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Burg / Schloss Natriumdampflampen gegen LED ersetzen

  • Laserfred
  • 11. November 2020 um 13:11
  • Laserfred
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    • 11. November 2020 um 13:11
    • #1

    Tach...

    wir haben einige Schlösser und Burgen " an der Hand " die wir zu div. Anlässen illuminieren...

    es sind meist noch die gelben Natrium-Leuchtmittel verbaut - da kommen immer öfter Anfragen zur umrüstung auf LED...meine Meinung dazu : umrüsten auf ( warm ) weiß - gefällt mir nicht ( außer evt bei einen weiß-verputzten Schloss ) und um gegen die 250-1000W Natrium helligkeit anzustinken , braucht es einiges an LED - Leistung...die sehr hohe Lebensdauer der Natrium sind auch so ne Sache...auch habe ich bislang noch nix brauch und bezahlbares an LED - Fluter in orange gefunden...eigene Test-Aufbauten waren mir einfach zu dunkel... mir wiederstrebt es auch irgendwelche dicken und teuren RGBW - Fluter einzusetzen und die Dinger laufen dann Jahrelang nur auf Gelb gemisch....

    das Problem bei Burgen ist halt auch die meist dunkle Gebäudefarbe... hat jemand Ideen dazu ? oder schon selbst Erfahrungen gemacht ?

  • marce
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    • 11. November 2020 um 13:17
    • #2

    Da dürften vermutlich eher Hersteller von Straßenbeleuchtung brauchbare Aussagen treffen können - alles aus der Ecke des Forums ist ja eher Effekt- und Event-Licht, das hat mit "Dauer- und Sichersheitsbeleuchtung" meist wenig bis gar nichts zu tun.

    ... zudem kommen gerade bei Burgen und historischen Gebäuden evtl. noch Auflagen des Landes / Kreises / Gemeinde und irgendwelchen Denkmalschutzbehörden bzgl. Auffälligkeit, Leuchtstärke und Farbgestaltung dazu, so daß man da evtl. auch nicht jede Lampe einfach durch irgendwas anderes ersetzen kann und darf.

  • HenrySalayne
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    • 11. November 2020 um 15:11
    • #3

    Gerade für die Baudenkmalbeleuchtung sehe ich ehrlich gesagt keinen Grund von Natriumdampflampen wegzugehen. LED bietet da noch nicht einmal einen Effizienzvorteil (eine Natriumdampflampe kommt auf 100 - 200 lm/W). Den Vorteil der besseren Farbwiedergabe spielen LEDs nur auf Verkehrsflächen aus.

    Warum soll denn eigentlich auf LED umgerüstet werden?

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • julian-k
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    • 11. November 2020 um 15:15
    • #4

    Schloss Hellenstein in Heidenheim wurde vor ich meine zwei Jahren auf ein Griven RGB System mehr schlecht als Recht umgestellt. Scheinwerfer sind gut, aber die Ausleuchtung des Schlosses ist nunja ...

    Hier ein Artikel über die aufgetretenen Probleme https://www.hz.de/meinort/heiden…n-31285144.html

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Laserfred
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    • 11. November 2020 um 16:46
    • #5
    Zitat von HenrySalayne

    Warum soll denn eigentlich auf LED umgerüstet werden?

    tja...die Verantwortlichen sind halt der Meinung : LED ist DAS Allheilmittel...braucht keinen Strom ... hält ewig ... usw...

    der allgemeine LED - Hype eben...

    ich sehe das ganz anders und würde die Natrium Brenner auch gerne so lassen...

    sowie auch Front-Glühlicht für Bühne...aber ...das ist wieder ein anderes Thema...

  • floger
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    • 11. November 2020 um 19:30
    • #6

    Die Geschichte mit der Effizienz der Natriumdampflampe ist so eine Sache.

    Das gilt nämlich nur für hohe Beleuchtungsstärken, bei denen die höchsten empfindlichkeit des Auges in der nähe des spektralen peaks der Lampe liegt.

    Bei dunkelheit hat das Menschliche Auge seine höchste Empfindlichkeit deutlich weiter richtung Blau verschoben, weshalb die Effizienzangaben so gar nicht stimmen.

