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KS Audio CPD14 oder KV2 Audio EX15

  • krzysztof schwierz
  • 13. Mai 2018 um 12:03
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 13. Mai 2018 um 12:03
    • #1

    Hallo,

    als Alleinunterhalten überlegt man schon ab und zu (wegen der Abbauzeit z.B. 4Uhr morgens), ob man im Sinne der Minimalisierung nicht auf die sog. Fullrange Boxen umsteigen sollte...

    die Frage ist aber erstens, kann eine fette Box, wie z.B.: https://www.kv2audio.com/products/ex-series/ex15.html

    wirklich vergleichbar gut die untere Oktave rübergeben wie es mit einem Sub der Fall ist oder doch nicht? Akustisch gesehen, kann es bei den oft akustisch schlechten Sälen sogar von Vorteil sein, wenn alles von einer Kiste käme... ob es aber (mit allen Vor- und Nachteilen) mit einer Sub-Sat PA wirklich zu vergleichen ist?

    Was sicher wichtig ist - es ginge um Tanzveranstaltungen wie Hochzeiten - meistens zwischen 30 - 80 Leute.

    Die Frage zwei wäre - funktioniert so eine dicke Box auch auf dem Boden stehend oder müsste die auch auf ein Stativ? (das wäre mit über 40 kG ein eindeutiges KO Kriterium) Wohl spätestens wenn auf der Tanzfläche mehr Leute kommen, bekämen die vorne zu laut und die hinten kaum was ab?

    Danke, VG :)

  • niggles
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    • 13. Mai 2018 um 12:24
    • #2

    Die müssen auf jeden Fall auf Stative - oder spielst du auf 1,80m hohen Bühnen? Für deinen Anwendungsfall mMn komplett das falsche System.

    Wenn du mit dem Sound der bei kleineren Sub/Sat-Systemen üblichen 8"/1"-Tops Probleme hast (schlechte Richtwirkung im unteren Mittenbereich, knappe Leistungsreserven) aber Einmanntauglich bleiben willst brauchst du grosse, leichte konventionelle 12" oder 15"-Tops. Das geht heutzutage am besten mit aktiven Plastikboxen. RCF ART kommt mir da als erstes in den Sinn.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • yamaha4711
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    • 13. Mai 2018 um 12:32
    • #3

    Es gibt Fullrange Böxlies, die schon sehr stramm nach unten abgestimmt sind. Keine Frage. Allerdings bringen die dann eben deutlich weniger Pegel. Es ist also immer ein Kompromis zwscihen tiefer Abstimmung und Pegel.

    Auch ist es wohl so, dass eine mit steigender Größe des Tief/Mitteltöners und auch ansteigendem Volumen der Box selbst die tiefen Frequenzen besser wiedergeben werden. Alles nix neues.

    Auch wird eine sauber designte 3-Wege Box deutlich mehr Headroom im Bassbereich und dennoch genügend Pegel bringen. Wenn dann noch die Übernahmefrequenzen und die Phasenlage in Summe stimmt ist das einer 2-Wege Box sicherlich zu bevorzugen.

    Allerdings bringt eine auf den Boden gestellte Box nicht wirklich was, da zwar aufgrund der Bodenkoppliung zwar der Bass mehr gefördert wird, die höheren Frequenzen, welche dann doch die tonale Informationen enthalten, deutlich mehr Dämpfung erfahren werden. Also sollte so eine Box immer auf ein Stativ. Auch wird bei so mancher Box die Bodenkopplung eher zu einer Überbetonung des Basses führen, da eben die meisten Entwickler davon ausgehen, dass die Box auf ein Stativ kommt.

    Für bis zu 100 Nasen bei einer Hochzeit reicht so etwas in jedem Fall. Aber es gibt auch etliche kleine und handliche Sub-Sat Systeme, die das auch drauf haben.

    Zumindest bricht man sich da nicht das Kreuz ab.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 13. Mai 2018 um 13:54
    • #4

    Danke Kollegen,

    also wenn das auf ein Stativ muss/sollte - ist das Thema für mich abgeschlossen,

    meine derzeit 2x8 Tops sind mit 13,5kG der Traum in Sachen leicht und handlich - viel mobiler als die bisherigen 12er und schon überhaupt im Vergleich zum 43kG schwerem Kandidat, den ich oben als Beispiel verlinkt habe... und gerade weil es 2x8 und nicht single 8er sind, habe ich für die kleinen Tanzpartys als Mid-Hi Boxchen genug Reserven...

    ich dachte nur, ich könnte vielleicht aud den Sub, Stative, etwas Kabelsalat verzichten - geht aber nun mal nicht - im Gegenteil, werde mir mal noch einen zweiten Sub holen, weil die Tops so potent sind...

    nochmals ein dickes Danke Schön an Euch und ich wünsche Euch einen schönen Sonntagnachmittag! :)

  • zegi
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    • 13. Mai 2018 um 14:59
    • #5

    Gerade Sub/Sat Systeme sind imho DIE Erleichterung für kleine Sachen. Fullrangekisten kann man schon einsetzen, aber lieber nicht, wenns alleine schnell gehen soll.

