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FOH einmal anders – Bastelprojekt

  • mycrobit
  • 19. November 2022 um 14:51
  • joeyportnoy24
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    • 13. Januar 2025 um 14:25
    • #41

    Vielen Dank für die hilfreichen Infos und den Link zum SL2 TLC!!!

    Das SL2 TLC wäre an sich für mich eine ausreichende Lösung. Wenn ich es richtig verstehe, dann "opfert" man allerdings die Möglichkeit beide Signale (Monitor und Kopfhörer) gleichzeitig zu kommunizieren und kann nur wechseln wie im Vorschlag von mycrobit beschrieben.

    Wenn ich also beide Signale gleichzeitig relativ störungsfrei kommunizieren möchte mit 4 Adern, dann bleibt wohl nur die Lösung, einen metallischen Gesamtschirm als Masse zu nutzen. Richtig? Ich denke, das werde ich dann erst einmal versuchen...

  • joeyportnoy24 13. Januar 2025 um 14:26

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • floger
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    • 13. Januar 2025 um 15:53
    • #42
    Zitat von DerAudioingenieur

    Zu 3. - Ja aber das macht Sinn, weil es FoH Seitig einen Aufholverstärker für den Kopfhörer hat bzw. einen Mikrofon-Vorverstärker, was dann für das Talkback auch den SNR verbessert

    An meinem reinen Tabletplatz habe ich keine Versorgung.

    Für den Preis sind mir das einfach zu viele Kompromisse.

  • mycrobit
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    • 13. Januar 2025 um 17:15
    • #43

    Wenn kein Strom vorhanden, dann könnte es mit meinem Vorschlag sicher auch eine Batterie lösen (Powerbank). Zumal nur Strom benötigt wird wenn das Mikro aktiv ist.

  • DerAudioingenieur
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    • 13. Januar 2025 um 18:18
    • #44
    Zitat von mycrobit

    Wenn kein Strom vorhanden, dann könnte es mit meinem Vorschlag sicher auch eine Batterie lösen (Powerbank). Zumal nur Strom benötigt wird wenn das Mikro aktiv ist.

    Das in dem SM2 TLC ist übrigens genauso gelöst wie du vorgeschlagen hast.

    In der Box, die im Mixer angeschlossen wird, ist ein kleines Relais, welches von der FOH Station geschaltet wird. Man muss an der FOH Seite quasi den "Talk" Knopf drücken, damit das umgeschaltet wird.
    Und ja, man hört dann leider ein bisschen knacken aus den Bühnenmonitoren, ist jetzt aber nicht super wild

  • mycrobit
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    • 13. Januar 2025 um 18:37
    • #45

    Ich würde auf die Schnelle so wie im Bild aufbauen und mit Rel3, R und C eine verzögerte Mute-Schaltung für das Mikro einfügen.

    Bilder

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    • 13. Januar 2025 um 18:55
    • #46

    Wozu das Ganze? Wenn man sich die Übertragung der Relais-Versorgung spart, hat man doch zwei Paare für KH und Mic.

  • DerAudioingenieur
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    • 13. Januar 2025 um 19:44
    • #47
    Zitat von floger

    Wozu das Ganze? Wenn man sich die Übertragung der Relais-Versorgung spart, hat man doch zwei Paare für KH und Mic.

    Ehm... Masse? Oder du hast beim Mic halt unsymmetrische Übertragung..

  • DerAudioingenieur
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    • 13. Januar 2025 um 19:49
    • #48
    Zitat von mycrobit

    Ich würde auf die Schnelle so wie im Bild aufbauen und mit Rel3, R und C eine verzögerte Mute-Schaltung für das Mikro einfügen.

    Ich finde die Idee löblich, das Mute-Relais noch mit einzubeziehen.
    Aber ich würde das Relais nicht direkt über die Verzögerungsschaltung versorgen.
    Zumal sich da mit dem Widerstand ja auch ein Spannungsteiler in Serie mit dem Relais einstellt und die Gleichrichter-Diode quasi konstant auch Energie verbrennt.
    Schalte über das RC Glied lieber einen kleinen Mosfet, der dann das Relais steuert.
    Achja - Freilaufdioden nicht vergessen.

    Ansonsten bin ich gespannt was aus deinem Projekt wird.

  • DerAudioingenieur
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    • 13. Januar 2025 um 19:51
    • #49
    Zitat von joeyportnoy24

    Vielen Dank für die hilfreichen Infos und den Link zum SL2 TLC!!!

