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DMX über Mikrofon Leitungen reale Probleme?

  • Rebecca
  • 1. Juni 2019 um 14:38
  • e-on
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    • 3. Juni 2019 um 01:51
    • #21

    270m NYM 3 x 1,5

    ca. alle 10 - 12m eine Abzweigdose

    von jeder Dose ein Abgang mit 1m billigst Mikrokabel zur Lampe

    Lampe ist 24 x eurolite led bar 252 RGB

    Ohne Abschluss

    Steuerung ist showtec DMX Recorder/Player

    Läuft seit 3 J. problemlos. Wers nicht glaubt kann vorbeikommen, dem zeig ichs.

    :?:

  • Marian Humann
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    • 3. Juni 2019 um 06:07
    • #22

    In der Tourproduktion, bei denen ich vor 3 Jahren dabei war gab es für die Trusses ein 24fach y-Kabel fürs DMX. Im Grund genommen 24 Y-Adapter gleich verlötet, sodass alle 50cm auf der Truss ein DMX Out steckbar war. Hat auch funktioniert und nie Probleme bereitet.

    In der Halle, in der ich jetzt arbeite, hat man sich zusätzliche DMX-Outs geschaffen durch Y-Verkabelung. Das hat eher mäßig funktioniert, zumal dort billigste SSnake Kabel verwendet wurden. Jetzt ist das meiste auf Sommer Binary umgestellt und Splitter dazwischen gebaut und DMX funktioniert jetzt zuverläsig.

  • floger
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    • 3. Juni 2019 um 08:36
    • #23
    Zitat von e-on

    270m NYM 3 x 1,5

    Da ist die Dämpfung einfach so hoch, dass sich Reflexionen totgelaufen haben, bevor sie zu Problemen führen.

  • marcoboy
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    • 3. Juni 2019 um 18:47
    • #24

    ???

    Zitat von e-on

    270m NYM 3 x 1,5

    Läuft seit 3 J. problemlos. Wers nicht glaubt kann vorbeikommen, dem zeig ichs.

    Wenn du mir die Fahrtkosten erstattest kommt ich vorbei und zeige dir das es nicht funktioniert. Als Kunde hätte ich dir schon bei der Planung des Vertrauen entzogen und dir die DIN um die Ohren gehauen.

  • jakobus
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    • 3. Juni 2019 um 21:39
    • #25
    Zitat von e-on

    270m NYM 3 x 1,5

    Wo ich das jetzt gerade lese:

    Die Zuleitung in den Keller, wo die Dimmer für unsere Heizkanonen stehen (2 Schränke Strand-Lighting Supervisor à 72 Kanal) war früher 2 mal 48-adrig für 0-10Volt Steuerung. Da wurden dann bei Umstellung auf

    DMX je eine Ader für dmx+ und dmx- belegt und die ganzen restlichen Adern dann zusätzlich noch der Abschirmung zugeführt ...

    Am zweiten Schrank ist der Abschlusswiderstand aktiviert, hat noch nie

    gezickt. Aber wie bereits gesagt: Es geht da lediglich um Lampen!

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    • 3. Juni 2019 um 21:53
    • #26
    Zitat von marcoboy

    ???

    Wenn du mir die Fahrtkosten erstattest kommt ich vorbei und zeige dir das es nicht funktioniert. Als Kunde hätte ich dir schon bei der Planung des Vertrauen entzogen und dir die DIN um die Ohren gehauen.

    Warum gibt es nur einen Like Button und keinen Dislike für solchen Quatsch?

    Ohne Hintergründe zu kennen einfach mal die grobe Keule schwingen. Du hast doch keine Ahnung, warum das so gemacht wurde. Und einfach behaupten, das es nicht funktioniert, obwohl es eindeutig anders da steht ist ...