    Der Ton macht die Musik.

  • MRspeaker
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    • 13. Mai 2018 um 19:29
    • #6

    Ich halte den Ansatz für komplett verkehrt.

    Bei 30-80 Leuten würde ich wie oben auch schon erwähnt ein 2x8" Topteil oder 10" Topteil nehmen.

    Dazu ein aktiver Bass je Seite der das passive Topteil versorgt.

    Vom Bass ein Hybridkabel direkt zum Mischpult. Im Mischpultcase dann eine Steckdosenleiste usw.

    Dann brauchst du für den Ton genau 4 Kabel...

    Die 2x8" Topteile hast du schneller gecased als du die 15" Trümmer runter kurbeln kannst....

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • 4Art
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    • 13. Mai 2018 um 19:36
    • #7

    http://www.ks-audio.de/index.php/de-d…-powered/cpd-14

    Wenn Du über KV2 nachdenkst, kannst Du auch diese Geräte bezahlen :)

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 13. Mai 2018 um 22:04
    • #8

    MRspeaker, stimmt - ich laufe mit den doppel 8er einer in einen Hand herum, als ob es nix wäre... ;)

    4Art, ja, darüber hatte ich auch schon mal nachgedacht (hatte schon CPD12 mit W1) - bei den CPD14 würde es mich halt stören, dass die 10er auf die Seite und nicht auf die Tanzfläche spielen (auch wenn es heißen soll, dass es bei solchen Frequenzen nicht von Bedeutung sein...).

    OK dass Thema ist vom Tisch - ich kann zwar nicht nochmals nachbessern - aber anderseits muss ich mir nicht über einen eventuelle Neuanschaffung Gedanken machen! Danke Euch Allen - VG! :)

  • madmax
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    • 19. Mai 2018 um 23:40
    • #9

    Naja die Sub / Sat Sachen hat sich ja mal ein schlauer Mensch (HK ?) ausgedacht, weil eine (Zeck) 15/3 auf dem Boden Mist ist und alleine rauf auf ein Stativ auch.;)

    Never stop a running System

  • simonstpauli
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    • 20. Mai 2018 um 00:34
    • #10

    Ich erinnere mich mit Schauern der Freude an die Verbringung von 5 ESD15 an eine Z-Brücke. Vielen Dank noch mal an die coole Sau von Rigger, der das ultimativ möglich gemacht hat.

    Auf Stative will die Dinger keiner heben. Obwohl die ESD ja einen Ticken leichter sein durften als die EX.

    Was die untenrum bringen, weiß ich allerdings nicht, sind dort nur Delays.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 2. September 2018 um 11:34
    • #11

    Hallo nochmals,

    hat jemand Erfahrungen mit den CPD14 bei Anwendungen für kleine Bands bzw. Alleinunterhalter - als "full rang" - gemacht?

    Ich meine - wenn die 10er an der Seite der Box sind müsste doch eigentlich z.B. bei einen der Boxen der Bass (bis 120Hz von den 2x10) gegen eine Wand spielen und die 10er der anderen Box rein in die "Bühne" und der Bassanteil ginge statt ans Parkett zu den Mikros rein?

    Wenn es nicht so ist, wäre ich für eine Erklärung dankbar - VG und einen schönen Sonntag :)

  • floger
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    • 2. September 2018 um 12:20
    • #12

    Du kannst davon ausgehen, dass diese Box aufgrund ihrer Dimensionen bei 120Hz noch keinerlei horizontale Richtwirkung hat.

    Du wirst also immer Frequenzen in diesem Bereich mit voller Lautstärke auch auf der Bühne hören, egal in welche Richtung die Lautsprecher zeigen.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 2. September 2018 um 20:48
    • #13

    Florian, was willst Du damit sagen, dass es für die Ohren "egal" ist ob die TT um 90 Grad gegenüber den Frequenzen oberhalb 120Hz gedreht sind und es nicht anders klingt als ob die 10er in die gleiche Richtung wie das HT und die 4x5" gedreht wären?

    Kommt aber durch diese Seitenanbringung der TT nicht unnötig Basssignal in die Mikros rein... oder auf eine Wand geknallt?

