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Antennensplitter/Antennen für Funkstrecken in Kirche

  • maeck
  • 30. Oktober 2024 um 10:21
  • maeck
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    • 30. Oktober 2024 um 10:21
    • #1

    Hallo,

    in unserer Kirche stehen auf einer Seitenempore zwei Dual-Funkstrecken (Sennheiser EW-DX 835-S Set S2-10) in 6 Meter Höhe.

    Die Funkstrecken sollen in ein Case und damit an einen Antennensplitter angeschlossen werden.

    Die Funkstrecken müssen einen Radius von ca. 140 Grad abdecken, um sowohl den Altarraum mittig, als auch die rechts dahinterliegende kleine Kapelle (Glas und Mauer), als auch links in das Hauptkirchenschiff hinein zu reichen – siehe Bild.

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    Bisher geht es mit den kleinen Original-Antennen einigermaßen gut, bis auf die Kapelle rechts im Bild, da gibt es schon mal Abbrüche und ganz links im hinteren Kirchenschiff wird es auch schon mal brüchig.

    Welchen Antennensplitter würdet ihr uns empfehlen und welche Antennen? Einen/zwei Rundstrahler oder nach rechts und links ausgerichtete Paddels? Oder ein Mix aus beidem?

    Es soll möglichst günstig sein, weil aus Spenden finanziert.

    Viele Grüße

    maeck

  • guma 30. Oktober 2024 um 10:28

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • floger
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    • 30. Oktober 2024 um 10:36
    • #2

    Ich würde den empfohlenen Splitter von Sennheiser nehmen. Bei den Antennen bin ich ja ein Fan von Groundplanes. Die stellst du dann so weit auseinander, dass immer mindestens eine, an den Pfeilern vorbei, freie Sicht auf das Geschehen hat. Aufgrund der Breite der Fläche machen die stark richtenden Paddels keinen Sinn.

  • maeck
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    • 30. Oktober 2024 um 11:29
    • #3

    Den Splitter von Sennheiser hatten wir auch schon überlegt, aber der ist einfach zu teuer (im Bundle ~1.200 EUR).

    Würde es ein the t.bone free solo Antenna Splitter wohl auch tun oder gibt es da technische Probleme?

    Mit Ground plane Antennen habe ich keine Erfahrung. Welchen Mehrwert bieten die im Vergleich zu einem Rundstrahler und sind die finanziell attraktiver als Rundstrahler?

  • floger
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    • 30. Oktober 2024 um 19:45
    • #4

    Der Splitter für DX hat geringere Verzerrungen. Dadurch ist ein Äquidistantes Setup möglich. Ansonsten gehen auch andere Splitter.

    Eine Groundplane ist ein Rundstrahler.

    Ihr habt schon bei allen Mikros die selbe Gruppe eingestellt? Nicht zusammen passende Frequenzen machen auch Probleme. Und wenn man die Antenne am Mikro zuhält.

  • julian.e.
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    • 30. Oktober 2024 um 19:51
    • #5

    Hallo maek,

    ich nutze den t.bone Antennensplitter und rate dir für eine Neuanschaffung ab.

    Das Problem ist, dass sowohl der Splitter als auch die Kabel zu den abgesetzten Antennen eine Einfügedämpfung haben. In meinem Setup (mit Shure SLXD) ist der Empfang mit 5m Antennenkabel und Splitter merklich schlechter, als mit den Antennen direkt am Empfänger. Das gilt auch bei Nutzung einer Richtantenne (selbst ausprobiert).

    Einzige Ausnahme wäre, wenn du aktive Antennen benutzt, die einstellbaren Gain haben, um Kabelverluste zu reduzieren.

    Ich rate dir, wie floger zu dem originalen Sennheiser Splitter. Damit bleibst du flexibel.

  • Jürgen Klingel
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    • 30. Oktober 2024 um 20:24
    • #6

    Die Kabeldämpfung beim Absetzen von Antennen ist nicht zu vernachlässigen, das "Standard" RG-58 Antennenkabel ist nicht gerade dämpfungsarm...da gibt es modernere und bessere Alternativen.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • floger
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    • 30. Oktober 2024 um 20:30
    • #7

    Das wird aber erst deutlich über 10 m wirklich relevant.

