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Ein kleines Problem - Wer hat eine Lösung?

  • cheymann
  • 20. September 2003 um 19:48
  • cheymann
    Beiträge
    55
    • 20. September 2003 um 19:48
    • #1

    Hallo PA-Profis!

    Ich finde es toll wie ihr da so diskutiert! Eine grosse Ahnung habe ich noch nicht, aber so ein wenig Grundwissen ist schon vorhanden! Wer kann mir helfen bzw. Tipps geben, wie ich das folgende kleine Problem löse:

    - Eine Bühne ca. 7m tief und 20m breit, Theater. Wie kann ich die Sprache am besten "einfangen", Geld haben wir zu wenig um jeden mit einem Headset auszurüsten, aber wären Kondensatormiks am Bühnenrand etwas? Oder was habt Ihr für Ideen? Bitte denkt daran, es ist für eine Aufführung von Laien und wir haben nicht allzu viel Geld!

    - Und noch so eine Frage von einem Anfänger:
    Wir haben eine Sennheiser ew wireless Anlage (ew 300). Diese hat zwei Sender (1x Bodypack, 1x Handsender; 1 Empfänger). Was hat das für eine Auswirkung wenn beide Sender eingeschaltet sind (Es laufen ja beide auf dem gleichen Empfänger)?

    Besten Dank für eure Mithilfe!

    Christian

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 20. September 2003 um 19:58
    • #2

    Entweder genügend Funkstrecken für die Hauptakteure dazumieten!

    Oder halt mit Richtrohren versuchen!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • cheymann
    Beiträge
    55
    • 20. September 2003 um 20:15
    • #3

    Also für Funkstrecken haben wir sicher kein Geld. Sorry, was sind Richtrohre (Ich bin halt Anfänger).

    Danke für deine Mühe, mir dies zu erklären...

  • MIKE
    Profi
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    • 20. September 2003 um 20:35
    • #4

    Also wenn beide Sender auf Arbeiten funzt es nicht da. Hatte das Problem seler mal.

    Und Rorrichter funzen mit P.A. nicht richtig.

    Das Problem sind die neben Keulen die dann Probleme machen.

    Ich würde da wenn kein Funk sein soll auf das Mikro aus dem Bundestag zurückgreifen denn das Funzt wie eine Art Line Array blos für Mikros.

    Oder Grenzflächen n den Bühnenrändern.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Tobias
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    878
    • 20. September 2003 um 21:07
    • #5

    also wenn das Geld für Funkstrecken fehlt, gibt es mit sicherheit kein Budget für KEMs (außerdem sind die noch nicht sonderlich verbreitet. Wie oft wirds die in der Schweiz geben?)

    hättet ihr die Möglichkeit, Mikros von oben abzuhängen? auf 20m so rund 6 Stück über der Bühnenmitte...
    Rein optisch sicher nicht das allertollste, aber bei knappen Budget sind nunmal Kompromisse angesagt.

    Wir machen das seit ein paar Jahren mit Oktavas MC012, geht aber wahrscheinlich auch kostengünstig mit den AT Pro37R oder den günstigen Beyerdynamics (MCE irgendwas)

    Vorteil der Oktavas ist, das mit den Charakteristiken spielen kann, wenns Feeedbackprobleme gibt.

    a pros pro feedback: der abstand Mikro-Bühne sollte natürlich kleiner sein, als der Abstand Bühne-PA, sonst wirds ncit besonders laut...

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • mischling
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    123
    • 20. September 2003 um 23:04
    • #6
    Zitat von "MIKE"

    Ich würde da wenn kein Funk sein soll auf das Mikro aus dem Bundestag zurückgreifen denn das Funzt wie eine Art Line Array blos für Mikros.


    tach,
    meines wissens verlangt microtech gefell allerdings für nur eines dieser teile schlappe 6.000,--, ich denke, dafür bekommt man schon auch noch alternativen, z.b. mkh 416 o.ä. und behält danach noch geld in der tasche.......

    mfg

    manu

    "Wozu benötigt man eigentlich die vielen bunten Knöpfe ?"

