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X32 Rack als IEM-pult

  • wora
  • 13. Oktober 2020 um 17:32
  • wora
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    • 13. Oktober 2020 um 17:32
    • #1

    leider habe ich jetzt mit der suchfunktion keinen entsprechenden faden gefunden. deshalb starte ich mal einen neuen.


    also, erste frage: ich habe eine aufgabe für unser neues InEar pult (X32 Rack):

    ich möchte mir im proberaum eines oder mehrere mikros aufbauen, die zur kommunikation in den spielpausen dienen. damit möchte ich vermeiden, dass man die dinger immer wieder aus dem ohr ziehen muss.

    dazu möchte ich, dass diese mikros (per ducker) still sind, sobald die band spielt.

    hierzu würde ich gerne das summensignal als trigger für den ducker in den kanälen benutzen. aber irgendwie bin ich gerade doof, ich finde keine möglichkeit, den master als triggersignal zu bekommen. direkt geht es schonmal gar nicht, aber auch wenn ich z.b. kanal 32 als triggerquelle nutzen möchte: ich kann leider nicht die summe als preamp-quelle auswählen.

    geht das irgendwie pultintern, oder muss ich da erstmal analog raus und wieder zurück auf einen freien kanal?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Christian Hofmann
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    • 13. Oktober 2020 um 19:20
    • #2

    Steinigt mich, aber pack die Mikros alle in den Automixer plus ein Summensignal der Band oder ne Drum Gruppe, dann sind sie aus wenn Krach auf der Bühne ist. Über die Gewichtung kann man das sicher priorisieren. Noch ein Gate drauf, dass nur dann öffnet, wenn man direkt davor steht. Könnte funktionieren.

    Oder ein optogate hinter jedes Mikro (zu teuer...)...

  • robert müller
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    • 13. Oktober 2020 um 19:36
    • #3
    Zitat von Christian Hofmann

    Steinigt mich, aber pack die Mikros alle in den Automixer plus ein Summensignal der Band oder ne Drum Gruppe, [...]

    Leider bekommt man beim X32 nur die ersten Inputs in ne Automixgruppe. Okay, man kann natürlich einen Bus als Inputquelle wählen. Dann kann ich diesen Bus aber auch gleich als Key-In für die Gruppe mit den Kommunikationsmikros nehmen, das geht nämlich.

    Also: Pack alles, was als Ducking-Signal dienen soll, auf nen Bus (z. B. den kompletten Bandmix), und nimm den als Key-In für die Kompressoren der Kommunikationsmikros. Ob du dann noch den Automixer nimmst, ist dir überlassen. Ich kann mir vorstellen, dass das die Kommunikation aufräumt. Muss man aber ausprobieren.

  • monithor
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    • 13. Oktober 2020 um 19:54
    • #4

    oder einfach fusstaster zum anschalten? dann könnte man sogar während des songs kommandos geben.

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • wora
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    • 13. Oktober 2020 um 20:08
    • #5

    das mikro (evtl. auch mehrere) soll einfach im raum stehen, damit wir uns in den speilpausen unterhalten können. um jedem ein mikro zu geben, reichen die kanäle leider nicht, denn wir haben hier ja nur 16 inputs. ausserdem möchte ich auch den aufwand überschaubar halten.

    ich denke die idee von robert müller, alle signale postfade in den Bus 16 zu schicken, wird dieses problem am einfachsten lösen. für unser inear brauchen wir ohnehin keine 4 hallgeräte, so dass ich den bus recht leicht opfern kann.

    tja, irgendwie bin ich von meinem pult halt doch ein bisschen verwöhnt... ;)

    einen fusstaster würde ich eher einsetzen, um die hallmaschinen zu muten. mehr als einen will ich da nicht haben, sonst wird das doch wieder ein stressbrett ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mfk0815
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    • 13. Oktober 2020 um 20:12
    • #6

    ...warte noch eine Weile und auf „deinem Pult“ geht dir dann plötzlich auch dies und ab;-) wie ist es eigentlich gekommen dass du jetzt auch auf die dunkle Seite der Macht gewechselt bist?