  • floger
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    • 3. Juni 2019 um 23:07
    • #27

    Ich würde sogar behaupten, dass son ne 1.5mm² NYM grob 100 - 120 Ohm Wellenwiderstand hat. Wenn ich nen Ring davon und die Zeit dazu finde, kann ich ja mal nachmessen.

    EDIT: Ohne Abschlusswiderstan ist es auch völlig egal, welchen Wellenwiderstan die Leitung hat, solange er durchgehend der gleiche ist. Und die 1m Abzweige sind bei den niedrigen Frequenzen von DMX kein wirkliches Problem

    Einmal editiert, zuletzt von floger (3. Juni 2019 um 23:18)

  • e-on
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    • 4. Juni 2019 um 01:19
    • #28
    Zitat von marcoboy

    ???

    Wenn du mir die Fahrtkosten erstattest kommt ich vorbei und zeige dir das es nicht funktioniert. Als Kunde hätte ich dir schon bei der Planung des Vertrauen entzogen und dir die DIN um die Ohren gehauen.

    kommst du noch klar ? Oder hat dein AVB Projekt dein Hirn zerfressen.

    1. es funktioniert ganz hervorragend

    2. diese Installation hat eine Elektrofirma gemacht die sonst Strippen zieht, Lampen, Sicherungskisten, Steckdosen und Schalter setzt.

    3. ich wurde vom Hausherren hinzugerufen weil es nicht funktionierte

    4. als ich unter der 6 m hohen Decke die Akustikplatten rausnahm, sah ich was dort verzapft wurde.

    5. um mir sicher zu sein nahm ich eine Led Bar aus dem Kreis raus und steuerte die mit einem XLR kabel und anderm Pult an. Dabei stellte ich fest das die Firma mit der Adressierung nicht klar kam.

    6. bevor ich 270m neu mache, stellte ich erstmal alle Adressen richtig ein

    Und siehe da, es funtioniert tadellos !

    :?:

  • pfeiffe
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    • 4. Juni 2019 um 01:21
    • #29
    Zitat von floger

    Idie 1m Abzweige sind bei den niedrigen Frequenzen von DMX kein wirkliches Problem

    An dieser Stelle würde ich mich als hauptamtlich auf der guten (lauten) Seite der Macht Schaffender gerne mit einer kurze Frage an die netten Kolleg*innen der Hell/Dunkel-Fraktion hier einklinken:

    Wie sieht das denn mit einfachen Y-Kabeln als DMX-Split aus? Rein technisch gesehen ist das doch ein genauso klares NO-GO wie die Mikrofonkabel für DMX oder sehe ich das falsch? Dass das nicht die feine englische ist und möglichst vermieden werden sollte, ist völlig klar und muss in den Antworten nicht unbedingt noch 100 mal wiederholt werden ;)

    Trotzdem läuft es im Alltag ja dann aus den verschiedensten Gründen doch immer mal wieder auf eine gute alte Rock'n'Roll-Schweinelösung hinaus. Deshalb die Frage: In welchen Dimensionen spielt ein einfacher Y-Split bei DMX noch einigermassen stressfrei?

  • marcoboy
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    • 4. Juni 2019 um 08:12
    • #30
    Zitat von floger

    Ich würde sogar behaupten, dass son ne 1.5mm² NYM grob 100 - 120 Ohm Wellenwiderstand hat. Wenn ich nen Ring davon und die Zeit dazu finde, kann ich ja mal nachmessen.

    EDIT: Ohne Abschlusswiderstan ist es auch völlig egal, welchen Wellenwiderstan die Leitung hat, solange er durchgehend der gleiche ist. Und die 1m Abzweige sind bei den niedrigen Frequenzen von DMX kein wirkliches Problem

    Keine Ahnung von HF und Bus Technologien.

  • floger
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    • 4. Juni 2019 um 08:50
    • #31
    Zitat von pfeiffe

    Wie sieht das denn mit einfachen Y-Kabeln als DMX-Split aus?

    Solange es kein RDM gibt, kann man prinzipiell kurz nach dem Pult spitten. Rein theoretisch.