  • Inselgert
    Profi
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    • 20. September 2003 um 23:22
    • #7

    Sehr schoen gehen auch Crown PCC 160 Nieren Grenzflaechen. davon drei auf die Buehnenvorderkante auf Schaumstoff geklebt ( wegen trittschall). Geht natuerlich nicht unbegrenzt laut jedoch als gute Stuetze allemal.
    Die dann in eine Gruppe zusammenfassen und mit einem EQ entkoppeln und mit Compressor die Spitzen abschneiden!
    Dann weiter hinten noch so zwei Richtmikros gehaengt. Ich kann mich nicht richtig erinnern aber die heissen glaube ich MCE 86 von Beyer!
    Zwei Sender auf einem Empfaenger geht natuerlich nicht da einer den anderen stoert und wegdrueckt. Das macht ganz haessliche Geraeusche!
    Wenn Du genug Zeit hast vieleicht noch die Blindspots markieren und im Script die Positionen der Dialoge notieren. Dann kannst du sozusagen hinterhermischen anstatt immer alles anzulassen!

  • ADMIN
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    • 21. September 2003 um 00:33
    • #8

    Würde Grenzflächen verwenden, welche ist eigentlich ziemlich egal.

    Zwei Sender auf einen Empfänger würde bei Amplituden-Modulation gehen, es wird aber (aus guten Gründen) Frequenzmodulation eingesetzt, und somit geht das überhaupt nicht.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • MIKE
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    • 21. September 2003 um 10:35
    • #9

    Tja bei mir war as ein Unfall, da ein Pastor meinte sich mit Frequenzen auszu kennen und sein Küster auch :D

    Deswegen die Praxiserfahrung!

    Aber natürlich ist das alles Logisch

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • ADMIN
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    • 21. September 2003 um 11:28
    • #10

    Und noch einen Tipp für Großveranstaltungen mit vielen Bühnen (Kirchentag oder so...): Erst den Empfänger einschalten und horchen, ob ein Kollege schon auf der Frequenz arbeitet. Wenn ja, dann nicht den Sender einschalten und dem Kollegen Ärger machen, sondern sich 'ne andere Frequenz suchen. Erst dann Sender einschalten und schnellstmöglichst Frequenz anpassen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • PA-Peter
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    • 21. September 2003 um 11:36
    • #11
    Zitat von "ADMIN"

    Und noch einen Tipp für Großveranstaltungen mit vielen Bühnen (Kirchentag oder so...): Erst den Empfänger einschalten und horchen, ob ein Kollege schon auf der Frequenz arbeitet. Wenn ja, dann nicht den Sender einschalten und dem Kollegen Ärger machen, sondern sich 'ne andere Frequenz suchen. Erst dann Sender einschalten und schnellstmöglichst Frequenz anpassen.

    ...oder Funksystem mit Autoscan kaufen ;)

    PA-Peter
    ****
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  • TomyN
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    • 21. September 2003 um 20:47
    • #12

    Hi,

    muss den die Sprache auch in den ersten Reihen verstärkt werden, oder reicht es wenn man weiter hinten etwas 'nachschiebt'?
    Wenn ja, dann einfach die Boxen weiter hinten reinstellen, das Signal dahin entsprechend verzögern (geht inzwischen mit fast jedem Feld/Wald und Wiesen Effektgerät). Dann würde ich versuchen PZM's zu verwenden, oder aber normale Mikros als solche zu missbrauchen..

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • cyberlight
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    • 22. September 2003 um 00:30
    • #13
    Zitat

    Und noch einen Tipp für Großveranstaltungen mit vielen Bühnen


    Melde die Funkdinger ordentlich an. Wenn dir dann schon ein Kollege dazwischenfunkt, muss der abschalten und nicht du eine andere Frequenz suchen, es sei denn, er war schneller.

    Boxen weiter hinten hinstellen bringt sofort feedback. Die Boxen strahlen ja dann direkt in die Mikros. Ausserdem hast du dann doppelte Verzögerung. Einaml das vom Boxen zurückschieben und dann das, was du extra draufgibst.
    Sieht auch immer blöd aus, wenn jemand reinspricht und das Signal geht erst später raus. Sieht aus wie schlecht synchronisiert :)

    Leih dir ein paar vernünftige Mikros und Kompressor. Daran hast du mehr Freude.

    Mit Richtrohren sind wohl einfach Richtmikrofone gemeint.
    Die haben meist eine sehr lange Bauform.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • ADMIN
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    • 22. September 2003 um 00:49
    • #14
    Zitat von "cyberlight"


    Melde die Funkdinger ordentlich an. Wenn dir dann schon ein Kollege dazwischenfunkt, muss der abschalten und nicht du eine andere Frequenz suchen, es sei denn, er war schneller.

