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PA Empfehlung für kleinere Open Airs

  • jotel_california
  • 1. Juli 2020 um 02:58
  • jotel_california
    Beiträge
    3
    • 1. Juli 2020 um 02:58
    • #1

    Kurz zu mir: ich organisiere schon länger kleinere Open Air-Events. Bisher musste ich die Anlage immer mieten oder anderswo ausleihen, dass soll jetzt ein Ende haben.

    Ich möchte mir eine PA Kaufen, mit der ich draußen ca. 100-150 Menschen beschallen kann. Mein Budget beträgt dabei ca. 1000€

    Es läuft hauptsächlich elektronische Musik, daher wäre ein wenig Bass nett.

    Allerdings liegt der Fokus nicht auf so Basswand Musik wie z.B. Techno, also wäre ich bereit in diesem Bereich kleine Abstriche zu machen.

    Optimal wäre für mich (denke ich) ein Paar etwas bessere Aktivboxen und ein Aktiv Sub.

    Der Vorteil an aktiv Boxen wäre, dass ich bei noch kleineren Events nicht immer den Sub mitschleppen muss, sondern einfach nur mit den beiden Tops zurecht komme.

    Gut wäre auch, wenn das ganze Setup nicht viel mehr als 1400W zieht.

    Habe zum Beispiel gutes über die Electrovoice EV ZLX 12BT gehört. Dazu dann so ein kleiner LD Systems Sub 88A.

    Die Frage, die ich mir stelle, ist ob das eventuell zu klein und insb. zu wenig Bass für so viele Leute ergibt.

    Eventuell bräuchte ich sowas wie diesen pro Achat 112 Sub A vom großen T.

    Insgesamt suche ich nach dem besten Kompromiss was Portabilität und Lautstärke angeht, wobei die Klangqualität möglichst wenig leiden sollte. (ich weiß, ist schwierig)

    Bin dankbar für alle Tips/Ratschläge.

    Grüße

  • phlownd
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    1
    • 1. Juli 2020 um 09:27
    • #2

    Für Open Air Electro mit 100-150 Mann fehlt m.E. eine "0" im Budget :)

    Ohne Bassunterstützung würde ich das gar nicht machen, da fehlt sehr deutlich was.

    In der Liga fällt mir spontan die Hausmarke vom großen T ein, da wärst Du mit der Achat-Serie (18" Bass + 2 St. 12" Tops) allerdings auch schon 50% über deinem Budget. Günstiger geht natürlich immer, aber du setzt ja auch eine gewisse Klangqualität voraus.

    Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage? Und wie portabel soll es sein?

    Du bist mittendrin im Dreieck Klang - Kosten - Gewicht. Wähle zwei.

    P.S.: 1400 W max. Leistungsaufnahme klingt nach Stromerzeuger. Je nach Bauart birgt das ein gewisses Zerstörungspotenzial für empfindliche Elektronik, weil die Leistungsaufnahme bei Musik nicht konstant ist und unterschiedliche Aggregate damit unterschiedlich gut zurecht kommen. Das solltet ihr zumindest im Hinterkopf haben, falls noch nicht geschehen.

  • Jeremy
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    1.491
    • 1. Juli 2020 um 10:31
    • #3

    Die verschiedenen Hausmarken wurden ja schon genannt. Was aus meiner Sicht einen Blick wert wäre, sind die aktiven Tops und Subs von Alto. Je nach Ausführung (Subs in 12, 15 oder 18, Tops in 8, 10, 12, 15) bist Du da zumindest in Sichtweite deines Budgets. Vergiss aber nicht, dass schon allein das ganze unscheinbare Zubehör (Verkabelung, Stative, Hüllen/Taschen/Cases, ...) auf die schnelle einen beträchtlichen Teil des Budgets verschlingen kann.

