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Endstufenreperatur IMG STA800

  • zegi
  • 29. Dezember 2017 um 17:42
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    zegi
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    • 29. Dezember 2017 um 17:42
    • #1

    Sorry, ich musste den Titel anpassen.

    Die neue Frage lautet - lohnt sich die Reperatur der Endstufe?

    Besagte Endstufe läuft nur noch auf einem Kanal. Beim Öffnen fand ich zwei geschmolzene Feinsicherungen. Diese habe ich ersetzt, in der Hoffnung, dass dann vielleicht alles wieder läuft. Die neuen Sicherungen waren nach dem Einschalten sofort wieder geschmolzen.

    Also habe ich die Endstufe nach optischen Auffälligkeiten untersucht und dann das gefunden:

    image.jpg

    Ich fand dann heraus, dass das Teil von hier stammt:

    image.jpg

    Wenn man das von der anderen Seite betrachtet, sieht es so aus:

    image.jpg

    Die ganzen blauen Kappen sind explodiert, wie es aussieht.

    Da ich von der Materie nicht viel verstehe, wäre ich froh um eine Einschätzung - kann man das einfach tauschen und alles ist im Butter? Lohnt sich das bei dieser Billigendstufe?


    Ursprünglicher Eingangspost:


    "Hallo zusammen

    Bei mir liegt eine IMG STA-800 Endstufe auf dem Tisch, bei der zwei Feinsicherungen durchgebrannt sind. Ich finde leider keine Bezeichnung, was es für eine Sicherung sein soll.

    Auf der Platine der Endstufe steht bei den Sicherungen:

    FU 103

    FU 203

    Ein Manual und einen Schaltplan habe ich mit Google gefunden, aber die Angaben zur Sicherung leider nicht. Deshalb wäre ich sehr froh um Hilfe!

    Dankeschön!"

    Der Ton macht die Musik.

    Einmal editiert, zuletzt von zegi (29. Dezember 2017 um 21:29)

  • DJheini
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    • 29. Dezember 2017 um 19:51
    • #2

    In der Regel steht es auf den Sicherungen Drauf. Vielleicht mal mit Lupe schauen. Auf den Metallkappen ist es eingeprägt.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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    • 29. Dezember 2017 um 19:55
    • #3

    ja danke. Das habe ich versucht. An einem Ende heisst es F8L, gut lesbar. Am anderen Ende ist gar nix lesbar. Ist bei beiden Sicherungen gleich.

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 29. Dezember 2017 um 20:05
    • #4
    Zitat von zegi

    F8L

    Flink 8A, Ausschaltvermögen >80A

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    • 29. Dezember 2017 um 20:14
    • #5

    Ah super, vielen Dank! Ich habe zum Glück selten mit Feinsicherungen zu tun, aber die bisherigen waren irgendwie anders codiert. Gibt es da verschiedene Systeme?

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 29. Dezember 2017 um 20:19
    • #6
    Zitat von zegi

    Gibt es da verschiedene Systeme?

    Eigentlich nicht. F, M und T vor dem Strom waren mir bekannt. Normalerweise steht da noch die Einheit hinter dem Strom. Das L hatte ich auch schon gesehen und einfach aus Interesse mal bei Wikipedia geschaut. Ist aber wohl das niedrigste mögliche Ausschaltvermögen. Nimm also einfach eine flinke 8A-Sicherung und alles wird gut.

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    • 29. Dezember 2017 um 21:30
    • #7

    Die Sicherungen habe ich ersetzt. Entsprechend meiner Erkenntnis habe ich nun den Titel und den Eingangspost neu verfasst.

    Ich bin dankbar bei Inputs zur Sachlage.

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 29. Dezember 2017 um 23:52
    • #8

    wenn du dir nicht sicher bist, ob du mit der reparatur erfolgt haben könntest und bammel vor misserfolg hast, dann bring das ding doch einfach in eine fachwerkstatt oder schicke es zu monacor.

    so würde ich mir das jedenfalls überlegen, bevor ich noch den ganzen amp ruiniere... ^^

    fakt ist:

    es muss einen grund geben, warum das teil so verschmort ist.

    vielleicht war es eine extern anliegende, zu hohe spannung. oder nachfolgende bauteile haben zu viel strom gezogen, hier vielleicht der brückengleichrichter ("gleich riecht er").

    es kann aber auch sein, das einfach dieses bauteil defekt war (glaub ich aber eher nicht).

    also einfach mal das bauteil tauschen und den amp probelaufen lassen. wenn die möglichkeit besteht, würde ich die netzspannung über einen stelltrafo langsam hochfahren, das ist die sicherste methode.

    oder schick es einfach ein, dann liegt das problem nicht mehr auf deinem werktisch. ;)

    so ein amp hat mir in einer installation übrigens auch mal zwei kleine Ritterbusch K5 gegrillt, eindeutig ein fehler im amp. reparatur ging auf garantie, die defekten schwingspulen der boxen musste der kunde allerdings selbst bezahlen.

    das ist zwar sicher ein "einzelschicksal" (die anderen drei amps liefen einwandfrei), doch nach diesem erlebnis hab ich bei dem hersteller keine amps mehr gekauft ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    7 Mal editiert, zuletzt von wora (30. Dezember 2017 um 00:13)

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    • 29. Dezember 2017 um 23:58
    • #9
    Zitat von wora

    wenn du dir nicht sicher bist, ob du mit der reparatur erfolgt haben könntest und bammel vor misserfolg hast, dann bring das ding doch einfach in eine fachwerkstatt oder schicke es zu monacor.

    so würde ich das jedenfalls machen, bevor ich noch den ganzen amp ruiniere... ^^

    Normalerweise würde ich dir zustimmen. Aber in diesem Falle würde ich gerne nach dem Motto "Jugend forscht" das Ding selber reparieren. Die Endstufe ist schon alt und kostete damals schon nicht viel. Deshalb würde ich das Risiko eingehen, solange ich eine Chance habe.

