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Dynacord/EV Sonicue Software Filter/Trennfrequenzen + Limiter selbst setzen

  • Fux
  • 19. Oktober 2024 um 22:22
  • Fux
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    • 19. Oktober 2024 um 22:22
    • #1

    Hallo Zusammen!

    Da für die Dynacord L Serie DSP Endstufen die MARC Software kürzlich eingestellt wurde, werden diese aktuell mit der neuen Firmware für die Software Sonicue ausgeliefert.

    Allerdings lassen sich, wenn man keine Dynacord/EV Lautsprecher verwendet (für die gibt es fertige Settings), nur proprietäre Allerweltslautsprecher ("generic") anwählen, wo auch die Übergangsfrequenzen, Filtersteilheiten usw. fest sind.

    Will man wie ich z.B. ein Horntop bei 220 Hz trennen, kann man weder Filterart, noch Flankensteilheit, noch Einsatzfrequenz eingeben.

    Was hat man sich dabei gedacht? Eine DSP Endstufe bei der man die Trennung nicht einstellen kann...

    Als Workarround wird vorgeschlagen parallel IRIS Net zu installieren (was aber nicht mit der "günstigen" L Serie, die nur USB hat, kompatibel ist), dort ein Setup für eine eigene Box zu basteln, diese zu exportieren und das .sps File dann auf eine "generic" Box im Sonicue anzuwenden.

    Wenn einem der erste Schuß nicht gefällt - wieder zurück ins IRIS Net.... :(

    Nach reichlich Nerven habe ich das jetzt soweit spielfähig bekommen, aber ich bekomme für die eigenen Lautsprecher keinen Limiter nach Wunsch gesetzt!

    (mir würde es ganz einfach reichen, die AMPs so zu limitieren dass sie gerade nicht clippen. Die Lautsprecher können die volle unverzerrte Ampleistung jeweils schon ab)

    Wähle ich im IRIS Net zum Erstellen eines Lautsprecherpresets (wegen der Trennfrequenzen) einen Controller aus und exportiere Trennung und die Wunschlimitierung als .sps File, dann enthält das File keine Trennung....

    Zum Nachschauen muß man das erstellte .sps File in .zip umbenennen, dann entzippen, wobei 2 Files rauskommen (davon wieder ein .sps File) dieses neue .sps File dann mit dem Texteditor öffnen und man sieht den Inhalt. :D

    Zum Importieren dann logischerweise das in .zip umbenannte erste .sps File wieder in .sps umbennen.

    Wähle ich im IRIS Net zum Erstellen eines Lautsprecherpresets (wegen der Trennfrequenzen) einen DSP Amp aus, dann klappt das mit dem .sps File und ich kann es entsprechend im Sonicue auf den generic Lautsprecher anwenden, aber im IRIS Net habe ich beim DSP Amp keine Möglichkeit meinen eigenen Limiter einzustellen und mitzuexportieren. :rolleyes:

    Es ist zum Haare ausreißen; wie einfach ist das doch an meinem alten Xilica Controller....

    Hat hier jemand selbst schon Erfahrungen bezüglich dieser Problematik mit Sonicue und kann mir hier ein paar gute Tipps geben?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    Viele Grüße,
    Fux

    4 Mal editiert, zuletzt von Fux (21. Oktober 2024 um 14:01)

  • skyper
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    • 21. Oktober 2024 um 09:22
    • #2

    Ich hatte am Samstag eine Mail an die offensichtlich richtige Stelle geschrieben,

    War heute um 8:01 als Gruß von der Entwicklung/Produktmanagement im Posteingang:

    Der Wunsch Speaker Settings in SONICUE selber zu kreieren ist seit dem ersten Release im Backlog.

    Aktuell gibt es einen Workaround: in IRIS-Net (4.1) in einem IPX Amp ein Setting bauen, als SPS exportieren, und in SONICUE im „Generic Speaker“ laden.

    Im nächsten Release 1.5 ( Mitte 2025) wird es dann in SONICUE selber die Möglichkeit geben, Speaker mit eigenen Settings zu erstellen.

    Leider nicht die Antwort die Du erhofft hast,

    Aber zumindest ein Ausblick. Immerhin kann man dem Kollegen in Straubing keine mangelnde Reaktionszeit auf E-Mail Anfragen vorwerfen :)

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    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • Fux
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    • 21. Oktober 2024 um 12:48
    • #3

    Vielen herzlichen Dank, Skyper, dass Du da nachgefragt hast!