    Die von Dir beschriebene Aufgabenstellung hat für mich, insbesondere in Anbetracht des Budgets, einen leichten Anschein von Partykeller, kleiner Karnevalswagen oder Landjugend-Grillfest (ich mag mich in dieser Einschätzung täuschen). Begleiterscheinung solcher Veranstaltungen ist es gerne mal, dass die "PA" zu fortgerückter Stunde in Regionen geknüppelt wird, die den Rahmen der artgerechten Haltung verlassen. Achte also im eigenen Interesse darauf, dass das vorgesehene Material sowas unbeschadet abkann ... der Wohlklang ist in dem Moment sekundär.

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • jotel_california
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    3
    • 1. Juli 2020 um 11:52
    • #4

    danke schonmal. also ein budget von 10000€ für ein 100-Mann Open air halte ich trotz meines begrenzten PA wissens für etwas überzogen. Trotzdem danke für den tipp, dachte nicht dass die T Hausmarke was kann.

    Stromaggregat ist richtig, aber das wäre ein Inverter, der explizit für solche Anwendungen ausgeschrieben ist.

    Zitat von phlownd

    Für Open Air Electro mit 100-150 Mann fehlt m.E. eine "0" im Budget :)

    Ohne Bassunterstützung würde ich das gar nicht machen, da fehlt sehr deutlich was.

    In der Liga fällt mir spontan die Hausmarke vom großen T ein, da wärst Du mit der Achat-Serie (18" Bass + 2 St. 12" Tops) allerdings auch schon 50% über deinem Budget. Günstiger geht natürlich immer, aber du setzt ja auch eine gewisse Klangqualität voraus.

    Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage? Und wie portabel soll es sein?

    Du bist mittendrin im Dreieck Klang - Kosten - Gewicht. Wähle zwei.

    P.S.: 1400 W max. Leistungsaufnahme klingt nach Stromerzeuger. Je nach Bauart birgt das ein gewisses Zerstörungspotenzial für empfindliche Elektronik, weil die Leistungsaufnahme bei Musik nicht konstant ist und unterschiedliche Aggregate damit unterschiedlich gut zurecht kommen. Das solltet ihr zumindest im Hinterkopf haben, falls noch nicht geschehen.

    Alles anzeigen
  • jotel_california
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    3
    • 1. Juli 2020 um 11:53
    • #5
    Zitat von Jeremy

    Die verschiedenen Hausmarken wurden ja schon genannt. Was aus meiner Sicht einen Blick wert wäre, sind die aktiven Tops und Subs von Alto. Je nach Ausführung (Subs in 12, 15 oder 18, Tops in 8, 10, 12, 15) bist Du da zumindest in Sichtweite deines Budgets. Vergiss aber nicht, dass schon allein das ganze unscheinbare Zubehör (Verkabelung, Stative, Hüllen/Taschen/Cases, ...) auf die schnelle einen beträchtlichen Teil des Budgets verschlingen kann.

    Die von Dir beschriebene Aufgabenstellung hat für mich, insbesondere in Anbetracht des Budgets, einen leichten Anschein von Partykeller, kleiner Karnevalswagen oder Landjugend-Grillfest (ich mag mich in dieser Einschätzung täuschen). Begleiterscheinung solcher Veranstaltungen ist es gerne mal, dass die "PA" zu fortgerückter Stunde in Regionen geknüppelt wird, die den Rahmen der artgerechten Haltung verlassen. Achte also im eigenen Interesse darauf, dass das vorgesehene Material sowas unbeschadet abkann ... der Wohlklang ist in dem Moment sekundär.

    Die Alto Sachen sehen an sich echt super aus. Aber leider hat ja schon ein Topteil 1000W RMS, bei 1400W Kapazität könnte ich nichtmal 2 davon betreiben.

    Kabel/Stative etc. habe ich alles schon, daher passt das.

  • phlownd
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    1
    • 1. Juli 2020 um 12:21
    • #6
    Zitat von jotel_california

    danke schonmal. also ein budget von 10000€ für ein 100-Mann Open air halte ich trotz meines begrenzten PA wissens für etwas überzogen.