    Das SL2 TLC wäre an sich für mich eine ausreichende Lösung. Wenn ich es richtig verstehe, dann "opfert" man allerdings die Möglichkeit beide Signale (Monitor und Kopfhörer) gleichzeitig zu kommunizieren und kann nur wechseln wie im Vorschlag von mycrobit beschrieben.

    Wenn ich also beide Signale gleichzeitig relativ störungsfrei kommunizieren möchte mit 4 Adern, dann bleibt wohl nur die Lösung, einen metallischen Gesamtschirm als Masse zu nutzen. Richtig? Ich denke, das werde ich dann erst einmal versuchen...

    Ja - man kann Talkback und Kopfhörer nicht gleichzeitig nutzen - das braucht man aber auch nicht.
    Ich habe mir dann noch eine Lösung zusammengebastelt gehabt, dass ich über das Ethernet digital Audio ins Rack auf der Bühne gestreamt habe, um quasi noch ein Remote-"Aux" am FOH zu haben, falls man mal vom Smartphone Audio einspielen will etc..

  • floger
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    • 13. Januar 2025 um 22:27
    • #50
    Zitat von DerAudioingenieur

    Ehm... Masse? Oder du hast beim Mic halt unsymmetrische Übertragu

    Ehm... Schirm? Funktioniert wunderbar.

  • ioTon
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    • 13. Januar 2025 um 23:09
    • #51

    Grundsätzlich wird "Analog" GND und "Digital" GND in jedem Pult streng getrennt, und an nur an EINEM Punkt über R/C Netzwerk verbunden.

    Wenn du nun extern darüber eine Brücke machst wird's in den meisten Fällen auch funktionieren. Schön ist was anderes...

    Hab Dir Mal für dein x32 die Beschaltung rausgesucht. Die Verbindung der beiden GND habe ich auf die schnelle nicht gefunden.

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  • tonsound
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    • 14. Januar 2025 um 06:55
    • #52

    oh ja, das komplexeste was ich bei einem Gerät mit 3,3v, 5V, 15V, Analog- und Digitalboard gesehn hab (aber nicht verstanden) ist von TC Electronics und mit Analogground (AGND, Gitarre Input), Digitalground (DGND, 3,3V, DSP, SPDIF, Mute circuit, line in), Common Ground (CGND, Gehäuse, Midi), INGND (Opamp's, Spannungsregler LM78L05, 15V). Alle Buchsen, die verschiendenen Ground's und sogar die Platinenmontageschraubenlöcher haben ein Decoupling mit Kondensatoren jeweils voneinander.

    tonsound.de

  • floger
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    • 14. Januar 2025 um 09:28
    • #53
    Zitat von ioTon

    Grundsätzlich wird "Analog" GND und "Digital" GND in jedem Pult streng getrennt, und an nur an EINEM Punkt über R/C Netzwerk verbunden.

    Nachdem alle Buchsen direkt ins Metallgehäuse geschraubt sind, kann man davon ausgehen, dass das der allgemeine Bezugspunkt ist. Und bei differenzieller Übertragung ist die Masse doch nur zur Schirmung und zum Potentialausglich da, was sowieso direkt aufs Gehäuse gehört. Und beim Kopfhörer ist der Pegel eh hoch genug. Ein Mischpult, das bei externen Masseverbindungen Zickt wäre ja noch schöner. Was denkst du was passiert, wenn du einen Laptop mittels Kopfhörerbuchse und Netzwerk ans Pultsystem hängst? Am Ende hängt doch eh alles am PE.

    Falls du doch unbedingt eine Trennung möchtest, dann trenn den Schirm zum Netzwerk.

  • mycrobit
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    • 14. Januar 2025 um 11:48
    • #54

    Das mit den verschiedenen Massepunkten ist nicht von der Hand zu weisen. Das ist selbst bei nur analoger Masse nicht egal, besonders bei Amps wo auch noch richtig Strom fließt. Das ist auch der Grund warum ich rechts bei dem Mikroausgang, wo es in die Stagebox (Mixer) geht, keine Masse für Pin 1 eingezeichnet habe. Da die Masse ja nicht mit über das Relais geschaltet wird, muss nicht unbedingt sein, könnte hier eine Brücke von der Masse Ausgang Kopfhörerverstärker - Mikroeingang entstehen. Das sollte man tunlichst vermeiden. Wird jetzt ein einfaches dynamisches Mikro angeschlossen, sollte es sicher keine Probleme geben. Phantomspeisung, sollte auf Grund der Umschaltung, vermieden werden.

    DerAudioingenieur sicher kann die Schaltung noch verfeinert werden. Der Gedanke war die Sache so einfach wie möglich zu machen und wirklich Strom ist beim FOH nicht vorhanden. Außerdem fließt nur Strom wenn ich das Talkback benutze.