    Gut zu hören, dass da bereits etwas in der Mache ist, auch wenn es noch bis Mitte 2025 dauern wird.

    Derweilen behelfe ich mir halt mit dem Workaround.

    Mein Setup habe ich so jetzt erst mal ans Laufen gebracht und die anderen Dinge wie EQs sind in Sonicue ja vernünftig implemetiert.

    Es gibt halt wohl doch ein paar Kunden mehr wie mich, die eigene Boxen Setups benötigen, auch in der Lage sind diese zu erstellen, gerne Dynacord/EV Amps einsetzten möchten, weil sie in der Vergangenheit gute Erfahrungen damit gemacht haben, sich aber kein Rack voll mit IPX Amps hinstellen können/wollen. ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • mathias81
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    • 2. November 2024 um 10:08
    • #4

    Ich mache meist bei kleineren Installationen oder Clubs, wo man eine brauchbare aber bezahlbare Endstufe benötigt, seit einigen Jahren den Workaround über IRISnet inklusive FIR, Speakerentzerrung, RMS und Peaklimitern.

    In der der Regel spielt sich das zwischen 2-4 verschiedenen Lautsprechermodellen, also SPS Files ab. Für des Speakersetting, finde ich das in anbetracht der Anschaffungskosten ok. Auch deswegen, weil dieser Amp in der Preisklasse, auch eine darüber, so ziemlich alle Amps die ich so kenne schlägt was die Möglichkeiten im Speakersetting aber auch die Performance und die Zuverlässigkeit angeht.

    Das Tuning des Systems, Level, Delays, EQs ist das in Sonicue recht schnell erledigt.

  • Fux
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    • 2. November 2024 um 10:44
    • #5

    Ich freue mich, wenn das Mitte 2025 im nächsten Update dann auch alles direkt im Sonicue geht, aber wenn man es in einer Festinstallation nutzt und nicht ständig verschiedene Lautsprecher an den Amps hängen hat, geht das natürlich auch mit dem Workaround.

    Ich hätte halt bei einem Hersteller wie Dynacord/EV gedacht, dass das von Anfang an in Sonicue entsprechend implementiert ist, zumal es in der vorigen Software "MARC" der Ampserie wohl auch möglich war. Dafür habe ich u.a. ja auch "Marke" gekauft und nicht irgend so ein Chinadingens.

    (Natürlich wird meine L-Serie auch in China gefertigt, aber entwickelt wurde sie soweit ich weiß in Straubing)

    Viele Grüße,
    Fux

  • mathias81
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    • 2. November 2024 um 11:29
    • #6
    Zitat von Fux

    Ich freue mich, wenn das Mitte 2025 im nächsten Update dann auch alles direkt im Sonicue geht, aber wenn man es in einer Festinstallation nutzt und nicht ständig verschiedene Lautsprecher an den Amps hängen hat, geht das natürlich auch mit dem Workaround.

    Ich hätte halt bei einem Hersteller wie Dynacord/EV gedacht, dass das von Anfang an in Sonicue entsprechend implementiert ist, zumal es in der vorigen Software "MARC" der Ampserie wohl auch möglich war. Dafür habe ich u.a. ja auch "Marke" gekauft und nicht irgend so ein Chinadingens.

    (Natürlich wird meine L-Serie auch in China gefertigt, aber entwickelt wurde sie soweit ich weiß in Straubing)

    Eine kurze Frage zum Verständnis meinerseits:

    Gehst du in der mobilen Anwendung nochmal an die Speakerblöcke selbst ran? Also an FIR, EQ im Spaekerbkock, Limiter und Crossover?

  • lini
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    • 2. November 2024 um 11:36
    • #7

    Hast du schon mal versucht, die alte Firmware (müsste dann glaub ich die 1.1 sein) drüber zu installieren, auf der MARC läuft?

    Den Tip hab ich vor einigen Monaten von einem Mitarbeiter von Dynacord bekommen, nachdem ich mit Sonicue auch nicht so wirklich weiter gekommen bin und mir der Umfang von MARC für meine Arbeit vollkommen ausreicht. Hat damals problemlos geklappt.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • Fux
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    • 2. November 2024 um 13:11
    • #8

    Ich habe die Dynacord L-Serie (sind vorerst nur 3 Amps) bei mir in der "Festinstallation".