    Das war nicht 100%ig ernst gemeint für Deinen Fall, ist aber durchaus im Bereich des Möglichen und längst nicht das Ende der Fahnenstange.

    Zitat von jotel_california


    Stromaggregat ist richtig, aber das wäre ein Inverter, der explizit für solche Anwendungen ausgeschrieben ist.

    Das ist schonmal gut :thumbup:
    Guckt nur, dass der auch kurzzeitig höhere Leistungen abkann, ohne abzuschalten - gerade bei impulsartigen Lasten (Bass) ziehen Endstufen gerne mal mehr Strom, als die Leistungsaufnahme auf dem Typenschild vermuten lässt.

    Mit dem System der Thomann-Hausmarke, das ich oben in den Raum geworfen habe, sollte das aber klargehen (nur als Beispiel). Mit Inverter machst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts kaputt (sofern die Elektronik halbwegs auf dem Stand der Technik ist).

    Im Fall der Fälle eben 2-3 dB leiser drehen. Der Lautstärkeunterschied ist kaum hörbar, der Leistungsbedarf sinkt aber ungemein.

  • Marian Humann
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    • 1. Juli 2020 um 12:33
    • #7
    Zitat von jotel_california

    danke schonmal. also ein budget von 10000€ für ein 100-Mann Open air halte ich trotz meines begrenzten PA wissens für etwas überzogen.

    Normalerweise kauft man nicht für ein Open Air auch nur irgendeine Anlage, sondern mietet sich die passende zu. Da kommt man dann für 1000€ sehr gut hin, je nach Dauer und Ansprüche auch gerne mit der Hälfte bis ein Viertel des Budgets.

    Wenn ich einmal nach New York und zurück muss kauf ich mir ja auch keinen eigenen Flieger ;)

  • Jeremy
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    • 1. Juli 2020 um 13:38
    • #8
    Zitat von jotel_california

    Die Alto Sachen sehen an sich echt super aus. Aber leider hat ja schon ein Topteil 1000W RMS, bei 1400W Kapazität könnte ich nichtmal 2 davon betreiben.

    Kabel/Stative etc. habe ich alles schon, daher passt das.

    Doch, könntest Du. Aber halt nicht dauerhaft bis zum Anschlag. Diese Berechnung ("Wieviel Watt RMS passen in die Steckdose?") solltest Du eigentlich nie anstellen müssen. Denn wenn Du die Anlage so bis zum Stehkragen aufreißen musst, dass Du an die Grenzen der Stromversorgung kommst, ist entweder Anlage oder Stromversorgung unterdimensioniert (wahrscheinlich beide).

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Ton Heini
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    • 1. Juli 2020 um 15:08
    • #9

    Hallo

    Bei dem besagten Budget bewegst Du Dich im billig Sektor. Und ich meine wirklich billig nicht günstig.

    Ich weiß nicht was Du bisher gemietet hast aber hier mal die Kalkulation für ein klassischen Vertrieb:

    30% für Händler bleiben noch 700,-€

    50% für Vertrieb bleiben noch 350,-€

    50% für Hersteller bleiben noch 175,-€ für Herstellungskosten.

    Nur mal zum Nachdenken.

    Ich weiß das in dem Sektor häufig anders gerechnet wird.

    Gerade deswegen ist das Preis Leistung Verhältnis bei den genannten Hausmarken meist besser weil Vertrieb und Handel fast komplett wegfallen in der Kalkulation.

    Ich kann Dir nur empfehlen einen Deal mit Deinem Vermieter zu machen und dem das Material schrittweise gebraucht abzukaufen. Dann hast Du auch in Zukunft ein verlässlichen Partner für den Service Fall und kannst bei Bedarf dazu mieten. Von Deinem Budget wirst Du Dich dann aber verabschieden müssen.

