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Steckdose mit IP44 / IP54

  • floger
  • 13. April 2020 um 10:53
  • Jürgen Klingel
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    • 13. April 2020 um 16:35
    • #21

    Deine Bedenken rühren doch von der Annahme, dass eingesteckter Zustand = IP20 ist. Wo kommt diese Annahme her (Quelle)?

    M.E. klar ist, dass die Schutzart der gekoppelten Vorrichtung nie besser sein kann, als die niedrigste Schutzart der verwendeten Komponenten.

    Insofern kannst Du Dir die angefragte Tabelle zusammenstellen (die Definitionen der IP-Schutzarten ist hinreichend bekannt) eine belastbare, fertige Auflistung wirst Du vermutlich nirgends finden.

    Einzelne Hersteller werden sagen: "Mein Produkt A mit meinem Produkt B erfüllt kombiniert die Schutzart IPxx."

    Mehr dürfte es kaum geben.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • floger
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    • 13. April 2020 um 17:07
    • #22
    Zitat von Jürgen Klingel

    Deine Bedenken rühren doch von der Annahme, dass eingesteckter Zustand = IP20 ist. Wo kommt diese Annahme her (Quelle)?

    Wenn ich das mal wieder finden würde.

    Deshalb nochmal die Frage: Was hat es mit dem Dichtungsring auf sich?

    Warum wirbt Opus explizit mit "Steckdosen-Topf für IP44 im gesteckten Zustand mit IP44 Stecker"?

    Warum haben anscheinend nicht alle IP44/IP54-Dosen diesen Ring, aber alle IP44-Stecker das passende Gegenstück?

  • secluded
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    • 13. April 2020 um 17:13
    • #23

    Seetronic Powertwist TR1 als Stecker und Buchse gibt zusammen IP65. Gummierte Abdeckkappen gibt's für die Buchse auch, damit IP54 bei Nichtbenutzung.

    ...hätte etwas vom Fach, ist nicht so klobig, Unterputzdose mit ausgebohrtem passenden Loch in 'ner runden Edelstahlblende auf die Fassade geklebt und Du kannst Dir sicher sein, daß keiner Deinen Strom anzapft, weil keiner weiß was das ist ^^


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • secluded
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    • 13. April 2020 um 17:17
    • #24
    Zitat von floger

    Warum haben anscheinend nicht alle IP44/IP54-Dosen diesen Ring, aber alle IP44-Stecker das passende Gegenstück?

    Ein gummierter IP44-Stecker von Firma "A" macht mit einer gummierten IP44-Buchse von Firma "B" nicht zwingend IP44... - sollte schon alles vom gleichen Hersteller sein.

    Ich habe hier Beispielsweise alles in gummiert von nur einer Firma - da passt Stecker zu Buchse und zu 2-er-Verteilerdöschen oder auch Erdspieß-Verteiler zueinander und macht alles IP44 / IP54.


    sec

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  • floger
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    • 13. April 2020 um 17:32
    • #25
    Zitat von secluded

    Ein gummierter IP44-Stecker von Firma "A" macht mit einer gummierten IP44-Buchse von Firma "B" nicht zwingend IP44... - sollte schon alles vom gleichen Hersteller sein.

    Das ist jetzt wieder das komplette Gegenteil von dem was Jürgen sagt.

    Ich mach hier jetzt nen Punkt. Anscheinen weiß keiner so richtig bescheid und die Hersteller halten isch bedeckt.

    Werde Berker W.1 bestellen. Die gefallen mir deutlich besser, als das ganze Aufputz Zeug und sie haben mit geschlossenem Deckel IP55. Die schreiben in der Spezifikation zwar auch nichts von gestecktem Stecker. Aber in einem Detailphoto von einem Shop sieht man die aufgedruckte Info, dass das ganze mit nem IP44-Stecker auch IP44 haben soll.

  • secluded
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    • 13. April 2020 um 17:49
    • #26
    Zitat von floger
    Dann fülle mir bitte volgende Tabelle aus:

    - IP44 Stecker in IP44+ Steckdose mit Kragen/Dichtring:

    = IP44


    - IP44 Stecker in IP44 Steckdose ohne Kragen:

    = IP20


    - Normaler Stecker (egal ob Schuko oder Euro) in IP44 Steckdose mit Kragen/Dichtring:

    = IP20


    - Normaler Stecker in IP44 Steckdose ohne Kragen:

    = IP20


    ...würde ich 'mal meinen :saint:


    sec

    (schon wieder zu viel Zeit ^^)

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  • floger
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    • 13. April 2020 um 19:42
    • #27

    Danke. Das entspricht dem, was ich dachte. Aber Jürgen behauptet für zweites, dass es auch IP44 wäre. Und wie das bei den Wandsteckdosen aussieht, da bin ich mir noch nicht so sicher.