    Wie willst Du das in der Praxis durchsetzen? Unterlassungsklage beim Amtsgericht einreichen? :roll:

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Tobias
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    • 22. September 2003 um 01:18
    • #15

    @ cyberlight:
    Tomy meinte mit Sicherheit das andere "hinten", also die Boxen weiter weg von der Bühne und hinter die ersten Publikumsreihen stellen!
    (das macht auch sinn und geht aus dem Text eindeutig hervor...)


    und bei der RegTP geht das auch nicht mal eben so...
    Wer das Spielchen ein paar mal mitgemacht hat und 4 Wochen auf seine Frequenzzuteilung warten durfte, empfiehlt eigentlich keine anmeldung mehr......

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • cyberlight
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    • 22. September 2003 um 11:15
    • #16

    Ich bin ja schon ruhig :D

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 22. September 2003 um 11:35
    • #17

    [quote="cyberlight"][quote]Leih dir ein paar vernünftige Mikros und Kompressor. Daran hast du mehr Freude.
    quote]

    kompressor dürfte in diesem rahmen vor allem feedback bringen

  • fks
    Beiträge
    354
    • 26. September 2003 um 22:18
    • #18

    Nachstehend die preiswerteste bewährte Lösung: ca. 12-16 Mikrofone verteilt von der Decke herab die Sprache aufnehmen lassen.
    Material: 5 x 3-Packs Behringer XM 1800 S (15 Mikrofone) = ca. 200 €
    Diverse Meter Mikrofonkabel je Mikrofon bis zum Mischpult (z.B. 200 mtr. Mikrofonkabel ca. 100 € - 15 XLR Stecker + 15 XLR Kupplung ca. 50 €.).
    Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang die Verwendung von schwarzen Schwanenhälsen (Länge 50 cm) in Verbindung mit Schwanenhals-Montageplatten unter der Decke (jeweils mit 3/8 Zoll Schraubgewinde) - bei höheren Decken können auch 2-3 Schwanenhälse zusammen geschraubt werden um die Mikrofone möglichst nah über den Köpfen zu plazieren und auszurichten - die Schwanenhälse können jederzeit montiert und demontiert werden - die Mikrofonklammern (ebenfalls 3/8 Zoll Gewinde) passen zu den Schwanenhälsen. Preis je Schwanenhals (50 cm) ca. 5 € - je Decken-Montageplatte ca. 4 €.
    Günstiges Mischpult: IMG STAGE LINE MMX 162 (u.a. 16 MIC-Eingänge - 3-fach EQ m. param. Mitten etc.) ca. 450 €.
    Bezüglich Preis/Leistungs-Relation kenne ich für Theateraufführungen (Sprache) mit teilweise 10 u.m. Darstellern keine bessere Lösung.

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 27. September 2003 um 11:44
    • #19

    hab mal ein theaterstück mit 6 kondensator-clip-miks (hersteller vergessen) gemacht, die ich an nylonschnur über der bühne verteilt habe. es hat zwar funktioniert, alle haben etwas verstanden, aber richtig schick war es nicht!
    heute würde ich auf jeden fall headsets oder grenzflächen nehmen, da die akteure ja meistens nach vorne sprechen und da hat man mit mikros von oben fast verloren.
    das mit den frequenzen ist mir letztens auf nem stadtfest passiert... 3 std hat der handsender richtig gut funktioniert. als der 9v-block langsam leer wurde und ich ihn wechseln wollte, hab ich den handsender ausgemacht. leider hatte ich den kanal nicht gemutet und stand auf der bühne. sofort hatte ich eine sehr laute einstreuung von einer anderen bühne. war leicht geschockt :wink:

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 27. September 2003 um 13:21
    • #20
    Zitat von "fks"

    Bezüglich Preis/Leistungs-Relation kenne ich für Theateraufführungen (Sprache) mit teilweise 10 u.m. Darstellern keine bessere Lösung.

    naja, ich weiß nich, für "Installation" vielleicht, aber für einmal würd' ich mir dann für's selbe Geld lieber richtig gute Teile ausleihen.
    abgesehen davon sollte es wohl schon an den 450€ für's Pult scheitern, wenn schon kein Geld da ist, um Funkstrecken zu mieten...

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

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