  • hell&dunkel
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    • 4. Juni 2019 um 09:31
    • #32

    Sei mir nicht böse aber:

    Zitat von Rebecca

    Aus Kosten gründen verwende ich überwiegend Mikrofon - Leitungen...

    Dieses Argument zählt für mich nicht.

    Das richtig teuere an XLR-Leitungen ist die Arbeitszeit beim Konfektionieren.

    Die Preisdifferenz zwischen einer 100m Rolle Mikrofonkabel und AES/EBU/DMX-Kabel beträgt netto 19,40€ (Basis B&K).

    Zitat von Rebecca

    Hat hier jemand wirklich schon Probleme wegen Mikrofon Leitungen gehabt?

    Nein. Ich hatte allerdings am LC24 nur max. 4-6 Geräte.

    Irgendwann habe ich aber alle DMX-Kabel umgestellt, incl. einem extra Kabelsatz in Dreipol für die Ypoc-Wackler und ihre Steuerung.

    Der Grund dafür: Ausschluß möglicher Fehlerquellen.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Rebecca
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    • 4. Juni 2019 um 09:32
    • #33

    Moin

    ... Spannend...

    Als ich Nym las, dachte ich erst du willst uns verarschen... Ich sach ja : Spannend...

    Zu y

    Als ich in einem Pult mal die Batterie tauschte, sah ich das die beiden Ausgänge parallel angelötet waren... Also direkt am Pult...

    Habe da allerdings kein gutes Bauch Gefühl das nach einigen Meter zu ypsylonisieren...

    Hmmmmmmm...

    Wie ist das eigentlich?

    Verstärkt ein Splitter das Signal wieder auf Pult Qualität? Wobei klar ist das verdrehter Schmutz verdreht bleiben wird. Und...

    Machen das auch einige Geräte?


    Und dann wusste ich auch noch gerne :

    Wie Mist man denn den Wellenwiderstand?

    LG Rebecca

  • floger
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    • 4. Juni 2019 um 09:42
    • #34
    Zitat von Rebecca

    Als ich in einem Pult mal die Batterie tauschte, sah ich das die beiden Ausgänge parallel angelötet waren... Also direkt am Pult...

    So ein RS485 ist ja prinzipiell in der Lage zwei Leitungsenden zu treiben. Das Pult selber ist sowieso nicht angepasst, weil es die Leitung immer niederohmig treibt. Bei RDM sieht das natürlich etwas anders aus.

    Zitat von Rebecca

    Verstärkt ein Splitter das Signal wieder auf Pult Qualität? Wobei klar ist das verdrehter Schmutz verdreht bleiben wird. Und...

    Ja ein Splitter empfängt das Signal und sendet es aktiv wieder raus. In der einfachsten Variante ist einfach ein Empfänger elektrisch mit mehreren Sendebausteinen verbunden.

    Zitat von Rebecca

    Machen das auch einige Geräte?

    Nein. Da sind Ein- und Ausgangsbuchse einfach miteinander verbunden. Das ist ja der Sinn eines Busses.

    Zitat von Rebecca

    Wie Mist man denn den Wellenwiderstand?

    Ich hab es schon mit einem Frequenzgenerator und nem Oszi gemacht. Dann einfach am offenen Ende solange den Widerstand anpassen, bis man keine Reflexionen mehr sieht.

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    • 4. Juni 2019 um 11:29
    • #35
    Zitat von floger

    Solange es kein RDM gibt, kann man prinzipiell kurz nach dem Pult spitten. Rein theoretisch.

    Ich mache das in meiner kleinen Universalkiste. Direkt Y nach dem DMX Interface und 2 XLR Ausgänge am Panel, um in beide Richtungen auf der Bühne gehen zu können.

    Das sieht in dann so aus:


    LED PAR 1 ----- LED PAR 2 ---------- DMX Interface --- Switchpack ---------- LED PAR 3 ----- LED PAR 4


    Funktioniert problemlos und spart mir Arbeit.