  • Dodi
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    • 13. April 2020 um 19:45
    • #28

    Berker schreibt aber auch nichts zum Thema "Montage im Freien" , sondern lediglich Feuchtraum.

    Nur zur Erinnerung:

    Die Feuchtraumleitung NYM-J darf z.B auch nicht ohne Schutz im Freien verlegt werden, da sie nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden darf.

  • floger
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    • 13. April 2020 um 20:08
    • #29
    Zitat von Dodi

    Berker schreibt aber auch nichts zum Thema "Montage im Freien" , sondern lediglich Feuchtraum.

    IP55 sollte aber wohl für draußen im halbwegs geschützten Bereich reichen. Außerdem werben sie ausdrücklich mit der Widerstandsfähigkeit der W.1.

    Zitat von Dodi

    Die Feuchtraumleitung NYM-J darf z.B auch nicht ohne Schutz im Freien verlegt werden,

    Die kommt von hinten durch die Wand, direkt in die Dose. Da gehts ja hauptsächlich um den Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.

  • HenrySalayne
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    • 13. April 2020 um 20:17
    • #30

    Bei meinen Eltern steht seit etwa 10 Jahren eine Zeitschaltuhrsäule (mit Erdspieß) mit Steckdosen ohne Kragen (mit gefedertem Deckel) im Garten, die die Teichpumpe mit Strom versorgt. Die hängt auch an einem 30 mA RCD. Ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen zu behaupten, dass diese Kombination empirisch als IP44 einzustufen ist.

    Auch werden seit Jahrzehnten irgendwelche Baumarkt-IP44-Steckdosen mit Deckel deutschlandweit an Hauswänden im Außenbereich befestigt und scheinen problemlos zu funktionieren. Da Gartenparties bei Regen sowieso eher "ins Wasser fallen", reicht möglicherweise auch diese Lösung.

    Alternativ: Revisionstür mit Vierkant oder Schloss und dahinter die ganze Technik. Da kann man dann auch noch einen Sat-Anschluss und eine Ethernet-Buchse anbringen und ist auch für kommende Sportgroßereignisse gerüstet oder die Freiluft-Lan-Party.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Dodi
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    • 13. April 2020 um 20:52
    • #31
    Zitat von floger

    Die kommt von hinten durch die Wand, direkt in die Dose. Da gehts ja hauptsächlich um den Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.

    :thumbup:Genau so ist es.

    Das Beispiel mit der Mantelleitung sollte lediglich aufzeigen, das die Angabe "Feuchtraum" oder "IP 44" nicht mit "geeignet für die Montage im Freien" gleichzusetzen ist.

    Die W1 hat gerne eine halbwegs Plane Wandfläche für die Montage, andernfalls verzieht sie sich das Gehäuse recht schnell.

  • secluded
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    • 14. April 2020 um 11:10
    • #32
    Zitat von Dodi

    Das Beispiel mit der Mantelleitung sollte lediglich aufzeigen, das die Angabe "Feuchtraum" oder "IP 44" nicht mit "geeignet für die Montage im Freien" gleichzusetzen ist.

    dewswegen halte ich das hier

    Zitat von secluded

    - IP44 Stecker in IP44 Steckdose ohne Kragen:

    = IP20

    nicht für IP44, da x4  bedeutet: "Schutz gegen allseitiges Spritzwasser" , welches in dem Beispiel (Fall) meines Erachtens nicht gegeben ist.

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  • null ahnung
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    • 14. April 2020 um 12:01
    • #33

    Marechall Stecker und Steckdosen setze ich seid Jahren in der Lebensmittelindustrie ein.

    Dort wird sehr viel Wasser zu Reinigungszwecken eingesetzt,bisher ist alles gescheitert bis auf die

    Marechall Stecker und Steckdosen.

    Siberkontakte und im gesteckten Zustand nahezu wasserdicht.

    https://marechal.com/marechal/de/ga…teckverbinder-2

  • treibsand
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    • 14. April 2020 um 15:26
    • #34

    ...nur mal so als Frage - Das Kabel lässt sich nicht unter dem Garagentor durchführen?

    Oder ein 50mm Kernlochbohrer und ein HT-Rohr Stopfen an gewünschter Montagestelle?

    Dann wäre die Diskussion und Suche obsolet...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jürgen Klingel
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    • 14. April 2020 um 16:53
    • #35

    Der "ästhetische Anspruch" von floger ist "cremeweiß", wie die Wand...nicht blau, oder HT-Rohr - okay, kannst es ja noch anpinseln :P

    Zu dem Foto mit der IP44-Dose:

    Wenn die auf die Wand montierst, dass das Wasser nach unten abfließen kann...bleibt die IMHO an den Kontakten trocken, auch mit Spritzwasser (nicht STRAHLwasser) rundum, die Brühe, fließt hinter dem vorstehenden Ring an der Dose runter, bzw. läuft am Wulst des Gummisteckers entlang nach unten weg, probier's aus.