    Wenn nicht, bleibt es halt eine Monoendstufe. ;)

    Der Ton macht die Musik.

  • e-on
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    • 30. Dezember 2017 um 00:15
    • #10

    Na, dann würde ich erstmal die blauen Kondensatoren abknipsen, die Stecker vom Gleichriechter abziehen und den prüfen/ausmessen ob ok. Oder hast du mit den neuen

    Sicherungen schon eingeschaltet und geht ?

    :?:

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    • 30. Dezember 2017 um 00:21
    • #11

    Bisher hatte ich nur die Sicherungen ersetzt. Die sind beim Einschalten direkt wieder geschmolzen. Dann habe ich die verkohlten blauen Teile auf dem Metallteil entdeckt. Das scheint völlig im Arsch zu sein. Ist das ein Gleichrichter? Kann man den als ganzes tauschen?

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 30. Dezember 2017 um 00:28
    • #12

    wenn der gleichrichter das problem wäre, dann dürfte eigentlich auch die andere endstufe nicht mehr funktionieren weil damit das netzteil lahmgelegt ist... es sei denn, die endstufe hat für jeden kanal ein eigenes netzteil und nen eigenen gleichrichter - das passt aber nicht zum günstigen preis.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • e-on
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    • 30. Dezember 2017 um 00:38
    • #13

    wo hast du denn so schnell die richtigen F 8A Sicherungen her ?

    Ja, das Ding ist ein Gleichrichter, aber wenn du das nicht weist, dann seh ich Schwarz mit Jugend forscht.

    Na, jedenfalls wünsch ich dir das du Gesund und Heil ins Jahr 2018 kommst.

    :?:

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    • 30. Dezember 2017 um 00:48
    • #14

    Seit mir damals bei einer brandneuen HK Audio (ur)Lucas die Feinsicherung beim Transport kaputt ging (musste rein mechanisch passiert sein), habe ich immer ein Set mit Feinsicherungen dabei. Natürlich ist mir seither nie wieder eine Sicherung kaputt gegangen (Murphy).

    Meine Elektronikkenntnisse sind in der Tat äusserst bescheiden. Und was ein Gleichrichter ist, kann ich nur erahnen. Aber man lernt ja auch nur dazu, wenn man die Grenzen der Unwissenheit nach aussen verschiebt.

    Wie gesagt - wenn ich ggf. einfach einen neuen Gleichrichter einbauen kann, dann traue ich mir das zu. Ein wenig löten geht. Wenn ich dazu die ganzen Teile durchmessen muss, sehe ich auch schwarz. Um mir dieses Wissen noch kurz anzueignen fehlt mir derzeit die Zeit.


    Aber vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen!

    Der Ton macht die Musik.

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    • 30. Dezember 2017 um 00:49
    • #15

    Ach ja - ich wünsche euch natürlich auch ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2018!

    Der Ton macht die Musik.

  • e-on
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    • 30. Dezember 2017 um 02:33
    • #16
    Zitat von wora

    wenn der gleichrichter das problem wäre, dann dürfte eigentlich auch die andere endstufe nicht mehr funktionieren

    Stimmt, gibt aber auch Endstufentrafos mit 4 sekundär Wicklungen und 2 Gleichrichter/Netzteil Platinen. Ist bei dem Preis aber wirklich nicht zu erwarten.

    Also Zeigi: wenn bei dir nur der eine Gleichrichter drinn ist, dann ist der und die geplatzen Kondensatoren nicht der Fehler. 8 A Sicherungen 2 x zerschossen deutet eher auf def.

    Endtransistoren hin, u.a. mehr.

    :?:

  • chris216
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    • 30. Dezember 2017 um 07:17
    • #17

    Die blauen Dinger waren sicher keine Kondensatoren. Eher VDR.

    Sowas in der Art:

    https://goo.gl/images/FRSCsj

    (Bild nur schnell eegoogelt, kein Bezug zu Bauteilwert etc)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • marcoboy
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    • 30. Dezember 2017 um 07:34
    • #18

    Das sind vermutlich PTCs und so wie es ausschaut fließt auf einer Seite zu viel Strom

    Nimm mal ein Multimeter und messe die +/- Durchgang ? Du kannst auch einen von den Emitter/Kollektor Anschlüsse der Leistungstransistoren durchklingeln. Zur einfachen Prognose reicht das.

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (30. Dezember 2017 um 07:39)

  • marcoboy
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    • 30. Dezember 2017 um 07:41
    • #19

    Eben und die Brennen ab wenn sie zu viel Leistung verarbeiten müssen.

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    zegi
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    • 30. Dezember 2017 um 09:02
    • #20

    Also die explodierten Dinger sehen aus wie blaue Smarties.

    Ein blosses Ersetzen des Teils würde also eher nicht das Problem lösen?

    Wo muss ich +/- Durchgang messen? Wie gesagt, ich bin mit Elektronik gar nicht fit.

    Der Ton macht die Musik.

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