    Für "Touring" würde ich mir in IRIS Net für jeden Lautsprecher den ich habe nur rein die Hoch- & Tiefpässe konfigurieren und das als File exportieren.

    Dass kann ich dann im Sonicue auf einen "generic" Speaker draufladen und habe dann schon mal die Trennungen.

    Alles weitere (Pegel, Delay, EQ usw.) würde ich dann im Sonicue (was ja zur L-Serie im Gegensatz zu IRIS Net kompatibel ist) machen.

    Warum mache ich dann nicht den ganzen Lautsprecher gleich in IRIS Net komplett (inkl. Delay, EQ usw.) fertig und lese die .sps Datei in Sonicue ein?

    Weil ich dann in Sonicue auf diese Parameter wie Delay, EQ usw. nicht mehr zugreifen und diese verändern kann. sondern diese fix im Lautsprecher ohne Zugriffsmöglichkeit integriert sind.

    FIR Filter würden es für mich nur bringen, wenn ich die Möglichkeit hätte in reflektionsfreier Umgebung die Impulsantwort meiner Lautsprecher zu messen und daraus dann einen FIR Filter zu generieren.

    Den FIR Filter aus einem händisch erstellen IIR Filter zu generieren macht für mich keinen Sinn, da dann die Phase nicht getrennt vom Frequenzgang angepasst werden kann, sondern diese fest mit dem Frequenzgang (als Ableitung dessen) verknüpft ist.


    Zur MARC Software:

    Zuerst habe ich mir auch gedacht, da installiere ich doch am besten gleich das alte MARC drauf (was ich dann aber auf der Dynacord Homepage im Gegensatz zu 2 Wochen vorher gar nicht mehr gefunden habe) und alles ist geritzt.

    Dann habe ich mich aber dagegen entschieden eine abgekündigte Software auf neue Amps zu spielen, welche mindestens die nächsten 20 Jahre laufen sollen.

    Ich habe schon genug Gaudi mit Geräten die noch Firewire Anschlüsse haben, aber kein aktueller Rechner mehr Firewire hat, Programmen, die nur mit einem alten Windows laufen das nicht mehr supported wird. Programmen die nicht mehr auf dem alten Windows des Firewire-Rechners laufen, und für ein aktuelles Windows ist der Rechner zu alt, darum einen zweiten Rechner dazu gestellt usw.

    Alte Digitalcontrollern, deren Schnittstellen und Software nicht mehr zu aktuellen Rechnern und Betriebssystemen passt etc.

    Da habe ich zu wenig Spaß an diesen EDV Geschichten, dass ich mir da freiwillig noch mehr Baustellen aufmachen würde.

    Mit der geparten Zeit mache ich dann lieber andere Dinge wie z.B. Wein keltern. ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • lini
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    • 2. November 2024 um 17:12
    • #9
    Zitat von Fux

    Zur MARC Software:

    Zuerst habe ich mir auch gedacht, da installiere ich doch am besten gleich das alte MARC drauf (was ich dann aber auf der Dynacord Homepage im Gegensatz zu 2 Wochen vorher gar nicht mehr gefunden habe)

    Die ist nachwievor bei Dynacord zum Download verfügbar.

    Ich bin aber auch mal sehr gespannt, wie das Update im nächsten Jahr dann aussehen wird, denn dieser Zirkus mit einer Software, die eine Software braucht, damit die Software halbwegs vernünftig softet, finde ich zum Kotz*

    Das sollte bei so einem Hersteller eigentlich etwas anders als mit so einer Krücke laufen.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • Walgesang
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    • 17. Oktober 2025 um 12:01
    • #10

    So, seit heute ist die Sonicue Version 1.51 draußen, da versteckt sich unter "Applications" der Speaker Database Creator. Damit kann man endlich einfach eigene Presets und Bibliotheken bauen.

    Scheint auf den ersten Blick wirklich gut gelungen.

  • Fux
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    • 17. Oktober 2025 um 13:55
    • #11

    Herzlichen Dank!

    Ich hatte die letzten Wochen schon immer mal wieder nachgeschaut und da gab es noch keine neue Version.

    Dann werde ich da mal updaten! :)

    Viele Grüße,
    Fux

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