigenwerbung verzichten.

  • tthorsten
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    • 19. September 2003 um 17:47
    • #2

    loyal nur bei festanstellung und perspektive oder festem auf tragsvolumen und in der ersten zeit gemeinsam bei dem kunden auf tauchen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • marcoboy
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    • 19. September 2003 um 17:49
    • #3

    tja nur schlecht :oops: aber noch langen suche haben sich zwei gefunden die miteinander klar kommen :wink: Ich mach Top40 und er macht Theater . Alle anderen versuche gingen in die Hose. Diese verhältnisse wurden er von meiner Seite gelöst ! Nur schlampen, defektes Material,billige Kabel,Techs mit null Ahnung oder nichterscheinen.

    Bei mir in der gegent gibs auch nich so viel Leute mit denen man könnte. Ich steh nich auf Jogurtbecher und Brülleimer :D

  • marcoboy
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    • 19. September 2003 um 18:00
    • #4

    Das gröste Problem ist wenn du keine Leute findes die wirklich Ahnung haben, nich nur mit ner großen Klappe so tun als ob.

    "jaja unser LJ kennt sich mit dem Scancomander aus" tja und kackt der sich voll in die Hose wenns mal live vor ihm steht :-? schon was anderes als im Katalog :lol:

    Finde mal techs die Ahnung von Material haben was du nich im Lager hast ! Schon bei uns in der gegend es es unmöglich nen Typen zu finden der sich mit einen Scancomander auskennt :cry: Ich schein da wirklich der einzige zu sein . Aber alles weiß ich auch nich :roll: zugegeben :wink:

  • timo
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    • 19. September 2003 um 20:29
    • #5

    also bei uns ist das so, dass wir für eine partnerfirma arbeiten und die für uns ( die firma meines cheffes :roll: ), dabei wird dererseits absolut auf eigenwerbung verzichtet und umgekehrt.
    material wird immmer mit denen abgesprochen, was die eine firma hat muss die andere nicht kaufen und umgekehrt, selbe systeme, angefangen bei lautsprechern/amping bis hin zu bühnen/ trussing / pars/ mh's etc.
    das klappt gut und alle sind zufrieden.

    so ist alles kompatibel und man muss sich nicht ganze systeme dazumieten sondern nur einzelne kompomenten, wenn die fehlen.

    chaos, panic and disorder - my work is done!

  • MIKE
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    • 19. September 2003 um 20:46
    • #6

    Was für Subunternehmer brauchst Du denn ????

    Welche die nur Mobil DJ sind oder welche die auch mal grössere Sachen machen ??

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • ADMIN
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    • 19. September 2003 um 21:11
    • #7

    Das Problem mit der Abwerbung kann man dadurch minimieren, dass man da entsprechende Vertragsstrafen in die Verträge schreibt. Für Freelancer im EDV-Bereich ist so etwas völlig üblich.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Seven
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    • 19. September 2003 um 21:22
    • #8

    das klappt besonders gut, wenn ein zweiseitiges verhältnis aufgebaut wird, falls das möglich ist.
    wenn beide aus der "partnerschaft" profitieren, dann wird das auch was.
    bei uns läuft das mit einigen firmen nicht nur regional ganz gut, mit anderen aus dem lokalen bereich gibts dann schonmal probleme. aber ehrlich gesagt, von manchen erwartet man gar nichts anderes, wenn man sie einmal gesehen hat.
    ansonsten, wie der admin schon gesagt hat, vertraglich gewisse punkte festhalten und kompetente, zuverlässige partner mit ruf suchen. probleme überhaupt partner zu finden hat man eigentlich nur, wenn man selbst zu billig ist, und der sub teurer als man selbst ist....