    Abgesehen davon: Sprechen wir hier von hochdruck oder niederdruck. Denn Hochdrucklampen verlieren gegen moderne LEDs in der Effizienz. Und Niederdrucklampen sind monochromatisch. Die setzt man nicht wirklich für schöne Beleuchtung ein.

    Außerdem lassen sich LEDs dimmen, wenn man noch etwas mehr sparen will. So gesehen sind LEDs schon nicht so verkehrt. Aber wenn dann halt in Warmweiß mit ordentlichem CRI, wenns schön werden soll, oder Kaltweiß mit mäßigem CRI für hohe Effizienz.

    Warum das in Orange schöner sein soll leuchtet mir nicht ein.

  • TomyN
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    • 11. November 2020 um 20:34
    • #7

    XXX E40 840

    für gewerbliche bzw. industrielle Anwendungen (nicht für Raumbeleuchtung im Haushalt geeignet), spart bis zu 65% Energie bei Verwendung als Ersatz für Quecksilberdampflampen (HQL), durchschnittliche Lebensdauer 50.000 Stunden, nicht dimmbar, mit Überspannungsschutz bis zu 4kV (L-N), Umgebungstemperatur -20°C bis +50°C, geeignet zum Betrieb an konventionellen Vorschaltgeräten für HQL ohne Umverdrahten der Leuchte oder an Netzspannung 220-240V

    Energieeffizienzklasse A++

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • HenrySalayne
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    • 11. November 2020 um 20:55
    • #8

    Laserfred

    Du kannst ja mal kurz vorrechnen wie hoch die Kosten der Umrüstung, die Wartungskosten und die "Einsparungen" sein werden. Dann hat sich das vermutlich schnell erledigt.

    floger

    Es geht ja nicht um wahrgenommen Umgebungsbeleuchtung sondern um das optische Abheben eines Gebäudes gegenüber der Dunkelheit. Da spielt die Wellenlänge keine große Rolle, die nur den Kontrast des wahrgenommenen Bildes bei sehr kleinen Beleuchtungsstärken bestimmen, die hier deutlich übertroffen werden. Bei Verkehrsflächen sieht das natürlich anders aus.
    Man muss sich hier einfach auch die Frage stellen, was genau gefordert ist. Wenn das Gebäude wieder in Orange erscheinen soll, braucht man bestenfalls RGBAW-Fluter, die den gleichen Lichtstrom der SOX-Leuchten nur für Orange erreichen. Wenn man dann noch die restlichen Möglichkeiten brach liegen lässt, ist das einfach nur herausgeschmissenes Geld.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • Christian S.
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    • 16. November 2020 um 17:43
    • #9

    Solange eben nicht Farbwechsel benötigt werden, würde ich ebenfalls beim der alten Natrium-Variante bleiben:

    Die ist, im Gegensatz zu vielen LED-Varianten, doch eher robust. Ich habe schon viele defekte, abgesoffene, flackernde LEDs im Outdoorbereich gesehen. Das was taugen kann, lohnt meistens für die Zwecke nicht. Ja auch, die alten Strahler sterben mal - aber bei dem Grad der Vernachlässigung sind es LED-Sachen garantiert vorher. Auch in Sachen Vandalismus sind die Entladungslampen einfacher und meistens auch günstiger.

    Weitere Pluspunkt in Sachen Lichtverschmutzung: Die Na-Linie können Astronomen recht gut filtern ohne das es deren Beobachtungen arg stört.

    Ansonsten in jedem Fall mehr in Richtung Achitektur denn Event-Anwendung umgucken, ggf. auch nur mit der Farbe bestückt die es braucht - um dann auch auf den Output zu kommen.

    Und wenn es mal farbig werden soll, ist es euer Job ;)

    Ansonsten kann man auch vorsichtig mit dem Kunden gemeinsam antesten, was sich bewährt, anstelle gleich alles rauszuwerfen.

    Lumen gibt es nicht umsonst, viel ändern wird sich an der Stromrechnung nicht. Und die x0.000h Lebensdauer der LED sind auch mit Abnutzung/Verdunkeling verbunden, während bei der Entladungslampe einfach 'ne neue ohne viel Elektroachrott reinkommt.

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