  • karel noon
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    • 13. Oktober 2020 um 20:28
    • #7

    ich würde mal schauen was optogates gerade kosten, die laufen jetzt teilweise als monacor Geräte ;)

    Ansonsten ist das was du vorhast aber auch machbar denke ich

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • floger
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    • 13. Oktober 2020 um 20:42
    • #8

    Theoretisch reicht auch einfach ein Kompressor auf dem Mikro im Raum bzw. auf der Bühne. Der Zielpegel ist ja vermutlich geringer als das eigentliche Monitoring. Vorteil ist, dass nicht jedes Signal auf dem Monitor das Mikro komplett wegdrückt. Und vermutlich schadet etwas Raumanteil nicht oder ist sogar von Vorteil.

  • HenrySalayne
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    • 13. Oktober 2020 um 20:48
    • #9

    Ich würde auch eine starke Empfehlung für Optogates aussprechen. Das ist genau die richtige Lösung, wenn nur etwas auf den InEars ankommen soll, wenn jemand aktiv in das Mikrofon spricht; unabhängig davon, ob gerade ein Song gespielt wird oder nicht. Hintergundlärm in Schwellwertlautstärke kann sehr schnell sehr nervig werden.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Loloverde
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    • 13. Oktober 2020 um 20:51
    • #10

    Im Studio hab ich immer ein Mikrofonpärchen für den Talkback stehen, mit einem sehr frühen, sehr hart eingestellten Limiter. Wenn die Musiker in zwei drei Metern Entfernung sprechen, hört man es deutlich. Sobald das Schlagzeug anfängt, ist daß Mikrofon 30dB leiser als der eigentliche Mix.

    http://www.thewhitelodge.de

  • robert müller
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    • 13. Oktober 2020 um 21:20
    • #11

    Du kannst beim X32 Rack noch die 6 Aux-Inputs für Line-Quellen nutzen. Keyboards, wenn nicht gerade extrem pegelschwach, gehen da eigentlich immer. Dann hast du bis zu 22 Inputs. Du kannst ja die physischen Inputs frei auf die Mixerkanäle verteilen, so dass man dann auch nicht mit den Aux-Kanalzügrn hantieren muss, die von der Ausstattung etwas eingeschränkt sind.

  • wora
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    • 13. Oktober 2020 um 22:26
    • #12
    Zitat von mfk0815

    wie ist es eigentlich gekommen dass du jetzt auch auf die dunkle Seite der Macht gewechselt bist?

    dafür gibt es einen triftigen grund:

    ich habe keinen bock, mein dLive mixrack über eine recht enge treppe in den proberaum zu tragen ... womöglich wöchentlich.

    damit blieb eigentlich nur eine lösung: das preisgünstigste pult für sechs stereo-inEar wege musste her. und da ein teil der mitmusiker in anderen bands schon übung damit haben, war die wahl dann irgendwie logisch.

    es wird ende der woche geliefert.

    und dann kann ich endlich mal mitsprechen bei diesem ominösen ding. 8o

    Zitat von Karel Noon

    ich würde mal schauen was optogates gerade kosten, die laufen jetzt teilweise als monacor Geräte

    Ansonsten ist das was du vorhast aber auch machbar denke ich

    optogates habe ich schon viele jahre, deshalb weiß ich, dass dies bei uns so nicht funktionieren wird ;)

    ich will das mit raummikros machen (siehe beitrag von Loloverde)

    Zitat von floger

    Theoretisch reicht auch einfach ein Kompressor auf dem Mikro im Raum bzw. auf der Bühne. Der Zielpegel ist ja vermutlich geringer als das eigentliche Monitoring. Vorteil ist, dass nicht jedes Signal auf dem Monitor das Mikro komplett wegdrückt. Und vermutlich schadet etwas Raumanteil nicht oder ist sogar von Vorteil.

    wie ich das letztendlich handhaben werde, wird die zeit zeigen. meine erste funktionsidee ist eben der ducker.