  • chw
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    • 4. Juni 2019 um 18:30
    • #36
    Zitat von Rebecca
    [...]

    Hat hier jemand wirklich schon Probleme wegen Mikrofon Leitungen gehabt?

    Wenn ja? Welche und wie umfangreich war dann das Setup?

    [...]

    Ja, jede Menge sogar.
    Gerade am Anfang bei den ersten DMX Geräten im Gerätepark und als es mehr als 4 Lampen wurden....
    Bisher wurden einfach irgendwelche Mikrokabel genommen und es funktionierte, ab einem gewissen Punkt gab es dann echte Probleme. Effekte wie beschrieben, Scannerspiegel die "zucken" oder Lampen die flackern oder wild die Farben wechseln bis hin zur "Chaos Lichtshow im Automode". Das war noch zu "Halogen Licht Zeiten" als LEDs nur am Mischpult zu finden waren und entweder rot, gelb oder grün waren. Bei z.b. LED Parkannen sind die Auswirkungen noch viel stärker zu sehen.


    Das hat nicht nur mit dem Wellenwiderstand zu tun, sondern auch mit solchen Dingen wie Schirmung oder Belegung der Stecker (+,-,GND)

    Der Leidensdruck wurde dann irgendwann so groß das es eine Rolle Sommer DMX Leitung, eine Kiste voll XLR Stecker, ein Wochenende, zwei Lötstationen, einen Kabeltester und auch die ein oder andere versengte Fingerkuppe gab. Danach waren die Probleme schlagartig auf null gesunken.

    Bis die Leitungen dann wieder vermischt wurden oder anderes Material dazu kam. Dauerte solange bis ich es wieder "aussortiert" hatte.

    Wenn es heute Stress beim Aufbau mit den DMX Linien gibt dann sind das zu 99% defekte Kabel bzw. die Stecker / Buchsen.

    Terminierung am Ende der Linie ist gut, in der Praxis ist meine Erfahrung es geht auch ohne wenn der Rest stimmt. Eine Terminierung ist nach meinen Kenntnissen im "Sender" verbaut also Pult, Artnet Node oder Splitter.

    Y Adapter sind sehr mit Vorsicht zu genießen: Kurze ein oder zwei cm lange Strecken sind ok, in den Geräten ist es auch nicht anders gelöst. Längere Strecken machen Probleme und sind auch nicht zulässig.
    Auch befindet dann die Terminierung im Pult nicht mehr am Anfang der Linie. Von der Theorie der Busphysik (RS485) her ist ein Pult auch nur ein "Teilnehmer" und kann prinzipiell überall angeschlossen werden, wenn auf die Terminierung geachtet wird. Habe noch kein Pult gesehen bei dem diese "schaltbar" wäre. Andere Bussysteme die RS485 nutzen haben das in der Regel. Ich verwende Splitter für so was, kosten auch nicht mehr die Welt.

  • floger
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    • 4. Juni 2019 um 18:47
    • #37
    Zitat von chw

    Terminierung am Ende der Linie ist gut, in der Praxis ist meine Erfahrung es geht auch ohne wenn der Rest stimmt. Eine Terminierung ist nach meinen Kenntnissen im "Sender" verbaut also Pult, Artnet Node oder Splitter.

    Die Terminierung gehört auf beide Seiten!

    Trotzdem ist im Pult keine verbaut (ohne RDM), weil das Pult ja ein daueraktiver Sender ist.

    Und nochmal: Ein Kabel mit definiertem Wellenwiderstand macht nur Sinn, wenn der passende Abschluss steckt. Aus rein physikalischer sicht ist DMX auf (durchgehend gleichem) Mikrofonkabel ohne Abschluss genauso schlecht wie DMX auf DMX-Kabel ohne Abschluss.

    Ohne Abschluss ist einfach Murks. Punkt.

