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Das Wurst Mikrofon

  • Herr Nink
  • 25. Oktober 2024 um 16:12
  • Herr Nink
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    • 25. Oktober 2024 um 16:12
    • #1

    Nutzt eigentlich irgendjemand außer mir die berümt berüchtigte "Wurst-Mikrofontechnik"?

    Ich nutze auch live gerne ein solches Mikro mit sehr viel Kompression um etwas "Glue" zu erreichen und bilde mir zumindest ein dass das sehr gut funktioniert...

    Macht das sonst noch wer?

  • audiobo
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    • 25. Oktober 2024 um 17:29
    • #2

    Guma hatte mal einen Thread „Warum Studio-Techniken live nicht funktionieren“ oder so ähnlich… 😁

  • Herr Nink
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    • 25. Oktober 2024 um 18:04
    • #3

    Naja. Es funktioniert aber meiner Ansicht nach sehr gut. Gerade in Verbindung mit Stereo-IEM (also nicht immersive“

  • jimmy_punk
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    • 25. Oktober 2024 um 18:51
    • #4

    Komprimierst du nur oder verzerrst du auch fürs Inear?

  • wora
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    • 25. Oktober 2024 um 19:46
    • #5

    "Wurst-Mikrofontechnik"?

    was ist das denn?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MiFa1969
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    • 25. Oktober 2024 um 19:56
    • #6

    Ich bin auch neugierig :/

  • doublefish
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    • 25. Oktober 2024 um 20:43
    • #7

    Das mit der Wurst wird hier sehr gut erklärt:
    https://www.drummerforum.de/forum/thread/9…rst#post1341502

  • kilian
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    • 25. Oktober 2024 um 20:54
    • #8

    Hab das mit 2-3 Bands mal gemacht.

    Gerne mit ner Kugel.

    Ging ganz gut für FOH!

  • guma 25. Oktober 2024 um 22:20

    Hat das Thema aus dem Forum Offenes Brett nach Konzert-Sound Praxis verschoben.
  • guma
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    • 25. Oktober 2024 um 22:21
    • #9

    Habe mir erlaubt, das mal ins Praxis-Board zu holen.

  • guma
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    • 25. Oktober 2024 um 23:22
    • #10

    Also für inear funktioniert es bestimmt, da keine unerwünschten Wechselwirkungen mit der „Aussenwelt“, falls dieser Sound gewünscht wird.

    Für FOH funktioniert es bestimmt ebenfalls, da die Abstände zu den Quellen auch nicht wirklich groß sind ähnlich wie ich es mal für die zwei Achten im Set demonstriert habe. Problematisch sehe ich, wenn bei sehr viel Kompression die Umgebung, der Bühnenspill zu weit hochgezogen wird.

    Ich würde es eher mit der Transe bearbeiten. Ein 57 wäre eher nicht mein bevorzugtes Mikro dafür, lieber eine Kleinmembranniere, das AE2300 oder die Warm Audio D19 Replik. Die ist auch relativ klein, daher gut zu platzieren und die Präsenzanhebung sollte zu dem Zweck ganz gut passen. ;)

  • wora
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    • 25. Oktober 2024 um 23:30
    • #11

    also wenn ich das richtig verstanden habe, dann geht es darum das gesamte drumset mit nur einem mikro einzufangen.

    ich sage jetzt mal: wenn der raum und die bühnenlautstärke das erlauben und auch die musikart dazu passt: warum nicht?

    spart viel verkabelungsarbeit... ;)

    in meiner eigenen band mache ich das so:

    ich verwende drei mikros: eines in der bassdrum, zwei weitere auf kleinen stativen rechts und links der bassdrum. diese mikros zeigen dabei schräg nach oben.

    mit der aufstellung muss man ein bisschen experimentieren, aber das ergibt einen schönen, natürlichen drumsound, der trotzdem genug schub liefert.

    hab ich auch schon in einem kleinen studio gemacht, das hat gut funktioniert.

    allerdings verwende ich dafür keine SM57, sondern kleinmembran-kondensator-mics.

    in der bassdrum nutzen wir ein M88, das hatte ich halt übrig... an der stelle muss man aber auch nicht so wählerisch sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 25. Oktober 2024 um 23:37
    • #12
    Zitat von wora

    also wenn ich das richtig verstanden habe, dann geht es darum das gesamte drumset mit nur einem mikro einzufangen.

