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A&H dLive mit Waves V3 Card

  • nr8
  • 12. Januar 2020 um 17:38
  • nr8
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    • 12. Januar 2020 um 17:38
    • #1

    Hui.

    Ich bin gerade dabe etwas mit meiner Waves Karte am dLive zum zu spielen.

    Die Karte habe ich im Pult verbaut.

    Das Ziel ist es Multitrack Recording zu machen.

    Also Karte rein.

    Laptop mit Waves SoundGrid Studio und Tracks Live bespielt.

    Pult und Karte auf 96khz gestellt.

    Karte auf Sync Source "Digital" gestellt.

    Jetzt spiele ich via iPad einfach einen Song über das Mixrack ein und nehme das am Pult via Laptop auf.

    Alles soweit ok.

    Wenn ich dann am Pult auf Virtual Soundcheck gehe und am Laptop das ganze wieder abspiele hört man zwar die Musik aber es sind immer wieder störgeräusche drin.

    Klingt für mich so als wenn der Sync nicht hin hauen würde.

    Ich habe es jetzt mit zwei Laptops getestet

    * MS Surface Pro 3 (i5/8Gb/USB3 1G Ethernet)

    * Lenovo T460s (i7/12Gb/1G Ethernet)

    Mit dem T460s läuft es besser als mit dem Surface jedoch trotzdem nicht ganz rund.

    Den Sync der Karte habe ich auch mit beiden Einstellungen "Digital" und "Internal" getestet. Leider beides gleich.

    Waves Karte und Laptop sind zuerst über einen Switch gelaufen und habe sie jetzt direkt verbunden. Leider keine Verbesserung.

    Hat jemand eine Idee?

    Danke.

    Edit: Beide Rechner haben eine NVMe SSD verbaut. (IO Probleme sollte es daher nicht geben)

    corn* corn* corn*

    Einmal editiert, zuletzt von nr8 (12. Januar 2020 um 18:01)

  • nr8
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    • 12. Januar 2020 um 22:29
    • #2

    Ich hatte heute leider kaum mehr länger Zeit rum zu spielen aber so wie es aussieht ist mein Problem das Tool Tracks Live. Ich hab heute noch einen 5 Minuten Test mit nur zwei Inputs mit Reaper (Demo Version) gemacht und das hat es bis jetzt mal funktioniert.

    Ich werde schauen das ich die nächsten Tage das noch einmal nachstelle.

    Jedoch habe ich die Frage an euch welche Tools verwendet ihr im zusammenhang dLive und eventuell Waves zum Recorden?

    Danke.

    corn* corn* corn*

  • felixgrampp
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    • 12. Januar 2020 um 22:30
    • #3

    Idee fehlt mir zugegebenermaßen. Ist denn die Aufnahme Murks oder die wiedergabe? Oder beides?

    Also mal die Aufnahme angehört über kh direkt am Rechner bzw mal anderes (fehlerfreies) Audiomaterial angespielt vom Rechner übers Pult?

  • kilian
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    • 12. Januar 2020 um 23:06
    • #4

    Check mal ob bei in den Einstellungen von Tracks Live auch 96k ausgewählt sind.

    Man kann mit diesem Programm leider auch in 48k aufnehmen obwohl das ausgewählte Interface mit 96k arbeitet.

    Bei mir spielt das Setup Multirack & Tracks Live bei 96 mit einer SQ inkl. Waves Karte völlig stressfrei.

    Clock der D-Live sollte "internal" sein und die der Waves Karte "digital".

  • Online
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    • 13. Januar 2020 um 00:41
    • #5

    Ich verwende TracksLive mit Dante komplett ohne Probleme. Allerdings auf 48 kHz. Aber das sollte eigentlich keinen Unterschied im sync ausmachen

  • nr8
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    • 13. Januar 2020 um 17:29
    • #6
    Zitat von Felix_G

    Idee fehlt mir zugegebenermaßen. Ist denn die Aufnahme Murks oder die wiedergabe? Oder beides?

    Also mal die Aufnahme angehört über kh direkt am Rechner bzw mal anderes (fehlerfreies) Audiomaterial angespielt vom Rechner übers Pult?

    Beides. Sprich die Aufnahme selbst hat schon den Murks drin.
    Habe aber auch eine Aufnahme von meinem Q24 das ich mal via Protools gemacht habe mit 48k versucht zurück in das dLive zu spielen. Natürlich alles auf 48k gestellt. Das funktioniert zwar aber ich hab die gleichen Probleme.


    Zitat von kilian

    Check mal ob bei in den Einstellungen von Tracks Live auch 96k ausgewählt sind.

