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Die österreichische Legende lebt

  • guma
  • 8. September 2019 um 11:21
  • guma
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    • 8. September 2019 um 11:21
    • #1

    Da ist mal richtig Schwung drin:

    https://austrian.audio

    Wenn man das so liest, bekommt man ein 'best of both worlds' 414 made in Austria von Leuten, die's können und einen Bezug zum Produkt haben, fürs etwa gleiche Geld wie die Samsung-Ware. Die beste Kapsel kombiniert mit einer Menge innovativer Ideen, wobei ich die Nutzung einer 'twin' Technik über zwei Pultkanäle für live Anwendungen schon länger interessant finde. Also alle, die über ein 414 nachdenken oder überhaupt ein höherwertiges Großmembranmikro, sollten aus meiner Sicht nicht zögern, mit ihrem Kauf diese Antwort auf den Asienausverkauf zu unterstützen!

  • gert
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    • 10. September 2019 um 17:51
    • #2

    Die Leute sind supercool und man sollte die unbedingt unterstützen. PS die Kopfhörer sind auch klasse.

    Practice, Practice, Practice

  • ThoSchu
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    • 10. September 2019 um 17:53
    • #3

    Da scheinen einige mit Liebe dabei zu sein.

  • guma
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    • 10. September 2019 um 18:12
    • #4

    Ich mach mal den Anfang. Hab' heute ein Pärchen OC818 bestellt:)

  • karel noon
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    • 10. September 2019 um 22:46
    • #5

    Eins dieser Mikros hatte Pfingsten ein Kollege dabei, er hat sie an der Gitarre vor den Amp gestellt, ich würde sagen: unauffällig genial!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • e-on
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    • 11. September 2019 um 00:29
    • #6

    Was ist denn an dem Teil besser als am C414, dass es den Mehrpreis von 200 € rechtfertigt ?

    :?:

  • oton
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    • 11. September 2019 um 00:41
    • #7
    Zitat von e-on

    Was ist denn an dem Teil besser als am C414, dass es den Mehrpreis von 200 € rechtfertigt ?

    Mir würden die mechanischen Schalter schon als Grund langen ... und die alten EB Kapseln klangen wirklich besser. Dazu noch die Möglichkeiten mit dem getrennten Kapselausgang und der App ... da geht schon einiges, auch wenn eher ein Studiothema ... obwohl die frequenzabhängige Richtcharakteristik auch Live durchaus Sinn machen würde.

    "und „Termination Control“. Das hat nichts mit diesem muskulösen Exilösterreicher zu tun (Arnulf Schwarzenberger? Armin Schwabenärger?), sondern erlaubt, automatisch den Ort einer Störschallquelle zu detektieren und ein Pattern mit entsprechend liegender Off-Axis zu wählen."

    klingt schon sehr nerdig aber auch sehr geil .. ;-)) genau das Richtige für den Gunther

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 11. September 2019 um 01:45
    • #8

    diese firma zu unterstützen ist sicher nicht die schlechteste idee. ist jedenfalls sinnvoller als Samsung-AKG weiter zu unterstützen, die die alte AKG belegschaft einfach "entsorgt" haben. das rächt sich hoffentlich.

    ich hab kurz überlegt, ob ich mir ein pärchen OC18 zulegen soll, aber ich hab schon so viele mikros...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 11. September 2019 um 10:49
    • #9
    Zitat von wora

    diese firma zu unterstützen ist sicher nicht die schlechteste idee. ist jedenfalls sinnvoller als Samsung-AKG weiter zu unterstützen, die die alte AKG belegschaft einfach "entsorgt" haben. das rächt sich hoffentlich.

    ich hab kurz überlegt, ob ich mir ein pärchen OC18 zulegen soll, aber ich hab schon so viele mikros...

    Hat nicht schon Harman damals etliche Mitarbeiter von AKG "entsorgt"?