    Danke! VG :)

  • yamaha4711
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    • 2. September 2018 um 20:58
    • #14

    Je tiefer die Frequenz ist, desto mehr wird eine Schallquelle zu einem omnidirektionalen Strahler oder besser gesagt, desto aufwendiger ist es tiefe Frequenzen zu richten. Daher ist es recht egal wohin der Schallwandler zeigt, da er nicht gerichtet ist oder nicht wirklich gerichtet werden kann, ausser man wendet wiederum Techniken wie EFA, CSA, Hornkonstrukte u.a an. Das Horn müsste aber bei tiefen Frequenzen schon extrem groß sein und ich denke nicht, dass KV2 hier so etwas wie im neuen GSL von d&b verbaut hat.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 2. September 2018 um 21:00
    • #15

    CPD14 von KS ;)

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 3. September 2018 um 11:58
    • #16

    Hallo,

    angeblich soll es doch eine tragbare (26kG) Box geben, die quasi kompromisslos ein Sub-Sat System ersetzen können sollte, von Coda Audio die D20.

    https://codaaudio.com/speakers/d20/

    Bei Coda verspricht man, dass:

    „In fact two D20 systems will deliver same level of low frequency range and output as a single 18” subwoofer”.

    Der Sebastian von Coda meint da sogar neben vielen anderen beeindruckenden Angaben: „…Die 136 dB SPL bei 30 Hz sind mit 2x D20 also durchaus machbar.“

    Damit es klar ist - mein Beitrag ist 100% positiv gemeint, der Sebastian ist total freundlich und hilfsbereit - ich habe auch zuvor gefragt, ob er was dagegen hätte, wenn ich das Thema nochmals in dieser Gemeinde besprechen möchte…

    Wenn man das nachvollziehen kann, wäre ich an dem Kauf dieser Boxen zukünftig sicherlich mal interessiert (auch wenn die Controllerstufe - da eigentlich 4-Kanal - teuer ist).

    Dass Coda professionelle Boxen usw. bauen kann ist sicherlich nichts Neues. Da ich aber so oft hier mitgelesen habe, dass alle „nur mit Wasser kochen“, frage ich mich - ist so etwas trotzt den sicherlich modernen Treibern, 3way Bauweise, super Amping und Controller mit einer zwar recht großen aber immerhin „fullrange“ Box überhaupt möglich? Kann ein 12er (oder überhaupt irgendein) LS zugleich 300 und 30Hz so saulaut übertragen? WENN doch, könnte es so ein 12/3“ LS trotzt Control eher nicht langlebig durchhalten oder?

    Vielen Dank und VG!

  • zegi
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    • 3. September 2018 um 12:43
    • #17
    Zitat von krzysztof schwierz

    „In fact two D20 systems will deliver same level of low frequency range and output as a single 18” subwoofer”.

    Wenn man so allgemein formuliert, gibt es entsprechend auch nicht richtig oder falsch. Es gibt schon 18"er, bei denen fast nix raus kommt. Aber dass zwei Fullrangetops mit 12" TT-Treiber einen guten 18" Sub ersetzten können, wage ich zu bezweifeln.

    Ich habe z.B. ein System, das zwei single-12" Subwoofer und zwei 10"/1" Tops hat (also von der Bestückung her ähnlich wie das Coda). Das mag aber Peglemässig nicht mit dem single-18"-Subwoofer-System mit.

    Der Ton macht die Musik.

  • floger
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    • 3. September 2018 um 13:33
    • #18
    Zitat von krzysztof schwierz

    „…Die 136 dBSPL bei 30 Hz sind mit 2x D20 also durchaus machbar.“

    Vor allem die 30 Hz bezweifle ich. Die kriegt man höchstens mit 2x 18" im Viertelraum.

  • yamaha4711
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    • 3. September 2018 um 14:33
    • #19

    Och, bei -18 dB geht das sicherlich mit 30 Hz oder man packt alles in eine gemütliche Ecke, da gibt es ja (rein theoretisch) dann nochmals 18 dB oben drauf.

    Da ich erst kürzlich eine (sehr hemdsärmelige) Messung im Bassbereich gemacht hatte....

    1x12" Bass getauscht bei gleichem elektrischen Input gegen 18" (in diesem Fall Bandpass). Ohweh, was kam da für ein Gewitter raus. Ich bin richtig erschrocken.

    Daher bezweifle ich doch sehr, dass aus so einer Kiste etwas ebenbürtiges zu einem auf dem Boden geparkten 18er kommt.

    Daher stimmt das schon:

    Zitat von krzysztof schwierz

    alle„nur mit Wasser kochen“

    Mit dem Topf fest auf dem Deckel wird Wasser auch wärmer als 100° und auf dem Himalaya kochts eben schon etwas unter 100°. Aber irgendwann fliegt eben einem der Topf entweder um die Ohren oder man bekommt einfach keine Luft mehr.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • floger
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    • 3. September 2018 um 14:50
    • #20
    Zitat von yamaha4711

    Och, bei -18 dB geht das sicherlich mit 30 Hz

    Ja. Aber nicht bei 136dB Output.

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