  • lini
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    • 30. Oktober 2024 um 21:20
    • #8
    Zitat von julian.e.

    Das Problem ist, dass sowohl der Splitter als auch die Kabel zu den abgesetzten Antennen eine Einfügedämpfung haben. In meinem Setup (mit Shure SLXD) ist der Empfang mit 5m Antennenkabel und Splitter merklich schlechter, als mit den Antennen direkt am Empfänger.

    Die dem Splitter beiliegen Kabel sind ganz billige (ich glaube RG174) Strippen. Ein Satz möglichst kurzer RG58 als Alternative kostet ja fast nix. Ansonsten kann ich über das Teil (sowohl in Verbindung mit BLX als auch SLXD) weder von der Reichweite noch von der Zuverlässigkeit her negatives sagen. Für die "paar Meter" in der Kirche sollte ein minimaler Pegelverlust absolut kein Problem sein. Beim Rest würde ich mich floger anschließen.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • Jürgen Klingel
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    • 31. Oktober 2024 um 00:16
    • #9
    Zitat von floger

    Das wird aber erst deutlich über 10 m wirklich relevant.

    Kann man so sehen, ist aber auch vom benutzten Frequenzband abhängig.

    Tatsache ist: Was man auf dem schlechteren Kabel an Dämpfung verballert muss die Antenne erst mal reinholen.

    Ein Verstärker hilft bedingt (und auch nur dann, wenn er nahe an oder in der Antenne benutzt wird) da er nicht nur Nutz- sondern auch Störsignal verstärkt.

    "Kabelqualität" ist im Audiosignal-Bereich weniger kritisch, als bei HF (unsere Funkstrecken arbeiten im mehreren 100MHz bis einstelligen GHz-Bereich...) da ist jeder Meter mit Dämpfung = Nutzsignalverlust.

    Ich halte es für sinnvoll und nützlich, neben "Paddelantennten" o.Ä. bei dieser Gelegenheit in Dämpfungs-arme Kabel zu investieren.

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • floger
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    • 31. Oktober 2024 um 07:34
    • #10
    Zitat von Jürgen Klingel

    Ein Verstärker hilft bedingt (und auch nur dann, wenn er nahe an oder in der Antenne benutzt wird) da er nicht nur Nutz- sondern auch Störsignal verstärkt.

    Der Verstärker gehört auch zur Antenne. Abgesehen davon dämpft das Kabel ja auch die Störsignale.

    Hast du dir mal die Dämpfungswerte von RG58 angeschaut? Unter 1GHz ist das gar nicht so schlecht.

  • kimix
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    • 31. Oktober 2024 um 08:42
    • #11

    Also ich würde auch den Sennheiser Splitter nehmen - inkl. der empfohlen Kabel.

    Aufgrund der niedrigeren Sendeleistung bei Digitalfunk (10mW) ist eine passende Signalkette entscheidend.

    Sennheiser bietet auf Halfwave Dipols an.

    Lt. Sennheiser ähnliche Performance wie abgesetzte Rundstrahler.

  • robert müller
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    • 31. Oktober 2024 um 09:40
    • #12
    Zitat von maeck

    Den Splitter von Sennheiser hatten wir auch schon überlegt, aber der ist einfach zu teuer (im Bundle ~1.200 EUR).

    Wo hast du denn den Preis her? Die EW-D-Splitter kosten beim großen T so ca. 690€. Selbst wenn du da noch zwei Rundstrahler-Paddel kaufst, kommst du doch niemals auf 1200€.

  • floger
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    • 31. Oktober 2024 um 09:59
    • #13
    Zitat von robert müller

    wenn du da noch zwei Rundstrahler-Paddel kaufst,

    Du meinst die A1031 U? Ist in dem Fall sicher nicht die schlechteste Möglichkeit. Sollte man dann aber auch auch in Richtung Szenenfläche neigen.

    Insgesamt 1k€ zzgl Kabel sollte drin sein, damit Funkmikrofone für 4k€ sauber funktionieren.

