Bist du dir sicher, dass du damit nicht einen deutlich schnelleren Alterungsprozess förderst?
Ich hab das von NiCDs und klassichen NiMHs anders in Erinnerung.
Gut. Übernommen habe ich die Info von meinem Vater (Radio & Fernsehtechniker Meister).
Bist du dir sicher, dass du damit nicht einen deutlich schnelleren Alterungsprozess förderst?
Ich hab das von NiCDs und klassichen NiMHs anders in Erinnerung.
Gut. Übernommen habe ich die Info von meinem Vater (Radio & Fernsehtechniker Meister).
Die Ladegeräte erkennen einen vollen Akku daran, dass die Spannung ein kleines bisschen sinkt. Das tut sie aufgrund einer steigenden Zelltemperatur. Diese steigt aber nur, wenn genug Energie zur Verfügung steht. Also darf man schon mit etwas mehr Strom laden. 1/2C ist ein sinnvoller Richtwert. NiMH haben übrigens einen deutlich kleineren "Buckel", als NiCd-Akkus. Deshalb darf man NiMH-Akkus nicht mit den alten Geräten laden, weil diese den kleineren Spannungseinbruch nicht erkennen.
Was die Akkus wirklich kaputt macht ist ein 1/10C Dauerladen. Hier sollte man eher mit niedrigeren Strömen laden.
Man kann NiMH-Akkus übrigens auch mit einer klassischen I/U-Kennlinie laden. Dazu muss man die Zelltemperatur aber seht genau messen um die Ladeschlussspannung entsprechend zu kompensieren.
Danke Floger.
Habe grade ein bisschen Recherchiert und mehrfach lesen können das 1/4C bis 1/2C empfohlen wird. Als Hauptgrund wird auch hier hauptsächlich die Ladeschlusskennung genannt.
Andere sagen dann wieder, das es egal sei und auch 200mA gehen, nur hier wohl die meisten Ladegeräte, dann nicht korrekt erkennen wann sie voll sind.
Aber nun gut, dann werde ich sie nun schneller laden. Kommt mir durch die Zeitersparnis natürlich auch ganz recht.
Hab jetzt 900mA eingestellt. Kompromiss aus weiße und schwarze Eneloops, so dass ich die jederzeit beim laden mischen kann. Das ISDT hat zwar eine Einzelzellüberwachung aber nur eine Lade-Einstellung für alle Slots.
Habe grade ein bisschen Recherchiert und mehrfach lesen können das 1/4C bis 1/2C empfohlen wird. Als Hauptgrund wird auch hier hauptsächlich die Ladeschlusskennung genannt.
aha, du hast mir also nicht geglaubt? ![]()
aha, du hast mir also nicht geglaubt?
Nö, weil ich es anders gelernt habe. Aber das war wohl veraltet, basierend auf NiCD Akkus.
Aber deine Aussage pauschal 1/2C stimmt so auch nicht. Als minima wird 1/4C genannt und als maxima 1/2C.
Leider ist das durchforsten von Foren via Google auch nicht grad wissenschaftlich ^^. Für noch genauere Recherche fehlt mir die Zeit... es geht ja nur darum, dass die Akkus voll werden und da verlass ich mich jetzt einfach mal auf das statischtische Mittel an Informationen ![]()
Aber deine Aussage pauschal 1/2C stimmt so auch nicht. Als minima wird 1/4C genannt und als maxima 1/2C.
es gibt im internet haufenweise empfehlungen zu diesem thema. ich habe mir vor vielen jahren mal viel mühe gemacht und da sehr viele verschiedene sites zu diesem thema durchgeackert.
die meisten empfehlungen gingen in richtung 1/2C, deshalb mache ich das seit langem so.
Konntest du denn auch eine "wissenschaftliche" Erklärung für 1/2C finden?
In einigen Beiträgen heißt es zum Beispiel, dass Eneloops Temperatur empfindlich seien und sie nicht mehr als 40°C heiß werden sollen.