    der hat nämlich einen weiteren vorteil: im laufe der zeit werden die schallquellen der band ins InEar verlegt, dann werden kaum noch geräusche auftauchen (ja, auch der drummer denkt über ein elektronisches drumset nach. da scheint es was taugliches zu geben, wenngleich auch nicht in "billig"). aber damit wäre auf der bühne und im proberaum maximale ruhe, man hört dann eigentlich fast nur noch den gesang (ein traum für alle FOH mischer! ;) )

    aber das wäre dann auch das ende der kompressor-idee. :)

    man wird sehen, was wirklich umgesetzt wird. vielleicht schmeissen wir das elektronische drumset ja gleich auf den müll... *finger

    Zitat von Loloverde

    Im Studio hab ich immer ein Mikrofonpärchen für den Talkback stehen, mit einem sehr frühen, sehr hart eingestellten Limiter. Wenn die Musiker in zwei drei Metern Entfernung sprechen, hört man es deutlich. Sobald das Schlagzeug anfängt, ist daß Mikrofon 30dB leiser als der eigentliche Mix.

    siehste, meine grundidee mit den raummikros wird funktionieren, das weiß ich ;)
    zum kompressor/limiter gilt aber das oben gesagte. da muss ich also abwarten.

    Zitat von robert müller

    Du kannst beim X32 Rack noch die 6 Aux-Inputs für Line-Quellen nutzen. Keyboards, wenn nicht gerade extrem pegelschwach, gehen da eigentlich immer. Dann hast du bis zu 22 Inputs. Du kannst ja die physischen Inputs frei auf die Mixerkanäle verteilen, so dass man dann auch nicht mit den Aux-Kanalzügrn hantieren muss, die von der Ausstattung etwas eingeschränkt sind.

    das mit den 6 klinkeninputs für die drei keyboard-stereo sends hab ich tatsächlich schon genau so eingeplant.

    die zusätzliche idee von dir, diese inputs einfach in normale kanäle zu patchen, ist aber grossartig!

    danke für diese anregung!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mfk0815
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    • 13. Oktober 2020 um 23:47
    • #13

    mit dem neuen User In Mapping kannst du übrigens den Talkback-Eingang auch noch als Eingang mit benutzen. Da muss man etwas um die Ecke denken, aber es geht und das ist das Wichtigste.

  • wora
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    • 14. Oktober 2020 um 00:03
    • #14

    da ich das "alte user mapping" nicht kenne, werde ich es hoffentlich nicht vermissen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • robert müller
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    • 14. Oktober 2020 um 02:53
    • #15

    Es gibt kein altes User Mapping. Es gibt nur das User Mapping. Das ist aber "neu" in dem Sinne, dass es erst mit Firmware 4 kam.

  • wora
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    • 14. Oktober 2020 um 11:58
    • #16

    ok, mir ist nicht bekannt, wie es vorher gelöst war. aber das ist jetzt eigentlich auch egal, hauptsache ich kann JETZT das machen was ich brauche :)

    und die idee, die keyboardkanäle nach vorne zu legen und sie trotzdem mit den klinkeneingängen zu füttern ist für mich wirklich praktisch.

    hüstel... das geht bei anderen pulten ja auch :P

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • HenrySalayne
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    • 14. Oktober 2020 um 12:41
    • #17
    Zitat von wora

    und die idee, die keyboardkanäle nach vorne zu legen und sie trotzdem mit den klinkeneingängen zu füttern ist für mich wirklich praktisch.