    Unter dem Strich bleiben hier einige Kaufargumente. Ich hab das mal im Hinterkopf.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 12. September 2019 um 01:44
    • #10

    jo, die firma Harman hatte da auch schon ordentlich ausgedünnt. der richtige rundumschlag kam aber ganz offensichtlich erst nach der übernahme von Harman durch Samsung. die haben ja auch bei anderen firmen ordentlich "umgebaut". die koreaner rechnen da einfach anders, denen sind auch die schicksale der arbeiter, das ist ebenfalls offensichtlich, völlig egal.
    ich habe mal einen konferenzraum bei Samsung in der nähe von FFM mit gebaut, so unfreundlich wie dort wurde ich bisher noch nirgends behandelt. man fühlte sich da schon als mensch dritter klasse. in sofern liegt es mir sehr fern, diese firma zu unterstützen.

    sorry, das musste jetzt mal raus. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mfk0815
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    • 12. September 2019 um 07:15
    • #11

    Nun ja, man kann es somit wohl durchaus als Glücksfall bezeichnen, dass der Standort Wien aufgelöst wurde (ich denke das ist noch durch Harman passiert). Somit konnten die "freigestellten" Mitarbeiter sich zusammen tun und das machen was sie schon früher sehr gut konnten, Mikros und Kopfhörer bauen. Nur halt ohne die Fesseln die ihnen die Betriebswirte der Eigner ständig angelegt haben.

    Übrigens gibt es mit Lewitt ein zweites österreichisches Unternehmen das aus der gleichen Quelle geboren wurde auch wenn deren Ansatz eher dem heute üblichen entspricht, Entwicklung in Europa, Produktion in China. Das ist bei Austrian.audio ja nicht der Fall.

    Mit etwas Patriotismus, aber nur ganz wenig;), sehe ich diese Entwicklung sehr positiv.

  • guma
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    • 12. September 2019 um 07:23
    • #12
    Zitat von mfk0815

    Übrigens gibt es mit Lewitt ein zweites österreichisches Unternehmen das aus der gleichen Quelle geboren wurde auch wenn deren Ansatz eher dem heute üblichen entspricht, Entwicklung in Europa, Produktion in China. Das ist bei Austrian.audio ja nicht der Fall.

    Jupp, deshalb von mir kein 'Lewitt-Thread' ... Ehre, wem Ehre gebührt!8o

  • wora
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    • 12. September 2019 um 12:19
    • #13
    Zitat von guma

    Jupp, deshalb von mir kein 'Lewitt-Thread' ... Ehre, wem Ehre gebührt!8o

    schön auf den punkt gebracht ! :thumbup:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 12. September 2019 um 17:25
    • #14

    Bin gespannt ... ich habe hier 2 alte uls TLII, die neuen XLS und ein XLII.

    Werde berichten, wie das mit den OC818 so im Vergleich ist.

  • guma
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    • 25. September 2019 um 21:16
    • #15

    Kurzer Bericht von ersten Einsätzen, die Verwendung der Remote-Optionen folgen später:

    Ich habe ein sogenanntes 'Live Set' bestellt. Es kommt in einer umweltfreundlichen Karton-Verpackung, statt der üblichen Blender-Köfferchen, die kein Mensch braucht. Für mich sehr OK, da ich hochwertige Mikros zu live Einsätzen eh in den besagten Würfelschaumkoffern transportiere, die ich mir für sinnvolle Mikro-Sätze selbst konfektioniere.

    Die Drahtkörbe der Mikros machen einen sagen wir mal 'mittelrobusten' Eindruck, d.h. robuster als Neumänner, allerdings nicht so "panzerartig" wie die Körbe der Audio Technica Großmembranen, einen Crash-Test habe ich natürlich nicht veranstaltet. Windschutz und Staubschutzbeutel sind OK.