    Lediglich auf einer waagerechten Fläche montiert, wenn Wasser drauf stehen bleiben könnte, dann dürfte es problematisch werden :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • secluded
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    • 14. April 2020 um 18:15
    • #36

    Solch eine Dose verbaue ich im Außenbereich bei mir nur dann, wenn die unter 'nem Dach ist, oder ich ein Dach drumrum baue - für mich ist diese Dose im Freien draußen mit eingestecktem Stecker nicht nutzbar 8o (meine Erfahrungswerte durch fast 20 Jahre Freilichttheater mit 6 bis 8 km verlegten Kabel und hunderten Steckverbindungen im Freien ;))

    Bei mir gibt's nur diese Variante in hängend (sprich kopfüber mit der Buchse nach unten schauend):

    Zitat von secluded

    oder so was, wenn's bodennah sein soll:

    ...hält nur durch den Gummi-Kragen mit dem passenden Stecker (vom gleichen Hersteller) auch Regenwasser / Spritzwasser in Bodennähe ab. Ähnliche ohne Gummi-Kragen mit Deckel (IP44) bekommen bei Starkregen durch Spritzwasser in Bodennähe doch einiges an Wasser zwischen Stecker und Buchse ab, weswegen ich die mittlerweile aussortiert habe...


    sec

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  • floger
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    • 14. April 2020 um 18:43
    • #37
    Zitat von Jürgen Klingel

    Wenn die auf die Wand montierst, dass das Wasser nach unten abfließen kann...bleibt die IMHO an den Kontakten trocken, auch mit Spritzwasser (nicht STRAHLwasser) rundum, die Brühe, fließt hinter dem vorstehenden Ring an der Dose runter, bzw. läuft am Wulst des Gummisteckers entlang nach unten weg, probier's aus.

    Ich glaube das ist der Knackpunkt. Die Wanddosen sind mit Stecker nur IP44, wenn sie waagrecht senkrecht an einer Wand montiert sind, damit das Wasser abfließen kann.

    Die Gerätedosen mit Dichtung schaffen das in jeder Ausrichtung. Auch mit dem Stecker nach oben.

    Einmal editiert, zuletzt von floger (14. April 2020 um 20:01)

  • Grossmembran
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    • 14. April 2020 um 21:04
    • #38

    AP Dosen


    Das ist kein einfaches Thema und die optisch ansprechenden Armaturen sind i.d.R. sauteuer. Aber das wurde ja schon vertieft...


    Evtl. kannst Du ja an der Wand noch eine Kiste (ähnlich einem Briefkasten) montieren um die Hässlichkeit der Armatur zu verstecken.

    Ich bin generell ein Freund von mechanischen Lösungen im Freien. So lege ich z.B. keine Steckverbindungen einfach so auf den Boden, die sind immer auf Kisten oder unter der Bühne hochgebunden. Das macht ändert zwar nicht „die IP“, sorgt aber dafür, dass das Wasser gar nicht erst in den nervigen Bereich kommt.


    Daher finde ich auch die schrägen AP Armaturen sehr gut, da fließt das Wasser an den Abdeckungen ab und gut.

    Ich gebe auch zu bedenken, dass wenn das Wasser so hoch kommt, dass es dann von unten in den Wandanschluss steigt, selbst die härtesten Camper aufgehört haben zu feiern. :D

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  • Dodi
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    • 14. April 2020 um 21:35
    • #39
    Zitat von Grossmembran

    Ich bin generell ein Freund von mechanischen Lösungen im Freien. So lege ich z.B. keine Steckverbindungen einfach so auf den Boden, die sind immer auf Kisten oder unter der Bühne hochgebunden. Das macht ändert zwar nicht „die IP“, sorgt aber dafür, dass das Wasser gar nicht erst in den nervigen Bereich kommt.

    Genau so sehe ich das auch und hatte daher eine solche Variante vorgeschlagen. Wohlwissend, das es optisch schönere gibt.

    Die Gartensteckdosen mit dem Erdspiess sehen bei falscher Anwendung und fehlendem 30mA FI auch schon mal ganz gerne so aus:

  • floger
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    • 14. April 2020 um 22:05
    • #40

    Bäh! Wenn mal die Botanik in die Steckdose wächst ist natürlich alles zu spät.

    Die Berker W.1 ist bestellt. IP55 ohne Stecker muss an der Stelle locker reichen. Und wenn ein Stecker drin steckt und es regnet steht da meist ein Pavillon. Und dann sollten die angegebenen IP44 reichen.

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