    Man kann mit diesem Programm leider auch in 48k aufnehmen obwohl das ausgewählte Interface mit 96k arbeitet.

    Bei mir spielt das Setup Multirack & Tracks Live bei 96 mit einer SQ inkl. Waves Karte völlig stressfrei.

    Clock der D-Live sollte "internal" sein und die der Waves Karte "digital".

    Jop ich hab in Tracks Live die 96k ausgewählt und den Sync genau so wie du beschrieben eingestellt.

    Ich habe Tracks Live auch immer auf meinem Q24 via USB und halt nur 48k verwendet. War nie ein Problem.
    Keinen Plan was es da jetzt hat.

    Werde mich am Wochenende nochmal damit spielen. Komisch finde ich das es mit Reaper sofort funktioniert hat. Werde mit Reaper mal ein Setup mit 32 Kanälen testen.

    Reaper ist zwar recht fein aber Tracks Live wäre mir lieber weil es einfach ein kleines Tools ist das sich schnell konfigurieren lässt.

    Reaper kann zwar super viel aber das braucht man für diesen Zweck nicht :)

    corn* corn* corn*

  • marcoboy
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    • 13. Januar 2020 um 18:31
    • #7
    Zitat von kilian


    Clock der D-Live sollte "internal" sein und die der Waves Karte "digital".

    Nunja warum ?

  • Marian Humann
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    • 13. Januar 2020 um 19:13
    • #8

    Das sagt A&H auch für Dante - auch wenn das dem eigentlichen Sinn widerspricht.
    Das sorgt halt dafür dass das Pult erstmal auf jeden Fall ohne Dropouts funktioniert. Ich fummel gerade an (m)einer Danteinstallation rum, bei der dank verbuggter IGMP-Implementation bei Ubiquiti Edgeswitches die über Dante verbundenen dLives rumspinnen (Klar, der Clocksync geht weg, pult verliert damit die Clock selber, schaltet temporär auf eigene Clock, das mag ein vernetztes System nicht so)

  • kilian
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    • 15. Januar 2020 um 13:10
    • #9
    Zitat von marcoboy

    Nunja warum ?

    Ich denke: damit das Pult ohne Dropout weiter spielt wenn die Soundgrid-Verbindung gestört ist?

  • marcoboy
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    • 17. Januar 2020 um 11:02
    • #10

    Nö, per PLL wird der interne Clock synchronisiert. Die Eigenschaften des Taktgebers sollten so bemessen sein das er nur gering abweicht. Fällt der Clock Master weg läuft das Pult ja mit seinen Takt weiter, die Abweichungen nehmen mit der Zeit zu, sollten aber so gering sein das die Zeit bis ein neuer Master gefunden wird ausreicht das ein sync nicht hörbar wäre. Dieser wird ja nicht schlagartig der Takt verstellt ;)

    In der Regel ist es so das dass Pult ja den Takt aus dem Netzwerk annehmen muss oder diesen stellt. Wenn die Daten asynchron über die Karte in das Pult laufen benötigt man einen Buffer.

    Die Frage ist was A&H mit "intern" meint.... es könnte auch sein das die Qualität des Clock Generators auf der Karte zu schlecht ist. IP Lösungen haben keinen boundary clock entgegen AVB. Hier gibt es einen Clock mit hoher Auflösung und garantierten Bedingungen.

    Einmal editiert, zuletzt von marcoboy (17. Januar 2020 um 11:30)

  • wora
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    • 17. Januar 2020 um 13:12
    • #11

    intern bedeutet hier, dass die clock im mixrack generiert wird.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nr8
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    • 18. Januar 2020 um 00:35
    • #12

    Hab heute noch einmal einen Test mit Reaper gemacht.
    Auf dem Surface leider keine Change. Weder mit USB3 Karte noch mit dem originalen Dock.

    Beide hängen ja via dem USB Bus dran und dieser dürfte das Problem sein. Über die Waves Karte kommen ja 400Mbit Up und Down durch. Dies dürfte dem USB Bus vom Surface einfach zu viel sein da auch der Task "Software Interrupt" sehr viel CPU braucht.

    Mit dem Lenovo ging der Test heute Problemlos mit 32 Inputs.

    Schade dass das Surface zu schwach ist. Es wäre so schön klein ;)

    corn* corn* corn*

  • nasi
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    • 18. Januar 2020 um 11:44
    • #13
    Zitat von nr8

    * MS Surface Pro 3 (i5/8Gb/USB3 1G Ethernet)

    Der Gerät ist von 2014. Würde mich mal interessieren, was ein aktuelles Surface macht.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • floger
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    • 18. Januar 2020 um 12:10
    • #14
    Zitat von nasi

    Der Gerät ist von 2014.

