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  5. Strom

Welchen Einfluss hat CEE 16A auf CEE 32A Adapter auf Leitungslänge

  • D.W.K.
  • 14. Juli 2024 um 22:04
  • D.W.K.
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    • 14. Juli 2024 um 22:04
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe in der Sparte Strom bereits nach einer Antwort gesucht, aber nichts gefunden, was bei mir den Knoten löst.

    Für eine Veranstaltung muss ich Strom über eine Länge von 70 Metern verlegen. Zur Verfügung steht mir am Hauptstromverteiler nur ein 16A CEE Anschluss.

    Mein Plan ist die 16A CEE Steckdose am Hauptverteiler auf 32A CEE zu adaptieren (Adapter: 5x2,5mm²) und ein 50m 32A CEE 5x6mm² Kabel verbunden mit einem 25m 32A CEE 5x6mm² bis zu dem 32A Stromverteiler mit 6x LS 16A Typ C zu verlegen. Am Stromverteiler würde ich dann nur drei Phasen nutzen. Diese wären auch pro Phase nur bis ca. 200 Watt belastet.

    Falls das relevant ist: Veranstaltung findet im August statt. Das Kabel liegt frei und wird unter Umständen durch sommerliche Sonneneinstrahlung erhitzt.

    Mit geht nur nicht in den Kopf, inwiefern der Adapter von 16A CEE auf 32A CEE am Hauptstromverteiler wegen des gingen Leitungsquerschnitts von 2,5mm² mitspielt. Stellt sich hier ein Sicherheitsrisiko dar? Oder ist der Adapter wegen seiner kurzen Länge von 0,5m unbedenklich in der Verkettung.

    Ich freue mich sehr über eure Antworten.

  • hell&dunkel 15. Juli 2024 um 08:57

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • skyper
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    • 15. Juli 2024 um 09:29
    • #2

    Du kannst aus dem Adapter bei korrekter Anwendung hinten nicht mehr Strom entnehmen, als vorne reingeht.

    (Was bei richtiger Dimensionierung durch das vorgeschaltete Sicherungsorgan an der 16er Dose vorgegeben ist)

    Entsprechend sind die 2,5mm2 im Adapter korrekt dimensioniert. Die Lösung mit der Querschnittserhöhung durch die 32er Kabel ist mMn ein sehr guter Schachzug um die Leitungsverluste zu minimieren.

    Als leicht hinkender Vergleich wäre der Aufbau ein C-Rohr adaptiert auf einen Wasserhahn mit Gardena Anschluss - da kommt nicht mehr Wasser raus als der Hahn hergibt, auch wenn durch den dicken Schlauch viel mehr passen würde.

    Umgekehrt adaptiert würde der Gardena Wasserschlauch vermutlich platzen, wenn die Feuerwehr die große Pumpe anwirft.

    So wäre es dann auch mit dem Reduzieradapter von 32aA auf 16A, der fackelt unter Vollast bei 32A irgendwann ab.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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    • 15. Juli 2024 um 09:32
    • #3

    Solange du eine 32A-Leitung an eine 16A-Dose anschließt ist alles gut. Überlasten kannst du das Kabel nicht, da dann ja die 16A-Sicherung fliegen würde.

    In die andere Richtung muss natürlich entsprechend abgesichert werden, was du ja mit deinem Verteiler machst. Du kannst den auch voll belegen. Nur kannst du halt nie mehr als 16A pro Phase zeihen.

    So wie du das planst ist es eigentlich optimal. Möglichst dickes Kabel für die lange Strecke und von groß nach klein mit Sicherung (Verteiler).

  • Lampenschubser
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    • 15. Juli 2024 um 09:39
    • #4

    Bei 600W Belastung würde ich doch einfach eine 2,5mm2 Kabeltrommel Nutzen. Das sieht man doch auf fast jeder kleinen Veranstaltung. Auf die 20m mehr kommt es da auch nicht an.