    Bisschen schade finde ich die mitgelieferte Klemme, aus der man das Mikro mit geringer Kraft heraus luxieren kann. Mir nicht "live-tauglich" genug. Eigentlich ist die Kapselaufhängung ja so, dass man die Spinne, die kostenpflichtiges Zubehör ist, nicht unbedingt braucht. Ich muss mal sehen, ob die Mikros in eine AT8471 Klemme hinein passen, die den Schaft vollständig umschließt und durch das Gummimaterial und die Arretierschraube das Mikro definitiv vor dem Herausfallen schützt. Frech finde ich das mit gelieferte Reduziergewinde, welches sich, weil zu kurz, zu weit ins 5/8 Gewinde hinein schrauben lässt. Also entweder die richtige Länge oder ein Reduzierstück mit Flansch bitte!

    Die Schalterchen machen was sie sollen, und zwar so, dass sie beim Hantieren nur schwer versehentlich zu bedienen sind.

    Klanglich sind die Mikros der Hammer. Probiert habe ich Sax und Drum-Overhead. Definitiv schönere, seidigere Höhen und neutralere, unaufdringlichere Mitten als o.g. XLS, XLII und TLII. Das ebenfalls dazu gestellte AT4050 klingt ebenfalls definitiv härter und höhenlastiger. Ich besitze zwar kein C12 aber so stelle ich mir das vor. :)

    Ach so ja die beiden Mikros klingen wirklich genau gleich, was meine XLSen nicht von sich behaupten können ... ;)

  • wora
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    • 25. September 2019 um 22:10
    • #16

    danke für den kurzen bericht.

    bis auf die klemmen machen sie also offenbar alles richtig. das ist auch sehr wichtig, sonst würden sie am markt sicher nicht bestehen können. und die genannte klemmenproblematik lässt sich ja einfach und auch preisgünstig aus der welt schaffen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • felixgrampp
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    • 26. September 2019 um 08:20
    • #17
    Zitat von guma

    Frech finde ich das mit gelieferte Reduziergewinde, welches sich, weil zu kurz, zu weit ins 5/8 Gewinde hinein schrauben lässt. Also entweder die richtige Länge oder ein Reduzierstück mit Flansch bitte!

    :/ Ich dachte immer das machen die Hersteller, damit man beide Gewindetypen benutzen kann ohne jedes Mal das reduziergewinde wechseln zu müssen. Wie auch immer. Vielen Dank für den informativen Bericht.

  • DJheini
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    • 26. September 2019 um 09:55
    • #18
    Zitat von guma

    Frech finde ich das mit gelieferte Reduziergewinde, welches sich, weil zu kurz, zu weit ins 5/8 Gewinde hinein schrauben lässt. Also entweder die richtige Länge oder ein Reduzierstück mit Flansch bitte!

    Da hilft nur, das Reduzier Stück erst auf das Stativ zu schrauben. Die mit Flansch sind trotzdem besser.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • felixgrampp
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    • 26. September 2019 um 10:48
    • #19
    Zitat von DJheini

    Da hilft nur, das Reduzier Stück erst auf das Stativ zu schrauben. Die mit Flansch sind trotzdem besser.

    Ja. Oder man schraubt das reduziergewinde komplett in die mikroklemme und kann es dann für 3/8 UND 5/8 benutzen...

    Edit: oder hab ich da jetzt irgendwas völlig falsch verstanden?

  • guma
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    • 26. September 2019 um 10:57
    • #20
    Zitat von Felix_G

    :/ Ich dachte immer das machen die Hersteller, damit man beide Gewindetypen benutzen kann ohne jedes Mal das reduziergewinde wechseln zu müssen.

    Ja, das ist richtig. Dann muß das Teil aber auch, wie ich schon schrieb, die passende Länge haben, damit es nicht zu weit in der Halterung verschwindet;)

    Wenn Du es ganz hinein schraubst, ist das verbleibende Stück für das 5/8 Stativgewinde zu kurz und für das 3/8 K&M zu tief drin. Keine zuverlässige Lösung.

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