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Techniken FX Kanaltrennung | Spillvermeidung

  • pfeiffe
  • 13. Februar 2024 um 23:14
  • pfeiffe
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    • 13. Februar 2024 um 23:14
    • #1

    Liebe Gemeinde,

    Welche Techniken benutzt ihr um Spill auf den FX Sends zu vermeiden/verringern?

    Ich komme gerade von der diesjährigen Tourprobe mit meiner Hauptband und habe mit einem Piezo Pickup auf dem Snare Top Fell, der ein Gate für den Snare FX Reverb Send triggert extrem gute Ergebnisse erzielen können. Mein Snare Reverb ist nun absolut clean. Das Gate bleibt auch bei sehr leise gespielten Passagen noch offen und trotzdem gibt es absolut keinen Spill wenn die Snare nicht gespielt wird selbst bei lauten Toms / Bassdrum / Hihat Hits :love:

    Ich benutze außerdem auf allen weiteren Reverbsends schon länger PSE vor dem Reverb, was ebenfalls schon ziemlich viel bringt.

    Habt ihr noch andere Tipps & Tricks am Start? Ich würde mein System da gern noch verfeinern...

    3 Mal editiert, zuletzt von pfeiffe (13. Februar 2024 um 23:46) aus folgendem Grund: typo

  • Online
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    • 14. Februar 2024 um 10:17
    • #2

    Hallo Paul,

    das ist doch eh schon sehr ausgefuchst, was Du da machst 👍

    Für alle weiteren Massnahmen:

    gibt es noch Mikros, die Du muten kannst? Thema optogate, für die, die damit klar kommen, oder eben eine/mehrere Szenen pro Song?

    Bei mir ist es aktuell das Schlagzeug Gesangsmikro, von dem ich den Spill irgendwie in den Griff bekommen möchte. Hab ich auch noch keine durchgehend sinnvolle Lösung gefunden.

  • wora
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    • 14. Februar 2024 um 10:40
    • #3
    Zitat von =RS=

    Bei mir ist es aktuell das Schlagzeug Gesangsmikro, von dem ich den Spill irgendwie in den Griff bekommen möchte. Hab ich auch noch keine durchgehend sinnvolle Lösung gefunden.

    ich benutze da mittlerweile ein mikrofon mit schalter und sage dem drummer, dass er das bitte abschalten soll, wenn er es nicht braucht.

    das klappt meistens sogar ;)

    ansonsten kommt da ein gate drauf, das von der snare getriggert wird, weil die meist das größte "problem" darstellt.

    ansonsten nutze ich für die snare und auch deren FX grundsätzlich keine gates. was ich aber seit längerer zeit mache: lo- und hicut auf die FX sends, auch für die snare.


    EDIT:

    natürlich kein gate, sondern ein kompressor mit sidechain!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (14. Februar 2024 um 11:53)

  • Michel
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    • 14. Februar 2024 um 10:48
    • #4
    Zitat von wora

    ...ansonsten kommt da ein gate drauf, das von der snare getriggert wird, weil die meist das größte "problem" darstellt.

    ...

    ?

    Wie machst Du das denn konkret? Ein Gate auf dem Schlagzeug-Gesang und dann die Snare in den Sidechain hätte ja genau den gegenteiligen Effekt.

  • audiobo
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    • 14. Februar 2024 um 11:01
    • #5

    Vermutlich als Ducker eingestellt… ;)

  • audiobo
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    • 14. Februar 2024 um 11:02
    • #6
    Zitat von pfeiffe

    Habt ihr noch andere Tipps & Tricks am Start?

    - Lo- und Hi-Cut 😁

  • pfeiffe
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    • 14. Februar 2024 um 11:20
    • #7
    Zitat von audiobo

    Vermutlich als Ducker eingestellt… ;)

    gezieltes Ducking der Sends ist auf jeden Fall noch eine gute Idee! da müsste ich mal in die Multitracks reinhören was da genau das ist was da am meisten stört. Für die Snare hätte ich mit dem Piezo-Pickup dafür ja ein perfektes Trigger Signal...

    Diesen PSE Ducking Mode habe ich auch noch nicht probiert, kann da jemand was zu sagen?

    4 Ways to Reduce Stage Noise with the PSE Plugin - Waves Audio

  • audiobo
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    • 14. Februar 2024 um 11:37
    • #8

    Eine weitere Idee für Instrumente mit unterschiedlichem Dynamikverhalten wäre z.B. ein Kompressor mit längerer Attackzeit oder ein Transientdesigner. Je nachdem welches Instrument wovon gestört wird.

    Beispiele darf sich jeder selber überlegen.

  • wora
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    • 14. Februar 2024 um 11:51
    • #9
    Zitat von Michel

    ?