    Daten:

    Kabellänge in Meter: 70,00

    Leistung in Watt: 600,00

    Querschnitt in mm²: 2,50

    Eingangsspannung in Volt: 230,00

    Elektrische Leitfähigkeit: 56,00

    Widerstand Ω: 0,0178

    Temperatur ℃: 20°C

    Ergebnis:

    Spannungsabfall: 1,13%

    Ausgangsspannung in Volt: 227,39

    Leitungswiderstand Ω: 0.4984

    Damit sind wir deutlich unter den 4% die erlaubt sind. Da kannst du auch mit mehr Temperatur rechnen.


    Ansonsten ist dein Gedanke Super und würde ich auch genau so bauen wenn ich mehr Leistung über eine längere Strecke Transportieren muss. Man hat ja auch nicht unbedingt 6mm2 CEE 16A rumliegen

  • test
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    • 15. Juli 2024 um 11:28
    • #5

    bei 600w Gesamtlast würde ich auch nur eine 230v Leitung legen woööen. das macht ja wenig sinn, bei einer so geringen last den aufwand mit dem doch recht schweren 32a kabel zu treiben.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • floger
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    • 15. Juli 2024 um 12:50
    • #6

    Auf diese Strecke sollten es aber wirklich mindestens 2,5mm² sein. Sonst löst der Kurzschlussschutz nicht mehr sicher aus. 1,5mm² sind hier grenzwertig, auch wenn es vom Spannungsabfall her reichen würde.

  • D.W.K.
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    • 15. Juli 2024 um 13:34
    • #7

    Hallo :)

    vielen Dank für eure schnellen Antworten. Dann werde ich das so umsetzen und weiß, dass ich damit auf der sicheren Seite bin :)

    Meinte natürlich 2000 Watt je Phase..... Sorry wegen des ungünstigen Tippfehlers. Aber die Antworten sind nützlich, weil ich auf selber Veranstaltung dann auch noch an anderer Stelle einige LED Pars mit einer 50m 2,5mm² versorgen werde :)

    Ich wünsche eine sommerliche Woche!

    Viele Grüße

    David

  • Lampenschubser
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    • 15. Juli 2024 um 13:42
    • #8

    Mit einer 2,5mm2 Kabeltrommel ist er bei der Anwendung auf der sicheren Seite.

    Mit einer 8A Vorsicherung wäre man sogar fast Idiotensicher unterwegs?!

  • MRspeaker
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    • 15. Juli 2024 um 19:03
    • #9

    Idiotensicher defintiv nicht, denn ob eine Sicherung in der richtigen Zeit oder aber überhaupt auslöst, hängt vom gesamten System ab Einspeisung Trafo ab. Hierzu misst man die Schleifenimpedanz.

    Gerade auf Veranstaltungen sind auch vor Drehstromverteilungen noch etliche m Kabel.

    Als klassissches Beispiel sei hier das FOH Multicore genannt... 50-100m Kabel zur Bühne und ab da gehts noch mal einige m weiter bis zur Hauptverteilung und ab dort wieder einige m bis zur Haupteinspeisung usw...

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • Lampenschubser
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    • 15. Juli 2024 um 23:11
    • #10

    Der Punkt geht erst mal an dich.

    In der Praxis kann man aber leider nicht alles beeinflussen.

    Nachdem wir aber nun wissen das hier 2kw pro Phase dran sind, hat sich das eh erledigt.

  • TomyN
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    • 16. Juli 2024 um 21:05
    • #11

    Und dann müssten wir ja noch die Charakteristik der Überstromschutzorgane wissen :-), evtl. auch noch ob ein RCD vorhanden ist (und welcher). Man könnte viel rechnen, aber der Fragesteller muss keine Angst um seinen Adapter haben.
    Und 50m 3 * 2.5mm auf Trommel ist nun auch nicht mehr so leicht :)

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