Sie unterhalb 40 Grad u halten, hab ich getestet, muss ich den Ladestrom auf 700mA absenken. Vorhin hab ich ein paar mit 900mA geladen und bin auf 45grad angezeigter Temp gekommen (vom Ladegerät). Leider hab ich kein Infrarottemperatur-Messer zur Hand.
ich hab nach den jahren nicht mehr im kopf, wo ich die infos genau zusammengetragen habe. da waren aber sites dabei von leuten, die sich seit vielen jahren sehr intensiv mit der akku-thematik auseinandergesetzt haben. bei einer davon bin ich dann auch auf mein "lieblings-ladegerät" gestoßen, das SkyRC MC3000. das ding ist komplett frei programmierbar, hat aber auch vorlagen für verschiedene akkus.
anyway... wie "wissenschaftlich" die ganzen erkenntnisse sind, kann ich selbst nicht beurteilen. da die regel "1/2C" aber seit langem als tipp für die eneloop akkus in der welt ist und ich selbst damit keinesfalls unzufrieden bin, werde ich dabei bleiben.
und wie gesagt: bei mir gibt es keine ladegeräte ohne temperaturerkennung.
die ausgestaltung der ladekurven überlasse ich dann gerne den leuten, die sich damit auskennen. ich persönlich habe mit 1/2C jedenfalls gute erfahrungen gemacht.
und auch ein wichtiger tipp: auch bei NiMH akkus schadet es nicht, sie ab und an zu refreshen. das SkyRC ladegerät ermittelt auch immer den innenwiderstand der akkus, so dass man bei bedarf pärchen bilden kann und auch erkennen kann, welche es mal wieder nötig haben.
Hat schon mal jemand folgende Kombination in einem IEM probiert: 1x 14500 LiFePO4 3,7V (AA-Format) Akku mit einem AA-Dummy.
Hier wäre mal der Vergleich an Energiegehalt in Wh:
1,5 V + 1,5 V = 3,0 V * 2 Ah = 6 Wh (Batterie)
1,2 V + 1,2 V = 2,4 V* 2,5 Ah = 2 Wh (NiMH Akku)
0,0 V + 3.7 V = 3,7 V * 3,8 Ah = 10,36 Wh (LiFePO4 Akku)
Die Frage ist, verträgt das IEM mit der höheren Eingangsspannung von 3,7 V bzw. direkt nach dem Laden ist die Spannung sogar bei bis zu 4,2 V?
Vorteil: LiFePO4-Zellen + Dummyzellen sind günstig zu bekommen. Ebenso Ladegeräte die die Zellen überwachen und Spannungen anzeigen.
1,2 V + 1,2 V = 2,4 V* 2,5 Ah = 2 Wh (NiMH Akku)
0,0 V + 3.7 V = 3,7 V * 3,8 Ah = 10,36 Wh (LiFePO4 Akku)
Abgesehen von der unzulässigen Kettenrechnung würde ich da nochmal den Taschenrechner zurate ziehen.
Hey.. ist ja jetzt einige Wochen her, wo ich den Thread hier eröffnet habe.
Ich bin mit den Eneloops Pro wunderbar unterwegs. Bisher in den IEMs keinen Fall gehabt, wo die Energie für einen Gig nicht gereicht hätte. Ein paar % sind meist noch übrig. Die haben ja 2500mAh und das Ladegerät sagt meistens dass um die 1800mAh Energie im Schnitt zugeführt hat. Da ist also noch Luft.
Die normalen Eneloops wären mir da also zu heikel, lieber etwas Reserve!
Funkmikrofone (Sennheier EW500 G3/G4) sind deutlich weniger Stromhungrig. Die Musiker die in den Pausen die Funke ausmachen, da sind vielleicht um die 1200mAh verbraucht und bei denen wo die Funke die ganze Zeit durchläuft sinds so 1400-1500 im Verbrauch.
Ich bin damit fürs erste zufrieden.
Einzig was ich komisch finde, dass die Akkus beim laden sehr warm, teilweise heiß werden, während andere schreiben, dass bei einem guten Ladergerät keine Hitzeentwicklung entstehen soll. Was stimmt denn nun?
Habe auch noch nen BC700 testhalber mal ausprobiert. Auch da werden die Akkus gut Warm bei nem Ladestrom von 1A. Nur ich find den Lader nervig, denn jedesmal wenn man einen Akku reinsteckt muss man drauf achten, dass man von 200mA auf 1A umschaltet... der vergisst man schnell mal.
Ja da hat sich leider ein Fehler in meiner Rechnung eingeschlichen.
Mit zwei AA-Zellen in Reihe würde folgendes Ergebnis rauskommen:
Primärzelle Lithium 3.0 V * 2 Ah = 6 Wh
Sekundärzelle NiMH 2,4 V * 2,5 Ah = 6 Wh
Sekundärzelle Lithium 3,7 V * 3,8 Ah = 10,36 Wh (Format 14500 gleich wie AA)
hier wird eine 14500 Zelle mit 3,7 V verwendet die zweite wird durch eine Dummyzelle ersetzt damit die Spannung sich nicht auf 7,4 V addiert, dieses findet eigentlich eher bei Anwendungen Verwendung in denen 3x 1,2 V NiMH-Akkus verwendet werden, diese kann man durch eine 3,7 V Lithium-Zelle ersetzen und die beiden anderen Plätze im Batteriefach mit einer Dummyzelle überbrücken.