    Wie machst Du das denn konkret? Ein Gate auf dem Schlagzeug-Gesang und dann die Snare in den Sidechain hätte ja genau den gegenteiligen Effekt.

    entschuldige bitte, ich meinte natürlich einen kompressor mit sidechain ;)

    in der dLive habe ich ja genug bearbeitungsmöglichkeiten, da nutze ich einen Dyn8 im kanal-insert für diesen zweck. damit habe ich den normalen kompressor für die eventuelle bearbeitung des gesangs frei

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 14. Februar 2024 um 12:12
    • #10

    Und das klingt zu Deiner Zufriedenheit, wenn Dein Drummer singt und gleichzeitig auf die Snare haut?

  • wora
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    • 14. Februar 2024 um 15:12
    • #11
    Zitat von =RS=

    Und das klingt zu Deiner Zufriedenheit, wenn Dein Drummer singt und gleichzeitig auf die Snare haut?

    es kommt ja immer drauf an, wie man das einstellt.

    wenn er die hauptstimme singt muss man natürlich dezenter vorgehen wie für background-voc. da kann man diesen trick dann evtl. nicht nutzen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • floger
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    • 14. Februar 2024 um 18:38
    • #12

    Dann kann man den Trick aber immer noch auf den FX send anwenden. Das hab ich bei nem Livemitschnitt bei den Chorspuren gemacht. Das Ergebnis war deutlich weniger Mulm.

  • Seven
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    • 15. Februar 2024 um 21:31
    • #13

    Wie sieht denn die Verbreitung von Optogates aktuell aus? Ich höre von Kollegen die es nutzen nur positives. Gleichwohl sind es immer noch relativ wenige Kollegen die es nutzen.

  • pfeiffe
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    • 15. Februar 2024 um 21:56
    • #14

    Vielen Dank soweit für die Beiträge! Bei mir gibt's jetzt noch Folgendes zu tun:

    Baustelle 1) Ein Reverb für eine Darbouka, eine Conga und eine Floortom (alle am Drumset verbaut). Da diese Piezo Trigger Geschichte an der Snaredrum echt wahnsinnig gut funktioniert hat bin ich am überlegen drei weitere Piezos zu kaufen. Da gibts bei Amazon 20er Sets für 10€, das ist mit ein wenig Bastelei also sehr günstig umsetzbar...

    An die Elektroniker unter Euch: Kann ich drei davon einfach stumpf an je + und - zusammenlöten und über eine DI an einen Mikrofoninput auf dem Stagerack hängen?

    Wenn das funktioniert würde ich das für meinen weiteren Percussion Reverb Baustelle 2) (Darbouka2, Djembe, Timbales) ebenfalls so lösen.

    Dann blieben noch Baustellen 3) - 5) jeweils ein Saxofon Reverb und ein weiterer für den Gesang. Da die alle auf Funk sind (2x ATM350, 1x AT C6100) fällt da die Optogate Möglichkeit raus und ich werde mich über die Möglichkeiten die mir PSE noch über den EXT und Ducking Modus gibt nochmal genauer reinfuchsen...

  • floger
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    • 15. Februar 2024 um 22:06
    • #15
    Zitat von pfeiffe

    Kann ich drei davon einfach stumpf an je + und - zusammenlöten und über eine DI an einen Mikrofoninput auf dem Stagerack hängen?

    Ich hätte jetzt mal gesagt: Ja. Versuch macht kluch. Kommt bei deiner Anwendung ja nicht auf die Klangqualität an.

  • pfeiffe
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    • 15. Februar 2024 um 22:07
    • #16

    Die gibt's mit verschiedenen Ohm, was nehm ich da am besten? Wenn die DI eine Eingangsimpedanz von 60kOhm hat sollten doch die drei Piezos jeweils am besten nicht mehr als 200Ohm haben oder ist das bei meiner Anwendung grad egal?

  • floger
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    • 15. Februar 2024 um 22:46
    • #17

    Piezos sind relativ hochohmig. Da wäre vielleicht eine aktive Di angebracht.

  • pfeiffe
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    • 15. Februar 2024 um 22:53
    • #18

    Aber grundsätzlich sollte ich schauen dass der Piezo so niederohmig wie möglich ist, richtig?

  • floger
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    • 15. Februar 2024 um 23:21
    • #19

    Das ist die Impedanz bei Resonanz. Ist relativ uninteressant. Wenn der Piezo zu stark belastest, wird diese Frequenz stark überhöht.

  • wora
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    • 16. Februar 2024 um 00:02
    • #20
    Zitat von Seven

    Wie sieht denn die Verbreitung von Optogates aktuell aus? Ich höre von Kollegen die es nutzen nur positives. Gleichwohl sind es immer noch relativ wenige Kollegen die es nutzen.

    ganz ehrlich: ich habe meine drei seit jahren nicht mehr genutzt.

    das liegt bei mir einfach daran, dass die bands, die ich normalerweise betreue, auf der bühne eine erträgliche lautstärke fahren (meistens jedenfalls)

    und dann gibt es noch die eine band, die wirklich fette monitorpegel will... aber dort wo die spielt habe ich nie zeit, das vernünftig einzustellen...

    ergo liegen die immer gut behütet in einer schublade im lager.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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