  • Kracky
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    • 20. September 2003 um 02:55
    • #9

    Es kommt einfach drauf an ob der Subunternehmer als Partner oder als Sklave benutzt wird. Solange er bei dir genug verdient und nicht nur die scheiß Job´s abbekommt ist alles im Lot. Wenn aber probiert wird ab zu Zocken und die mießen job´s an nobody´s ab zu schieben funktioniert es nicht. Diesen Fehler machen viele Pro´s, sie möchten das schöne selber abschöpfen und den Rest überlassen sie Subunternehmen. Aber das ist ein Riesen großer Fehler. Einfach den Mut aufbringen sich an Problemfälle zu trauen und die Subs den easy going Auftrag zu geben für einigermaßen angemessenes Geld, das ist es was den Pro vom Semi trennt und was vor allem Bestand garantiert!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • f8274
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    • 20. September 2003 um 18:04
    • #10

    zu billig bin ich mit sicherheit nicht 8)

    in erster linie brauche ich mobile discotheken aus frankfurt und umgebung. die pappenheimer, die ich über internetverzeichnisse kenne, sind nicht sehr vielversprechend, mit einigen gings auch schon schief.

    bspw. hatte ich kontakt mit einer mobildisse aufgenommen, und es fand ein geschäftsessen statt, bei dem mr. x einen guten eindruck hinterließ. nach dessen üblichen gagen befragt, nannte mir mr. x 700,- dm für den abend, wobei dessen ausstattung nicht die welt war. daraufhin bot ich ihm 850,- dm für va, die er für mich macht, also mehr als sein preisniveau. ich verkaufte diese gigs aber für 1100 bis 1200 dm, er sollte kassieren, und mir die differenz erstatten. er bekam die festen jobs, und musste nicht werben/verkaufen. was geschah war, dass ich heute noch geld von ihm kriege, und er spurlos verschwand. ich denke, ich habe nicht schrottjobs für zu wenig geld vergeben!

    leider arbeiten in dem metier idioten, die an dem ast sägen, auf dem sie sitzen. er hatte kaum jobs, hätte für mich viele machen können, aber er dachte nur von 12 bis mittag, und steckte einige hundert mark ein.

    das mit der festanstellung wäre in der tat eine weise, um jmd. zu binden.

    bei größeren va klappt das mit subs nur selten: bspw. könnte ich im november jmd. für baden-württemberg brauchen, der mir das thema videoprojektion (5.000 ansi auf 5m diagonale motorleinwand) abnimmt. wird alles auf truss geflogen. aber die pros sind so teuer, dass ich es wohl selber mitmachen muss in form von dry-hire und eigeninstallation & inbetriebnahme. ist ne vereinsfeier mit 500-600 leuten. da kann ich schlecht procon oder createc beauftragen, die wohl bereits 300,- eur für die anfahrt aus ffm. nehmen würden.

    eine andere mobildisse habe ich mal zum geschäft verholfen, als ein discothekenbesitzer von mir djs für 4 tage die woche haben wollte. das ergebnis: ich war irgendwann draussen, und der andere brachte seine kumpels mit hinein. zum glück ging der laden pleite, und ich musste nicht meinem geld hinterherlaufen, aber wiedermal scheidet jmd. aus meiner region aus, den ich ansprechen könnte...

    ich habe mehrere kunden in der pipeline, die va-reihen mit mir durchziehen möchten, 20 bis 50 gigs pro jahr. ich habe nur die geeigneten leute nicht dafür, bin selbst schon gut dabei, und machen den event-job "nur" nebenberuflich. und 16 bis 18-std.-tage kann ich auf dauer nicht durchhalten...

    weiteres probl.: mobildiscotheken werden oft nebenberufl. betrieben, sodass die djs keine va-reihe übernehmen können, die während der woche läuft, und wo sie schon um 16 uhr mit dem aufbau beginnen müssen.

    habe auch schon versucht, aus nem hand einen guten dj zu machen, aber mit wenig erfolg.

    der tipp mit der vertragsstrafe ist eine gute idee, wenn man sie dann auch durchsetzen kann (beim abschluss und bei vertragsverletzung, ein voraus-pfand/einlage in höhe von 1 bis 5 teur wäre nicht schlecht ).

    vielleicht sollte ich mich auch nur noch auf die wichtigsten jobs konzentrieren, und den rest dem markt überlassen...da es kaum noch ehrliche leute gibt.

  • Kracky
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    • 20. September 2003 um 18:32
    • #11
    Zitat

    daraufhin bot ich ihm 850,- dm für va, die er für mich macht, also mehr als sein preisniveau. ich verkaufte diese gigs aber für 1100 bis 1200 dm, er sollte kassieren, und mir die differenz erstatten.