    ich sage jetzt mal: wenn der raum und die bühnenlautstärke das erlauben und auch die musikart dazu passt: warum nicht?

    spart viel verkabelungsarbeit... ;)

    So wie der Herr Schneider es nutzt, ist es ein 'Zumischmikro' also ein Mikro/Halterung/Kabel mehr… ;)

  • wora
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    • 25. Oktober 2024 um 23:51
    • #13

    ah sooo... dann hab ich die beiträge im verlinkten drumforum wohl nicht ganz richtig verstanden.

    was die kompression angeht:

    also ich hab vor jahren mal mit der sog. "new york kompression" experimentiert.

    und da kann ich gumas einwände verstehen: man zieht damit das übersprechen der bühne deutlich nach oben - weshalb ich das dann wieder gelassen habe.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kilian
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    • 26. Oktober 2024 um 01:10
    • #14

    Die Idee ist im Grunde: das Signal wird mehr oder weniger zerstört und dann als zusätzliche Textur oder Farbe beigemischt.

    Kann total gut funktionieren, aber nur wenn die Musik, die Arrangements und das Spiel es hergeben - und halt nur wenn die Person am Pult die Songs kennt!

  • audiobo
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    • 26. Oktober 2024 um 06:08
    • #15
    Zitat von Herr Nink

    Naja. Es funktioniert aber meiner Ansicht nach sehr gut. Gerade in Verbindung mit Stereo-IEM (also nicht immersive“

    IEM ist eh noch mal eine andere Baustelle.

    Ich mache ja eher den local. Bei einer festen Band würde ich es mir evtl. überlegen, wenn die Rahmenbedingungen passen (Lautstärkeverhältnisse auf der Bühne, Stil). Läge allerdings ziemlich weit hinten auf meiner Liste.

    Bei singenden Schlagzeugern hat man ja eh schon ein „Spillmic“ da stehen. 😉

  • jimmy_punk
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    • 26. Oktober 2024 um 08:17
    • #16

    Nach meinem Verständnis ist die Wurst eine Art New York Kompression mit einem separaten Mikrofon.

  • Herr Nink
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    • 26. Oktober 2024 um 11:27
    • #17

    Mit dem Spill hochziehen habt ihr einen Punkt. In diesem konkreten Fall ist die Band aber "verineart und verkempert". Da ist, bis auf den Gesang, nichts auf der Bühne was spillen könnte.

    Es ist also wie immer: Die Anwendung muss passen.

  • Herr Nink
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    • 26. Oktober 2024 um 14:04
    • #18
    Zitat von jimmy_punk

    Komprimierst du nur oder verzerrst du auch fürs Inear?

    Für das InEar komprimiere ich nur

  • guma
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    • 26. Oktober 2024 um 14:50
    • #19

    Ich hab mich mal noch ein bisschen durch die Videolinks, die man so zum Thema finden kann, durchgeklickt:

    1. Ich fühle mich in meinem Vorurteil bestätigt, dass davon 97% von Deppen für Deppen gemacht ist.

    2. Dass Generation YouTube meint, mit Hilfe davon könne man sich „alles“ draufschaffen ist nicht nur schlicht illusorisch sondern bei dem vielen Schrott auch zeitaufwendiger als sich das von jemandem, der es versteht, ganz old school erklären zu lassen.

    3. Das zweiteilige Filmchen von Frau Massy:

    Entweder die Frau ist tatsächlich so bescheuert, was man sich bei ihrem Erfolg nicht vorstellen kann oder es ist für Männer im Besonderen und denkende Menschen im Allgemeinen maximal diskriminierend und auf jeden Fall weder hilfreich noch lustig. :rolleyes:

  • david kammerer
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    • 26. Oktober 2024 um 18:34
    • #20

    Mich würden auch zwei Dinge interessieren:

    • wie macht man das bei mehreren Toms (3,4,5...) oder darf man heutzutage nur noch Drumsets mit zwei Toms spielen? :D
    • Wie schaut es mit Phasing / Delays aus? Auf welches Mikro verzögert man die Close Mics? Aufs Wurst Mikro? Auf die Overheads? Oder gar nicht und man lebt mit dem Phasing (hauptsächlich beim Recording)

    :/

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