    hüstel... das geht bei anderen pulten ja auch

    Das war auch vorher schon möglich. Die Architektur des X32 ist folgendermaßen: Die Mix-Engine hat 32 logische Eingänge (mit vollem Processing), die man auf der Oberfläche frei nutzen kann (seit Anfang an). Kanal 1, 13 und 29 reagieren auf den logischen Eingang Nr. 19? Kein Problem. Was bisher nicht frei einstellbar war, war das Patching der Hardware-Inputs auf die Mix-Engine-Inputs. Das ging nur in den besagten 8er-Blöcken. Daher war es bspw. nicht möglich 29 Kanäle von der Stagebox auf der Bühne zu nehmen und noch 3 Kanäle lokal einzubinden. Da aber das X32 Rack sowieso "nur" 16 Eingänge hat, war das dort eigentlich nie in Problem (wenn man nicht noch eine Stagebox nutzen wollte), da man einfach die Aux-Eingänge auf die Mix-Engine-Inputs ab 17 legen konnte.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • robert müller
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    • 14. Oktober 2020 um 13:11
    • #18

    Genau so ist es, außer, dass die Mix Engine 48 Inputs hat, nämlich noch 6xAux, 2xUSB Return und 4 Stereo-FX-Returns. Davon kann man zwar nur die ersten 32 in besagten Achterblöcken beschicken, der Rest ist fix (Ausnahme: Aux In Remap - ein anderes Thema), aber alleine deswegen kann man sich z. B. auch die Aux-Inputs auf die Kanäle mit vollem Processing ziehen.

    Die User Blöcke brauchst du in deinem Setup nicht wirklich. Das ist nur ein von Behringer relativ spät eingeführter Workaround, um die oben angesprochenen Achterblöcke aufzubrechen. Das kam nach dem mit V2(?) eingeführten ersten Workaround Aux In Remap, der allerdings nicht so flexibel ist wie die User Blöcke. Durch diese beiden Mechanismen wird das Routing der X/M32-Serie meines Erachtens sogar deutlich komplizierter, als es sein müsste. Nichts, was man nicht benutzen könnte. Es hilft aber, sich dann vorher zu entscheiden, auf welcher Ebene man routet.

    Entweder, man routet in Achterblöchen in die Mix Engine, und dort dann diese 32 Kanäle frei auf die Mischkanäle. *Oder* man routet die 32 Eingänge der Mix-Engine stumpf 1:1 auf die Kanäle und nutzt obendrüber die Userblöcke, um die Eingänge der Mix-Engine frei mit Signalen von der Hardware zu beschicken.

    Eine Kombination aus beidem geht natürlich auch (es hält dich nichts davon ab) - aber dann wirds irgendwann unübersichtlich, wenn schon im Pult das Signal auf mehreren Ebenen quer rumgeroutet wird.

    Diese Userblöcke gibts übrigens auch bei den Outputs, da gibts nämlich ne ähnliche Beschränkung, auch wenns dort nur 4er-Blöcke sind.

    Ist beim X32 Rack ohne Erweiterungen aber tatsächlich eher egal.

  • mfk0815
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    • 14. Oktober 2020 um 13:21
    • #19

    die User In habe ich eigentlich ins Spiel gebracht weil man dadurch beim X32 Rack 17 XLR/Mic input sockets und sechs AuxIn Klinken input Sockets hat. Und das ging früher eben nicht.

  • robert müller
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    • 14. Oktober 2020 um 13:32
    • #20

    Stimmt, das könnte dann auch beim Rack interessant sein, wenn wirklich genau dieser eine Hardware-Input noch gebraucht wird. Das ist dann aber wirklich komplett auf Kante genäht.

    Es gibt da glaub ich auch noch einen Routing-Trick, wie man noch den Monitor-Out fix mit Bus-Outs beschicken kann. Das geht auch ohne User Blocks. Wenn man das so macht und keine Busse für sonstwas braucht, kann man sogar 9x Stereo-IEM mit dem Rack direkt beschicken (4x Stereo-IEM über 8 Busse und XLR-Outs, 3x Stereo-IEM über 6 Busse und Aux Outs, 1 Stereo-IEM über 2 Busse und Monitor-Out mit besagtem Routing-Trick, und 1x Stereo-IEM über LR).

    Das setzt dann natürlich voraus, dass alle IEM-Mixe mit Pre-Fade-Aux erzeugt werden.

    Also in Maximalkonfiguration ohne zusätzliche Hardware geht dann tatsächlich 23 In auf 18 Out.

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