    Um gottes willen, wer macht den sowas? Kassieren tust du selber oder eine deiner Vertrauenspersonen und zahlst den Mann dan aus. Klar das der den Job dann voll selber abschöppft.

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    • 20. September 2003 um 21:33
    • #12

    Kracky: du hättest also auch die ganze kohle selber behalten!?!?!?!?!?

  • Kracky
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    • 20. September 2003 um 22:45
    • #13

    Nein, wahrscheinlich wäre ich so ehrlich gewesen, aber sich darauf zu verlassen? Und vorallem, der Subunternehmer, bzw. angestellte DJ sollte nie erfahren, was du vom VA für die Veranstaltung abkassierst!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • marcoboy
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    • 20. September 2003 um 22:57
    • #14

    warscheinlich :D aber naja sich den Kuchen zu teilen fällt einigen sehr schwer :wink: Noch schwieriger fällts dann sogenannten DJ mein u. dein zu unterscheiden .Als erstes wird erstmal ein großes Plakat vor die PA gehängt mit "Müllers Mobil Disko" :D tja dann wird doch ganz frech erzählt das wäre sein zeug :evil: Den hab ich mir nich geholt den typen der wurde vom veranstalter angeschleppt. :-?

    Ach ganz vergessen hab ich das er drei mal mir erzählen muste das seine Behringer PA besser klingt als die GAE Director :o

  • f8274
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    • 21. September 2003 um 11:30
    • #15

    unter einer ehrlichen partnerschaft stelle ich mir aber vor, dass der partner alle details kennt. wie sieht denn das aus vor dem kunden, wenn der dj vor ort keinen plan hat? der kunde fragt vielleicht nochmal nach dem endpreis am ende des gigs. wenn jmd. deutlich mehr von mir bekommt als seinen übrlichen preis, und ich dann noch die va verkaufe, er weder vertriebs-, noch marketingkosten hat, dann sollte es diesem doch shit egal sein, für wieviel ich die va verkaufen konnte, und wenn es 5 teur wären - ist doch mein verdienst, aber manche bekommen den hals nicht voll.

    des weiteren vereinfacht es die verwaltungsarbeit ungemein, wenn zumindest bei priv. va gleich vor ort abkassiert wird.

    aber ich habe sie alle überstanden, die zur partnerschaft unfähigen leute. stefans mobile disco aus ffm. ist in die bedeutungslosigkeit gerutscht, eine größere dj-agentur steht vor dem konkurs, und mybeatbox hat sich die finger verbrannt, und muss jetzt allein weiterwurschteln.

    die professionelle zusammenarbeit ist mir aber auch schon geglückt:

    - mit jms, leider wegen anderer berufl. prioritäten nicht mehr am markt.
    - mit zwei herren, die mich noch heute unterstützen, wo sie können (ich glaube, ich sollte sie langsam adoptieren)
    - mit lps-lasertechnik, die absolut prof. & loyal auftreten.

    wer aus dem rhein-main-gebiet kommt (vorzugsweise ffm.), und eine ehrliche partnerschaft anstrebt, kann sich gerne bei mir melden. durch die z.t. negativen erfahrungen, kommt aber keiner mehr ohne vertrag mit PDE zu unseren kunden (zu verhandelnde vertragsstrafe bei eigenwerbung bzw. bei eigener auftragsannahme der betreuten kunden für 36 monate nach PDE-Engagement). wir haben eh meistens stammkunden.

    gruß,
    f8274

  • test
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    • 21. September 2003 um 13:49
    • #16

    die hier beschriebene problematik ist ja der kern unserer branch:
    keiner traut dem anderen bzw. ist leider auch nicht vertrauenswürdig !!
    das meine ich immer wenn es um dumpen geht. in der regel sind die leute nicht in der lage ihre füße still zu halten und ihren job zu machen. die meisten ertragen es nicht wenn durch ihre arbeit jemand anderes auc etwas verdient.
    wenn wir diesen deppen das eingetrichtert haben, das ALLE etwas verdienen müssen, dann klappt das auch :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Kracky
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    • 21. September 2003 um 15:23
    • #17