Leider wird bei den chinesischen 14500 Lithium Zellen anscheinend häufig mit viel zu hohen Kapazitäten geworben, realistisch wäre für eine 14500 Zelle mit 3,7 V eher 1,1 Ah, damit ist die Energiekapazität mit einer 3,7 V Lithiumzelle bei ca. 4 Wh und abgesehen davon dass dieser Akkutyp deutlich schneller geladen werden kann und vermutlich sehr viel mehr Zyklen überstehen würde als ein NiMH-Akku, keine wirkliche Option gegenüber NiMH Akkus.
Trotzdem würde mich interessieren, ob schon jemand den Versuch mit einem Lithium-Akku in einem IEM gewagt hat?
Gut warm müssen die Akkus werden, da dies indirekt (dU) die Ladeschlusserkennung ist.
Heiß sollten sie nicht werden.
Habe auch noch nen BC700 testhalber mal ausprobiert. Auch da werden die Akkus gut Warm bei nem Ladestrom von 1A. Nur ich find den Lader nervig, denn jedesmal wenn man einen Akku reinsteckt muss man drauf achten, dass man von 200mA auf 1A umschaltet... der vergisst man schnell mal.
also unsere BC700 kann ich auf maximal 700mA einstellen.
wo hast du denn das modell mit 1A gekauft?
aber ja: dass man beim einlegen der akkus jedesmal wieder drei mal tippen muss, um die 700mA einzustellen, das nervt ein bisschen.
die eneloops werden beim laden immer gut warm (ich schätze so irgendwie um die 30-40°C), aber heiß dürften sie eigentlich nicht werden. möglicherweise empfindet das aber jeder anders und so variiert dann die beschreibung dieses zustands.
ich muss die temperatur mal nachmessen.
im übrigen nehmen wir für unsere IEM empfänger die normalen Eneloops mit 1900mAh. da hatte ich noch keine probleme. aber es kommt natürlich sehr darauf an, wie viele sets man am abend spielen muss, is klar. für normale konzertlängen genügen die 1900er aber auch.
Hi Wora,
ich hab beide.. schwarz und blau.. die blauen können 1000mA. Habs nur falsch benannt mit BC700.
Bei uns geht der Gig minimum 5 Stunden + vorher kurz Probe + 1 Std Verlängerung und da gibs zusätzlich noch ein paar Experten die zwischen Soundcheck und erstem Song die dinger am Körper anlassen und nur die Köpfhörer aus den Ohren nehmen.
Aber wenn im letzten Set die Akkus leer gehen.. ist das auch ein guter Lerneffekt, die dinger in den Pausen gefälligst auszumachen. Hihi. Ist ja ne Stammband wo ich als fester Techniker bin, da kann man ja schonmal belehrend sein ![]()
hallo Jan,
unsere AT 3000er funkstrecken laufen mit den 1900er Eneloops min. 9 stunden. 8 stunden hab ich bei tagungen schon mehrfach ausprobiert, da war noch kein akku leer.
mit welcher sendeleistung arbeitet ihr denn? ich habe ich den sendern in 99,9% der fälle 10mW eingestellt.
Akkus halten verschieden lang in IEM und Handmikro. Handmikro / Taschensender ist die Laufzeit abhängiger von RF power als Typ Mikro
IEM ist die Laufzeit abhängig von Make/Model und sehr von der Art der verwendeten Hörer - JH Roxanne und Shure 215 haben bei PSM1000 gute 5 Stunden Laufzeitunterschied.
IEM ist die Laufzeit abhängig von Make/Model und sehr von der Art der verwendeten Hörer - JH Roxanne und Shure 215 haben bei PSM1000 gute 5 Stunden Laufzeitunterschied.
das ist eine interessante nachricht.
es ist mir natürlich klar, dass IEM systeme mehr leistung erfordern als ein mikrofonsender.
aber dass die laufzeitunterschiede durch verschiedene ohrhörer so krass ausfallen können, hätte ich wirklich nie gedacht.
Wenn man drüber nachdenkt irgendwie logisch, je nach impedanz zieht der Hörer mehr oder weniger Leistung aus dem Verstärker.
Ich hab aber bisher auch nicht eine Millisekunde darüber nachgedacht ![]()
Nur in Sachen Lautstärke war das bisher für mich ein Thema.
Da sollten wir von den Herstellern jetzt mal Listen einfordern, batteriedauer x bei y Ohm ![]()