  • DerAudioingenieur
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    • 14. Januar 2025 um 11:52
    • #55
    Zitat von floger

    Ehm... Schirm? Funktioniert wunderbar.

    Ja klar - Wenn man denn auch Kabel dann konsequent nutzt die einen Schirm haben.
    Ich vermute, das war auch die Design-Entscheidung bei dem TLC wieso man Schirm nicht als Masse genommen hat.
    Aber wenn es für den Selbstzweck ist, und das weiß, dann ok.

  • floger
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    • 14. Januar 2025 um 12:03
    • #56

    Es gibt so viele Cat-Adapter, die nur mit Schirm funktionieren. Müssen sich halt mal die Amis anpassen.

  • ioTon
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    • 18. Januar 2025 um 01:44
    • #57
    Zitat von floger

    Nachdem alle Buchsen direkt ins Metallgehäuse geschraubt sind, kann man davon ausgehen, dass das der allgemeine Bezugspunkt ist

    Ich wette, dass die Verbindung XLR Pin 1 zu CAT Schirm hier im angehängten Bild NICHT über das Gehäuse gemacht wird.

    Meine beiden Lenovos hier haben bei der RJ45 Buchse nur die 8 Leiter Kontakte ausgeführt und keine Schirmung. Auch irgendwelche Wald und Wiesen Router haben bei der RJ45 keine Schirmung ausgeführt oder?

    Was meinst du damit, was passiert wenn 3,5mm und Netzwerk ans Pult gesteckt werden?

  • floger
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    • 18. Januar 2025 um 09:15
    • #58
    Zitat von ioTon

    Ich wette, dass die Verbindung XLR Pin 1 zu CAT Schirm hier im angehängten Bild NICHT über das Gehäuse gemacht wird.

    Die Buchsen, die ich kenne haben ein Blech im Schraubloch. Bin mir aber gerade nicht sicher wo das überall kontaktiert. Für eine gute durchgänige Schirmung gehört das aber genau da verbunden.

    Zitat von ioTon

    Meine beiden Lenovos hier haben bei der RJ45 Buchse nur die 8 Leiter Kontakte ausgeführt und keine Schirmung. Auch irgendwelche Wald und Wiesen Router haben bei der RJ45 keine Schirmung ausgeführt oder?

    Also meine Lenovos und alle meine Consumer-Switche haben eine durchgehende Masseverbindung dem Schirm. Mein Kollege hat im Labor sogar mal was abgeschossen, weil der gesamte Aufbau über Laptop und Netzwerk geerdet war. Die Fritzbox hat zugegebenermaßen keine Schirmung.

    Zitat von ioTon

    Was meinst du damit, was passiert wenn 3,5mm und Netzwerk ans Pult gesteckt werden?

    Dann wird die Audio und die Netzwerkmasse miteinander verbunden.

    Einmal editiert, zuletzt von floger (18. Januar 2025 um 12:14)

  • chris216
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    • 18. Januar 2025 um 11:23
    • #59

    Nicht nur ein Blech im Schraubenloch, auch einen harten Dorn, der von hinten das Blech kontaktiert.

    2055-xlr-aa.png?v=1-0

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • ioTon
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    • 18. Januar 2025 um 14:55
    • #60

    Ah ja - stimmt diesen G-Pin hatte ich nicht am Schirm ^^

    ABER dieser G-Pin geht bei den A&H 8er Inputmodulen (DX) ins LEERE. Er wäre auf der PCB als Lötauge vorhanden, jedoch ist überall der Kontakt abgezwickt.

    Ergo: die Schirmung ist hier ungleich Pin 1! Und wenn die chinesische Fließbandarbeiterin von ihrem Produktionsleiter den extra Auftrag bekommt diesen Pin zu entfernen, wird diese Mühe einen Grund haben, denn nach ~200 Inputs hätte das Mädchen schon fast wieder ein komplettes zusätzliches Mischpult gebaut... :rolleyes: :cursing:

    Ebenso vermute ich wird es beim X32 sein. Man sieht auf der PCB auch nur 3 Lötstellen je Buchse... Und im Schaltplan gibt es auch keinen 4ten G-Pin.

    Ich bin ganz bei Dir, irgendwo, irgendwie ist es das selbe. Aber es wird scheinbar penibel darauf geachtet wie und wo dieser Potentialausgleich gemacht wird...

    Beste Grüße,

    dd

    grüne PCB: A&H DX

    gelbe PCB: Behridas X

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