    Meißt sind es doch aber die Veranstalter die nicht so blöde sind wie manche denken. Diese können meist sehr gut lesen und vorallem, ihnen fällt extrem schnell auf, wenn nicht du selber sondern ein anderer den Job macht und wenn man mit dem den ganzen Tag arbeitet bekommt man schnell mit, es handelt sich nicht um die beauftragte Firma, garnicht dumm kommt dann automatisch die Nachfrage und wenn dann noch gute Arbeit abgeliefert worden ist kommt es automatisch, das der VA nachfragt ob man nicht für ein paar Mark weniger direkt miteinander arbeiten möchte, der Sub hat dann noch ein Geschäft gemacht und der VA spart.

    Um es jetzt mal so auszudrücken, für wie naiv haltet ihr den die Leute? Wie Naiv seit ihr? Es ist und war schon immer so, das man für arbeit die man nicht geleistet hat meißt auch keine Gage bekommt. Wenn das so wäre, gäbe es schon lange findige Unternehmer in unserer brache die Termine suchen und für die Vermittlung hunderte von Euro verdienen, aber das funktioniert nicht lange! Ausser komischerweise bei den freien Technikern die sich über Agenturen vermitteln lassen, aber die wirklich guten im Job haben das garnicht und wenn nicht lange nötig!

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    • 21. September 2003 um 23:52
    • #18

    was mir dazu einfällt ist, dass ich davon überzeugt bin, dass ein endkunde nicht pde in den wind schiesst, um einen dj günstiger einkaufen zu können. mit uns erhält er eben auch kontakte, locations, konzepte, material vom tapedeck über pyrotechnik bis zur 10w-farblasershow, und mehrere zuverlässige leute. das kann ein dj allein nicht ersetzen.

    andererseits kann ein dj bei abwerbung zwar mal einen kunden ergaunern, besser fährt er aber, wenn er jede woche einen auftrag von uns erhält, und sich um das drumherum nicht kümmern muss, nicht wahr?

    va-agenturen leben übrigens vom vermitteln!

  • Kracky
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    • 22. September 2003 um 00:54
    • #19

    Dann solltes du aber auch wie VA Agenturen arbeiten und dir deine Vermittlungsgebühr bezahlen lassen und fertig. Also, Veranstaltungsanfrage, suche eines Ausführenden, Gagenabsprache mit VA und Ausführendem, 15% der Gage Vermittlungsgebühr beim VA abrechenen für deine Organisatorische Arbeit, alles schriftlich und der Kuchen ist gegessen. Aber auf deine Art funktioniert das nicht!

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    • 22. September 2003 um 11:41
    • #20

    gleichwohl bestünde auch auf diese weise die gefahr, dass ab dem 2. gig endkunde und künstler direkt zusammen arbeiten. eine reine agentur will ich also nicht werden.

    nein, ein potentieller dj-partner muss erkennen, dass er im pde-umfeld mehr vorzüge geniesst als wenn er allein herumdümpelt. was ist daran so schwer, wenn er sowieso mehr aufträge erhält und noch mehr gage kassiert als allein?

    das konzept trug sich bei einem mitbewerber jedenfalls recht lange, nur dass die djs dort 12,50 EUR bekamen (halt schüler), und er letzlich das qualitätsproblem zu handeln hatte. wer bei uns statt 85,- eur am abend jedoch bspw. 400,- eur und mehr verdient, sollte motivierter sein und auch mehr drauf haben.

    ich denke, festanstellungen wären eine mögliche lösung, richtige einzelverträge eine andere. und irgendwann findet man auch die "richtigen" leute, die intelligent genug sind, um ihre vorteile in einer ehrlichen erfolgreichen zusammenarbeit zu sehen.

    auch andernorts kann ich nur empfehlen, sich mit fähigen mitbewerbern zusammenzuschließen, da man so mehr erreichen kann als allein. nicht gegen-, sondern miteinander arbeiten heisst für mich professionell zu agieren.

    die leute, die gegenseitig übe sich herziehen, sind sozusagen noch grün hinter den ohren.

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