    Masse ist beim XLR immer Pin1. An der Belegung liegt es also garantiert nicht. Außer jemand hat ein gekreuztes Kabel dazwischen geschmuggelt.

  • Marian Humann
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    • 4. Juni 2019 um 18:58
    • #38
    Zitat von chw

    Das hat nicht nur mit dem Wellenwiderstand zu tun, sondern auch mit solchen Dingen wie Schirmung oder Belegung der Stecker (+,-,GND)

    Wie das? Interessiert dem Wellenwiderstand welche Farbe seine Adern haben?
    Ob ich jetzt Blau auf 2 und Weiß* auf 3 lege oder umgekehrt sieht kein Messwert, solange beide Enden gleich aufgelegt sind. + und - interessieren sch doch nicht für die Farben, über die sie geschickt werden

    *stellvertretend für auftretende Farben

  • chw
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    • 4. Juni 2019 um 20:53
    • #39
    Zitat von floger

    Die Terminierung gehört auf beide Seiten!

    Trotzdem ist im Pult keine verbaut (ohne RDM), weil das Pult ja ein daueraktiver Sender ist.

    Und nochmal: Ein Kabel mit definiertem Wellenwiderstand macht nur Sinn, wenn der passende Abschluss steckt. Aus rein physikalischer sicht ist DMX auf (durchgehend gleichem) Mikrofonkabel ohne Abschluss genauso schlecht wie DMX auf DMX-Kabel ohne Abschluss.

    Ohne Abschluss ist einfach Murks. Punkt.

    Masse ist beim XLR immer Pin1. An der Belegung liegt es also garantiert nicht. Außer jemand hat ein gekreuztes Kabel dazwischen geschmuggelt.

    Theoretisch gehört ein Busabschluss auf beide Seiten / Enden des physikalischen Segmentes, das stimmt. Habe ja nichts anderes behauptet. DMX ist für RS485 recht langsam unterwegs, daher funktioniert das wohl in der Praxis bei mir seit Jahren gut wenn am Ende der Linie bei den Lampen keiner Steckt und der Rest stimmt. (Leitungen ok, Segmente nicht zu lang, nicht zu viele Teilnehmer etc.)
    Es kam bisher nur ein oder zweimal vor das ein Abschlusswiderstand die Situation wirklich verbessert hat.


    Mir wurde mal gesagt das im Pult (war damals ein Zero88) eine Terminierung dauerhaft aktiv sein soll, ergibt auch Sinn da es nur eine Buchse gibt und dies per Definition damit der Anfang des Segmentes ist, wenn man keine Y-Adapter verwendet. Gleiches gilt für ArtNet Nodes, Splitter etc. Nachgemessen oder jemals überprüft habe ich das nicht.

    Bei anderen auf RS485 basierenden Systemen sind die Abschlusswiderstände im Gerät oder am Stecker schaltbar, da senden dann jedoch alle Teilnehmer und nicht nur einer.

    Bei den Mikroleitungen "von damals" war echt alles dabei was die Musiker krabbelkiste hergegeben hat. Da waren auch mal gekreuzte dabei oder einfach falsch gelötete.

  • marcoboy
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    • 4. Juni 2019 um 21:06
    • #40

    Die Linetreiber sind so gebaut das sie der Norm entsprechen..

    Nur mit RDM muss der Bus vorgespannt werden, da er sonst in der Luft hängt im Moment wo sich die Richtung umkehrt. Aber auch das bekommen nicht alle Hersteller hin...

    Im allgemeinen kann man da schon viel falsch machen, das sind dann die Geräte die ausfallen weil der Treiber stirbt. Ursache sind z.Bsp Spikes oder Potential Unterschiede. Hinzu kommen auch billige Treiber, 30cent gegen 4,50€... wie z.Bsp der 75176 der unter vielen Aspekten schlecht ist..

    3 Mal editiert, zuletzt von marcoboy (4. Juni 2019 um 21:14)

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