    Äh... Das ist jetzt aber kein Grund 32 Kanäle zu verweigern. Mein Lenovo ist von 2010, i5 erste Generation. Und der mach 32 Kanäle 48kHz mit Cubase problemlos. Auch mit Overdub und Effekten.

  • Marian Humann
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    • 18. Januar 2020 um 12:30
    • #15

    Und zwischen "i5" gibt es selbst innerhalb der gleichen Produktgeneration Leistungsunterschiede von bis zum zehnfachen, je nach konfigurierter TDP, Rechenkernanzahl und Einsatzgebiet.

    Dann gibt es für Echtzeitaudioaufnahmen noch das Problem der DPC Treiberlatenz, die auch auf dem schnellsten System mit schlechten Treibern einem Mehrspuraufnahmen zunichte machen kann.

  • felixgrampp
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    • 18. Januar 2020 um 12:35
    • #16

    Hmm... ich denke auch, dass es da Hardwareseitig keine Probleme geben sollte. 400mbit sollte auch mit usb 2 kein Problem sein. Da würde ich eher auf irgend eine Art treiberkonflikt tippen.

  • floger
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    • 18. Januar 2020 um 12:41
    • #17
    Zitat von Marian Humann

    Und zwischen "i5" gibt es selbst innerhalb der gleichen Produktgeneration Leistungsunterschiede von bis zum zehnfachen,

    Das ist jetzt etwas übertrieben. Aber ist ja auch egal. 32-Spuren nehm ich mit nem Banana-Pi auf.

  • Marian Humann
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    • 18. Januar 2020 um 13:54
    • #18
    Zitat von floger

    Das ist jetzt etwas übertrieben.

    OK. Eben 5-fach in einer Generation, 10fach über die letzten 8 Jahren. Kurz mal Benchmarkergebnisse in Cinebench R20 Multicore verglichen:

    i5-250M: 245

    i5-4210U: 368
    i5-4670k: 1457
    i5-4670k übertaktet: 1607

    i5-9600k: 2590


    Quelle: https://www.computerbase.de/2019-03/cinebe…ity-benchmarks/

  • nasi
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    • 18. Januar 2020 um 14:28
    • #19
    Zitat von floger

    Äh... Das ist jetzt aber kein Grund 32 Kanäle zu verweigern. Mein Lenovo ist von 2010, i5 erste Generation. Und der mach 32 Kanäle 48kHz mit Cubase problemlos. Auch mit Overdub und Effekten.

    Natürlich kann es auf einem noch älteren Computer anstandslos laufen. Aber das Surface ist ein "Mini-Gerät" mit extrem abgespeckter Architektur - i5 hin oder her. Mich würde daher interessieren, ob bei neueren Modellen irgendwas geändert wurde, sodass es mit einem aktuellen Modell besser laufen würde (aber dafür bin ich wohl im falschen Forum).

    Ich tippe eher auf einen schlechten USB-Chip (oder miesen USB-Ethernet-Wandler-Chip). Die CPU ist vermutlich nicht das Problem, aber das drumherum.

    Zitat von Felix_G

    400mbit sollte auch mit usb 2 kein Problem sein. Da würde ich eher auf irgend eine Art treiberkonflikt tippen.

    Obacht: USB2.0 hat zwar 480MBit/s, aber eine 10Bit-Codierung ("8b10b") - damit sind die 480 USB-MBit/s weniger als 400 Ethernet-MBit/s.

    Treiberkonflikt ist jedoch auch eine Möglichkeit. Darauf würde auch die hohe Last durch Software Interrupt hindeuten. Eher unwahrscheinlich, aber theoretisch möglich: die SSD performt schlecht bei Dauerlast.

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • floger
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    • 18. Januar 2020 um 16:40
    • #20
    Zitat von nasi

    Eher unwahrscheinlich, aber theoretisch möglich: die SSD performt schlecht bei Dauerlast.

    Da fällt mir ein, dass ich z.B. auf eine externe, per eSATA angebundene Festplatte aufnehme.

    Diese SSDs, die in Superflachrechner eingebaut werden sind tatsächlich manchmal etwas fragwürdig.

    Aber warum diskutieren wir hier eigentlich über USB? Die Waves-Karte hat doch nen SoundGrid-Anschluss.

    Zitat von nasi

    oder miesen USB-Ethernet-Wandler-Chip

    Das kam mir auch gerade. Das Surface hat ja gar keinen Ethernet-Anschluss. Mich wundert, dass das bei einem so zeitkritischen Layer-2-Protokoll überhaupt funktioniert.

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