    Wer billig kauft kauft zweimal.

    Ich wünsche viel Erfolg

  • secluded
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    • 1. Juli 2020 um 17:43
    • #10

    Warum muß es Aktiv sein ?!

    ...in meinen Augen wäre eine passive PA vom Allein-Aufbau ja freundlicher, aber das muß jeder selber für sich entscheiden...


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • marce
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    • 1. Juli 2020 um 19:17
    • #11

    OpenAir + 100-150 Leute würde ich nicht unter min 2x12" im Bass pro Seite anfangen. Gibt da recht gute Selbstbauprojekte in dem Bereich, aber natürlich auch fertiges von der Stange.

    Tops dann passend in 12"2" oder 10"2" dazu - die können dann auch schon mal "alleine" laufen für gemütliche Lagerfeuer-Mucke

    Budget 1k€ halte ich nicht für machbar - zumindest, solange ein Mindestmaß an Klang und Betriebssicherheit gegeben sein soll - unter 2k würde ich nicht einsteigen, egal ob passiv oder aktiv.

  • madmax
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    • 3. Juli 2020 um 18:44
    • #12

    Mit dem "Stromerzeuger" wird das nix.

    Egal was du dranklemmen willst.

    Punkt.

    "PA"-mäßig wird das bei EDM mit "neu" ebenfalls nix.

    Wer sehr günstig was Brauchbares sucht; muss akribisch ebay + ebay Kleinanzeigen durchforsten.

    Das kann sehr langwierig sein.

    ALLERDINGS muß man wissen, nach WAS man suchen soll.

    Ich habe z.B. für'n 1000er schon altes JBL-SR doppel12er + 18er Bass Holz mit intakten Treibern gefunden.

    Damit läßt sich immernoch arbeiten.

    HK-R Serie wird einem auch gelegentlich zum Feuerholzpreis hinterhergeworfen.

    Auch z.B. altes Martin, Craaft, EV, (...) oder Eigenbauten findet man gelegentlich.

    Wie gesagt, man muß wissen, was alt brauchbar ist....

    Never stop a running System

  • phlownd
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    • 3. Juli 2020 um 19:09
    • #13
    Zitat von madmax

    ... altes JBL-SR doppel12er + 18er Bass Holz mit intakten Treibern...

    ...HK-R Serie...

    Auch z.B. altes Martin, Craaft, EV, (...) oder Eigenbauten findet man gelegentlich.

    Wie gesagt, man muß wissen, was alt brauchbar ist....


    Je nach vorhanden Hilfsmitteln ist das sogar in gewisser Weise „portabel“ ^^

  • secluded
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    • 3. Juli 2020 um 20:04
    • #14

    Hubwagen ? :D

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • madmax
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    • 3. Juli 2020 um 20:29
    • #15

    Die Buben werden in dem Alter doch noch gut im Saft stehn.

    Wie war der Spruch noch?

    Nich bloß dicke fette Weiber stemmen und große Haufen sch... :D

    Never stop a running System

  • madmax
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    • 3. Juli 2020 um 21:48
    • #16

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/komp…ent=app_android

    Never stop a running System

  • Howell
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    • 4. Juli 2020 um 00:51
    • #17

    1000 Euro ist da wirklich etwas tief angesetzt.

  • david kammerer
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    • 4. Juli 2020 um 17:54
    • #18

    Ich weiß nicht, was ihr habt? 1000,-€ sin doch ok für EINEN (wenig) Bass :)

  • secluded
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    • 4. Juli 2020 um 23:34
    • #19

    ohne Top's :D

    edit:

    für manche Zielgruppe würde es reichen 8o

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Jeremy
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    • 6. Juli 2020 um 15:18
    • #20

    Das Geklirr und Geschepper aus überdrehten Bässen ist von so mancher "Musikrichtung" auch nicht wirklich zu unterscheiden. :evil:

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

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