  • robert müller
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    • 31. Oktober 2024 um 10:21
    • #14
    Zitat von floger

    Du meinst die A1031 U? Ist in dem Fall sicher nicht die schlechteste Möglichkeit. Sollte man dann aber auch auch in Richtung Szenenfläche neigen.

    Genau die. Die verwenden wir bei meiner Showtruppe auch, da hier auch mal Leute ins Publikum laufen können müssen. Da wären Richtantennen kontraproduktiv.

  • maeck
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    • 31. Oktober 2024 um 11:05
    • #15

    Wow! Vielen Dank für die ganzen hilfreichen Antworten und Überlegungen!

    Zitat von robert müller

    Wo hast du denn den Preis her? Die EW-D-Splitter kosten beim großen T so ca. 690€. Selbst wenn du da noch zwei Rundstrahler-Paddel kaufst, kommst du doch niemals auf 1200€.

    Darf man hier im Forum Direktlinks zu Herstellern posten?

    Das Set, von dem ich spreche hat beim großen T die Artikelnummer 549604 und kostet 1.220 EUR. Ich sehe gerade, dass der t-bone Splitter ca. 200. EUR kostet und der Sennheiser Splitter alleine 640 EUR. Das sind dann ja doch nur ca. 400 EUR Unterschied. Das restliche Zubehör brauche ich ja dennoch dazu. Vielleicht bekomme ich das dann doch durchgeboxt, wenn so viel mehr für den Sennheiser spricht als für den t.bone.

    Der Frequenzbereich der Funkies ist S2-10: 614,2–693,8 MHz

  • robert müller
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    • 31. Oktober 2024 um 11:18
    • #16

    Kommt halt drauf an, ob du die ganzen Teile brauchst. Die Verlegung der Antennenanschlüsse an die Front z. B. ist bei Festinstallation mindestens unnötig wenn nicht gar kontraproduktiv.

    Das Rack-Kit war früher bei den höherwertigen EW-Serien (ab 300) immer bei jedem Set dabei. Ist das bei EW-DX (was ja quasi die höherwertige EW-D-Serie ist) nicht mehr so? Falls doch, hast du doch schon eins übrig.

    Was du wirklich brauchst:

    Splitter (EW-D-ASA Q-R-S) - 639€

    2x Rundstrahler A1031U - je 195€

    2x dämpfungsarmes Antennenkabel

    Antenne geht ggf. auch günstiger - Rundstrahler haben eh keinen Antennengewinn. Da hab ich aber bezüglich Robustheit keine Erfahrungswerte mit günstigen Alternativen.

    Beim Antennenkabel musst du schauen, welche Längen du wirklich brauchst. Bei der Kapelle sehe ich echt ein Problem wegen der Wand. Ggf. würde es Sinn machen, hier ein längeres Kabel zu nehmen (entsprechend dämpungsarm oder notfalls mit Booster), um bis in die Kapelle reinzukommen.

    Die andere Antenne dann mit kurzem Kabel irgendwo vorne an die Brüstung der Empore, so dass zu allen Punkten im Kirchenschiff Sichtverbindung besteht.

    Vorsicht vor Metallkonstruktionen vor, hinter oder neben der Antenne.

    Falls gebraucht infrage kommt, schau auch immer mal bei GVT rein. Da gibt's öfter mal Sachen, die man dafür nehmen könnte.

    Da Ihr nur zwei Strecken habt und sowas wie äquidistantes Frequenzraster keine Rolle spielt, käme auch ein gebrauchter ASA-1 infrage.

  • floger
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    • 31. Oktober 2024 um 11:18
    • #17
    Zitat von maeck

    Das restliche Zubehör brauche ich ja dennoch dazu.

    Du brauchst ja kein AM2 und vermutlich keine 20m Kabel. Und ob das Rackmount-Kit nötig ist, wenn du schon zwei von den Empfängern hast, von denen eventuell was übrig ist?

  • maeck
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    • 31. Oktober 2024 um 12:05
    • #18

    Stimmt, die Rackmount-Kits sollten noch da sein, muss ich mal auf die Suche gehen.

    Von den Kabeln wären vielleicht 1x 5m und 1x 1m ausreichend.

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